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letzte Aktualisierung:
10.11.17

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September - November 2017

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Russlandberichterstattung von ARD-aktuell – Eine Untersuchung

Gregor Gysi fordert gerechte Gesellschaft

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

DER NACHRICHTEN ANDERE SEITE

Es ist Blödsinn, von einem "Rechtsstaat" zu sprechen, wenn das Recht dazu dient, die Gerechtigkeit zu betrügen.

JP

    

„Vor wenigen Wochen wollte ein junger Flüchtling aus Senegal, etwa 20 Jahre alt, bei uns Asyl beantragen. Bei dieser Antragstellung gibt es eine Mitwirkungspflicht für den Antrag- steller: Wir erwarten, dass er uns Daten wie Namen, Alter, Geburtsurkunde und ähnliches von sich mitteilt. Doch dieser junge Senegalese saß da und ließ uns über die anwesende Dolmetscherin wissen: ‚Ich weiß, dass ich Flüchtling in Deutschland bin. Daher habe ich Anspruch auf Euer Geld. Das möchte ich haben. Ich werde aber dennoch keine Daten von mir preisgeben. Ihr könnt froh sein, dass ich sowieso heute zu dem Termin erschienen bin‘

 

Programmbeschwerde gegen ARD: Unterschlagung der Proteste „Stopp Ramstein“ vor US-Militärbasis
Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebs- verbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: Unterschlagung der Proteste vor der US-Garnision Ramstein in Rheinland-Pfalz.

Programmbeschwerde gegen ARD: "Einäugige Berichterstattung über den War on Terror"
Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebs- verbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Es geht um den Vorwurf, dass der öffentlich- rechtliche Rundfunk die Tatsachen zu dem angeblichen Krieg gegen den Terror verdreht.

Katalonien, Kosovo und Weltordnung: Putin spricht auf Waldai-Forum - Live-Ticker
Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag an dem Internationalen Forum Waldai teil. Das Dachthema lautet: „Die Welt der Zukunft: Durch Kollision zu Harmonie“. Der Kreml hat eine „wichtige und interessante“ Ansprache des Staatschefs angekündigt. Teilnehmer wollen Putin zudem Fragen über die Krim, Syrien und die Weltordnung stellen.

100 Jahre Oktoberrevolution: Kehren die alten Gespenster zurück?
Wie es zur Revolution in Russland im Oktober 1917 kam und den Bolschewiki gelang, die Macht zu erringen, ist Schwerpunktthema in der mehrsprachigen Monatszeitung „Le Monde diplomatique“ aus Frankreich. Neben Beiträgen über Ursachen und Kritik an der „Diktatur über das Proletariat“ ist auch zu lesen, wie das Ereignis heute nachwirkt.
Dossier: Roter Oktober - Beginn einer neuen Epoche der Weltgeschichte

 

9.11.17

28 Jahre Mauerfall
Tageszeitung junge Welt - wie die DDR-Bürger sich selbst verraten haben
Auseinandergelebt
Politik gedenkt der Grenzöffnung durch die DDR-Regierung vor 28 Jahren, Sachsens Integrationsministerin bittet um Verständnis für die Ostbevölkerung. Trotz aller Manipulationen durch Medien und Spindoktoren bleibt also: Die DDR-Bürger haben in beispielloser Naivität und Gier nach der Glitzerwelt des Westens mehr- heitlich gewählt, was danach mit ihnen geschah.

Ton-Aufnahmen des ehemaligen US-Außenministers Kerry aufgetaucht – "Israel will keinen Frieden"
Den ehemaligen US-Außenminister plagen Zweifel, was den Willen Israels zu einer Friedenslösung betrifft.
Die israelische Tageszeitung "The Times Of Israel" berichtet von Ton-Aufnahmen des ehemaligen US-Außen- ministers aus einer Konferenz in Dubai. In den Aufnahmen aus dem Jahr 2016 spricht Kerry der israelischen Regierung den Friedenswillen ab und warnt vor ernsten Konsequenzen.

8.11.17

Grand-Prix-Sieger geehrt
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Mittwoch luden die Sparkasse Oder-Spree und die Stadtwerke Eisenhüttenstadt Schüler, die erfolgreich am Wettbewerb "Grand Prix mit Energie" teilgenommen haben, zur Siegerehrung ein.
Anja Grummt, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Oder-Spree in der Alten Poststraße, begrüßte die Gäste. "Die Kinder- und Jugendarbeit ist uns immer eine Herzensangelegenheit", betonte sie, "deshalb haben wir es sehr gern ermöglicht, dass die Siegerehrung heute in unseren Geschäftsräumen stattfindet."


Große Freude herrschte unter den Siegermannschaften des "Grand-Prix mit Energie", die In der Sparkasse Oder-Spree ihre Prämien erhielten.

Einen Scheck über 500 Euro erhielt das Siegerteam aus der Goethe-Grundschule.

Stadtwerke-Prokuristin Kerstin Milera bedankte sich bei der Sparkasse, den ortsansässigen Sportvereinen und den Gewerbetreibenden der Stadt für die Unterstützung des Grand Prix als Tag des Breitensports. Sie verwies darauf, dass die Sparkasse diese Aktion durch die Bereitstellung von Preisgeldern immer sehr großzügig unterstützt, denn dies ermögliche, den Schulwettbewerb zu organisieren. Für die Zukunft wünsche sie sich, dass die Sportvereine diesen Tag noch stärker dafür nutzen, für ihre Angebote zu werben, um noch mehr Kinder für den außerschulischen Sport zu gewinnen. 
"Letztmalig hatten wir diesen Wettbewerb im Jahr 2013 durchgeführt", erinnerte sich Christian Nowak, Teamleiter Marketing, Kommunikation und Vertrieb in den Stadtwerken, "in diesem Jahr gelang es uns, den Grand Prix wieder zu beleben, und wir haben überlegt, die Vereine stärker einzubeziehen und etwas für die Schulen zu machen." Als zuverlässiger Partner erwies sich dabei die Sparkasse Oder-Spree, die 1000 Euro als Preisgeld zur Verfügung stellte, Geld, das nun an die Siegerteams vergeben wurde. "Wir denken, das ist eine schöne Sache, für die Stadt, für die Region und die Kinder", so Noack.
Die Teilnahme der Kinder erfolgte unter anderen in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, wobei jeder Teilnehmer einen Punkt für seine Schule ein- brachte. Der Erfolg dieser Veranstaltung beförderte den Entschluss der Organisatoren, dass dieser Wettbewerb fortan wieder jährlich stattfinden soll.

Christian Brand, Kundenbetreuer der Stadtwerke in der Sparkasse, ließ es sich nicht nehmen, die Schecks persönlich an die Kinder zu übergeben - 500 Euro für die Goethe-Grundschule, 300 Euro für die Schönfließer Grundschule und 200 Euro für die Diesterweg-Grundschule.
Das Geld wollen die Kinder in ihren Schulen einsetzen, so für das Projekt Schulobst und Sportgeräte in der Goethe-Grundschule, wie Linus Pabel berichtete. In der Schönfließer Grundschule, so sagte Stan Rosenthal, soll das Geld für Sportgeräte oder Headsets im Musikunterricht gespendet werden, und in der Diesterweg- Grundschule, so Lucie Fleischer, sollen für den Schulhort Spielgeräte angeschafft werden.

7.11.17

100 Jahre Große Sozialistische Oktoberrevolution 1917: Ohne Krieg keine Revo- lution – Über ausgelassene Ursachen
Mit Ursachen und Folgen der Oktoberereignisse 1917 in Russland beschäftigt sich die Zeitschrift „Lunapark 21“ in ihrem neuesten Heft. Das reicht von den globalen Rahmenbedingungen bis zu den politischen Antworten auf die gegenrevolutionäre Gewalt – und bis zur Frage, warum der „Realsozialismus“ sich trotzdem 70 Jahre lang halten konnte.
„Die Oktoberrevolution brachte zunächst ‚Land – Brot – Frieden‘; sie war ein an die gesamte Welt gerichtetes Friedensangebot und ein Appell an die Welt, endgültig die Entmenschlichung und die Barbarei des Weltkriegs zu beenden und eine neue, solidarische und demokratische Gesellschaft zu errichten.“

5.11.17

Viele Besucher kamen ins Tiergehege
(Eisenhüttenstadt/hn) Tolles Herbstwetter begleitete am Sonntag das traditionelle Herbstfest im Tiergehege, so dass viele hundert Besucher die Gunst der Stunde nutzten, um vor dem Einzug des Winters mit Kind und Kegel noch einmal nach den Tieren zu sehen und selbst gesammelte Eicheln als Futter abzugeben.
Ein kleiner Trödelmarkt lockte Neugierige an, bevor ihnen auf dem weiteren Weg an den Gattern vorbei Düfte von Bratwurst, Kuchen und Glühwein in die Nasen wehten.


Den meisten Spaß hatten die Knirpse dort, wo sie die Tiere berühren konnten.

Dass der Besucheransturm bereits beizeiten einsetzte, spürten besonders Andrea Mielke und ihre Mitstreiter- innen am Kuchenstand, dessen Vorräte zunehmend abnahmen, denn viele nutzten die Gelegenheit, sich für die häusliche Kaffeetafel mit köstlichem Backwerk einzudecken. Spaß gab es für die Knirpse am Stand des Kräuterhexenvereins, wo sich Kindergesichter nach dem Schminken mal schnell in ein Kätzchen- oder Schmetterlingsgesicht verwandelten, und wo an der Feuerschale leckerer Knüppelkuchen gebacken werden konnte.
Ganz in Familie kam Doreen Silwedel aus Fünfeichen. "Wir haben Kastanien und Eicheln mitgebracht", erzählte sie, "und hatten das Fest aus dem letzten Jahr noch gut in Erinnerung." Das Programm sei schön für 

die Kinder, sie konnten die Tiere füttern und die Ziegen streicheln, es war alles toll vorbereitet. Ungefähr vier Mal im Jahr besuchen sie das Tiergehege, es ist eine kurze Anfahrt, die Kinder sind an der frischen Luft und sehen die Tiere.
Mit einem Pony war Vivien Schmiede, Leiterin des Tiergeheges und ausgebildete Tierpflegerin immer wieder unterwegs, ließ die Kinder das Tier streicheln und berichtete über Neues. Vor zwei Wochen habe sie die Polarfüchse aus Osnabrück geholt, in diesem Jahr kam das zweite Stachelschwein hinzu, so dass es im Gehege nun 47 Tierarten und ungefähr 180 Tiere gibt. Ponyreiten ging leider nicht, weil das Tier mit ca. 15 kg noch zu klein ist, Lasten zu tragen.

Bereits 2 Stunden nach dem Beginn des Herbstfestes war dem Kräuterhexenverein der Teig für die Knüppelkuchen ausgegangen. Wie die berühmten "warmen Semmeln" gingen selbst Gebackenes und Glühwein am Kuchenstand weg.

Vorstandsmitglied Andrea Mielke sieht die Feste  des Vereins auch unter dem Gesichtspunkt, Einnahmen zu erwirtschaften. "Unser phantastischer Kuchenstand, alles selbst gebacken, und für jene, dies es deftiger mögen, Bratwurst vom Grill, Getränke, passend zur Jahreszeit, stehen für die Gäste bereit", sagte sie, erfreut darüber, dass die Besucher ordentlich zulangten. Viel wurde in diesem Jahr investiert, um den Tierbestand, darunter die Stachelschweine sowie Polar- und Farbfüchse, zu erweitern. Gern sähen die Vereinsmitglieder jedoch weitere Interessenten für die Mitarbeit und Sponsoren, die Tierpatenschaften übernehmen wollen, um weitere Projekte realisieren zu können, und für das bevorstehende Weihnachtsfest hat sie einen besonderen Tipp: Machen Sie nach dem Gänsebraten doch mal einen Spaziergang zu uns, die Mitarbeiter, die den Feiertagsdienst übernehmen, freuen sich, dass sie nicht allein da sind.

4.11.17 Volkshochschule lädt zur Bilderreise in den Iran
"IRAN ist ganz anders"
Unter diesem Titel steht ein Vortrag über das Alltagsleben in einem Land, über das uns nur mangelhafte und zumeist falsche Informationen vorliegen.
Am Montag, dem 13. November beginnt um 18 Uhr in der Volks- hochschule Eisenhüttenstadt, Waldstraße 10 (Oberstufenzentrum) eine rund dreistündige Bilderreise in ein Land mit einzigartiger Gast- freundschaft, zehntausendjähriger Geschichte und friedlich gelebtem Islam. Entdecken Sie dabei die Alltagskultur der Perser, die Städte Teheran, Shiraz, Isfahan und die Ruinen der antiken Metropole Persepolis.
Und sollten Sie Lust haben, dieses einzigartige Land selbst kennen zu lernen, können Sie sich sich an diesem Abend für eine Reise vormerken lassen, die für die Zeit von Mitte September bis Anfang Oktober 2018 geplant ist.
Sollten Sie es noch schaffen, können Sie sich unter Telefon 03364-280734 anmelden, weil der Vortrag nach einer Vorgabe durch die VHS erst ab einer Teilnehmerzahl ab 7 Personen stattfindet.
1.11.17
Stadt Saarlouis trauert: OB Roland Henz im Alter von 67 Jahren verstorben

Am 1. November ist Roland Henz, Oberbürgermeister der Kreis- und Europastadt Saarlouis, nach schwerer Krankheit verstorben.
Seit 2005 leitete er als Oberbürgermeister die Geschicke der Kreis- und Europastadt Saarlouis. Weil er im Dezember die Altersgrenze erreicht hätte, sollte seine Amtszeit mit der offiziellen Übergabe an seinen Nachfolger Peter Demmer, am 29. Dezember, enden. Aus gesundheitlichen Gründen musste der Verwaltungschef das Tagesgeschäft bereits seit Juni dieses Jahres ruhen lassen. Bis zum Amtsantritt von Peter Demmer übernimmt Bürgermeisterin Marion Jost die Vertretung.

Roland Henz wurde 1949 in Nalbach geboren. Nach seiner Ausbildung als Drucker arbeitete er zunächst in einer Druckerei, bevor er 1973 zu Saarstahl wechselte und dort eine Tätigkeit als Ausbilder in der Werkstätte für Behinderte aufnahm, der er bis 2002 nachging. Bei Saarstahl war er sowohl im Betriebsrat als auch als Vorsitzender der IG Metall Vertrauensleute aktiv. Seit 1972 war Henz SPD-Mitglied und übernahm verschiedene Ämter auf Stadtverbands- und Kreisebene. 15 Jahre lang war Roland Henz Mitglied des Saarlouiser Stadtrates, von 1995 bis 2004 gehörte er dem Saarländischen Landtag an, bevor er 2005 das Amt des Oberbürgermeisters der Kreisstadt Saarlouis antrat, in dem er 2013 mit seiner Wiederwahl bestätigt wurde.



31.10.17 Heute, am Reformationstag, endet das Luther-Kultjahr. Einmalig haben auch die katholischen Bundesländer diesen Tag als Feiertag begangen.

Das Luther-Jahr begannen wir mit einem Luther-Zitat:
"Willst du Christ sein, stich deinem Verstand beide Augen aus."
Junge Welt 16.5.17:
Luther wird gefeiert, obwohl er seine Kirche im Einvernehmen mit den Fürsten gründete, Antisemit war und Hexen brennen sehen wollte. Die Nazis fanden ihn gut.
28.10.17

Löschzug Fürstenberg lud zum Feuerwachenball
Joachim Emmerling als Vereinsvorsitzender verabschiedet
(Eisenhüttenstadt/jp) Zu seinem traditionellen Feuerwachenball hatte der Löschzug Fürstenberg heute in das Feuerwehrmuseum eingeladen. Neben Angehörigen der Kameraden des Löschzuges waren Delegationen der Saarlouiser und der Groß-Ziethener Partnerfeuerwehren zur Party angereist.
"Heute begehen wir auch den 127. Jahrestag der Gründung der Fürstenberger Feuerwehr und das 5jährige Jubiläum des Traditions- und Feuerwehrvereins Fürstenberg (Oder)", erklärte Löschzugführer Andreas Thier- bach mit Hinweis auf einen Wermutstropfen in der Tradition, denn die üblichen Auszeichnungen und Beför- derungen werden nicht mehr zu diesem Anlass, sondern auf Wunsch des Kreisbrandmeisters in einer zen- tralen Veranstaltung am 13. Januar im Rathaus vergeben. So fand der Ball nur in einer kleineren gemütlichen Runde statt, in der Hoffnung, dass es im nächsten Jahr wieder aufwärts geht.

Sven Koch, Andreas Thierbach, Joachim Emmerling und Bernd Wilski (v.l.n.r.) begrüßten die Gäste.
 
Ein großes Dankeschön gab es für Joachim Emmerling (Mitte) von Bernd Wilski (li) und Andreas Thierbach für die erfolgreiche Führung des Vereins.

Nach Andreas Thierbach begrüßte der stellvertretenden Wehrführer Sven Koch die Gäste. "Seit dem letzten Wachenball bis heute haben die Fürstenberger Kameraden 287 Einsätze absolviert, dabei wieder viel Zeit miteinander verbracht, ebenso wie bei der Ausbildung und anderen Aktivitäten", so Koch, "dafür zollt die Wehrführung ihnen viel Respekt." Leider sinke bei gleich bleibenden Anforderungen die Verfügbarkeit der Leute, trotzdem soll die Arbeit allen Spaß machen und alle müssen an einem Strang ziehen. Bezüglich der Einsatzzahlen stellte er fest, dass diese durch das Auslösen der Brandmeldeanlagen in der Ausländerbe- hörde nach wie vor hoch sind, es aber ansonsten ein normales Einsatzgeschehen mit Hilfe bei Unfällen, Beseitigen von Ölspuren und zwei Wohnungsbränden gab und der Orkan die Kameraden fast 48 Stunden beschäftigte. Über 30 umgestürzte Bäume wurden abgeräumt, um Gefahren zu beseitigen und Verkehrswege frei zu machen.
Joachim Emmerling, der aus Alters- und Gesundheitsgründen seinen Vorsitz im Verein nieder legt, sprach Worte des Abschieds, sparte, aber auch mit Kritik nicht. Er wünschte den Anwesenden einen schönen Abend mit viel Spaß und nutzte die Gelegenheit, allen zu danken, die den Verein tatkräftig unterstützten und bat die Mitglieder, ihre Kraft einzusetzen, um das Vereinsleben zu aktivieren.
"Ich finde es beschämend, dass die Stadtverwaltung als Aufgabenträger der Feuerwehr heute nicht vertreten ist", so Emmerling, "auf die Einladung gab es weder eine Rückmeldung, noch eine Absage." Er kann auch nicht verstehen, dass ein im Mai im Fürstenberger Gerätehaus eingetretener Wasserschaden in Höhe von 20.000 Euro noch immer nicht behoben ist. "Die Stadtverwaltung lässt uns hier verhungern", so der Vereins- vorsitzende, "und auf Anfragen bekommt man keine Antwort, das ist beschämend, und es bleibt abzuwarten, was der neue Bürgermeister macht." Er wünschte allen einen schönen Abend und alles Gute in der weiteren Zusammenarbeit.
Mit Blumensträußen ehrte Andreas Thierbach stellvertretend für andere Burghard Padel für seine Aktivitäten in der Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit und Hannelore Emmerling für die Anfertigung der Tischdekora- tion.
Bernd Wilski, Vorstandsmitglied im Traditions- und Feuerwehrverein, bedankte sich bei Joachim Emmerling für seine fünfjährige Arbeit als Vorsitzender mit einem Restaurantgutschein, bevor die Saarlouiser das Wort ergriffen. Sie bedankten sich für die Einladung, überbrachten Grüße von den zuhause gebliebenen Kamera- den und betonten, dass es nicht auf die Größe des Balls, sondern auf die weitere gute und kameradschaft- liche Zusammenarbeit ankommt.

Die Arbeit von Herbert Thiel prägte viele Jahrzehnte die Eisenhüttenstädter Feuerwehr.

Bevor das Büffet eröffnet wurde, meldete sich noch Herbert Thiel zu Wort. Seit 61 Jahren ist er Feuerwehr- mann in Stalinstadt und Eisenhüttenstadt. Seine ganze Kraft hat er in die Feuerwehr investiert und ist heute sehr froh und stolz darauf, dass alle, die damals als Jugendfeuerwehr angefangen haben, noch dabei sind. 1977 nahm eine DDR-Jugendnationalmannschaft an einem Wettbewerb im Feuerwehrkampfsport in Bulgarien teil, und Eisenhüttenstadt wurde beauftragt, diese Mannschaft hinzuschicken. Zwei von damals sind heute noch Mitglieder der Eisenhüttenstädter Feuerwehr - Andreas Thierbach und Gerd Rademacher. "Besonders stolz bin ich darauf, dass 1990 die Verbindung mit der Feuerwehr von Saarlouis zustande kam und dass auch heute Kameraden von dort bei uns sind", so Thiel, "und ich wünsche allen einen ganz schönen Abend."
Bezüglich der weiteren Arbeit der Feuerwehr erklärte Sven Koch, demnächst würde ein neuer Einsatzleitwa- gen für die Gefahrstoffeinheit über den Landkreis Oder-Spree angeschafft, der auch für kommunale Zwecke eingesetzt werden kann. 2018 folgt eine Ersatzbeschaffung für ein 28 Jahre altes Fahrzeug. Das mittlere Löschfahrzeug wird angeschafft, weil sich der Bau der Zentralen Feuerwache hinaus zögert.

Die Tanzformation "Danca la loca" aus Storkow gestaltete den kulturellen teil des Abends.
27.10.17

Oberstufenzentrum präsentiert seine Bildungsangebote


Oliver Bartz (vorn) und Kevin Regentin arbeiten an einem Vortrag über Signalarten und deren Interpretation.

Anne Purand (li.) und Christin Thiele demonstrieren das Wechseln von Bettwäsche, während eine Patientin (Lena Markus) im Bett liegen bleibt.

 Nick Zadow und Phillip Nasut testen Schaltungen im Pneumatiklabor.

(Eisenhüttenstadt/hn) Am Sonnabend, dem 11. Novem- ber lädt das Oberstufenzentrum in der Waldstraße  in der Zeit von 10 bis 13 Uhr künftige Schulabsolventen ein, sich im Rahmen einer Ausbildungsmesse über bestehende Bildungsangebote zu informieren.

"Gemeinsam mit der Stadt und verschiedenen Firmen führen wir diese Messe in unserer neuen Cafeteria durch", erklärte Schulstandortleiterin Birgitt Fischer, "wir nutzen diese Gelegenheit auch gleich als Tag der offenen Tür und hoffen, dass viele Besucher, hauptsäch- lich Schüler der neunten und zehnten Klassen die Gele- genheit nutzen, sich zu informieren." Viele Angebote warten darauf, dass die Besucher Entscheidungen  treffen, wie es nach dem Schulabschluss weiter gehen soll.

Im Bereich Sozialwesen erwarten eine Berufsfachschule und eine Fachoberschule ihre künftigen Absolventen. Die Fachoberschule, für deren Besuch ein mittlerer Schulabschluss und die Zusage einer Praxisstelle erforderlich sind, führt zur Fachhochschulreife als Voraussetzung für ein Fachhochschulstudium, während Absolventen der Berufsfachschule zum staatlich anerkannten Sozialassistenten ausgebildet werden.

Wer sich für Büroarbeit begeistert, kann eine Ausbild- ung an der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwalt- ung ins Auge fassen. Auch hier sind ein mittlerer Schulabschluss und eine Praxisstelle erforderlich, um die Ausbildung aufnehmen zu können.

Ganz spannend wird es für es für Technikfans, die sich in der Fachschule Technik zum Maschinen- oder Elektrotechniker qualifizieren bzw. im Rahmen der dualen Ausbildung IT-Systemtechniker werden können.
Moderne Lehrkabinette und Labore bereiten ihre Schüler auf die Anforderungen der künftigen Arbeitswelt vor, inklusive des Erwerbs der Fachhochschulreife beim Belegen zusätzlicher Kurse in den Fächern Mathematik und Deutsch.

Selbstverständlich stehen Lehrer und Schüler bereit, um auf Fragen der Neunt- und Zehntklässler zu antworten und sie durch die Labore und Kabinette zu führen.

25.10.17

IG Metall Ostbrandenburg ehrte Jubilare
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 25. Oktober hatte die IG Metall Ostbrandenburg zur traditionellen Jubilarehrung eingeladen. Mitglieder, die 40, 50, 60 oder 70 Jahre in der Gewerkschaft sind, waren eingeladen, gemeinsam zu feiern und zu tanzen.


Die IG Metall Ostbrandenburg ehrte Mitglieder, die der Gewerkschaft 60 und 70 Jahre angehören.

 Hans-Jürgen Urban forderte in seiner Festrede die Stärkung der Gewerkschaften, um diese zukunftsfähig zu machen.


Wolfgang Gawehl (mi.) gehört zu den 3 Jubilaren, die der Gewerkschaft seit70 Jahren angehören.

Die Tanzgruppe des KuZ zeigte Proben aus ihren Repertoire.

Peter Ernsdorf, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg, begrüßte im Namen des Vorstandes die Gäste und stellte fest, es sei eine gute Tradition, die Jubilare zu ehren. 130 Kolleginnen und Kollegen blicken auf eine 40jährige Mitgliedschaft zurück, 78 sind ein halbes Jahrhundert dabei, 60 Kollegen sechs Jahrzehn- te und acht 70 Jahre Gewerkschaftsmitglieder. Er verwies darauf, dass es in der Region Ostbrandenburg 55 Betriebe mit einem Betriebsrat gibt und dass die Gewerkschaft sich in der Vorbereitung einer großen Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie befindet. Ernsdorf hob hervor, dass es besonders darauf ankommt, die Jugendarbeit zu fördern, um die Basis der Gewerkschaft zu stärken, was immer schwieriger wird. "Unser Anspruch ist nach wie vor, in der Region eine Perspektive und ordentliche Arbeitsbedingungen zu haben", so der Erste Bevollmächtigte. Der Mindestlohn würde keineswegs ausreichen, die jungen Leute in der Region zu halten, und es gibt eine Reihe von Betrieben, wo die Kollegen zu der Erkenntnis gelangten, es müssen Veränderungen herbei geführt werden, was nur erreichbar ist, wenn sie sich organisieren. Gegenwärtig werden von der Geschäftsstelle rund 7.400 Mitglieder betreut, von denen ca. 73% in Lohn und Brot sind, jedoch nicht alle in einer Tarifbindung. Sollte der Mindestlohn gegenwärtig zum Überleben ausreichen, würden die Probleme jedoch erst im Alter auftreten, wenn damit nicht einmal die Mindestrente erreicht wird.

In seiner Festrede beschäftigte sich der Sozialexperte der IG Metall und deren geschäftsführendes Vorstands- mitglied Hans-Jürgen Urban unter anderem mit der Geschichte der Gewerkschaften nach dem Tag der Befreiung 1945. Die neu gegründeten Gewerkschaften verstanden sich als antifaschistische Kraft, in Ost wie in West. So heißt auch heute, 70 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur, die Losung: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg. Das ist eine der bittersten Lehren aus der Geschichte, und dabei wird es bleiben, denn in beiden Teilen Deutschlands herrschte die Erkenntnis, Teile des deutschen Kapitals haben dem Faschismus den Weg bereitet, ihn politisch, finanziell und ideolo- gisch unterstützt. 

"Heute leben wir in einer Gesellschaft, die zwar rheto- risch die Mitbestimmung achtet", so Urban, "aber die Realität sieht vielfach ganz anders aus." Erreichtes wird immer wieder infrage gestellt, für die Gewerkschaften ist aber klar, Mitbestimmung und starke Betriebsräte sind gelebte Demokratie, und Demokratie darf nicht am Werkstor enden. Obwohl die Gewerkschaften eine parteipolitische Bindung ablehnen, müssen sie sich künftig auf die veränderte Parteienlandschaft einstellen, unabhängig von Parteiinteressen und Parteitaktik müssen sie Politik für ihre Mitglieder formulieren, und sie müssen offen sein für Parteien, die bereit sind, mit den Gewerkschaften zusammen, Arbeitnehmerpolitik zu unterstützen. Zugleich müsse für fortschrittliche Mehr- heiten in den Parlamenten und in der Gesellschaft geworben werden, um Mehrheiten für Fairness, Demo- kratie, Solidarität und Gerechtigkeit zu bilden.

"Seit im Jahr 1989 der westliche Kapitalismus trium- phierte, leben, arbeiten, hoffen und trauern wir in einer gemeinsamen Gesellschaft", so Urban, "in der Wende- zeit schien vieles möglich, doch eine Neuordnung, die die positiven Elemente beider Gesellschaften verbunden hätte, fand wieder nicht statt, deshalb kämpfen wir bis heute, der politischen Wiedervereinigung die staatliche, aber vor allem die soziale Einheit folgen zu lassen."

22.10.17

Tolle Angebote zum Herbstmarkt
(Neuzelle/hn) Am vergangenen Sonntag hatte der Verein Strohhaus Neuzelle zu seinem traditionellen Herbstmarkt eingeladen. Tolles Wetter und tolle Angebote, gut gelaunte Händler und Besucher ließen den Besuch zu einem ebenso tollen Erlebnis werden.


Oskar Brüll (9) aus Wellmitz und Leena Fischer (9) aus Schwerzko in der Schwarzen Küche.

Mit neuem Schal und neuer Mütze kann für Emilia van der Jagt aus Neuzelle der Winter beginnen.

Viele interessante Gespräche gab es am Stand von Künstlerin Angela Diener aus Schwerzko.

"Seit mindestens 15 Jahren veranstalten wir unsere Frühjahrs- und Herbstmärkte, die von den Besuchern immer sehr gut angenommen werden", berichtete Sabine Reichardt vom Verein, "auch heute haben wir wieder ganz viele Händler eingeladen." Der Ziegenhof aus Drehnow war wieder mit dabei, Keramik aus Schuhlen wurde angeboten, zwei Filzerinnen stellten ihre Arbeiten aus und das Antiquariat bot vielerlei interessante Lektüre. "Zwischen 200 und 250 Besucher kommen jedes Mal zu unseren Märkten", so Sabine Reichardt, "sie sind nicht nur aus Neuzelle, sondern auch aus den umliegenden Dörfern und von weiter her." Zum jährlichen Arbeitsprogramm des Vereins gehört neben den Märkten auch ein vielseitiges Vortragsprogramm zu aktuellen und anderen Themen, die Leben in die gute Stube des Strohhauses, dessen Besonderheit die Schwarze Küche ist, bringt.
Diese wurde auch von Oskar Brüll aus Wellmitz und Leena Fischer aus Schwerzko staunend inspiziert, denn selten ist so etwas noch zu sehen. Während Leena zum ersten Mal im Strohhaus ist, ist Oskar bereits ein "alter Hase". "Ich finde es hier so schön alt mit einem Strohdach", sagte Oskar, "und die Schwarze Küche ist echt cool."
Einen kleinen Kunststand hatte Angela Diener aus Schwerzko mitgebracht, darunter selbst gemalte Bilder, Kunstkarten, Weihnachtskarten und kleine Geschenk- artikel. Seit zehn Jahren hat sie sich der Malerei verschrieben, findet ihre Motive und Gestaltungsideen in den Wäldern der Umgebung und bringt sie zuhause in Acryl. Die Malerei ist für sie ein guter Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit als Krankenschwester in einer Eisenhüttenstädter Arztpraxis.
Marcel Schallmea von der Drehnoer Hofkäserei hatte leckere Produkte aus Ziegenmilch mitgebracht, mit dem Verweis darauf, dass diese auch für Laktose intolerante Menschen bekömmlich sind. Je frischer die Milch verarbeitet wird, desto geringer ist der so genannte "Bockgschmack" vorhanden, erklärt Marcel Schallmea. Das Besondere ist dabei die Zusammensetzung der Milch der alten Rassen, die den Sommer auf der Weide verbringen und im Winter ausschließlich mit Heu gefüttert werden, was zur Herstellung sehr guter Käse beiträgt.

Vom Kräutergarten Dissen kam Silke Dambrowsky mit ihrer Ware nach Neuzelle. Blüten- und Heiltees stellen die Vereinsmitglieder selbst her, ebenso wie Heil- und Kräutersalz sowie Minzezucker zum Süßen von Tee. Als Kostprobe bot sie köstliches Schmalz mit einer Kräutermischung zum Verkosten an, inklusive der Zutatentütchen zur Selbstherstellung des Schmalzes.

21.10.17

Eine Tonne Fisch aus dem Dorchesee
(Schwerzko/hn) Es war fast noch dunkel, als sich die Mitglieder des Fischerei- und Naturschutzvereins Schwerzko-Dorchesee e.V. trafen, um mit der diesjährigen Fischernte zu beginnen. Das 22. Abfischen stand auf dem Plan, bereits vier Wochen zuvor begann das allmählich Ablassen des Wassers, um die Fische in einem kleinen Bereich zu sammeln. "Bereits beim ersten Fischzug stellte sich ein nie da gewesener Erfolg ein", erklärte Vereinsvorsitzender Andreas Voigt, "für das, was wir heute mit dem ersten Netz heraus holten, brauchten wir in anderen Jahren drei Fischzüge."


Bereits die Jüngsten sind mit Eifer dabei, die Fische aus dem Wasser zu holen.

So konnten die ersten Kunden, die gegen 9 Uhr ein- trafen, gleich das ganze Sortiment an Fischen angebo- ten werden, vorrangig zum Teil riesige Karpfen, Schleie, Hechte und Welse. Der beliebteste Fisch ist nach wie vor der Karpfen, blau oder in Biersoße zubereitet, ein anerkannter Leckerbissen. Welse waren zum ersten Mal im Angebot, wobei der Verkauf wegen des höheren Preises eher schleppend begann.
Zwischen zwei und zweieinhalb Tonnen Futter brachten die Vereinsmitglieder in der vergangenen Saison in den See, darunter Lupine, Mais, Getreide, Erbsen und die Startup-Pellets im Frühjahr, damit die Mast gut begin- nen konnte.
Erfreut zeigte Andreas Voigt sich darüber, dass sich

auch viele Kinder an der Abfischaktion beteiligten. Sein größter Wunsch wäre, wenn der Eine oder Andere der Knirpse einmal seinen Verein stärken würden.
Nach der Ernte begann sofort wieder die Flutung des Sees, so dass er in 8 bis 10 Wochen wieder seinen normalen Wasserstand erreichen wird und die Fische in eine erholsame Winterruhe gehen können, bevor im Frühjahr der Kreislauf von Neuem beginnt.

Über eine tolle Fischernte freuten sich nicht nur Ralf Müller und Andreas Voigt. Bärbel Winter aus Frankfurt kommt alle Jahre wieder nach Schwerzko, um köstlichen Fisch zu kaufen.

Ansonsten widmen sich die 14 Vereinsmitglieder der Pflege des Sees, des Damms und des Ufers, etwa 10 Mal im Jahr wird der Rasen gemäht, der Schilfgürtel gepflegt, und die Sitzgarnituren müssen repariert werden.
Für Petrijünger finden jährlich 12 Angeltage statt, mit 10 bis 15 Anglern pro Tag.
Zu den Dauerkunden zählte Bärbel Winter aus Frankfurt. Sie kommt immer wieder, zum Einen, weil die Land- schaft so schön ist, und darüber hinaus die Fische so köstlich schmecken. Am Sonntag kam ihr Zander in Butter gebraten auf den Mittagstisch.

19.10.17

Bürgermeisterin begrüßte Neubürger
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 19. Oktober hatte Bürgermeisterin Dagmar Püschel Einwohner, die in diesem Jahr ihren Wohnsitz in Eisenhüttenstadt nahmen, zum traditionellen Neubürgerempfang eingeladen. 25 der Eingeladenen kamen in die Kleine Bühne, um sich über die Stadt informieren zu lassen. Am Eingang bekam jeder eine Tasche mit Informationsmaterial über die Stadt und einer Freikarte für das Inselbad, bevor Dagmar Püschel das Wort an die Gäste richtete.


Bürgermeisterin Dagmar Püschel hieß die Eisenhüttenstädter Neubürger willkommen.

"Der Neubürgerempfang ist eine gute Tradition", so die Bürgermeisterin, "ich habe ihn im Jahr 2010 eingeführt, und alle über 18, die nach Eisenhüttenstadt gekommen sind, erhalten eine Einladung." Auf die Idee dazu ge- bracht habe sie der damalige Frankfurter Oberbürger- meister Martin Patzelt, der eine gleichartige Initiative in seiner Stadt ins leben gerufen hatte. Etwa 10% der Eingeladenen kommen erfahrungsgemäß zu dieser jährlichen Veranstaltung, während derer die Stadt mit ihrer Geschichte und Kultur als größtes Flächenden- kmal Deutschlandes vorgestellt wird, was die Gäste immer sehr positiv aufnehmen.
Frank-Uwe Gerlach, Fachbereichsleiter Stadtentwick- lung, Wirtschaftsförderung, Kultur und Sport würdigte die Tradition und stellte den Anwesenden als weitere 

Gesprächspartner Robert Böswetter, Geschäftsführer der Stadtwerke und Oliver Funke, Geschäftsführer der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft vor. Er begrüßte auch das Trompetenquartett der Musikschule des Landkreises Oder-Spree unter Leitung von Wolfgang Galle, das den Empfang musikalisch begleitete.
Während der Gesprächs stand besonders der Zustand des Bahnhofs im Mittelpunkt der Kritik, besonders von Ida Grabe, sie wohnt seit Juli in Eisenhüttenstadt, ihr kranker Mann ist an den Rollstuhl gebunden und hat damit keine Möglichkeit, in Eisenhüttenstadt auf den Bahnsteig zu kommen.
Im Anschluss an den Neubürgerempfang hatten die Gäste die Möglichkeit, an einer Führung durch das Friedrich-Wolf-Theater teilzunehmen, während derer Frank-Uwe Gerlach viel Interessantes über das Haus zu erzählen hatte.

Das Trompetenquartett der Musikschule des Landkreises Oder-Spree unter Leitung von Wolfgang Galle begleitete den Neubürgerempfang musikalisch. 25 Neubürger folgten der Einladung in die Kleine Bühne.
18.10.17

Startkapital für neue Feuerwache
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Mittwoch überbrachte Innenminister Karl-Heinz Schröter den Fördermittelbescheid der Landesregierung für den Bau der seit Jahren geplanten neuen Feuerwache, die den Löschzügen Fürsten- berg und Innenstadt ein gemeinsames Domizil geben soll.


Landesinnenminister Karl-Heinz Schröter übergab einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 3,6 Millionen Euro für den bau der neuen Feuerwache an Bürgermeisterin Dagmar Püschel.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel begrüßte den Innen- minister, Vertreter der Feuerwehr, Abgeordnete der Stadtverordnetenversammlung und Fachbereichsleiter aus der Verwaltung, gratulierte ihrem Nachfolger Frank Balzer, der ab 6. Januar das Zepter der Stadt schwingen wird, zum ersten Mal öffentlich zu seiner Wahl. 
"Wenn gefüllte Sektgläser in der Kernarbeitszeit auf dem Tisch stehen", erklärte Schröter, "muss schon ein großer Anlass dieses Treffen begründen. Über 3,6 Millionen Euro sind ein solcher Anlass." Der Landtag hat ein großes Hilfspaket von 130 Mio. € beschlossen um wichtige Bereiche der kommunalen Infrastruktur zu modernisieren oder zu deren Modernisierung beizu- tragen. 15 Millionen aus diesem Fonds sind für den Brandschutz vorgesehen. Erinnernd an den Mathematik- unterricht in vor-Pisa-Zeiten könne sich nun jeder aus-

rechnen, wie viel Prozent 3,6 Millionen von diesem Betrag sind. Somit wird in Eisenhüttenstadt das größte Brandschutzprojekt Brandenburgs realisiert, was eine große Herausforderung für Püschel und Balzer nach sich zieht, denn innerhalb von 2 Jahren muss der Neubau, der nicht nur die Freiwillige Feuerwehr sondern auch die hauptamtlichen Kräfte und die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen soll, entstehen. 
"Helfern helfen zu können ist die vornehmste Aufgabe, die ein Innenminister schultern darf, die Schönste noch dazu", so Schröter mit Verweis darauf, dass dieses Feuerwehrhaus an der Grenze zu Polen sicher ein Vorzeigeprojekt sein wird.

17.10.17

Feriendiplome für fleißige Schüler
(Eisenhüttenstadt/hn) 45 Schülerinnen und Schüler, 22 Mädchen und 23 Jungen, die sich in den vergangenen Sommerferien an der Aktion Feriendiplom, die in Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Stadtteilbüro offis organisiert wurde, beteiligten, erhielten am Dienstag in der Kleinen Bühne ihre Urkunden. Eingeladen waren Kinder, die mindestens vier Stationen absolvierten.


Andrea Peisker und Angela Naundorf (v.l.) begrüßten Kinder Eltern und Großeltern zur Auszeichnungsvergabe in der Aktion Feriendiplom.

Vieles gab es in dieser Aktion zu entdecken, im Oder- Spree-Fernsehen gestalteten sie zum Beispiel eine Sendung, die Feuerwehr lud zum Schnuppern ein, in der Stadtverwaltung erfuhren die Kinder, warum auf den Straßen soviel geblitzt wird und bei Andrea Peisker lernten sie, sich mit Gehörlosen in in der Gebärden- sprache zu unterhalten.
"Wir freuen uns, dass Ihr alle heute noch mal hierher gekommen seid", begrüßte Andrea Peisker die Kinder, ihre Eltern und Großeltern, "Ihr habt in den Sommer- ferien viel Kilometer geschrubbt, um bei den vielen Veranstaltungen des Feriendiploms dabei zu sein." Das sei eine ganz tolle Geschichte gewesen, und sie hätten ihren Eltern damit auch ganz gehörig etwas voraus - 

denn diese würden während ihres Urlaubs keine Fortbildung machen.
Dass das Feriendiplom im vierten Jahr seiner Ausschreibung bereits zur Tradition geworden ist, erklärte Angela Naundorf vom offis. Hinter dem Feriendiplom stecke die Idee, Grundschülern zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit zu geben, in den Ferien Eisenhüttenstädter Unternehmen kennen zu lernen. Sie bedankte sich bei den Kooperationspartnern, die immer wieder tolle Veranstaltungen anbieten. In den knapp fünfzig Events gab es ca. 500 Plätze, die zur Auswahl standen. 420 bis 430 Plätze wurden von den Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen, dies sei ein ganz großer Erfolg.

12.10.17

Viele Aktivitäten im Projekt Feuerwehrstadt
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 12. Oktober trafen sich Partner des Projekts "Feuerwehrstadt" im Sozialgebäude des Stahlwerkes, um im Rahmen des Tages der Feuerwehrstadt Eisenhüttenstadt über Aufgaben der Feuer- wehren im Zusammenhang mit privater und gesellschaftlicher Bautätigkeit zu beraten.


Über 40 Teilnehmer hatten sich zum Tag der Feuerwehrstadt angemeldet, um über sich über Inhalte und Anwendung von Genehmigungsverfahren auszutauschen.

"Die Stadt Eisenhüttenstadt hat sich vor mittlerweile 9 Jahren zum Projekt Feuerwehrstadt bekannt", erklärte Mathias Burkardt, 1. Sachbearbeiter im vorbeugenden Brandschutz in der Kreisverwaltung Oder-Spree, "dieses stützt sich auf vier Säulen - der hauptamtlichen Wache Eisenhüttenstadt mit den Berufskräften, dem Feuer- wehrmuseum, der Werkfeuerwehr und der Landesfeuer- wehrschule, die jährlich ca. 4000 Lehrgangsteilnehmer aus Brandenburg, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland hierher zieht."
Aus diesen Gegebenheiten schöpfend bot es sich an, noch mehr für die Stadt zu tun als sie durch Stahl, Papier und Tanzwoche zu präsentieren.
So konnten neben dem Tourismusverein und dem in- zwischen zertifizierten und einmaligen Feuerwehr- museum, das inzwischen weltweit bekannt ist, auch der Kreisfeuerwehrverband als Partner gewonnen werden. Um die eigene Qualifizierung voran zu bringen, werden seit vier Jahren am Tag der Feuerwehrstadt Vorträge und Diskussionen zu unterschiedlichsten brandschutz- technischen Fragen organisiert. Nach Themen wie Stützpunktfeuerwehr, Blackoutszenario und Krisen- 

kommunikation ging es nunmehr um den Brandschutz in Genehmigungsverfahren.
Als Beispiel nannte Mathias Burkardt den BER, dessen nicht funktionierende Brandschutztechnik den Aus- löser für die bisherige Nichtinbetriebnahme bildet. Oftmals würden auch bei anderen Projekten die hohen Auflagen belächelt, aber wenn es dann zu einem Brand kommt, möchte niemand verbrennen oder am Rauch ersticken. Entgegen aller Bedenken ist der Brandschutz auch kein Kostentreiber, denn er bildet gerade ein- mal zwei Prozent der gesamten Baukosten.
Als Referent trat unter anderen der Leiter der Werkfeuerwehr der Bayer AG Berlin auf. In seinem Vortrag ging er auf die brandschutztechnische Sanierung von Bestandsgebäuden ein, ein wichtiges Thema für Unterneh- men, die historische Gebäude nutzen.
"Ich kann jedem Unternehmer nur raten, den Brandschutz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen", sagte Burkardt und gab gleich noch einen Vorschlag mit: "Stellen Sie freiwillige Feuerwehrleute ein, dann haben Sie einen qualifizierten Brandschutzexperten, dessen Ausbildung Sie nicht einmal etwas kostet, im Unterneh- men. Darüber hinaus fördern Sie damit auch das Ehrenamt".
Sind bezüglich des Baus von Eigenheimen die Regeln gelockert worden, um den Bauherren Erleichterungen zu verschaffen, wird ihm bezüglich des Brandschutzes mehr Eigenverantwortung übertragen. Er muss nun selbständig dafür Sorge tragen, dass das Schutzziel der Menschenrettung erreicht werden kann. Unterstützung geben dabei nicht nur die örtlichen Brandschutzdienststellen, sondern auch die Kommunal- verwaltungen.

11.10.17

Volkshochschule lädt zu einer Veranstaltung über Demenz
(Eisenhüttenstadt/hn) Demenz ist eine immer mehr zunehmende Volkserkrankung von der jeder Mensch betroffen sein kann. Im Landkreis Oder- Spree leben derzeit ca. 5000 Menschen über 65 Jahre die an einer Demenz erkrankt sind. Und die Zahlen steigen weiter an. Während des Kurses erhalten die Teilnehmer einen kurzen aber kompakten Einblick in die Krankheit Demenz, sowie den Umgang mit Demenzerkrankten und die Betreuungsformen.
Die Kurskosten können durch die Pflegekasse des an Demenz Erkrankten erstattet werden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 8. November von 16.30 - 19.45 Uhr In der Volkshochschule Eisenhüttenstadt, Waldstraße 10 (Gebäude des Oberstufenzentrums) statt, die Teilnehmergebühr beträgt 12,20 €, ermäßigt 9,44 €.
Interessenten werden gebeten, sich unter Telefon 03364-280743, per e-Mail eisenhuettenstadt@vhs-los.de oder via vhsApp (www.vhs-los.de) anzumelden

10.10.17

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 178/10/2017
Ein herzliches Willkommen allen Neubürgern der Stadt!
Am 19. Oktober 2017 findet der diesjährige Neubürgerempfang der Stadt Eisenhüttenstadt um 18.00 Uhr in der „kleinen Bühne“ des Friedrich-Wolf-Theaters statt. Bürgermeisterin Dagmar Püschel verschickte 262 Einladungen an die Neubürger, um sie zu dem Empfang einzuladen.
Der Empfang bietet die Möglichkeit beim Gespräch Kontakte zu knüpfen, sich Auszutauschen und wichtige Informationen rund um die Stadt zu erhalten. Begrüßt werden die neuen Bürger der Stadt von der Bürger- meisterin. Jeder Neubürger erhält ein kleines Willkommenspaket. Darin finden sich eine Vielzahl von nützlichen Tipps und Informationen die für die neuen Einwohner wichtig sind. Neben einer Führung durch das Friedrich-Wolf-Theater werden zur musikalischen Umrahmung Schüler und Schülerinnen der Musikschule ihr Können präsentieren.
Bürgermeisterin Dagmar Püschel freut sich auf die zahlreichen Teilnehmer. Wer bisher nicht auf die Einladung reagiert hat, kann sich noch per E-Mail (susann.mahlow@eisenhuettenstadt.de) oder telefonisch unter (03364) 566 255 bei Frau Mahlow anmelden.

9.10.17

Leserbrief:
Schmutzigster Wahlkampf in der Geschichte der Stadt

Wie die Bürgermeisterwahl endet, ist nicht schön, war aber fast zu erwarten. Ich weiß nicht wie ich oder andere reagiert hätten. Der Wahlkampf begann eigentlich schon nach ihrer Wahl als Bürgermeisterin.
Rot und Schwarz hat noch nie akzeptiert, wenn die Linke bei Personenwahlen als Sieger hervorging. So war es vor acht Jahren. Ganz offen schärften sie ihre Messer, nur etwas geschickter als Frau Püschel.

An erster Stelle stand der Vorsatz, sie muss wieder weg. Dazu war jedes Mittel recht. Sie hatte kaum Zeit, sich in Ruhe in das neue Amt einzuarbeiten. Man wollte eben beweisen, sie ist unfähig. Übernommen wurde ein riesiger Berg Schulden, und man rieb sich die Hände, wenn nicht sofort alle Wünsche erledigt werden konnten, z.B.: „Zuviel Ausgaben für Personalkosten“. Nach kurzer Zeit war das noch nicht genug, und es begann erneut. Erwarteten sie Kündigungen? KITA Gebühren sind zu hoch, das ist unsozial, das vertreibt die jungen Familien. So ging es bis zum Quietschen. Dann wurden Vergleiche mit nichtvergleichbaren Gemeinden heran gezogen, z.B. Fürstenwalde, diese haben aber keine so hohen Ausgaben.
Sie verschwiegen aber, dass dort KITAS überwiegend nicht kommunale Einrichtungen sind, und auch keinen Tarif zahlen wie hier in Hütte.

Immer wieder wurde an den unausgeglichenen Haushalt erinnert, um diese nächste Vorlage wieder ablehnen zu können. Aber Frau Püschel blieb eisern. Als sie es wagte, ein neutrales Unternehmen zur Überprüfung der Finanzen und der Wirtschaftlichkeit zu ordern, war riesiger Zoff. Sie vergeudet Geld, sie kann nicht wirtschaften, ließ sie ihre Konkurrenz abermals abblitzen. Und sie behielt Recht, mit ein wenig Glück. Sie schaffte es, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren und konnte sogar einen Teil der Altschulden tilgen. Da blieb das Lob aus.

Nun kam auch noch, wie gerufen, zur rechten Zeit die Geschichte mit dem Altanschließergesetz. Ja, das wurde 2004 mit den Stimmen der SPD und der CDU, gegen die PDS, mit Absegnung durch das Bundesverwaltungsgericht beschlossen und für richtig befunden. Bis einige Jahre später festgestellt wurde, es war gesetzwidrig. Nun ist die Bürgermeisterin wieder Schuld, weil sie nicht sofort alles in Ordnung brachte. Sie lehnte die sofortige Rückzahlung für den verbockten Mist der anderen ein weiteres Mal ab. Sie wollte nicht, dass alle Bürger dafür bluten. Das war auch wieder sozial und gesetzkonform. Nun folgte die Aufforderung, zurückzutreten. Wieder eine Ablehnung. Nun musste andere Geschütze aufgefahren werden. Es passt zur Wahl. Wie „Lunik Inhaber übt heftige Kritik an Bürgermeisterin", ohne Angabe eines Inhaltes.

Dann folgte, Bürgermeisterin verschleudert Geld, und weil das so gut passt, ein anonymer Bürger zeigt Bürgermeisterin wegen Korruption an.“ Und nun alles Lüge, wie sich herausstellt. Unsere MOZ hat da einen großen Anteil daran. Ist sie SPD-geleitet? Es liegt nahe, dass auch viele Leserbriefe mit gewissen Namen gern entstellt oder auch gar nicht veröffentlicht werden.

Ich bedauere schon heute die Bürger, die nach einem Kurswechsel ihre Wahlentscheidung vom 08.10.17 bereuen.

Günter Hofmann, Eisenhüttenstadt

8.10.17

Frank Balzer gewann Bürgermeister-Stichwahl vor Dagmar Püschel
(Eisenhüttenstadt/hn) Was sich bereits am Wahlsonntag abzeichnete, ist nun Gewissheit: Frank Balzer wird ab Januar 2018 in verantwortlicher Position als Bürgermeister die Geschicke der Stadt führen.


I
mmer wieder wandte sich der Blick von Dagmar Püschel, Manfred Matzat und Heinz Schwarz zum Handy, wo ab 18 Uhr der aktuelle Verlauf der Stimmauszählung angezeigt wurde.

Überschaubar war die Gesellschaft, die sich am Sonn- tag Abend zur Wahlparty von Dagmar Püschel im Akki einfand. Obwohl die Gewissheit, den Bürgermeisterstuhl an den Herausforderer abgeben zu müssen, bereits offenbar war, schwand die Hoffnung von Dagmar Püschel, doch noch am Steuer der Stadt bleiben zu können, zunehmend.
"Verlieren kann ich heute nicht mehr, das habe ich am 24. September", sagte sie, "und heute kann ich nur gewinnen, entweder die Wahl oder wieder meine persön- liche Freiheit." Das Kapitel Kommunalpolitik schloss sich nach diesem Tag, und Dagmar Püschel wird etwas ganz Neues beginnen, Genaueres sagte sie dazu im kleinen Kreis ihrer Mitstreiter.
Dennoch zeigte sie sich enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung und resümierte, der größte Teil der Eisenhüttenstädter sei desinteressiert, was den künftigen Kurs der Kommunalpolitik in der Stadt betrifft.
So ist zu bemerken, dass lediglich 28% der Eisenhüt- tenstädter Wahlberechtigten ihre Stimme Frank Balzer gaben.

5.10.17
Cafeteria im OSZ bestens angenommen
(Eisenhüttenstadt/hn) Größter Beliebtheit erfreut sich inzwischen die im September in Betrieb genommene Cafeteria auf dem Gelände des Oberstufenzentrums in der Waldstraße. Von Sonnenschein durchflutet wird der große Saal an wolkenfreien Tagen, flächendeckende Glaswände geben dem Haus Offenheit nach außen und Geborgenheit nach innen.

Lichtdurchflutet ist der große Saal der Cafeteria, der als Essens- und Tagungsraum dient.

Die Cafeteria ist in den Pausen zum gern genutzten Treffpunkt geworden.

Ein Steak im Brötchen reicht Edeltraut Krüger über den Tresen an Christoph Welkisch.

"Als ich 1991 an die Schule kam, war eine Essensmög- lichkeit für Schüler und Lehrer im Aussterben begriffen", erinnert sich Birgitt Fischer, Standortleiterin Eisenhüt- tenstadt des Oberstufenzentrums Oder-Spree. War das jetzige Hotel Berlin zu dieser Zeit noch Schülerwohn- heim und im jetzigen griechischen Restaurant die Essensversorgung untergebracht, änderte sich dies nach dem Eigentümerwechsel und es wurde ein neues Konzept zur Beköstigung gesucht. Bereits zu dieser Zeit brachte der damalige Schulleiter Hartmut Rochner dieses Problem auf den Tisch, wenn mit dem Schulträger, über Baumaßnahmen gesprochen wurde. So war die Cafeteria ständig im Gespräch, wenn auch die Finanzierung damals nicht möglich war und andere Projekte wie z.B. die Turnhalle Vorrang hatten.
So konnte vorerst nur mit Provisorien gearbeitet werden, darunter mit dem noch bestehenden Flachbau, der an einen Versorger vermietet worden war. Leider war damit keine Wirtschaftlichkeit zu erzielen, so dass als nächstes Provisorium ein Imbisswagen aufgestellt wurde. Seit Ende der 90er Jahre war Edeltraud Krüger dessen Betreiberin, avancierte dabei auch zur Ver- trauten mehrerer Schülergenerationen. "Dieser Imbisswagen erfreute sich großer Beliebtheit", so Birgitt Fischer, "und wir hatten auch Glück mit den Betreibern, die immer einen guten Draht zu den Schülern hatten und versuchten, aus dem Wenigen, was da war, das Beste zu machen." Doch die Kapazität war zu klein, und oftmals kam es vor, dass die Letzten, die vor dem Ende der Mittagspause kamen, nichts mehr erhielten.
Die vergangenen Jahre mit Edeltraud Krüger waren jedoch etwas ganz Besonderes, denn sie hatte es verstanden, ein Ohr für die Sorgen der Schüler zu haben, die ihr wiederum mit Vertrauen und Informationen über ihren Schulalltag dankten. 
Nach dem Zusammenschluss mit dem OSZ Fürsten- walde im Jahr 2012 zum OSZ Oder-Spree übernahmen die Eisenhüttenstädter auch neue Gepflogenheiten, darunter das Ausfüllen eines Fragebogens am Ende des Schuljahres. Was die Schüler in der anonymen Befragung niemals kritisierten, war das Essen, was die Schulleitung scherzhafter Weise befürchten ließ, es würde nie eine neue Cafeteria geben.

Max Kapeller, Alexander Saß, Daniel Grey, Erik Steckbauer und Philipp Weniger (v.l.n.r.) nutzen die Cafeteria gern in ihrer Mittagspause. Edeltraud Krüger lässt für Pasquale Lottko eine Portion Bratkartoffeln aus der Küche bringen.

Hartmut Rochner war es schließlich zu verdanken, dass er das Projekt Cafeteria nach vorn brachte, sich dabei Abgeordnete ins Boot holte und insbesondere in Klaus Schroth einen engen Verbündeten fand. So konnte nach der Einweihung der Turnhalle im Jahr 2011 an die weiteren Planungen zum Bau der Cafeteria gegangen werden. Der nunmehrige Schulleiter Joachim Schenk setzte dieses Problem ganz oben auf seine Agenda, so dass nach 21 Jahren der Diskussion der Baubeschluss erfolgte. Eine sehr gute Zusammenarbeit ergab sich mit dem Unternehmen Hoch- und Tiefbau, das auch während der Bauphase noch Ideen und Vorschläge von Schülern und Lehrern unkompliziert in das Projekt einbrachte.
Anfang September war es dann soweit, die neue Cafeteria konnte mit einem Festakt eröffnet werden, und zur Freude aller hat der neue Betreiber Peter Marscheider dann Edeltraud Krüger in eine festes Arbeitsverhältnis übernommen.

4.10.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 04.10.2017, Pressemitteilung 172/10/2017
Aufruf zur Teilnahme an der Stichwahl für das Bürgermeisteramt
Am Sonntag, dem 08. Oktober sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenhüttenstadt aufgerufen, ihre Stimme bei der Bürgermeister-Stichwahl abzugeben. Zur Wahl stehen Herr Frank Balzer sowie die Amtsinhaberin Frau
Dagmar Püschel.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und geben Sie bei der Bürgermeister-Stichwahl am Sonntag Ihre Stimme ab!
Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie über das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel ist am Wahlabend (08.10.2017) ab 18.00 Uhr im „Aktivist“ (Karl-Marx-Straße 45) zu finden.

2.10.17

Presseinformation des EKO-Fotozirkels
Autorenausstellung von Walter Laube des in der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG
(BG) Unter dem Motto "Mein Hobby" werden ab dem 9. Oktober 2017 in der Geschäftsstelle der Raiffeisen- Volksbank Oder-Spree eG in der Karl-Marx-Straße 31 in Eisenhüttenstadt 17 großformatige Bilder von Walter Laube, Mitglied im „Fotozirkel EKO e.V." zu sehen sein.


Walter Laube" von Bernd Geller/ Fotozirkel EKO e.V.

Walter Laube feiert im Dezember seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt der engagierte Fotoamateur in dieser Ausstellung Bilder aus seinem Schaffen .
Walter ist seit 2004 Mitglied im Fotozirkel EKO e.V. "Beeindruckt haben uns immer seine Bilder von den Reisen rund um den Globus" sagt Zirkelleiter und vereinsvorsitzender Bernd Geller, "besonders die Menschen in den unterschiedlichsten Ländern haben es im angetan. So entstanden eindrucksvolle Porträts."
Viele ungewöhnliche und unkonven- tionelle Bildideen von ihm bereichern die Bildkollektionen des Vereins.

Der Fotozirkel EKO e.V. pflegt seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG und möchte sich im Rahmen dieser Ausstellung herzlich bedanken.
Zur Eröffnung der Fotoausstellung laden wir Sie, Ihre Angehörigen und Freunde am Dienstag, dem Dienstag, dem 10 Oktober 2017 um 18:30 Uhr in die Geschäftsstelle der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG, Karl- Marx-Straße 31 in Eisenhüttenstadt ein.
Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG Fotozirkel EKO e.V. Eisenhüttenstadt, den 02.10.2017

 

30.9.17

Erntedank- und Alttechnikfest in Wellmitz
(hn) Sonniges Herbstwetter lockte am vergangenen Sonnabend viele Fans alter Landtechnik nach Wellmitz. Eingeladen hatten die Wellmitzer Alteisenfreunde und der Reiterhof Sturm.
"Wir feiern heute auch zwei Jubiläen", so Michael Sturm, "unser Reiterhof ist 25 Jahre alt und die Firma Thumernicht, Werkstatt und landwirtschaftlicher Ökobetrieb, besteht seit 15 Jahren." Als Fest für die ganze Familie war es konzipiert, mit tatkräftiger Unterstützung durch die Wellmitzer Alteisenfreunde und den Verein "Kurbelwelle" aus Fünfeichen.


Nach Art der Urgroßväter pflügten Sven (re.) und Maurice Götze ihren teil des Ackers.

Großen Zuspruch fand bereits der Traktorenkorso durch das Dorf, besonders die Kinder, für die es auch eine Hüpfburg und Schminkstation gab, machte es Spaß, auf einem Traktor oder Anhänger mitzufahren. Kurios anmutende Fahrzeuge gab es da zu sehen, wie den einzigen Einachstraktor von Josef Töpler aus Neuzelle. Mit brennender Lunte und per Handkurbel ist seine Maschine in Gang zu setzten, ein Kraft forderndes Unterfangen.
Wieder am Festplatz angekommen, begannen die Zugmaschinen ihre Furchen auf dem Acker der Familie Fest zu ziehen, wendeten die Scholle, die in der Herbstsonne anthrazitfarben glänzte, wobei besonders das Kolonnenpflügen Präzision verlangte.

Viele interessante Traktorkonstruktionen waren auf der Technikschau vertreten. Per Handkurbel und mit glimmender Lunte startete Josef Töpler seinen Einachstraktor vom Typ Holder.

Wie es die Urgroßväter noch vor 70 Jahren bewerkstelligten, zeigten Sven und Maurice Götze aus Rießen, die mit zwei Pferden und einem Einscharpflug zugange waren. "Das ist unser Hobby", erzählte Sven Götze, "manchmal gehen wir im Winter auch in den Wald Bäume rücken."
Auf dem weiteren Programm standen Ponyreiten und Kühe füttern, Die Dorffrauen verkauften für den Heimat- verein Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und das Team vom "Zickenzeller" sorgte für einen deftigen Imbiss. Zu später Stunde klang der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein in Sturms Turnhalle aus.

29.9.17

10 Jahre Fitnessstudio Bonitas
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 14. Oktober ab 9:30 Uhr lädt das Fitnessstudio Bonitas in der Beeskower Straße 114 unter dem Motto "Willkommen
in unserer Welt der Gesundheit, der Fitness und des Wohlbefindens" zum Tag der offenen Tür ein. Anlass ist das 10jährige Bestehen des von Clars und Gabriele Brose geführten Unternehmens.


Monika Eberhardt (re.) aus Neuzelle lässt sich von Gabi Brose bezüglich der Modalitäten des Trainings beraten und die Geräte erklären.



Sport ist für Dagmar Hecht aus Fünfeichen bereits das ganze Leben lang ein Bedürfnis, nun will sie Fit bleiben und ihre Figur behalten.

 Während das Training für Siegfried Becker ein absolutes Gesundheitserfordernis ist, will Madeleine Uhlig einen schönen, durchtrainierten Körper haben.

"Mit unserem Fitnessstudio hat mein Mann sein Hobby zum Beruf gemacht", erzählt Gabi Brose, "nach einem Bandscheibenvorfall trainierte er in einem anderen Studio, fand Gefallen daran und stellte eines Tages fest, dass seine berufliche Zukunft im eigenen Fitnessun- ternehmen liegt." Die schwere körperliche Arbeit in einem Feuerungsunternehmen und damit verbundene Rückenprobleme, die eine Berufsunfähigkeit nach sich zogen, machten eine neue berufliche Orientierung erforderlich, und nachdem die Perspektive klar war, begann die Suche nach einem geeigneten Objekt. In einer der Baracken der Beeskower Straße 114 wurde der geeignete Unternehmensstandort ausfindig gemacht, nun wurden zuverlässige Partner, die die Einrichtung und Geräte liefern konnten, gesucht und gefunden. Als nicht so einfach erwies sich die Auswahl eines geeigneten Firmennamens, bis in einem Gespräch mit einem Bekannten der Begriff "Bonitas" fiel. Bonitas kommt aus dem Lateinischen,und heißt auf deutsch so viel wie Wohlbefinden. Dieser Name ist inzwischen geschützt und ziert auch das vor vier Jahren in Guben eröffnete Zweitstudio.

Nachdem alle Hürden genommen waren, wurde am 13. Oktober 2007 die Eröffnung gefeiert.
Arbeiteten beide Broses in den ersten Jahren allein in ihrem Unternehmen, um es zu festigen und nach vorn zu bringen, wurden nach und nach Mitarbeiter eingestellt, bis sie nun über vier fest angestellte und zwei Auszubildende, je einer im ersten und zweiten Ausbildungsjahr verfügen. Zum Team gehören Uta Welkisch als Reha- und Breitensporttrainerin und Konstantin Richter als lizensierter Sportfachmann. Gabi Brose verfügt über eine Rehasportlizenz und Ehemann Clars ist Ernährungsberater mit Trainer B-Lizenz.

Auf den insgesamt etwa 800 Quadratmetern Studio- fläche findet der Sportbegeisterte nicht nur Ausdauer- sondern auch Kraftgeräte und einen Freihantelbereich für das Bodybuilding.
In enger Zusammenarbeit mit dem ASB Eisenhütten- stadt, der Physiotherapie Thieme und der Brandenbur- gischen BKK, sie präsentieren sich am 14. Oktober mit einem Stand, werden auch Rehakurse zur Wiederher- stellung und Stabilisierung der Gesundheit angeboten.

"Gerade in Eisenhüttenstadt gibt es viele ältere Menschen auf die unsere Angebote abgestimmt sind", so Gabi Brose, "es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man im Alter keine Bewegung mehr braucht." Gerade im hohen Alter sollten die Menschen sich bemühen, ihre Beweglichkeit zu erhalten, um der Verkürzung der Muskeln und Sehnen vorzubeugen. Der Rehasport findet in der Gruppe statt und wird in der Regel von den Krankenkassen ohne Zuzahlung finanziert. Pilates, Rücken-fit, Body-spezial, Zirkeltraining, Stretching, Step Aerobic, Indoor Cycliing stehen unter anderem auf dem Programm. Darüber hinaus die Beratung und der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, geliefert von einer deutschen Firma, die den Broses persönlich bekannt ist, und für deren Qualitätsprodukte sie bürgen können.

Vielfältig sind die Anlässe, die Kunden in das Fitness- studio führen. Ist es bei den Einen das bessere Aussehen, Gewicht verlieren, die Figur verbessern und straffen sowie Muskeln aufbauen, geht es anderen um eine aktive Verbesserung der Gesundheit und Steigerung der Leistungsfähigkeit. Sich bis ins hohe Alter gut zu fühlen, ist ebenso wichtig wie der Ausgleich zum Alltagsstress, Erholung und Entspannung. Mit der Zeit steigt durch sichtbare Erfolge auch der Spaß am Training, und zu guter Letzt auch das Selbstbewusstsein.

Sehr unterschiedlich sind auch die Motive der Trainierenden.
Dagmar Hecht aus Fünfeichen kommt seit 8 Jahren zwei Mal in der Woche, um zu üben. Schon immer hat ihr sportliche Betätigung Freude bereitet, nun will sie mit Muskel- und Ausdauertraining fit bleiben.
Madeleine Uhlig kam vor über 10 Jahren aus Berlin in ihre Traumstadt Eisenhüttenstadt, schwärmt von der Ruhe und Sicherheit, in der sie hier zusammen mit Tochter und Partner Denny Lönnies lebt. Ihr und ihrem Partner geht es darum, mit Bodybuilding schöne Körper zu formen, die dann am Strand präsentiert werden können. "Natürlich ist dabei auch eine Portion Eitelkeit mit im Spiel", sagt die etwas über 30jährige, "aber wir stehen dazu und es macht uns Spaß."
Überlebt hat Siegfried Becker aus Eisenhüttenstadt dank seiner ca. 14jährigen sportlichen Betätigung vor nicht allzu langer Zeit eine schwere Krankheit. Ohne seine sehr gute Kondition, so sagte der operierende Arzt, hätte es schlecht ausgesehen. Nun trainiert er wider, um seinen Körper aufzubauen und fühlt sich dabei von Tag zu Tag wohler. "Die Ärzte sind sehr gute Ratgeber", sagt Siegfried Becker, "aber genau so wichtig ist, dass der eigene Kopf diese Ratschläge auch begreift und umsetzt."
Erfreulicher Weise gibt es immer mehr Menschen, bei denen das "durch den Kopf geht" und die sich für ein Fitnesstraining interessieren. So steht Monika Eberhardt aus Neuzelle plötzlich in der Tür und möchte beraten werden. Ihre Motivation: gesund bleiben und Kondition aufbauen.

"Zum Schluss möchte wir allen Mitarbeitern ein großes Dankeschön sagen, uns bei Kunden und Geschäftspartnern für ihre Treue danken, denn ohne ihre Mitwirkung könnten wir unser Fitnessstudio, das auch unser Lebensinhalt ist, nicht so erfolgreich betreiben.

Anlässlich des Firmenjubiläums haben Interessenten die Möglichkeit, sich Sonderangebote unterbreiten zu lassen und in die einzelnen Kurse reinzuschnuppern.

28.9.17

Einwohnerversammlung Stadtzentrum, GeWi-Treff
Weiter so, Frau Bürgermeisterin
(Eisenhüttenstadt/hn) Rund dreißig Eisenhüttenstädter folgten am 28. September der Einladung von Bürger- meisterin Dagmar Püschel zur traditionellen Einwohnerversammlung für Bewohner des Stadtzentrums.
Nachdem die Bürgermeisterin ihre Mitstreiter, die den Bürgern Antworten geben sollten vorgestellt hatte, berichtete sie aus ihrer Arbeit, brachte eine Vielzahl von Erfolgen zur Sprache, nannte auch Probleme, die noch nicht gelöst wurden.


Mit den Worten "Machen Sie weiter so, Frau Bürgermeisterin" bedankten sich die Anwesenden für die vielseitigen und ehrlichen Informationen von Dagmar Püschel.

Am Anfang ihres Berichts gab Püschel ein Statement zur Anzeige bezüglich einer anderthalb Jahre zurück liegenden Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese Anzeige mit 18monatiger Verspätung, aber genau in der Woche vor der Bürgermeisterwahl gestellt wurde, was den faden Beigeschmack einer politischen Intrige gegen sie aufkommen lässt. 
Während ihrer Amtszeit sei es gelungen, den von ihrem Vorgänger hinterlassenen desolaten Stadthaus- halt zu stabilisieren, Kredite abzubauen und die kommunalen Schulden zu verringern. Bezüglich der Bauruinen Bahnhof und Lunik gibt es nach wie vor Probleme mit den Besitzern. Von Seiten des Besitzers des Bahnhofsgebäudes liege keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Stadt vor, der Besitzer des 

Lunik wollte das haus zwar sanieren und an die Stadtvermieten, und somit das wirtschaftliche Risiko der Stadt aufbürden, was die Verwaltung ablehnte. Hinsichtlich des leidigen Themas der Altanschließerbeiträge sagte die Bürgermeisterin, dieses Problem sei von der Landesregierung verursacht, und die Gesetzeslage ließ kein anderes handeln als das von ihr an den Tag gelegte zu. Künftig kommt es darauf an, den Breit- bandausbau in Eisenhüttenstadt zu forcieren und das Parken auf dem Krankenhausgelände und den öffentlichen Nahverkehr neu zu organisieren. Dagmar Püschel dankte allen Anwohnern der Lindenallee und abzweigender Straßen für ihr Verständnis im Hinblick auf die Belästigungen durch das Stadtfest.
Kompetente Antworten gab Dagmar Püschel auch auf die Fragen der Anwesenden, die den Abend mit den Worten "Machen Sie weiter so, Frau Bürgermeistern" honorierten.

25.9.17

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 168/09/2017
Erklärung von Dagmar Püschel zur anonymen Anzeige
Seit Donnerstag ist durch die Presse öffentlich bekannt, dass gegen mich eine anonyme Anzeige vorliegt. Dazu gebe ich folgende Erklärung ab:

Persönlich habe ich von der Staatsanwaltschaft noch kein Schriftstück zur anonymen Anzeige erhalten. Auf Nachfrage erfuhr ich von der Staatsanwaltschaft Neuruppin, dass kein Fall von Korruption vorliegt. Aus diesem Grund wurde die Anzeige zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) geschickt. Ob überhaupt ein Anfangsverdacht vorliegt, wird derzeit geprüft. Zur zügigen Bearbeitung stelle ich umfangreiche Unterlagen zur Verfügung.

Um welchen Sachverhalt geht es?
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH hat am 06.06.2016 entsprechend der rechtlichen Vorgaben mehrheitlich einem Aufhebungsvertrag des ehemaligen Geschäftsführers, Herrn Armin Baumgärtner zugestimmt. Nur Mitglieder des Aufsichtsrates hatten bzw. haben Zugang zu den Unterlagen. Der Aufsichtsrat hat verantwortungsvoll im Interesse des Unternehmens abgewogen, wie in dieser Situation zu verfahren ist. Den Stadtwerken ist durch diese Entscheidung kein Schaden entstanden.


Offensichtlich hat mindestens ein Aufsichtsratsmitglied, das mit dieser Entscheidung nicht einverstanden war, eine anonyme Anzeige gegen mich erstattet sowie interne Informationen unberechtigter Weise an die Öffentlichkeit gegeben. Aus diesem Grund habe ich als Bürgermeisterin Anzeige gegen Unbekannt erstattet um weiteren Schaden abzuwenden.

Als Bürgermeisterin, Gesellschafterin und Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH erkläre ich ausdrücklich, dass der Aufsichtsrat auf sachlicher und rechtlicher Grundlage entschieden hat.

Dagmar Püschel
Bürgermeisterin

25.9.17

Ergebnis der Bürgermeisterwahlen in Eisenhüttenstadt

21.9.17

Beobachten - Verfolgen - Zersetzen
Das Ministerium für Staatssicherheit und sein Wirken in der Region
(Eisenhüttenstadt/hn) So schnell wie noch nie waren die Eintrittskarten für den Vortrag über das Wirken des MfS in der Region Eisenhüttenstadt vergeben. Das riesige Interesse an diesem Thema veranlasste die Organisatoren im Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR nun, einen zweiten Abend mit Rüdiger Sielaff, seit 2002 Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) der Stasi-Unterlagenbehörde, zu planen, so dass auch jene, die diesmal zu spät dran waren, in den Genuss äußerst interessanter Informationen gelangen können.


Andrea Woitschack berät eine Interessentin über die Prozedur der Akteneinsicht.

Doch bevor der abendliche Vortrag begann, hatten Bürger die Möglichkeit, einen Antrag auf Einsicht in ihre Akte - so vorhanden - zu stellen. Unter Mithilfe von Mitarbeiterin Andrea Woitschack und ihren Kollegen gestaltete sich das Ausfüllen des Antrages als äußerst einfach, nach dem Vorlegen des Personalausweises war nur noch das Gedächtnis bei der Aufstellung der Wohnortliste aus DDR-Zeiten gefragt.
"In unserer Dienststelle lagern auch die Unterlagen der Kreisdienststelle Eisenhüttenstadt des MfS", erklärte Rüdiger Sielaff, "und wir haben eine der spannendsten Aufgaben, die man sich überhaupt vorstellen kann." Die Beschäftigung mit den Akten sei alles andere als lang- weilig, dabei treten viel interessante Fakten an den Tag, mit denen er seine abendlichen Gäste konfrontierte. 

Ernstes, aber auch Kurioses kam dabei ans Licht, wie etwa die Frage an die Ehefrau von IM Gerhard, welches ihre Vorbilder seien. "Jesus, Lenin, Gorbatschow und Honecker", lautete die Antwort. Weit über 500 Inoffizielle Mitarbeiter, die viele, viele Informationen zusammen trugen, gab es im Kreisgebiet Eisenhütten- stadt. An exponierter Stelle stand dabei natürlich das EKO mit der ständigen Suche nach Spionen und Saboteuren. Fleisch- und Backwarenkombinat standen ebenso im Focus der Datensammlung wie Kirche und Jugend. Die Beobachtung Ausreisewilliger und Berichte aus allen Lebensbereichen sind Beleg für die konspirative Arbeit, und so mancher unbescholtene Bürger stellte beim Einsehen seiner Akte fest, wie nah das MfS durch Freunde und Bekannte an ihm dran war.

Kurator Axel Drieschner (li.) begrüßte Rüdiger Sielaff und informierte über das große Interesse am Vortrag. Spannend und teilweise humorvoll waren die Ausführungen von Rüdiger Sielaff.

Abertausende von Karteikarten und Akten nahmen Sielaff und seine Mitarbeiter bisher in Augenschein, 111 Regal-Kilometer Akten und Schriftgut, 47 Regal-km verfilmtes Schriftgut, 39 Millionen Karteikarten, fast 2 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 15.500 Säcke zerrissenes Material bieten als Gesamthinterlassen- schaft des MfS noch viele Jahre Material zur Aufarbeitung.

21.9.17

Püschel nicht zuständig
Bürgermeisterwahl in Eisenhüttenstadt
Fieser Trick der politischen Konkurrenz?
(Eisenhüttenstadt/hn) Gegen Bürgermeisterin Dagmar Püschel ist anonym Strafanzeige wegen des Verdachts der Korruption gestellt worden.
Es geht darin um eine 2016 gezahlte Abfindung in Höhe von 70.000 € an den ehemaligen Geschäftsführer der Stadtwerke, Armin Baumgärtner.
Aus zweierlei Hinsicht sieht die Bürgermeisterin den Zeitpunkt der Anzeige interessant: Erstens nach über anderthalb Jahren seit dem Beschluss nunmehr die zeitliche Nähe zur Wahl, zweitens sieht sie sich als falsche Adressatin.
"Die Entscheidungen in Personalfragen treffen die jeweiligen Aufsichtsräte der Unternehmen", so Püschel. Damit ist auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke zuständig für die Höhe der gezahlten Abfindung. Als Bürgermeisterin ist Dagmar Püschel in der Funktion der Gesellschafterin Stadt Eisenhüttenstadt Mitglied dieses Gremiums, dem auch zwei Arbeitnehmervertreter sowie die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung Wolfgang Perske (SPD), Holger Wachsmann (SPD), Günter Luhn (CDU), Heidemarie Wiechmann (Linke), Dietmar Brauer (Linke) und Erich Opitz (BVFO) als Vorsitzender angehören.
Die Bürgermeisterin wird im Gegenzug Anzeige gegen Unbekannt erstatten, wegen der Herausgabe interner Informationen an die Öffentlichkeit.

Nachtrag 22.9.17:
Stadt Eisenhüttenstadt 22.09.2017, Pressemitteilung 166/09/2017
Bürgermeisterin Dagmar Püschel erstattet Anzeige gegen Unbekannt
Bürgermeisterin Dagmar Püschel hat gestern eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet wegen der Verletzung des Dienstgeheimnisses sowie der Verletzung einer besonderen Geheimhaltungspflicht gemäß § 353b StGB.
Ganz offensichtlich sind Interna aus dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH an die Öffent- lichkeit gelangt. Die Anzeige, die Dagmar Püschel als Bürgermeisterin und Gesellschafterin erstattet hat, richtet sich gegen die Person, die Konditionen aus dem Aufhebungsvertrag des ehemaligen Geschäftsführers der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH bekannt gemacht und somit gegen die Geheimhaltungspflicht verstoßen hat.
Am Mittwoch wurde bekannt, dass gegen Bürgermeisterin Dagmar Püschel eine anonyme Anzeige wegen des Verdachts auf Korruption vorliegt.
„Der Aufsichtsrat hat seine Entscheidung vor 1,5 Jahren getroffen. Interessant finde ich, dass jetzt Anzeige erstattet wird und nicht gegen den Aufsichtsrat als zuständiges Beschlussgremium sondern gegen mich.
Selbstverständlich hat jeder, der eine Straftat vermutet, das Recht und sogar die Pflicht Anzeige zu erstatten. Den nun folgenden Ermittlungen der Behörde sehe ich gelassen entgegen. Ein Blick in den Gesellschafterver- trag genügt und jeder weiß, dass der Aufsichtsrat das Entscheidungsgremium ist“ so Bürgermeisterin Dagmar Püschel.

20.9.17

Herbstfeststimmung auf dem Kitahof
(Eisenhüttenstadt/hn) Viel Spaß gab es am Mittwoch im ASB-Kindergarten "Haus der fröhlichen Kinder" in der Erich-Weinert-Allee. Das Herbstfest stand diesmal unter dem Motto "Wir sagen danke".
"Dank ganz vieler Sponsoren können wir heute auch unser Planschbecken offiziell in Betrieb nehmen", sagte Kitaleiterin Ines Mödebeck. Drei Jahre hat es gedauert, bis alle Genehmigungen erteilt, alle Gelder zusammen und die Bauarbeiten im vergangenen Sommer ausgeführt waren. Ursprünglich wollte die Stadtverwaltung das Becken zuschütten lassen, aber dagegen votierten nicht nur die Erzieherinnen, sondern auch der Kitaausschuss, allen voran Nadine Morawetz. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Forderungen des Denkmalsschutzes und viele weitere Auflagen unter einen Hut gebracht werden konnten und nun alles ein gutes Ende fand.

Als kleines Geschenk überreichte Torsten Scharn Ines Mödebeck einen Ball. (v.l.n.r.Frank Balzer, Nadine Morawetz mit Sohn Arne, Erhard Schulz, Ines Mödebeck, Torsten Scharn) Viel Spaß hatten die Kinder an der Wasserkaskade.

Im Rahmen des Jahresprojekts "Unsere Welt ist bunt" fand auch auch das Herbstfest statt. Nach phantasievollen Reisen durch Europa, Amerika und Afrika kamen die Kinder jetzt in Asien an und gestalteten einen chinesischen Nachmittag. Eigentlich sollte dazu auch kulinarisches aus der chinesischen Küche angeboten werden, doch die Küche befindet sich zurzeit um Umbau, so wurden in bewährter Weise selbst gebackener Kuchen, belegte Brötchen und Eis angeboten. 

 Mit Eifer malten die Kinder chinesische Schriftzeichen. Mit einem kleinen Programm begrüßten die Kinder ihre Gäste.

Dafür fanden die Kinder um so mehr Spaß bei traditionellen chinesischen Basteleien, Laternen und Drachen waren der Renner, aber auch Hennamalereien, chinesisch Schriftzeichen malen und das Planschen an der Wasserkaskade neben dem neuen Becken bereiteten ihnen viel Spaß.
Bezüglich der Sponsoren richtete Ines Mödebeck ihren besonderen Dank an Frank Balzer von der Bürger- stiftung und die bauausführende Firma Multi- und Mediendienst GmbH, deren Geschäftsführer Erhard Schulz und Bauleiter Torsten Scharn es sich nicht nehmen ließen, an der Einweihung des Planschbeckens teilzunehmen.  

16.9.17

Herbstfest bei Marktkauf
(Eisenhüttenstadt/hn) Am vergangenen Sonnabend hatte Marktkauf Eisenhüttenstadt zum traditionellen Herbstfest eingeladen. "Diese Aktion ist eine Kombination zwischen Kultur und Verkauf", sagte Marktleiterin Margit Paulenz, "unsere Frühlings- und Herbstfeste sind auch ein Dankeschön an unsere Kunden.


Denise Engler aus Eisenhüttenstadt kaufte bei Azubi Michelle Ussat einen Topf mit Herbstblumen.

Als besondere Aktivität lief der Verkauf von Einkeller- ungskartoffeln und Herbstblumen. Daneben präsentier- ten sich junge Künstler aus der Stadt mit Musik und Tanz, und mit Grillwurst und Spanferkel hatten die Kunden die Möglichkeit, sich zu stärken. Zur Unter- stützung des Herbstfestes kam auch der Eisenhütten- städter Kräuterhexenverein, verkaufte frische Quark- bällchen und Kaffee, während ein paar Meter weiter Kinder auf der Hüpfburg tobten und beim Basteln ihren Spaß hatten. Viel Interesse fanden auch die Stände der Trödler, die für so manchen Besucher ein Schnäppchen boten.
Margit Paulenz hatte darüber hinaus Grund zur Freude, denn das gesamte Herbstfest, inklusive der Bestellung der Waren sowie die Einkellerungs- und Blumenaktion 

wurde von den Azubis vorbereitet und durchgeführt, das haben sie ganz toll gemacht.
Zu jenen, die daran beteiligt waren, gehörte Nico Vetter, Azubi im 2. Lehrjahr, zurzeit in der Abteilung Tiernahrung in der Ausbildung. Ihm gefalle besonders das Warenangebot bei Marktkauf und die Freundlichkeit der Kollegen. Das sehr gute Arbeitsklima fördert seinen Spaß am Lernen und er freut sich darauf, demnächst in der Süßwarenabteilung, seinem Lieblingsgebiet, ausgebildet zu werden. Die Berufswahl gehe auch auf Empfehlungen seiner Familie und Freunde zurück, die wohl sein Talent für das Verkaufen entdeckten.
Mit von der Partie war auch der Löschzug Innenstadt der Feuerwehr. Martin Krüger erklärte den Besuchern des Herbstfestes die Notwendigkeit der Installation von Rauchmeldern in der Wohnung, verwies dabei darauf, nur solche zu kaufen, die VdS-geprüft sind und über ein CE-Kennzeichen verfügen. Auch die gibt es bei Marktkauf.
Marktkaufkunden sollten als nächsten Termin den 15. Dezember vormerken, dann gibt es bei Bratwurst und Glühwein die traditionelle Feuerwerksaktion.

13.9.17

Projekttag an der Gesamtschule 3
INSTANT ACTS gegen Gewalt, Rassismus und Islamophobie
(Eisenhüttenstadt/hn) Eine Gruppe internationaler Künstler, alle Mitglieder des Vereins "Interkunst e.V." kamen am 13. September zu einem Kulturen übergreifenden Werkstatttag an die Gesamtschule 3. Unter dem Titel "Instant Acts - gegen Rassismus und Gewalt" hatten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 die Möglichkeit zu Begegnungen mit jungen Menschen aus anderen Ländern.


Projektleiter Til Dellers begrüßte die Schülerinnen und Schüler und stellte ihnen das Künstlerteam vor.

"Die jungen Künstler kommen aus ganz vielen Teilen der Welt", erklärte Projektmanager Til Dellers, "wir haben hier 14 aus einer Gruppe von 300 Bewerberinnen und Bewerbern ausgesucht." Palästina, Israel, Tschechien, Polen, Brasilien und Burkina Faso sind einige der Herkunftsländer der jungen Menschen, die mit ihren Kunstformen für Toleranz und Gemeinsamkeit warben. In Arbeitsgruppen wie Breakdance, moderne Musik, Akrobatik, orientalischer Tanz, Jonglieren, Freestyle-Fußball, arabisch Singen, Trommeln, Geschichten erzählen und Beatbox hatten die Neuntklässler die Möglichkeit, unter Anleitung in diese Künste hinein zu schnuppern, um sie dann später ihren Klassenkameraden zu präsentieren.
"Zum 11. oder 12. Mal beteiligen wir uns bereits an 

diesem Projekt", erklärte Antje Hoffmann, eine der beiden stellvertretenden Schulleiterinnen, "angefangen hat alles mit unserer Projektteilnahme im Frankfurter Kleistforum." Damals war alles noch nicht so bekannt und die Schüler waren immer total begeistert. Die Zahl der interessierte Schulen stieg bald rasant an, die Chancen, Karten dafür zu bekommen wurden im gleichen Maß schlechter, so dass ein Gespräch mit Til Dellers dazu führte, dass die Künstler in die Schule kamen. "Der Hintergrund des Projekts ist, der, dass es sich gegen Gewalt, Rassismus und Islamophobie richtet", so Antje Hoffmann, "die Begegnung mit Künstlern aus vielen Ländern ist für unsere Schüler und die Schule eine unglaubliche Bereicherung."
Im Projekt "Capoeira" bekamen die Schüler einen Einblick in den Kampftanz der aus Afrika nach Brasilien verschleppten Sklaven. Petra aus Tschechien unterwies die Schülerinnen im Beattanz.

Gut dran ist, wer in Englisch kommunizieren kann, denn die Künstler bringen auch internationale Jugend- kultur mit, Dinge die bei den Schülern einfach gut ankommen und ihnen die Schule als offenes Haus erleben lassen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass im Haus auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterrichtet werden ist es wichtig, dass ihre deutschen Schulkameraden etwas über die anderen Kulturen erfahren. "Man ist hier Schüler unter Schülern, nicht mehr und nicht weniger", ergänzt Schulleiterin Ute Tupy mit Verweis darauf, dass alle gleichberechtigt behandelt werden.

11.9.17

Presseinformation Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH
Einladung zum Tag der offenen Tür
Am 23.09.2017 sind alle Bürgerinnen, Bürger und vor allem die Kinder eingeladen, uns in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr zu besuchen. 
Organisatoren sind in diesem Jahr die Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH und die Arbeits- gruppe des Netzwerkes „Frühe Hilfen und Gesunde Kinder“ des Landkreises Oder-Spree. 
Die Besucher können sich an den Ständen des Netzwerkes sowie am Stand der AOK und der BKK infor- mieren. Im Erdgeschoss des Krankenhauses befinden sich weitere Informationsstände, so die Schmerzthe- rapie, die Ernährungsberatung und der Sozialdienst. 
Zusätzlich werden Führungen angeboten – auf einem Rundgang können die Bereiche Funktionsdiagnostik, Operationssaal, Radiologie, Herzkatheterlabor, Physiotherapie und Geriatrische Tagesklinik besichtigt werden. Ihre Fragen werden vor Ort von den ärztlichen Mitarbeitern des Krankenhauses sowie dem Team der Radiolo- gischen Praxis beantwortet.
Der Außenbereich – vor dem Haupteingang des Krankenhauses – steht vorrangig den Kindern zur Verfügung. Viele Mitmachaktivitäten, wie zum Beispiel basteln an verschiedenen Ständen, der Rollerparcour, 4-Gewinnt, Zorbball, Hüpfburg u.a. sollen unseren Jüngsten an diesem Tag viel Spaß bereiten. 
Auch der Blick in einen Rettungswagen sowie in eine Feuerwehr dürfte für Groß und Klein von Interesse sein.
Während der gesamten Veranstaltung ist die Versorgung mit Getränken, und Imbiss sichergestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei hoffentlich schönem Wetter.
Till Frohne
Geschäftsführer

11.9.17

Bürgermeisterkandidat besucht Unternehmen
(Eisenhüttenstadt/hn) Der Eisenhüttenstädter Bürgermeisterwahlkampf geht in die Zielgerade. Am kommen- den Sonntag wird der Wähler entscheiden, wer künftig im Rathaus die Geschicke der Stadt lenken soll.
Einer der drei Bewerber um das Bürgermeisteramt ist Thomas Rein, der als parteienunabhängiger Kandidat ins Rennen geht.
Am 11. September besuchte Rein die Firma Preußenglas, um mit Geschäftsführer Norbert Schenk über Ideen zu sprechen, wie er im Falle seiner Wahl Veränderungen zu Gunsten der Bürger herbei führen kann. "Ich will keine Versprechen abgeben, außer dem, dass ich mich mit ganzer Kraft für die Umsetzung der erhaltenen Vorschläge einsetzen werde", so der Bürgermeisteramtsbewerber, dessen Wunsch es ist, dass sich der Eisenhüttenstädter Bürger in seiner Stadt wohler fühlt und sich mehr mit ihr identifiziert.


Thomas Rein lässt sich von Karsten Rost die Funktionsweise einer Rahmensetzstation erklären.

Dazu gehören zum Beispiel das Leben in der Innenstadt, das Umfeld, Mieten und soziale Lage sowie der Arbeitsmarkt. Viel Gutes sei vorhanden, jedoch verbesserbar, und dafür will Thomas Rein die Einwohner der Stadt in Anspruch nehmen. "Mir schwebt neben der Stadtverordnetenversammlung ein außerparlamentar- isches Plenum, worin sich der Bürger dem Bürger- meister und den Abgeordneten gegenüber besser und direkter äußern kann, vor", so Rein. Er könne sich auch vorstellen, dass Stadtteilsprecher einen direkten Draht zum Bürgermeister und den Abgeordneten haben, ebenso wie Sprecher der Jugend, die ihre Kompetenzen in die Stadtpolitik einbringen. Jede Idee ist es wert, aufgenommen und bei Realisierbarkeit umgesetzt zu werden.

Ein besonderes Augenmerk will Thomas Rein seinen Kontakten zur Wirtschaft widmen. Sie seien ja bereits vorhanden und sollen eine Intensivierung erfahren. Dabei geht es ihm nicht nur um die Belange der großen und mittelständischen Unternehmen, sondern auch um die Interessen von Kleinstbetrieben wie der Friseurin oder dem Computerfachmann von nebenan, die ja mit ihren Steuern auch zum Gemeinwohl beitragen. Eine gute wirtschaftliche Situation fördere auch die Lebendigkeit und Attraktivität der Stadt für ihre Bewohner. "Meine Idee ist es, die Wirtschaft an einen Tisch zu bringen und die Vorschläge der Unternehmer in die Politik einfließen zu lassen", so Rein. Dabei steht ein breiter Branchenmix im Focus, um den Menschen durch Schaffen von Arbeitsplätzen eine Lebensperspektive in Eisenhüttenstadt zu geben und sie damit am Wegzug zu hindern.
Bezüglich des demografischen Wandels stellt Rein erfreut fest, dass sich Gewerbe und Dienstleistungen gut entwickelt haben, die sich in ihrer Arbeit auf den älteren und alten Menschen konzentrieren. Pflegedienste, Wohnraumanpassungen durch die Vermieter und Altenheime leisten eine hervorragende Arbeit, aber es komme auch darauf an, die Preise so zu gestalten, dass sie von Rentnern bezahlbar sind.
Bezüglich des viel diskutierten bedingungslosen Grundeinkommens und zu einer Grundrente vertritt Thomas rein die Position, dass es dafür noch zu früh ist und jeder selbst etwas für seine Altersversorgung tun soll. In diesem Zusammenhang erhebt er die Forderung, dass geringfügig bezahlte Berufsgruppen bessere Einkommen erzielen müssen, zum Beispiel durch Preiserhöhungen bei bestimmten Dienstleistungen. Dazu gehöre auch das Ausschalten von Preisdumping bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
Bezüglich der Vereinslandschaft ist Thomas Rein der Auffassung, dass jeder, der sich im Freizeitbereich engagiert, Hochachtung verdient und Eigeninitiative unterstützt werden muss. Dabei setzt er auf eine Wirtschaft, die sich angesprochen und integriert fühlt, und als Antwort darauf die Arbeit der Vereine fördert.
"Es wurde bisher viel geleistet, das ist unbestritten", so Rein, "ich möchte da auch nichts negativ reden, aber es gibt noch viele Potenziale für die Weiterentwicklung. Da wird uns sicher vieles einfallen."

9.9.17

AMI GO HOME!
Tausende protestieren gegen US-Drohnen - Und deutsche Medien schweigen?

© Sputnik/ M. Joppa
Mehr als 5000 Menschen bilden entlang der US-Airbase Ramstein nahe Kaiserslautern eine Menschenkette. Sie protestieren gegen tödliche Drohnenangriffe, sie haben genug vom Kuschelkurs der Bundesregierung gegenüber den USA und sie wollen vor allem eins: endlich Frieden. Doch in den deutschen Medien ist davon kaum oder gar nichts zu sehen...

9.9.17

Tolle Erntefeststimmung in Neuzelle
(hn) Auf etwa 3000 Gäste schätzte Frank Matheus, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Neuzelle, die Zahl der Gäste, die am 9. September zum traditionellen Erntefest, das unter dem Motto "Vom Korn zum Brot" stand, kamen. Wer mit dem Auto anreiste, bekam für einen Euro Parkgebühr einen 10-kg Sack Kartoffeln überreicht, so dass sich der Besuch schon aus dieser Sicht lohnte.

Doch was die Gäste auf dem Festplatz erwartete, war erstklassiges Vergnügen, sowohl kulinarisch, als auch bezüglich der Offerten von Händlern und Handwerkern, ergänzt durch viele Mitmachangebote. Eine kommen- tierte Technikausstellung zu besuchen sowie die Mög- lichkeit, auf dem Traktor oder im Mähdrescher mitzu- fahren, rundete das vielseitige Programm ab.
Nach dem Einzug der Erntepaare unter der Führung von Jochen´s Jungs, die mit zünftiger Marschmusik aufspiel- ten, begrüßte Frank Matheus die bereits um 11 Uhr zahlreich erschienen Gäste und gab einen Überblick über die Aktivitäten der Genossenschaft und den Verlauf der Ernte, die bei den Wetterkapriolen des vergangene Sommers bezüglich der einzelnen Früchte unterschiedl- iche Ergebnisse brachte.
Dann richtete sich die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Schauvorführung des traditionellen Dreschens mit Dreschflegeln, bis zum Einsammeln der Roggenkörner 


Stargast Franziska Wiese sang sich im Nu in die Herzen ihres Publikums und Fanclubs.

und deren Übergabe an die Müllroser Oderland-Mühlenwerke, die das Erntegut nun zu Mehl verarbeiten werden. Mühlen-Geschäftsführer Thomas Ludwig erläuterte das weitere Verfahren und bot den Gästen an, Roggen- und Weizenmehl verschiedener Verarbeitungsstufen zu probieren. Sein Unternehmen wird im Sinne der Aktion, regionale Produkte an den Kunden zu bringen, das Mehl künftig über Discounter vor Ort anbieten. Zu den bestehenden Großkunden gehört bereits die Gubener Großbäckerei Dreißig, deren Vertreter die Qualität des Mehls lobte, jeder Kuchen soll damit gelingen.

Interessiert sahen die Gäste zu, wie früher das Getreide gedroschen wurde. Über die Arbeitsbedingungen auf modernen Großgeräten informierte die kommentierte Technikausstellung.

Im Anschluss an die Schauvorführung erfolgte die Auszeichnung und Siegerehrung im alle drei Jahre statt- findenden Dorfwettbewerb, worin die Attraktivität von Dörfern in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht bewertet wird. Hier konnte Neuzelle sich mit 64,65 von 80 Punkten gegen Pieskow (63,37), Güldendorf (62,71), Schwerzko (62,38) und Kobbeln (56,24) durchsetzen und wird am Landeswettbewerb Teil nehmen.
Nach den Bühnenprogrammen der Grundschule Am Fasanenwald und es Mixdorfer Schlaubegetümmels, zog Stargast Franziska Wiese das Publikum in ihren Bann, eroberte mit ihrem Temperament und ihren Liedern im Nu dessen Herzen.
Den Abschluss des Bühnenprogramms bildete die Modenschau des Gubener Modehauses AWG, das über die Mode der kommenden Herbst-Winter Saison informierte.

9.9.17

10. Eisenhüttenstädter Friedensforum
Es wächst hienieden Brot genug
(Eisenhüttenstadt/hn) Ein Zitat aus Heinrich Heines "Deutschland - ein Wintermärchen" war das Motto des 10. Eisenhüttenstädter Friedensforums, das am 9. September im "Roten Café" stattfand. Prominente Gäste dieser Veranstaltung waren die Eisenhüttenstädter Bürgermeisterin Dagmar Püschel und die Kandidaten zur Bundestagswahl Thomas Nord (Die Linke) sowie Dr. Franz Berger (SPD).


Anna Sirotkina trug das ergreifende Gedicht einer Fukushima-Schülerin vor.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel erläuterte den Gästen den Inhalt der "Majors for Peace" Aktivität.

Anlässlich dieses Tages wurde vor dem Friedrich-Wolf- Theater die Bürgermeisterfahne "Majors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) gehisst, die als Friedenssymbol einer internationale Organisation von Städten, die sich der Friedensarbeit, insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben, dient. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet und vereinigt inzwischen 7.392 Mitgliedsstädte in 162 Ländern.
Nachdem Dr. Ilona Weser, die zusammen mit Mechthild Tschierschky und Ludmila Hypius das Eisenhütten- städter Friedenshaus gründete, die Gäste begrüßt hatte, trug Anna Sirotkina, Schülerin am Albert- Schweitzer-Gymnasium und Mitglied der SODI-Gruppe Eisenhüttenstadt ein erschütterndes Gedicht mit der Forderung an die Politiker, die Interessen der Menschen ihrer Länder zu vertreten,  einer Fukushima-Schülerin aus dem Jahr 2011 vor, das mit dem Satz endete: "Wir Katastrophenopfer werden dem Staat, der uns ver- nachlässigt hat nie verzeihen, wir werden ihn immer hassen".
Danach sang die Sprecherin der AG Patenschaften an der Gesamtschule 3, Kao Miyaa (Künstlername), à capella ein englisches Lied über das Leben auf einem fröhlichen Karussell und die Schwierigkeit, einen Kämpfer zu finden.
Mechthild Tschierschky verwies darauf, dass die großen

Ereignisse der Vergangenheit ihren Ursprung in Not und Unrecht haben. Hunger trotz fleißiger Arbeit, die Früchte des Feldes, die technischen und gesellschaftlichen Produkte, die Erfindungen gehören den Menschen nicht. So sind sie auf die Straße gegangen, haben Widerspruch angemeldet und konnten ihrem Verlangen ein kleines Stück näher kommen. Nun sind 95 Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Völker gefragt, die am 31. Oktober 2017 unter der mahnenden Überschrift: "Planet Erde für Menschen bald nicht mehr bewohnbar" an eine Kirchentür genagelt werden können. Tschierschky nahm auch Bezug auf eine kürzlich erschienene Streitschrift von Prof. Dr. Karl Döring, worin er den Zustand der Welt untersucht Thesen aufstellt, wie es möglich ist, den Missständen zu begegnen. Sie selbst hatte bereits im Jahr 2005 mit ihren 95 Thesen einen Vorschlag zur Gesellschaftsreform unterbreitet. Priorität hat darin der Kampf gegen die weitere Aufrüstung. In diesen Kampf sollen nicht nur die Bürger einbezogen werden, sondern auch Industrie- betriebe, die an Rüstungsaufträgen verdienen. Als gutes Beispiel nannte Tschierschky in diesem Zusammenhang Arcelor Mittal Eisenhüttenstadt, das keinen Rüstungsbetrieb mit seinem Stahl beliefert.

8.9.17

Neue Cafeteria im OSZ Eisenhüttenstadt
(hn) Lange haben Lehrer und Schüler darauf gewartet: Einen Ort zuhaben, in den sie sich für einen Imbiss zurück ziehen und wo sie in angenehmer Atmosphäre die Freistunden verbringen können. Seit einer Woche ist nun Wirklichkeit, was 20 Jahre der Planung bedurfte - die Cafeteria wurde ihrer Bestimmung übergeben.


Von Glaswänden umrahmt bietet die neue Cafeteria einen angenehmen Aufenthalt für die Auszubildenden.

 Marius Perret überreichte im Beisein von Standortleiterin Birgitt Fischer als Dankeschön einen Blumenstrauß an Edeltraud Krüger.

Joachim Schenk, Schulleiter des Oberstufenzentrums Oder-Spree mit den Standorten Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt, begrüßte die vielen Gäste, die zur Übergabe dieses "schönen neuen Schulgebäudes" erschienen waren, darunter nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch ehemalige Mitstreiter, Mitarbeiter des Architekturbüros und Vertreter der Kreisverwaltung als Träger der Schule. Er bedankte sich bei allen Akteuren, die den Bau entsprechend des Zeit- und Kostenplanes realisiert haben und sprach Landrat Rolf Lindemann ein besonders Dankeschön dafür aus, dass er ständig ein offenes Ohr für die Belange der Bildungs- einrichtungen hat. Schenk erinnerte daran, dass in Sichtweite bis vor Kurzem mehr als 12 Jahre ein Imbiss- wagen stand, der bei Wind und Wetter von Edeltraud Krüger, die nun in der Cafeteria weiter beschäftigt wird, betrieben worden war, um die Azubis zu versorgen. Diese Form sei aber für eine Bildungseinrichtung dieser Dimension nicht mehr standesgemäß, denn Bildung benötige rundherum Bedingungen, die das Lernen fördern.
Landrat Lindemann zeigte seine Freude darüber, dass "das Elend eines Provisoriums" sein Ende fand und die Bauarbeiten pünktlich zum Schuljahresanfang abgeschlossen werden konnten. Nun stehen noch der Abriss einer Baracke in den Herbstferien und die Gestaltung der Außenanlagen in den Sommerferien 2018 auf dem Plan, einen fertigen Schulstandort zu schaffen. Viele Veränderungen hatte es in den vergangenen 23 Jahren seit der Übernahme der Schule

durch den Landkreis gegeben, immer wieder wurde saniert, gebaut und neu ausgestattet. Nun ist sichtbar, dass die Mühe sich gelohnt hat und die Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Ausbildung erfahren.
Schüler Marius Perret danke namens seiner Mit-Azubis für das neue Gebäude, das genügend Sitzmöglich- keiten bietet, um nicht nur Speisen einzunehmen, sondern auch Freistunden zu verbringen. Nun müssen nicht mehr die Schulflure dafür herhalten. Er stellte fest, dass die Angebote der Caféteria, darunter täglich zwei Mittagsgerichte, von den Schülern gern in Anspruch genommen werden. "Worüber wie uns aber besonders gefreut habe war, dass wir von einem bekannten Gesicht betreut wurden - unserer Edeltraud Krüger", so Marius, "wir schätzen an ihr besonders ihre freundliche und hilfsbereite Art und lieben es, mit ihr Smalltalk zu führen." Obwohl sie bereits im Rentenalter ist, macht es ihr Spaß, für die Schüler zu arbeiten, wofür er sich mit einem Blumenstrauß bedankte.

6.9.17

Vorsicht vor Kennzeichenhändlern
(LOS/Behnke) seit Anfang September können Fahrzeughalter im Landkreis Oder-Spree aus insgesamt vier Unterscheidungskennzeichen wählen. Neben dem bekannten Kennzeichen "LOS" werden auch die Kombi- nationen "BSK", "FW" und "EH" wieder vergeben. Diese Kennzeichen waren in den ersten Tagen stark nachgefragt. Bislang (6. September 2017) wurden bereits fast 4.000 Kennzeichen mit den neuen Kürzeln vergeben oder reserviert. Am stärksten ist die Nachfrage für das Altkennzeichen "EH".
"Wir beobachten allerdings, dass die große Menge an verfügbaren neuen und vor allem kurzen Kennzeichen, zunehmend einen Handel mit den neuen Kennzeichen in Gang gesetzt hat, beispielsweise mit den manchen Bürgern prestigeträchtig erscheinenden 1er-Kennzeichen", schildert Michael Rose, Leiter des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung und kündigt als Reaktion darauf eine sofortige Änderung der Zulassungspraxis an. Hat der Kreis bisher ein Kennzeichen gegen Vorlage der Reservierungsbestätigung auch unabhängig vom Namen des Reservierenden ausgegeben, so wird diese Praxis nun eingestellt. "Ab sofort wird ein reserviertes Wunschkennzeichen ausschließlich auf den Namen zugeteilt, auf den es auch reserviert wurde", stellt Michael Rose klar. Ausnahmen werde es nur noch für namensgleiche Familienmitglieder geben.
Da es keinen Rechtsanspruch auf Zuteilung eines bestimmten Kennzeichens gibt, behält sich der Landkreis Oder-Spree vor, alle Reservierungen von Kennzeichen zu löschen, die in Onlineportalen oder auf anderen Wegen zum Kauf angeboten wurden oder werden. Kennzeichen sollte nur reservieren, wer tatsächlich die Absicht hat, ein Fahrzeug auch auf seinen Namen zuzulassen.
Für die Reservierung eines Wunschkennzeichens im Internet sollte ausschließlich der Onlinedienst auf der Webseite des Landkreises unter https://web.landkreis-oder-spree.de/wkz/wunschkennzeichen genutzt werden.

Mario Behnke
Pressesprecher Landkreis Oder-Spree

2.9.17

ABC-Schützen bekamen ihre Schultüten
(Neuzelle/hn) Wie allerorten im Land Brandenburg hatten auch die Neuzeller Schulanfänger am vergangenen Sonnabend ihren großen Tag. Während einer Feierstunde in der Mehrzweckhalle hieß Monika Müller, Leiterin der Grundschule am Fasanenwald die 47 Erstklässler willkommen und wünschte ihnen viel Spaß beim lernen.


Erwartungsvoll blicken die neuen ABC-Schützen ihrer Schulzeit entgegen.

"Es ist immer etwas sehr Schönes und Besonderes, eine erste Klasse einzuschulen", sagte Ramona Krüger, seit 23 Jahren Lehrerin an der Grundschule, "damit sind immer ganz, ganz viele angenehme und aufregende Gefühle verbunden." Doch bevor die begehrten Tüten mit ihrem geheimnisvollen Inhalt überreicht wurden, zeigten die nunmehr Zweitklässler ein kleines Programm, das sowohl die neuen Schüler als auch deren Eltern und Großeltern, die zahlreich zur Einschulungsfeier erschienen waren, auf die neue Zeit einstimmen sollte. Die Einschulungsfeier wurde vom Akkordeonorchester Oder-Spree musikalisch umrahmt. Der Förderverein Regenbogen lud die Gäste im Anschluss an die Feier- stunde zu einem Sektempfang ein.

1.9.17

Kundgebung gegen den Krieg
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 1. September jährte sich zum 78. Mal der Tag des Überfalls der deutschen Wehr- macht auf Polen. Aus diesem Anlass versammelten sich trotz strömenden Regens mehr als 20 Eisenhütten- städter Friedensfreunde am Obelisken auf dem Platz des Gedenkens, um ihre Stimme gegen die wieder allgegenwärtige höchste Gefahr eines neuen Weltenbrandes zu erheben und Blumen zur Erinnerung an die Opfer der Kriege nieder zu legen.

Heidi Wiechmann, Vorsitzende der Basisorganisation Region Eisenhüttenstadt der Partei "Die Linke", begrüßte die Anwesenden und verwies darauf, dass der 2. Weltkrieg 80 Millionen Leben kostete. "Ich finde das Wort Antikriegstag noch viel, viel wichtiger", sagte sie, "wir müssen wirklich dafür stehen, dass es nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus gibt." Betrachte sie die aktuelle Lage, bekomme sie eine Gänsehaut, ganz einfach aus der Angst heraus, was gegenwärtig wieder passiert. Wiechmann forderte, Waffenexporte zu stoppen, nirgends dürfen deutsche Waffen für Kriegszwecke eingesetzt werden.
Dr. Ilona Weser vom Eisenhüttenstädter Friedenshaus stellte fest, dass dauerhafter Frieden möglich ist und es dabei auf jeden Einzelnen ankommt. In der Eisenhüttenstädter Friedensinitiative fanden sich Menschen unterschiedlichsten politischen Hintergrundes und aus mehreren Generationen zusammen, um ihr Möglichstes zum Erhalt des Friedens zu tun. Aus dieser Initiative ist dank des Engagements von Mechthild Tschierschky, Ludmilla Hypius und Ilona Weser das Eisenhüttenstädter Friedensforum hervor gegangen, das am 9. September um 10 Uhr im "Roten Café" in der Lindenallee unter dem Thema "Es wächst hienieden Brot genug für alle Menschenkinder" (Heinrich Heine, Wintermärchen) seine 10. Auflage erfährt. "Dauerhafter Frieden soll nicht nur Wunschdenken sein", so Weser angesichts vieler gegenwärtiger regionaler Kriege, "sondern eine dauerhafte Perspektive."

1.9.17

Senioren feierten Sommerfest
(Eisenhüttenstadt/hn) Hoch her ging es am 1. September im Städtischen Alten- und Altenpflegeheim.
Anlässlich des Heimgeburtstages findet an diesem Tag alljährlich das Sommerfest statt, das angesichts des regnerischen und kühlen Wetters eher ein Herbstfest war. Das änderte jedoch nichts an der Feierlaune der Bewohner, die sich in den Speisesaal zurückgezogen hatten.

Geschäftsführerin Gerlinde Fürstenberg eröffnete das Fest mit einer kurzen Begrüßungsrede und wünschte einen schönen Nachmittag bei einem Programm, das sich die Organisatoren ausgedacht hatten.
Zuerst erfreute Bärbel Conrad die Senioren als Helga- Hahnemann-Double mit Liedern der großen Enter- tainerin, danach führte Bürgermeisterkandidat Frank Balzer eine Versteigerung zu Gunsten der Heimtiere durch. Damit ist nun weiterhin die Futterversorgung für die Vögel in der Voliere und die Kaninchen Adam und Eva gesichert.
Zum Abschluss des bunten Nachmittags spielte der EKO-Spielmannszug auf.