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Eisenhüttenstadt-direkt

Starke Sachen aus einer starken Stadt

letzte Aktualisierung:
21.08.17

Ihre Internet-Illustrierte für Eisenhüttenstadt und Umgebung

"Streicht alle Schulden und verteilt das Land neu!" (revolutionäre For- derung aus der Antike)

Eine Initiative einheimischer Unternehmen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung

   Firmen präsentieren sich

Das Luther-Jahr begannen wir mit einem Luther-Zitat:
"Willst du Christ sein, stich deinem Verstand beide Augen aus."
Junge Welt 16.5.17:
Luther wird gefeiert, obwohl er seine Kirche im Einvernehmen mit den Fürsten gründete, Antisemit war und Hexen brennen sehen wollte. Die Nazis fanden ihn gut.
 

Foto-Pahn
präsentiert:



romantische
Eisenhüttenstadt

August 2017

Top Nachrichten http://www.freiewelt.net/

Russlandberichterstattung von ARD-aktuell – Eine Untersuchung

Gregor Gysi fordert gerechte Gesellschaft

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

DER NACHRICHTEN ANDERE SEITE

Es ist Blödsinn, von einem "Rechtsstaat" zu sprechen, wenn das Recht dazu dient, die Gerechtigkeit zu betrügen.

JP

    

21.8.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 21.08.2017, Pressemitteilung 146/08/2017
Statement der Mayors for Peace zu den Anschlägen in Spanien
„Als Mitglieder des weltweiten Bündnisses Bürgermeister für den Frieden (Mayors for Peace) verurteilen wir jede Form von Terrorismus und Gewalt. Unser tiefes Mitgefühl und unsere Trauer gelten den Opfern der feigen Anschläge in Barcelona und Cambrils und deren Angehörigen. Unsere Solidarität und Verbundenheit gehört allen Menschen in diesen Kommunen. Wir stehen zusammen für Weltoffenheit, Toleranz und Frieden in unseren Städten.“
 
Dagmar Püschel
Bürgermeisterin der Stadt Eisenhüttenstadt und Mitglied der Mayors for Peace

 

Syrischer Abend im GeWi-Treff
(Eisenhüttenstadt/hn) Eine spannende, informative und unterhaltsame literarisch- musikalische Reise nach Syrien gibt es am 24. August 2017 ab 19:00 Uhr im GeWi-Treff in der Alten Ladenstraße. Einlass ist ab 18:00 Uhr. Buchautor Dr. Harald Klein (aus der Nähe unserer Partnerstadt Saarlouis) liest unter seinem Pseudonym ARI TUR für alle „Mitreisenden“ aus dem 1. Teil seines Romans, welcher durch die autobiographischen Bestandteile besondere realistische Bezüge hat. Der Autor wird begleitet von zwei syrischen Freunden, welche für die musikalische Umrahmung sorgen.
Einlass ist ab 18:00 Uhr und ab dann können Sie für ein symbolisches Eintrittsgeld von 3,00 € schon syrische Speisen genießen. Die musikalisch umrahmte Lesung beginnt um 19:00 Uhr.
Die Veranstaltung wird freundlicher Weise unterstützt von der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH, der Volkssolidarität, der Fa. SCANBAU GmbH Eisenhüttenstadt, dem Buchhaus Jachning, dem Verein Fürstenberger Lesezeichen e.V. und den o.g. Partnern
.
Zwei weitere Besonderheiten sorgen zusätzlich für eine passende Atmosphäre:
- In Eisenhüttenstadt lebende syrische Familien bereiten landestypische Speisen zu.
- Die Räume des GeWi-Treff verwandeln sich zum Teil in ein Beduinen-Zelt.

Speisen, Düfte und Aromen sowie die Musik, es spielt auf traditionellen Instrumenten, entführen Sie in das unzerstörte Syrien.

Eintrittskarten erhalten Sie:

- GeWi-Treff
- Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH
- Agentur für Engagement (am Busbahnhof)
- TI des Tourismusverein Oder-Region e.V.
- Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt
- OTTO-Shop Leidenberger (Saarlouiser Straße)
- Rathaus, Zimmer 18

„Im Mai 2010 besuchte ich zum letzten Mal den Vorderen Orient. In Begleitung von Freunden und meiner
Familie unternahmen wir eine Rundreise durch Syrien und den Libanon. Für mich persönlich war es die Heim- kehr an meine frühere Wirkungsstätte, denn ich hatte in Syrien viele Jahre lang als Archäologe gearbeitet. Diese Zeit hat mich mit dem Land, vor allem aber mit den Menschen, die in der Jazirah, der Wüstensteppe zwischen Euphrat und Tigris im Nordosten Syrien leben, aufs engste verbunden. Als ich meinen Reisege- fährten von den zuweilen skurrilen Erlebnissen unter Beduinen berichtete, bestärkten sie mich, diese Geschichten niederzuschreiben. Ein halbes Jahr nach unserer Rückkehr brach der Bürgerkrieg in Syrien aus. Ein Land, in dem die großen Religionen und zahlreichen Ethnien friedlich nebeneinander existierten, wurde innerhalb kürzester Zeit in ein unmenschliches Chaos gestürzt.
Hilflos musste ich zusehen, wie Syrien, das für mich zu meiner zweiten Heimat geworden war, in einem Meer von Blut und Gewalt versank. An diesem Punkt der Hilflosigkeit reifte der Entschluss, Syrien und den wunder- baren Menschen, die ich dort kennengelernt habe, ein literarisches Andenken zu widmen.“

So beginnt die Vorrede zum 1. Teil des archäologischen Romans „König der vier Weltgegenden“ des Autors Dr. Harald Klein alias ARI TUR. Ich kenne Harald Klein, einen interessanten und sehr netten weltoffenen Menschen persönlich und habe dieses Buch gelesen.

An vielen Stellen habe ich mich gefragt, wie er es aushält alle diese Orte aufzuführen, ihre Schönheit und Einmaligkeit zu beschreiben und gleichzeitig zu wissen – nichts ist mehr da. Während des Lesens habe ich oft im Internet nachgeschaut, um einen bildlichen Eindruck von den Stadtteilen, historischen, kulturellen oder religiösen Orten oder den Hotels gewinnen zu können. Fassungslosigkeit und Traurigkeit waren das Ergebnis und die oben gestellte Frage hat für mich noch mehr an Bedeutung gewonnen.
Umso größer ist meine Freude darüber, dass es gelingen konnte, Dr. Harald Klein und zwei seiner syrischen Freunde für einen Besuch in Eisenhüttenstadt zu gewinnen. Dank der hervorragenden Unterstützung der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH wird am 24. August 2017, also am Vorabend der Eröffnung unseres Stadtfestes, im GeWi- Treff in der Alten Ladenstraße eine literarisch-musikalische Veranstaltung, gestaltet von Dr. Harald Klein, Mwoloud und Tarek, stattfinden.

Lernen Sie den interessanten Menschen Dr. Harald Klein, seine beiden syrischen Freunde und den Blauen Fuchs – einen der Hauptprotagonisten des 1. Bandes des Romans kennen. Lassen Sie sich die syrischen Speisen, welche von in unserer Stadt lebenden syrischen Familien zubereitet werden, schmecken und genießen Sie gleichzeitig ein wenig orientalisches Flair. Haben Sie Teil am Leben und den Erlebnissen in einem noch unzerstörten und friedlichen Syrien.

Mit freundlichem Gruß
Martina Harz

10.8.17

Helferkreis beginnt Spendensammlung
(Möbiskruge/hn) Während des diesjährigen Sommerfestes des Helferkreises der Kirchengemeinde Möbis- kruge berieten dessen Mitglieder über die Durchführung des nächsten Hilfstransports in das Heim für geistig und körperlich schwer- und schwerstgeschädigte Kinder und Jugendliche in der südungarischen Stadt Barcs, der vom 12. bis zum 15. Oktober stattfinden soll.


Mit einem kleinen Kulturprogramm danken die behinderten Kinder und Jugendlichen den weit gereisten Gästen für ihre Hilfe.

Der Helferkreis wurde im Jahr 1994 vom damaligen Möbiskruger Pfarrer Christoph Kurz ins Leben gerufen, um die Opfer des Balkankrieges mit dem Lebensnot- wendigsten zu versorgen. So führten die ersten vier Touren in den Jahren 1994 und 1995 nach Kroatien, wo in Kasernen und Eisenbahnwaggons Kriegsflüchtlinge versorgt wurden. Im Gegensatz zum Roten Halbmond und katholischen Hilfseinrichtungen, die nur Anhänger ihrer Religion versorgten, vertrat Kurz die Auffassung, alle hätten eine recht auf Hilfe, ohne diese von Glau- bensbekenntnissen abhängig zu machen.
Nachdem sich die Versorgungslage dort stabilisiert hatte, wurde ein neues Ziel für die Hilfslieferungen gesucht, wobei der viel zu früh verstorbene Uwe Krüger, Transportleiter bis 2008, zusammen mit dem 

Ungarischen Roten Kreuz in Kaposvar das Heim in Barcs ausfindig machte. Während eines Besuches dort trat zutage, dass es an allem fehlte, was für die Pflege und Versorgung der Bewohner erforderlich war.
So führte, dank der Unterstützung vieler Menschen aus unserer Region und darüber hinaus, der Hilfstransport 1996 erstmalig nach Ungarn. Im Laufe der inzwischen 21 Jahre konnten die Mitglieder des Helferkreises nicht nur beobachten, wie sich auf Grund der Spenden das Leben der Behinderten verbesserte, es wurde auch viele Freundschaften geschlossen, und die weit gereisten Gäste werden immer mit einem kleinen Kulturprogramm empfangen.
Nun wendet sich der Helferkreis mit der Bitte um Spenden für den kommenden, nunmehr 21. Transport nach Ungarn an die Bürger der Region. 

Benötigt werden ausschließlich:
- Medizinische Pflegeartikel, lnkontinenzwaren (Windeln), Venbandmaterial, Einwegspritzen (keine Medika- 
  mente)
- Hygieneartikel, Toilettenpapier, Küchenrollen, Seife, Duschgel, Waschpulver, Zahnpasta und -bürsten, Ein- 
  weghandschuhe
- Lebensmittel aller Art mit langem Haltbarkeitsdaturn, Süßigkeiten, Gebäck
- Bettwäsche, Laken, Decken, Handtücher, Dekostoffe (auch kl. Mengen), Bastelstoffe, Wolle
- Kinderbekleidung aller Art, Unterwäsche, Schuhe, Joggingsachen, Kinderbetten und Laufgitter, Auflagen 
  (keine Seniorenbekleidung)
- Haushaltsgegenstände, Plastegeschirr, Kinderhochstühle
- Spielwaren, (keine Kuscheltiere), Roller, Dreiräder, Fahrräder, Rutschautos
- Sofa und Sessel nach Rücksprache

Für die Transportkosten (Kraftstoff, Maut) wird um Geldspenden gebeten. Bitte überweisen Sie diese auf das Konto:
Empfänger/Kennwort: Ev. Pfarramt Möbiskruge, Kennwort ,,Hilfskonvoi", Bank: Evangelische Bank eG
IBAN: DE27 5206 0410 4403 9006 90
BIC: GENODEF1EK1
Auf Wunsch wird eine Spendenbeseheinigung ausgestellt. 
Die Spendenaktion findet vom 27.August bis 30. September 2017 statt. Oben genannte Spendengüter können in folgenden Sammelstellen abgegeben werden:
- Möbiskruge Pfarrhaus, Parkstr.3
-  Familie Brummack, Möbiskruge, Lindenstr. 8 (Tel. 033652 7866)
- Fürstenberg, Evangelisches Pfarramt Oderstr. 1 (Tel. 03364-2439), (Dienstag: 9 - 12 und 14 - 17 Uhr, Feitag: 
  9 - 12 Uhr)
- Eisenhüttenstadt, Evangelische Friedensgemeinde, Robert-Koch-Straße (Montag - Freitag: 08.00 bis 15.00 
  Uhr)
- Ziltendorf Evangelisches Gemeindezentrum (Tel. 033653-238 oder 5199)
10.8.17 

Zum Vormerken: Dorffest in Schwerzko am 26. August
(RB) Die Breslacker Dorfmusikanten werden am 26. August, allerdings erst ab 16.00 Uhr, in Schwerzko wieder für beste Unterhaltung sorgen. Zuvor treffen sich bereits 14.30 Uhr alle Einwohner zu einer gemütlichen Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen. Außerdem werden geräucherter Fisch sowie Grillspezialitäten angeboten. Die Jüngsten können sich auf einer Hüpfburg austoben. Und wie in jedem Jahr ist beim traditionellen „Germanischen Vierkampf" wieder Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefordert, erstmals auch mit speziellen Hindernissen für die Kinder. Dieser Wettbewerb, sorgt schon beim Ausdenken der einzelnen Stationen für Vorfreude, und auch immer wieder besonders bei den Zuschauern für viel Gaudi. Auf die Sieger warten attraktive Preise. In den Abendstunden lädt eine Open-Air-Disko zum Tanz ein.
Ramona Behrend

9.8.17

Altstadtfest als Brückenfest-Nachfolger
(Eisenhüttenstadt/hn) Nach zwei Jahrzehnten Brückenfest im Ortsteil Fürstenberg, das nun aus Alters- gründen der Organisatoren nicht mehr stattfinden kann, haben sich die Eisenhüttenstädter Gastronomen Hartmut Rose (Restaurant Rose) und Torsten Maeding (Tschernies`s Pub) zusammen getan, um in Überein- kunft mit der Bürgervereinigung Fürstenberg (Oder) e.V. das Altstadtfest im Ortsteil zu gestalten. Es wird am 18. und 19. August bei freiem Eintritt auf dem Marktplatz stattfinden.


Der Fürstenberger Marktplatz wird am 18. und 19. August Schauplatz des ersten Altstadtfestes sein.

"Unser Ziel ist es, dieses Altstadtfest als neue Tradition zu entwickeln", so Hartmut Rose, "die Idee dazu hatten wir, als wir von der Entscheidung der Bürgervereinigung, kein Brückenfest mehr zu feiern, erfuhren." Der Markt- platz wurde als geeigneter Veranstaltungsort ausge- wählt, wobei Straßensperrungen vermieden werden sollen, um den Verkehr nicht zu behindern und die Anwohner nicht unnötig zu belasten. In der Stadtver- waltung stießen beide mit ihrer Idee auf offene Ohren und schnelle sowie unbürokratische Hilfe, so dass der Weg für die Realisierung des Projekts frei war.
Das Altstadtfest beginnt am Freitag um 18 Uhr mit Discomusik, dieser folgt später Lifemusik mit der Eisenhüttenstädter Jugendband "Number 27".

Am Sonnabend begrüßen um 14 Uhr die Knirpse der Kita Wilhelmina die ersten Gäste, eine Stunde später betritt Stargast Ronny Gander die Bühne, bevor ab 17 Uhr die Märkische Blasmusik den Ton angibt. Danach lädt um 19 Uhr die Disco zum Tanzen ein, und mit der "Total Liveband" aus Cottbus klingt ab 20 Uhr die Premiere des Altstadtfestes langsam aus, bis zum Schluss am Sonntag um 2 Uhr. Natürlich gibt es auch ein reichhaltiges Imbiss-, Eis- und Getränkeangebot, und auch Schausteller Müller wird dabei sein.
"Wir hoffen, dass alles gut angenommen wird", so Rose, "und dass die Gäste viel Spaß haben, wir sind voller Zuversicht." Ein Dankeschön für die tolle Unterstützung richtet er an die Stadtverwaltung und die Sponsoren.

9.8.17

Ferienkinder auf Rathaustor
(Eisenhüttenstadt/hn) Zu einer Erkundungstour durch das Rathaus trafen sich am 9. August im Rahmen des Eisenhüttenstädter Feriendiploms 10 Kinder, um zu erfahren, was denn da so eigentlich gemacht wird.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Dagmar Püschel erläuterte Gabriele Haubold, Bereichsleiterin Stadtplanung, am Stadtmodell die Größe und Geschichte der Stadt.


Einmal geblitzt werden, ohne zahlen zu müssen - ein Spaß für die Kinder.

"Wir beteiligen uns als Rathaus am Feriendiplom, das vom Stadtteilbüro offis organisiert wurde", erklärte die Bürgermeisterin, "heute dürfen sich die Kinder neben dem Standesamt auch das Einwohnermeldeamt und den Blitzerwagen ansehen." In der Bußgeldstelle erfuhren sie, wie es mit dem Blitzerfoto weiter geht, wenn nach der Aufnahme automatisch ein Verwaltungs- vorgang eingeleitet wurde.
Neugierig nahmen sie den Blitzerwagen in Augenschein, wurden von Ordnungsamtsmitarbeiter Klaus-Dieter Schmid darüber aufgeklärt, dass die Geschwindigkeits- kontrollen der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen und keine Schikane sind. "Wir machen eine vorbeugende Arbeit", so Schmid zu den Kindern, "denn 

wer einmal geblitzt wurde, fährt künftig langsamer, das ist für Eure Sicherheit." Zur Erinnerung schoss er ein Foto der Kindergruppe, das jedoch nicht kostenpflichtig war, aber in der Bußgeldstelle betrachtet werden konnte.
Nach einem Rundgang durch das Rathaus mit Besichtigung des Sitzungssaals der Stadtverordnetenver- sammlung empfing die Bürgermeisterin die Schüler mit kühlen Getränken und Süßigkeiten und gab ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Zur Erinnerung an diesen Tag konnten die Kinder noch ein kleines Souvenir mit nachhause nehmen.

7.8.17
Schnitzeljagd für Stadtdentdecker
(Eisenhüttenstadt/hn) "Eisenhüttenstadt - Die Planstadt zu Fuß entdecken" ist ein neues Projekt der Stadt- tverwaltung, um Touristen und Einheimische auf Entdeckungstour durch das Flächendenkmal zu begleiten.


Bürgereisterin Dagmar Püschel und Matthias Reh präsentieren die Schablone, mit der die Gehwegmarkierungen aufgesprüht wurden.

Der etwa 1,5stündige Rundkurs führt durch die Wohn- komplexe eins bis drei, wo in den einzelnen Bereichen stadtbildprägende Objekte angesteuert werden. Dabei wird nicht nur auf sanierte Fassaden verwiesen, sondern auch auf Kunstwerke, Freiflächen und gestaltete Grün- anlagen in der Einheit von Architektur und städtebau- licher Planung.
"Wir haben bereits vor einem Jahr Gespräche mit der Unteren Denkmalschutzbehörde aufgenommen, um die Art und Weise der Markierung des Rundweges abzu- stimmen", berichtete Frank-Uwe Gerlach, Fachbe- reichsleiter Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kultur und Sport. Letztlich einigten sich alle Beteiligte auf eine farbige Markierung, die, gut sichtbar, auf die Gehwege aufgesprüht wird und deren Pfeil in die jeweils

die jeweils zu gehende Richtung zeigt. "35 dieser Markierungen haben wir angebrecht", so Bürgermeisterin Dagmar Püschel. Dazu gibt es eine begleitendes Flugblatt, das die anzusteuernden Objekte erklärt und das in einer neuen Auflage auch Hinweise in englischer und polnischer Sprache enthalten soll. Nun erwartet die Stadtverwaltung Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Optimierung dieses Angebots beitragen können.
Das Projekt läuft zunächst ein Jahr, dann werden die Beteiligten - Stadtverwaltung, Untere Denkmalschutz- behörde, Untere Verkehrsbehörde und der Tourismusverein TOR e.V. entscheiden, wie es weiter geführt werden kann.

1.8.17

Turbulent und aktuell
Orpheus in der Unterwelt im Kloster Neuzelle
(hn) Donnerstag war´s - die diesjährige Operninszenierung "Orpheus in der Unterwelt" im traditionellen Zyklus "Oper Oder-Spree" hatte Premiere. Noch am Dienstagabend fiel die Probe zur Hälfte ins Wasser, was die Laune der Künstler keineswegs verschlechterte. Dass das Ensemble gut drauf war, zeigte sich beim ersten Blick, und Regisseur Lars Franke bestätigte, dass die Auswahl der Sängerinnen und Sänger ein Glücksgriff war.


Eurydike hat ihren Orpheus verlassen und ist in Liebe zu Pluto, dem Fürsten der Unterwelt entbrannt.

"So langsam steigt das Adrenalin", gibt Franke zu, "aber das ist vor jeder Premiere immer so und gehört dazu." Das Ensemble habe sich bestens bewährt, es sei eine tolle Truppe zusammen gestellt worden und seit der ersten Probe im März/April haben alle intensiv und erfolgreich an ihren Rollen gearbeitet. Die Dar- steller haben sich mit vielen Ideen und hoch motiviert weiter entwickelt und ihren Charakteren Leben einge- haucht.
"Es war sehr interessant, als Regisseur seine Ideen und Konzeption zur Diskussion zu stellen und dabei auf kulturell unterschiedliche Auffassungen zum Stoff zu stoßen", so Franke. Da sei zum Beispiel der andere Humor, der oftmals überraschend zu neuen 

Ideen führt, die fließend in die Produktion eingehen. Gerade diese Teamarbeit ist für den Regisseur wichtig, neben den guten Arbeitsbedingungen in Neuzelle, diesem tollen Fleckchen Erde.
Ausstatterin Frauke Bischinger hatte hinsichtlich Bühnenbild und Kostümen einen schwierigen Spagat zwischen zur Verfügung stehenden Mitteln und allseits bekannter Opulenz in Filmen und teuren Inszenierungen zu bewältigen. Sehr gut sei die Zusammenarbeit mit Lars Franke gewesen, der ständige Austausch der Ideen aus der Interpretation des Themas führte schließlich zum Bühnenbild. "Es ist ja eine sehr kleine Produktion für eine so große Operette", so Bischinger, "wie wir es verschlankt haben, gefällt mir sehr gut, es hat einen sehr viel intimeren Charakter und die Leute, mit denen ich hier gearbeitet habe, sind einfach großartig, es hat viel Spaß gemacht."

1.8.17

Ambulanter Hospizdienst der Johanniter im LOS etabliert
Wenn das Leben zu Ende geht
(Eisenhüttenstadt/hn) Im "offis am Dienstag" informierten die Koordinatorinnen für den ambulanten Hospiz- dienst und ambulanten Kinderhospizdienst der Johanniter Gladys und Eileen Samol über das Wirken ihrer Einrichtung zur Unterstützung Sterbender und ihrer Familien.


Eileen (li.) und Gladys Samol präsentierten das Begleitbuch für Sterbende und deren Angehörige.

"Für jeden ist das Thema Sterben, Tod und Trauer unterschiedlich nah", erklärte Gladys Samol, "und in der Regel fangen eher ältere Menschen an, sich damit zu beschäftigen als junge." Die ambulanten Hospizdienste haben sich seit dem vergangenen Jahr nicht nur in Eisenhüttenstadt, sondern auch im gesamten Landkreis Oder-Spree etabliert. Deren ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich, Men- schen, die am Lebensende stehen und ihren Angehöri- gen, auf Wunsch eine Hilfestellung zu geben. Diese Hilfe ist sehr vielseitig, sie reicht vom einfachen schweigenden Dasein bis hin zu letzten Unternehmung- en, sei es, noch einmal an einen bestimmten Ort zu kommen oder einen Baum zu pflanzen.

Am Lebensende gibt es auch Fragen, die Angehörige nicht beantwortet können oder wollen, und es ist be- dauerlich, dass das Thema Sterben so ganz aus dem täglichen Leben ausgeklammert und an Krankenhäuser oder Pflegeheime delegiert ist. "Die Menschen haben es einfach verlernt, mit Sterben und Tod umzugehen", so Gladys Samol, "und hier beginnt unsere Hilfe. Sterbebegleitung hat das Ziel, die Lebensqualität weit- gehend zu erhalten." Dazu gehören eine wirksame Schmerztherapie, spirituelle Begleitung und die Sicherung sozialer Bedürfnisse. Um auch den Angehörigen eine Anleitung zu geben, stellten die Mitarbeiterinnen ein Begleitbuch für die Zeit des Sterbens und die Zeit der Trauer zusammen, das für 14,99 € erhältlich ist.

Beim ambulanten Hospizdienst der Johanniter ist ein Begleitbuch für Sterbende und deren Angehörige entstanden.

In seiner Arbeit ist der Hospizdienst auf viele Helferinnen und Helfer angewiesen. Gibt es genügend Frauen, die sich dieser Tätigkeit widmen oder es wollen, fehlt es an Männern, denn auch bei Sterbenden gibt es Männerthemen, die nur schwerlich mit Frauen erörtert werden können. "Am 23. September beginnt bei uns wieder ein Kurs, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst ausgebildet werden", wirbt Gladys Samol. Während der 120stündigen Ausbildung erfahren die Interessenten, welche Aufgaben sie erwarten und werden intensiv darauf vorbereitet. Zum Abschluss des Lehrgangs erhalten alle Teilnehmer, einen Befähigungsnachweis für ihre neue Tätigkeit, die sie dann je nach Zeitbudget ausüben können.

Weitere Informationen: Die Johanniter, Ambulanter Hospizdienst Eisenhüttenstadt, Am Trockendock 1A Haus 2, 15890 Eisenhüttenstadt, Bürozeit: Dienstag von 9-11 Uhr, Telefon: (03364) 4589-375, Mobil: 0173 6194909, e-Mail: hospiz-eisenhuettenstadt.odls@johanniter.de