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letzte Aktualisierung:
15.02.18

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Januar / Februar 2018

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Russlandberichterstattung von ARD-aktuell – Eine Untersuchung

Gregor Gysi fordert gerechte Gesellschaft

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

DER NACHRICHTEN ANDERE SEITE

Es ist Blödsinn, von einem "Rechtsstaat" zu sprechen, wenn das Recht dazu dient, die Gerechtigkeit zu betrügen.

JP

       

13.2.18:
Droht im Nahen Osten ein neuer, großer Krieg?
Ein altes Militärfahrzeug auf der israelischen Seite der Grenze zu Syrien, in der Nähe des Drusen-Dorfes Majdal Shams in den israelisch besetzten Golanhöhen. Für Israel endete der jüngste Luftüberfall auf Syrien in einem Desaster. Jetzt will es der schlimmste Aggressor im Nahen Osten erst Recht wissen. Droht ein großer Krieg?

30.1.18:
Russland unter Putin: Lebensqualität verdreifacht - Auslandsverschuldung um 75 Prozent gesunken
Wladimir Putin wurde erstmals im Jahr 2000 zum russischen Präsidenten gewählt. Wir haben für Sie die Punkte zusammengeführt, die verdeutlichen, wie sich die russische Wirtschaft in Zahlen ausgedrückt in der Zwischenzeit verändert hat.


25.1.18:
Bundesregierung relativiert Vernichtungskrieg gegen Sowjetunion und verweigert Stalingrad-Geden- ken
Eine Anfrage an die Bundesregierung, ob diese den Überfall auf die Sowjetunion 1941 grundsätzlich als einen ver- brecherischen Vernichtungskrieg einordnet, verneint die Bundesregierung in dieser Form und verweist auf eine nötige "einzelfallbezogene" Beurteilung.

23.1.18:
Woher dieser Hochmut? Überlegenheitsgefühle gegenüber Russland sind wieder im Kommen
Woran liegt es, dass die Russophobie ein derart ungeniertes und erfolgreiches Comeback feiern darf? Der Hochmut gegenüber Russland nimmt immer besorgniserregendere Formen an. Gerade auch in Deutschland. Ein Beitrag von Ulrich Heyden.

6.1.18:
Politiker haben dreist gelogen: Dokumente beweisen Betrug bei der Osterweiterung der Nato
Von Peter Haisenko / Gastautor4. January 2018 Aktualisiert: 5. Januar 2018 13:28
Westliche Politiker haben gelogen: Neu veröffentlichte Dokumente zeigen detailliert, wer wann versprochen hat, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Eine Analyse von Peter Haisenko.

 

15.2.18

Examen für Namen
Am Freitag, dem 2. März 2018, wird um 20 Uhr der bekannte Namenforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph zu einem sicher nicht langweiligen Vortrag im Städtischen Museum erwartet.

Unter dem Titel „Schall und Rauch – was verraten Familiennamen wirklich?“ wird er einen interessanten Abend gestalten.
 
Höhrer von antenne brandenburg und des mdr kennen seine Erklärungen und Interpretationen von Namen, die bisweilen nicht alltäglich sind.
 
Beim Durchblättern des Telefonverzeichnisses von Eisenhüttenstadt finden sich zwischen Abel und Zylla eine Reihe ungewöhnlicher, zum Teil rätselhafter Familiennamen.
 
Im Rahmen seines Vortrages wird Prof. Udolph den einen oder anderen Namen von Besuchern der Veranstaltung erklären oder besser: enträtseln.
Interessierte sollten bei Angabe ihres Namens eine Eintrittskarte (10,-€) erwerben, um vom Professor eine exklusive Erklärung zu erhalten.

Info Karten: 03364 / 2146

12.2.18

Flötentöne
Am kommenden Freitag (16. Februar) wird um 20.00 Uhr die beliebte Konzertreihe „Klassik populär“ unter Leitung und Mitwirkung von Hans-Joachim Scheitzbach im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt fortgesetzt. Es ist das erste Konzert in diesem Jahr und hat den Titel „Flötentöne“. Es werden Stücke von Corelli, Quantz, Friedrich II., Vivaldi, Weber, Bizet u.a. von Prof. Alexander Vitlin (Klavier) , Gerrit Fröhlich (Flöte) und Hans-Joachim Scheitzbach (Violoncello) interpretiert. Wie immer können an diesem Abend die aktuellen Ausstellungen im Museum besucht werden.
Info & Karten unter 03364/2146.

12.2.18

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 027/2018
Schließungen und veränderte Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung
Wegen Sanierung: Ämter und Service ziehen um im Rathaus Eisenhüttenstadt. Im Rathaus wird es wegen der Bau- und Sanierungsarbeiten in den kommenden Tagen zu Umzügen bei einzelnen Ämtern kommen. Mit Einschränkungen müssen die Bürgerinnen und Bürger ab der kommenden Woche rechnen.
So zieht das Standesamt in andere Räume des Hauses. Aus diesem Grund müssen die Sprechzeiten in der Zeit vom 26. Februar bis 2. März 2018 entfallen. Die Mitarbeiterinnen sind ab 5.März 2018 im kleinen Saal (Mittelbereich, 1. Obergeschoss) wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.
Zudem sind das Sekretariat des Fachbereiches „Ordnungsverwaltung und Bürgerservice“ und die Fachbereichs- leiterin Martina Harz wegen Umzugs in andere Räume in der Zeit vom 21. Februar bis 23. Februar 2018 nicht erreichbar.
Auch die Sachbearbeiterin „Wohnungssicherung“ wird vom 21. bis 23. Februar 2018 nicht erreichbar sein können. Hier erfolgt der reguläre Dienstbetrieb wieder ab dem 26. Februar 2018 im Haus 2 der Stadtverwaltung (Am Kanal).
Auch die Servicestelle „Kinderbetreuung“ bezieht neue Räume. Deshalb wird am 22. Februar 2018 keine Sprechstunde stattfinden. Ab Montag, 26. Februar 2018, ist diese Servicestelle im Haus 2 der Stadtverwaltung, Am Trockendock 1A, in der 5. Etage, Zimmer 501 und 502 verfügbar; dann auch wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. In dringenden Fällen wenden sich die Betroffenen bitte telefonisch an das Sekretariat des Fachbereiches „Familieund Schule“ unter der Telefonnummer +49 (0)3364 566-448.
Wir bitten um Verständnis und Beachtung.

STADT EISENHÜTTENSTADT
Frank Eckert
Leiter Büro Bürgermeister / Pressesprecher

10.2.18

Frank Balzer traf Wirtschaft zum Neujahrsempfang
(Eisenhüttenstadt/hn) Am vergangenen Sonnabend hatte Bürgermeister Frank Balzer Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu seinem ersten Neujahrsempfang eingeladen. Als prominente Gäste begrüßte er Wirtschafts- minister Albrecht Gerber und Umweltminister Jörg Vogelsänger.

Bürgermeister Frank Balzer umriss in seiner Rede die Schwerpunkte seiner Arbeit. Wirtschaftsminister Albrecht Gerber betonte die Wichtigkeit von Eisenhüttenstadt als Wirtschaftsstandort.

In seiner Festrede, die inhaltlich unter dem Wahlkampfversprechen "Mehr Miteinander" stand, betonte der Bürgermeister, die Förderung der Wirtschaft als Chefsache zu betrachten und forderte alle Unternehmen auf, dafür zu sorgen, dass Eisenhüttenstadt nicht nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist, sondern auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen, um damit den Wegzug von Fachkräften zu verhindern und den Zuzug zu fördern. Im engen Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung sieht Balzer den Schutz der Umwelt. Die Gründung eines Wirtschaftsbeirates biete gute Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen, bestehende Probleme zu lösen und den Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Landesregierung und Landkreis will Frank Balzer mehr in die Pflicht nehmen. "Was nützt es, wenn Eisenhüttenstadt als wirtschaftlicher Leuchtturm im Osten Brandenburgs steht, und niemand kommt hin?", fragte er und verband dies mit der Forderung, die Verkehrsanbindung, insbesondere hinsichtlich der Bahn zu verbessern und wieder den Halbstundentakt für Züge zwischen der Stadt und Berlin einzuführen. Des Weiteren geht es ihm um die Verbesserung der Lebensbedingungen insbesondere für die älteren Bürger sowie um eine konstruktive Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung.

Nach dem offiziellen Teil gab es viele Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und zum Tanzen.

Albrecht Gerber stellte in seiner Rede fest, dass die Arbeitsmarktbedingungen in Eisenhüttenstadt so gut sind wie schon lange nicht mehr, es kämen immer mehr Menschen, um hier zu arbeiten. Er betonte die Wichtigkeit des Stahlstandortes, und dies solle trotz aller Herausforderungen für die Stahlindustrie auch so bleiben. Gerber hob hervor, dass die deutschen Strompreise die höchsten in Europa sind und stellte fest, dass viele Menschen dieses Landes von der Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand ausgeschlossen sind. Er kriti- sierte unsichere Beschäftigungsverhältnisse und Umgehung des Mindestlohnes, Minijobs und Leiharbeit sowie die Bedrohung durch Armut bei Alleinerziehenden und deren Kindern. Letztlich versprach Gerber, sich um den Lückenschluss der B 112 zwischen Eisenhüttenstadt und Neuzelle zu kümmern, damit eine durchgängige Verkehrsverbindung zuwischen Nord und Süd die Ortsdurchfahrten entlastet.

Zu den guten Traditionen der Neujahrsempfänge gehört auch die Würdigung des Ehrenamtes. Diesmal wurden
Dr. Elke Chesin, Nora Eibeck, Kerstin Kalitzki, Ines Kraske, Elisabeth Kühnke, Lisa-Marie Reichelt, Vera Rückert, Andrea Sakrenz-Drees, Marianne Suckert und Zsolt Vass für ihre Engagement geehrt.
Der Neujahrsempfang wurde von Anna Böhm am Klavier und Cordula Hanns mit Gesang umrahmt.

10.2.18

Zampervolk eroberte sein Dorf
(Schwerzko/hn) Hoch her ging es am 9. Februar in Ines´ Gaststätte, wo sich das närrische Volk am Vorabend seiner Zamperaktion zum tanzen traf. "75 Leute haben in unserem kleinen Örtchen in die Zamperkasse eingezahlt", freute sich Jörg Mosig, Vorsitzender der Schwerzkoer Fastnacht, "das waren die allermeisten Einwohner." Unglaublich sei der Zuspruch, aber alle wollten mitmachen. So waren fast alle auch wieder dabei, als sich die bunte Truppe am Sonnabend um 9 Uhr wiederum in der Gaststätte traf, um auf die Piste zu gehen. Bereits beim "antrinken" sorgte die Kapelle für Stimmung, bevor das traditionelle Gruppenfoto geschossen werden konnte. Mit Eiern, Speck, Gurken und vielen anderen Leckereien sowie Geldzuwendun- gen warteten die Schwerzkoer bereits auf die bunte Zampertruppe, und fast überall gab es als kleinen Imbiss eine Spezialität des Hauses wie selbst gebratene Schnitzel und Bouletten, Soljanka oder, wie bei Familie Schubel/Lange die wohl berühmteste Käsesuppe des Landes.

Mit ganz viel Spaß ist der Schwerzkoer Nachwuchs dabei.
 
Viel Kondition und Arthrosefreie Knie waren bei Laurenzia gefragt.

Drei bis vier Stücke spielte die Kapelle in den Häusern, deren Türen den Zamperern weit geöffnet wurden. Auch in so mancher Garage und in Kellern waren kleine Büfetts aufgebaut, bestückt mit Schmalzstullen, Gewürzgurken, Quarkspitzchen, Bockwurst sowie alkoholhaltigen und alkoholfreien heißen Getränken, um von innen aufzuwärmen.
So zwischen vierzig und fünfzig Gehöfte wären zu besuchen, schätze Jörg Mosig mit Verweis darauf, dass auch viele Jugendliche und Kinder zur Zampertour mitkommen. Doch auch von außerhalb kamen Gäste, darunter Beatrice Budras aus Ratzdorf, wo sie bereits seit mindestens 10 Jahren mitmischt, wenn es auf Tour geht. "Ich habe Familie hier", erzählte sie, "und hatte mir schon mehrere Jahre vorgenommen, in Schwerzko mitzumachen." Doch immer wieder kam etwas dazwischen, bis es nun diesmal klappte. Es sei schön, die Stimmung ganz toll und die Schwerzkoer haben offene Türen.

7.2.18

Gabriele Gabriel stellt in Städtischer Galerie aus
(Eisenhüttenstadt/hn) Seit einer Woche und noch bis zum 25. März stellt die Berliner Malerin Gabriele L. Gabriel in der Städtischen Galerie aus. 


Gabriele L. Gabriel vor ihrem Bild "Oderspeicher".

"Im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung befindet sich ein großes Wandbild des Malers Fred Thieler", erklärte Museumsleiter Hartmut Preuß, "Fred Thieler ist der Vater von Gabriele Gabriel." Im Jahr 2016 ist dieses Bild in einer gemeinsamen Initiative von Sparkasse Oder-Spree und Stadt Eisenhüttenstadt in die Kunstsammlung gelangt und hat im Sitzungssaal seinen Platz gefunden. Als Gabriele Gabriel Eisenhüt- tenstadt besuchte, um das Gemälde ihres Vaters in Augenschein zu nehmen, wurde die Idee geboren, eine Autorenausstellung mit ihren Arbeiten im Museum zu organisieren. 
"Von Anfang an spürte ich das große Interesse der Malerin an unserer Stadt", so Preuß, "und das ist auch 

der Grund, warum in dieser Ausstellung so viele Eisenhüttenstädter Motive zu finden sind." So kommen in den Bildern viele Verbindungen zwischen Berlin und Eisenhüttenstadt zum Ausdruck. Als Beispiel nannte er ein Bild des sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Tiergarten. Dieses Ehrenmal besteht aus Granitsteinen, die 1945 in Fürstenberg gefunden und nach Berlin transportiert wurden. Bezug nehmend auf ein Bild, das das Reichstags- gebäude darstellt, erinnerte Hartmut Preuß daran, dass der Verhüllungskünstler Christo nicht hätte aktiv wer- den können, wenn es keine stabilisierende und die Plane beschwerende Stahlkonstruktion aus dem Eisen- hüttenstädter Werk gegeben hätte. 
Diese erste Ausstellung von Gabriele Gabriel im Landkreis Oder-Spree soll nun ein Einstieg in eine weitere künstlerische Zusammenarbeit mit dem Landkreis sein, und zusammen mit ihren Arbeiten sind auch Arbeiten von Künstlern des ehemaligen Verbandes Bildender Künstler der DDR aus dem Bezirk Frankfurt (Oder) zu sehen.
Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10-17 Uhr und am Wochenende von 13-17 Uhr geöffnet.

6.2.18

Energiespartipps für Jedermann
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Dienstag lud das Stadtteilbüro "offis" zu einer Informationsveranstaltung über das Sparen von Energie ein. Vorrangig ging es dabei naturgemäß um Elektroenergie, aber auch Einsparmöglich- keiten beim Verbrauch von Wasser und Heizungsenergie wurden erörtert.


Angela Naundorf begrüßte die Referentinnen Angelika Horn und Diana Makarow (v.r.n.l.) zur Energieberatung.

Diana Makarow und Angelika Horn vom Verein "Bumer- ang" e.V. standen als kompetente Gesprächspartner- innen zur Verfügung. Eigentlich sind sie unterwegs, um jenen Teil der Bevölkerung zu beraten, der gemeinhin als arm bezeichnet wird, doch das Energiesparen geht ja alle an, und jedermann kann sich an den Verein wenden, um Spartipps zu bekommen. Dabei wird die kostenlose Beratung in jedem Fall im Zuhause des Interessenten durchgeführt, die beiden Beraterinnen sehen sich an, welche Verbraucher installiert sind, wie deren Hand- habung erfolgt und leiten daraus Sparpotenziale ab.
"Im Mittelpunkt unserer Beratungen stehen jene, die sich keine LED-Lampen oder einen neuen Kühlschrank leisten können, um zu sparen", so Diana Makarow, "doch für jene gibt es umfassende Unterstützung vom

Staat." Sowohl das Amt für Grundsicherung als auch der Staat selbst beteiligen sich an der Finanzierung, so schießt der Staat Bedürftigen 150 Euro für die Anschaffung stromsparender Lampen oder Kühlschränke zu, die nicht zurück zu zahlen sind oder vom Amt gegengerechnet werden können. "Stromrechnungen werden vom Amt nur bis zu einer bestimmten Höhe übernommen", so Makarow, "alles, was darüber hinaus geht, hat der Verbraucher selbst zu zahlen."
Praktische Tipps wie die Benutzung von Durchlaufbegrenzern bei Duschen und Wasserhähnen, Begrenzung der Kühlschranktemperatur auf 7-10 Grad, das Verhindern von Eisansatz im Tiefkühlfach und das richtige Lüften - mit Ausschalten der Heizung während der Lüftungszeit - wurden von den Gästen gern angenommen, ebenso wie die Empfehlung, die Wohnung nicht unter 16 Grad abkühlen zu lassen.
Darüber hinaus schlugen Makarow und Horn den Einsatz von Steckdosenleisten mit Schalter vor, um Geräte komplett auszuschalten, denn auch der Stand-by-Betrieb eines Fernsehapparates kann locker 30 Euro im Jahr kosten. Gespart werden kann auch, wenn zum Beispiel der Geschirrspüler an die Warmwasserleitung angeschlossen wird.
Aus den Reihen der Gäste kam ergänzend die Forderung an Wohnungseigentümer, bei Sanierungen oder Modernisierungen, die Wege vom Warmwasseranschluss bis zu Wasserhahn, Dusche oder Badewanne möglichst kurz zu halten, damit nicht zu viel Kaltwasser fließt, bevor es warm wird.
Interessenten können sich bezüglich einer Beratung wenden an: Bumerang e.V., Beeskower Straße 114, 15890 Eisenhüttenstadt, Telefon (03364) 7695130, Mobil 01520-8895288. Öffnungszeiten des Büros sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9-14 Uhr, am Mittwoch von 9-16 Uhr.

3.2.18

Annemariepolka unterm Carport
(Kobbeln/hn) Tolle Zamperstimmung herrschte am Sonnabend auf den Kobbelner Straßen. Mit Unterbrechung in den Kriegsjahren wird diese Tradition seit mehr als hundert Jahren gepflegt, erinnert sich die 94jährige Liesbeth Hauswald. Auch sie freute sich über den Besuch der Zamperer und erhielt für ihre Zampergaben ein Schnäpschen. Nur mit dem Tanzen will es nicht mehr so richtig gehen, aber ansonsten ist sie per Rollator noch jeden Tag unterwegs.

Schon früh kam tolle Zamperstimmung auf. Niemals darf das Erinnerungsfoto für die Zamperer fehlen.

Wie lange in Kobbeln schon gezampert wird, weiß auch Antje Hollatz nicht so genau. Gemeinsam mit Victoria Damascke führte sie den Zamperzug an, hatte dabei auf Ordnung und Sicherheit zu achten. Um zehn Uhr war Treff in Krügers Gaststätte, wo die Kapelle bereits auf die fröhliche Truppe wartete und Joachim Krüger frisch Gezapftes ausschenkte.
Gegen 10.30 Uhr setzte sich der Zamperzug in Bewegung, rund 40 Leute, vom Kleinkind bis zu hoch Betagten, waren zu diesem Zeitpunkt bereits anwesend, weitere wurden im Laufe des Tages erwartet. "Es ist toll, dass die Älteren immer dabei sind", so Hollatz, "und wir werden von allen mit Imbiss und Getränken toll empfangen." So kam dann zu den mitreißenden Klängen der Zamperkapelle auch schnell Stimmung auf. Unermüdlich dabei der 86jährige Martin Bursch mit seinem Sopransaxophon als wohl ältester Zampermusikant der Region. Aufgespielt wurde auf der Straße, auf den Höfen und auch unterm Carport, wo sich die Zamperer flugs zur Annemarieploka formierten.

Annemarie-Polka unterm Carport.  Selbst die jüngsten Kobbelner waren mit von der Partie.

"Bis 17 Uhr müssten wir alles geschafft haben", erzählte Antje Hollatz, "dann treffen wir uns um 19.30 Uhr wieder zum Tanz in der Gaststätte". Auch ein kleines Programm sei aufgelegt worden, mit "Frl. Biene & Co.", gekürt wurden zu späterer wieder der Steinkönig und die Weinkönigin von Kobbeln. Peter Leuschner und Janet Nitschke werden das Dorf nun ein Jahr lang auf Veranstaltungen repräsentieren, darunter zum Brandenburger Dorf- und Erntefest im September, wo auch Kobbeln mit einem Wagen vertreten sein wird.

 

31.1.18

Grundschüler besuchten das Rathaus
(Eisenhüttenstadt/hn) Schüler der Klasse 4a der Astrid-Lindgren-Grundschule besuchten kürzlich im Rahmen des Sachkundeunterrichts das Rathaus. Empfangen wurden die Kinder und ihre Begleiterinnen am Stadtmo- dell von Gabriele Haubold. Hier hatten sie die Möglichkeit, die Standorte ihrer Schule und Wohnhäuser aus- findig zu machen, Himmelsrichtungen und angrenzende Gebiete wie das des Stahlwerks zu finden.


Am Stadtmodell erfuhren die Schüler vieles über die Lage und Geschichte von Eisenhüttenstadt.

Als bei der Betrachtung der Geländestruktur von Seiten der Schüler der Begriff "Endmoräne" fiel, verschlug es Gabriele Haubold fast die Sprache, denn dieses Wort und das dazu gehörige Wissen hatte noch keine Schulklasse zuvor an den Tag gelegt. "Das muss ich gleich meinen Kollegen erzählen", sagte sie und gab weitere interessante Erklärungen zur Gestaltung der Landschaft durch die Eiszeit.
Dem Exkurs zum Stadtmodell folgte die Besichtigung des Blitzerwagens, jeder durfte sich mal hinein setzten, und die Kinder erhielten einen Einblick in die Aufgaben der Verkehrsüberwachung im Sinne der Gewährleistung der Sicherheit. 
"Der Besuch im Rathaus gehört zum Rahmenlehrplan", berichtete Klassenlehrerin Manuela Lindner, "im Vorfeld 

des Besuches haben die Kinder sich bei Recherchen im Internet darauf vorbereitet." Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden Fragen abgeleitet, die nun dem Bürgermeister gestellt werden sollten. Zu diesen Recherchen gehörte unter anderem auch die Beschäftigung mit der Eiszeit.
Nach einem Rundgang durch das Haus waren die Erwartungen an das Treffen mit Bürgermeister Frank Balzer natürlich groß, schell fielen die Hemmungen der Kinder als sie nach der Begrüßung ihre Fragen stellen durften: wann und wo er geboren sei, was er gelernt habe, warum er Bürgermeister geworden sei, was er vorher gemacht habe, worin seine Aufgaben bestehen und vieles mehr wollten die kleinen Gäste wissen. Geduldig und ausführlich waren die Antworten, zwischendurch auch die Aufforderung, in die Körbchen mit Süßigkeiten zu greifen und den Klassenkameraden, die nicht mitkommen konnten, etwas mitzunehmen.
Natürlich kamen auch die Sorgen und Nöte der Kinder, der Zustand der Schulen, Schulhöfe, Freizeitstätten und mehr zur Sprache, was Frank Balzer das Versprechen geben ließ, sich vor Ort umzusehen und nach schnellen Lösungen der Probleme zu suchen.


Viele Fragen hatte Bürgermeister Frank Balzer zu beantworten

Auf die Frage, ob es nach vier Wochen Amtszeit nichts Wichtigeres gäbe, als sich mit Kindern zu treffen, antwortete der Bürgermeister: "Gerade das ist mir wichtig, unter 'Mehr Miteinander' sind ja nicht nur Erwachsene und die Wirtschaft gemeint, sondern auch die Kinder. Sie solle sehen, der Bürgermeister ist auch für sie da." Die Lösung der Probleme diene dem Wohl der Kinder, und es sei richtig, diese anzusprechen.
Dazu gehöre auch die Ausstattung der Schulen ein- schließlich der Freizeitbereiche. "Die Kinder waren sehr aufgeweckt", so Balzer, "alle Hände waren gleich oben, als die erste Frage gestellt werden sollte, die Kinder hatten Interesse und gaben mir viel Feedback."

30.1.18

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 020/01/2018
Straßen- und Parkplatzsperrungen wegen „Warum“-Dreharbeiten
Eisenhüttenstadt. Wegen der Dreharbeiten zum Kinofilm „Warum“ der Produktionsfirma „Mafilm“ wird der öffent- liche Straßenverkehr in Eisenhüttenstadt vom 5. bis 14. Februar 2018 eingeschränkt. Betroffen davon sind folgende Abschnitte zu den angegebenen Zeiten mit den aufgeführten Maßnahmen:
- Intervallsperrungen für den Kraftfahrzeugverkehr im Kreuzungsbereich und erweiterten Kreuzungsbereich Friedrich-Engels-Straße/Poststraße am 12.02.2018 von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr. Der gesperrte Bereich sollte möglichst umfahren werden. Die Durchfahrt für Notdienste und den Stadtlinienverkehr ist jederzeit gewährleistet.
- Einrichten von absoluten Haltverbotsstrecken in Straßen und auf Parkplätzen des Wohnkomplexes II (Zentraler Platz, Pawlowallee, Erich-Weinert-Allee, Poststraße, Friedrich-Engels-Straße und auf dem Krankenhaus- gelände).
Die ausgewiesenen absoluten Haltverbotsstrecken sind unbedingt zu beachten, um einen unangenehmen Abschleppvorgang zu vermeiden. Die Sperrungen und Haltverbote dienen dazu, während der Dreharbeiten moderne und zeituntypische Fahrzeuge aus dem Bild zu halten, da der Film im Jahr 1954 spielt.
Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich auf die Verkehrsraumeinschränkungen einzustellen. Aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten bitten wir, insbesondere Besucher des Städtischen Krankenhauses und des Rathauses, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
STADT EISENHÜTTENSTADT
Frank Eckert

29.1.18

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 018/01/2018
Künftige Sprechstunden des Bürgermeisters
Eisenhüttenstadt. Der Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt, Frank Balzer, möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern Eisenhüttenstadts ins Gespräch kommen. Die Zeit dafür wird künftig individuell zur Verfügung stehen und kann somit jederzeit vereinbart werden.
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können ihre Anfragen, Hinweise oder Anregungen an den Bürgermeister weitergeben oder selbst ihm gegenüber vortragen. Die Terminabsprache dafür wird unbürokratisch und schnell über sein Sekretariat abgewickelt; entweder persönlich im Rathaus – Zentraler Platz 1, per E-Mail: info@eisenhuettenstadt.de oder telefonisch unter (03364) 566-258.
Frank Eckert
Leiter Büro Bürgermeister / Pressesprecher

27.1.18

In der 36. Saison: Reif für die Insel
(Brieskow-Finkenheerd/hn) Die Karnevalistische Saison nähert sich auch im Oderland ihrem Höhepunkt. Am 12. Februar ist Rosenmontag, zwei Tage später folgt der Aschermittwoch, dann ist fast alles wieder wie vor dem 11.11.
Doch vorher wird noch tüchtig gefeiert, in den Dörfern ziehen die Zamperer von Haus zu Haus, um Eier, Speck, und so manche andere Köstlichkeit zu erbitten. So auch am 27. Januar in Brieskow-Finkenheerd wo der der Fastnachtsclub seine Leute und interessierte Mitbewohner versammelte, um durch den Ortsteil Finkenheerd zu ziehen. In Brieskow waren sie schon am Wochenende zuvor unterwegs, mit ergiebiger "Beute", wie Vereinspräsident Mario Rückert erzählte. "Wir befinden uns in der 36. Saison", so Rückert, "unter dem Motto: Da halfen keine Pillen und kein Gewinsel, der FFC ist reif für die Insel."

 Die 11jährige Betty weicht als Stabträgerin ihrem Vorbild Dieter Wunsch nicht von der Seite, mitgebracht hatte sie ihre Freundin Fiona. Auf gehts. Nach dem Start um 9 Uhr gab es den traditionelle Imbiss bei Familie Skibba, bevor die lustige Truppe weiter zog.
 

Die Zamperspenden werden traditionell zur Ausgestaltung der Senioren- und Kinderfastnacht verwendet. Bis auf das Sorbische führt der Präsident die Tradition zurück, sie diene dem Austreiben des Winters und das wird am 22. Februar anlässlich des Seniorenfaschings, den seit Jahren auch Rentner aus Frankfurt (Oder) besuchen, stimmungsvoll begonnen. Rührei und Schnaps werden da gereicht, auch von den Sitzen reißende Fastnachtsmusik zum Tanzen, steht neben dem neu einstudierten Programm der Vereinsmitglieder auf der Liste der Höhepunkte der Party. 
Am 23 Februar steigt um 15.30 die große Kinderfastnachtsparty, mit Würstchen, Kartoffelsalat, Brause und ganz viel Spaß. 
Die Zamperfreunde trafen sich um 9 Uhr, ca. 40 Leute waren von Anfang an dabei, auf sie wartete bereits so mancher Finkenheerder mit seinen Spenden. Ein Schnäpschen und einen Tanz gab es als Dank dafür, heiße Rhythmen, ausgestrahlt über die Lautsprecher des Zampermobils.
Bereits vom Wochenende zuvor konnten die Finkenheerder über eine Ernte von ca. 300 Eisern berichten, ungefähr noch einmal so viele sollten an diesem Tag zusammen kommen, auch so mancher Euroschein für die Vereinskasse.
Innerhalb der lustigen Truppe war Marte Mogschan (12) zum ersten Mal dabei fand es toll, dass sich alle verkleidet hatten und in ihren Kostümen bei lauter Musik durch das Dorf zogen. Als Stabträgerin macht schon seit ihrem 3. Labensjahr die 11jährige Betty Bartel mit, weicht dabei "Altkader" Dieter Wunsch nicht von der Seite und hatte ihre Freundin Fiona Nawrot mitgebracht.

Frühstück bei Familie Skibba, im Nu waren die Eier-, Käse- und Wurststullen verspeist.

Mit einem lauten "Hallo" wurde Amtsdirektor Danny Busse begrüßt, er ist schon jahrelang dabei, für ihn als Vereinsmitglied eine ganz selbstverständliche Sache. Nun harrt er des Aschermittwochs, zur Karnevalser- öffnung am 11.11. übergab er wegen leerer Rathauskasse sein letztes Hemd an die Närrinnen und Narren. Mal sehen, was am Aschemittwoch zurück kommt. Vielleicht 2?
"Am 24. Februar steigt um 19 Uhr unser Großer Fastnachtsball mit vielen scharfen Programmeinlagen", so Mario Rückert, "und alle sind eingeladen, in die Mehrzweckhalle zu kommen und dabei zu sein."

23.1.18

Veränderte Verkehrsregeln und Fahren im Winter
(Eisenhüttenstadt/hn) Zur ersten Veranstaltung "Mobil bis ins Alter" lud das Stadtteilbüro offis am 23. Januar ein. Moderator Gerhard Scheinert hatte im voll besetzten Seminarraum wieder viele Hinweise für die älteren Verkehrsteilnehmer parat, damit sie sicher durch den Winter kommen. Dazu gehörten nicht nur Tipps für das Fahren, sondern auch Informationen über Veränderungen im Straßenverkehrsrecht, die seit dem 1. Januar verbindlich sind.


Am praktischen Beispiel erklärte Gerhard Scheinert (4.v.r.) die Zusammenschaltung vo9n zwei Autos zur Starthilfe.

Doch bevor die Theorie begann, stand eine praktische Übung auf dem Programm: Wie ist Starthilfe zu leisten, wenn bei einem Auto die Batterie streikt? Zur Demon- stration hatte er zwei Batterieboxen und die erforder- lichen Starthilfekabel mitgebracht, doch nun stand die Frage, in welcher Reihenfolge die Kabel wo angeschlos- sen werden, und die Gäste waren gefragt. Nach einiger Diskussion war dann klar: Das rote Pluskabel wird erst beim Spender, dann beim Empfänger an den Pluspol der Batterie angeschlossen, dann wird das schwarze Minuskabel an den Minuspol der Spenderbatterie und die  Fahrzeugmasse (!) des Empfängerfahrzeugs ge- klemmt. Nun wird zuerst der Motor des Spenderautos, dann der Motor des Empfängerautos gestartet und die 


So ist es richtig: Pluskabel (rot) Plus an Plus, Minuskabel (schwarz) Spenderfahrzeug Minus an Empfängerfahrzeug Masse.

Kabel in umgekehrter Reihenfolge des Anbringens wieder gelöst. Der Fahrer des Empfängerautos sollte nun alle Verbraucher einschalten, um der Licht- maschine ein Maximum an Leistung abzufordern, damit seine Batterie schnell geladen wird. Beim Notstart von Dieselfahrzeugen sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass diese in Abhängigkeit vom Hubraum gegebenen- falls einen höheren Kabelquerschnitt brauchen.
Im Weiteren ging es um veränderte Regelungen für Radfahrer an Kreuzun- gen, um eine neue Höchstgeschwin- digkeit für Quad-Fahrer und um die Einrichtung von 30 km/h Zonen in Ort- schaften. War deren Einrichtung bisher den Kommunen überlassen, gibt es nun

eine Pflicht dafür vor Schulen, Kindergärten, Altenheimen usw. Für Fahrer motorgetriebener Rollstühle besteht eine Anschnallpflicht und neue Winterreifen benötigen künftig das Schneeflockensymbol, wobei bisher genutzt Winterreifen (M+S) noch bis 2024 zugelassen sind, sofern ihre Betriebsparameter eingehalten werden.
Geändert wurden auch die Vorschriften für die Abgasuntersuchung. Diese muss ab 2019 im Realbetrieb er- folgen, und dass dies teurer wird, dürfte wohl niemanden verwundern. Fahrer von Dieselfahrzeugen müssen künftig mit zeitweiligen Fahrverboten in Großstädten rechnen und die Käufer von Neuwagen sollten darauf achten, dass diese über ein Notbremssystem und eine Radfahrererkennung verfügen.
Neue Anforderungen werden auch an die Fahrlehrer gestellt. Die Ausbildung zum Führerschein soll intensiver darauf ausgerichtet werden, die Anwärter in der Verkehrswahrnehmung zu trainieren und das Handy am Ohr wird sowohl für Kraftfahrer als auch für Radfahrer spürbar teurer. Zunehmend ist auch festzustellen, dass Parkplätze von Einkaufszentren in die private Bewirtschaftung gegeben werden, was richtig teuer werden kann. Vergessen Sie also die Parkscheibe nicht, sobald Sie an der Parkplatzzufahrt ein entsprechendes Schild sehen, denn die Parkplatzbetreiber handeln privatwirtschaftlich und sind nicht an den Bußgeldkatalog ge- bunden.
Die nächsten Verkehrsteilnehmerschulungen im offis finden am 27. Februar, 27 März, 24. April und 29. Mai jeweils um 16 Uhr im Stadtteilbüro offis am Busbahnhof statt. Für Rückfragen und Anmeldung steht das offis-Team unter Telefon (03364) 280840 zur Verfügung.

23.1.18

US-Diplomatenbesuch fiel wegen Haushaltssperre aus
(Eisenhüttenstadt/hn) Der einstweilige Geschäftsführer der Botschaft der USA in Deutschland, Kent D. Logsden und seine Ehefrau hatten geplant dir Eröffnung einer Fotoausstellung in der Gesamtschule 3 zu besuchen. Schüler dieser Bildungseinrichtung hatten anlässlich des 100. Geburtstages des ehemaligen Präsidenten John. F. Kennedy an einem Kunst-Fotografie-Projekts des Berliner Freizeit- und Erholungszentrums Wuhlheide (FEZ) teilgenommen und dabei nach Spuren eines freundschaftlichen Verhältnisses zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland geforscht.
Auf Grund der in den USA gegenwärtigen Haushaltssperre sind Regierungs- und Behördenangestellte in einen Zwangsurlaub geschickt worden. Offenbar haben die Kriegführung in aller Welt, das Umzingeln Russlands mit Militäreinrichtungen und Waffen sowie das Russland aufgezwungene Wettrüsten zum Ruin der amerikanischen Staatsfinanzen geführt. Der militärisch-industrielle Komplex der USA ist gegenwärtig die für die Welt gefähr- lichste Terrororganisation.

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Woran liegt es, dass die Russophobie ein derart ungeniertes und erfolgreiches Comeback feiern darf? Der Hochmut gegenüber Russland nimmt immer besorgniserregendere Formen an. Gerade auch in Deutschland. Ein Beitrag von Ulrich Heyden

20.1.18

Albert-Schweitzer-Gymnasium lud zum Tag der offenen Tür
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 20. Januar hatte das Albert-Schweitzer-Gymnasium zum traditionellen Tag der offenen Tür eingeladen. Schüler der vierten und sechsten Klassen aus Grundschulen in Eisenhüttenstadt und der Umgebung hatten Gelegenheit, sich über das Profil des Gymnasiums zu informieren und begleitet durch Schüler der oberen Klassen die modern ausgestatteten Unterrichtsräume in Augenschein zu nehmen.


Pauline Eckert (re.) erklärt Rosali Bittner und Mama Ines den Aufbau des Ohres.

Jannis Dallmann und Benedikt Schneider bereiten das Mikroskopieren eines Wasserpest-Blattes vor.

"Heute stellen sich alle Fächer vor" sagte Schulleiter Roland Görlitz, "wir präsentieren unser Ausbildungsprofil und die künftigen Schülerinnen und Schüler können vieles selbst ausprobieren." Wichtig sei auch das Ge- spräch der Interessenten mit den Schülern des Gymnasiums, die als Scouts eingesetzt sind und aus eigener Erfahrung berichten können. Der Landkreis Oder-Spree stecke viel Geld in seine Schulen, alle Unterrichts- räume sind mit Computertechnik ausgestattet und untereinander vernetzt.
Gegenwärtig wird auch viel gebaut, so dass Lernende und Lehrende immer bessere Bedingungen bekommen. So wird der Schulhofbereich völlig neu gestaltet, grüne Inseln und Sträucher sollen Räume für eine Wohlfühl- oase schaffen, eine kleine Sportanlage bietet künftig Möglichkeiten für Bewegung. Während der Autoverkehr vom Schulhof verbannt wird, entstehen neue Stellflächen für Fahrräder und es istt ein "Klassenzimmer im Grünen" konzipiert. Das Lernen soll einfach Spaß machen, und in dem weitläufigen Gelände wird nicht zu merken sein, dass 600 Schüler es bevölkern. 
Die Schwerpunkte das Gymnasiums liegen im Bereich Naturwissenschaften und Sprachen, wobei die Schüler aus den fünften und sechsten Klassen in beiden Bereichen unterwiesen werden, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welche Richtung sie ab der siebenten Klasse einschlagen wollen. 
Die Schule gehört zu jenen Bildungsstätten, die ab der fünften Klasse besonders begabte Schüler aufnehmen, dies in einem besonderen Auswahlverfahren entsprechend der bisherigen Leistungen. Einen großen Wert legt die Schule auch auf die Begabtenförderung in den oberen Klassen. So nimmt Pauline Eckert als Matheass demnächst wieder an der Landesmatheolympiade teil. Das Faszinierende an so einer Olympiade, die völlig anders verläuft als der Unterricht, ist, dass keine konkreten Aufgaben stehen, sondern die Aufgabe aus einem Text selbst entwickelt werden und einer Lösung zugeführt werden muss, erklärte Pauline, die in die achte Klasse geht. Dazu sei logisches Denken erforderlich und Sport, Kunst sowie Literatur sind ihre weiteren Lieblingsfächer. "Mathematik besteht ja nicht nur aus Zahlen", so Pauline, "man braucht sie auch in Physik, Chemie und im Alltag überhaupt immer."


Im Physiklabor erklärt Sylvia Luedecke (re.) den Elektromagnetismus.
 

 Schulsanitäter Linus Krobosch und Philipp Materne demonstrieren Lea Meißner und Annelena Laabs das Anlegen einer Halsmanschette.

Während Pauline im Biolabor Rosalie Bittner den Aufbau eines Ohres erklärte, beschäftigten sich Jannis Dallmann und Benedikt Schneider mit dem Mikroskopieren von Wasserpest, als gegen 11 Uhr plötzlich der Feueralarm ertönt und alle geordnet das Schulgebäude verlassen. Es war nicht geplant, aber es zeigte, dass Schüler und Lehrer gut im Training stehen.
Im Physikkabinett erklärte Lehrerein Sylvia Luedecke, wie Elektromagnetismus funktioniert, Martina Thierbach zeigte den Gästen das Innenleben eine Computers und Herbert Hiemer erläuterte Lehrinhalte im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT), das den Schülern einen umfassenden Einblick in die Berufsorientierung vermittelt. Und wem der Kopf bis dahin noch nicht rauchte, war bei Emely Jungnickel aus der 10a richtig, bei ihr ging es darum, zwei Teile aus Draht voneinander zu trennen.
Besucher äußerten sich lobend über die erhaltenen Informationen, und auch darüber, dass nicht wieder alle weiterführenden Schulen am gleichen Tag einluden, so dass alles in Ruhe in Augenschein genommen werden konnte.

20.1.18

Kummroer gingen auf Zampertour
(Neuzelle/hn) Zur traditionellen Zampertour durch den Neuzeller Ortsteil Kummro hatte der Erste Kummroer Traditionsverein am vergangenen Sonnabend eingeladen. Kürzlich hatte es in der Vereinsführung eine person- elle Veränderung gegeben. Annette Werner übernahm vom langjährigen Vorsitzenden Mario Krüger den Staffelstab. "Wir sind jetzt eine gute Doppelspitze", sagte die neue Vorsitzende.


Das traditionell zum Zampern gehörende Gruppenfoto belegt, wer von früh an dabei gewesen ist.

Wer von den 60 Teilnehmern der Fastnachtsparty vom Freitag im Landhotel "Kummerower Hof" einigermaßen gut "überlebt" hatte, erschien am Sonnabend zumeist pünktlich morgens um halb Zehn zum Zampern, allen voran "Die lustigen Hühner" mit Pauke und Blasinstru- menten.
So war die Schar der Zamperer schon einigermaßen groß, als es hieß, sich zum Gruppenfoto aufzustellen und danach an den ersten Haustüren zu klingeln. Holger und Heike Günther hatten auf ihrem Hof bereits einen kleinen Imbiss vorbereitet, luden mit Eierbrötchen und Pfefferminzlikör zur Stärkung ein. Als Dank dafür spielte die Kapelle zum Tanz auf, bevor sich der Tross weiter in Bewegung setzte und bei Familie Schmidt bereits erwartet wurde. Auf dem Anhänger eines Traktors luden 


Eierbrötchen, Pfefferminzlikör und ein Tanz bei Familie Günther.
 

Mit einem Imbiss vom Anhänger empfing Familie Schmidt die Zampertruppe.

auch hier Imbiss und Getränke zum Verzehr ein, auch hier gab es ein Dankeschön-Tänzchen für die Gast- geber. So hatten die Zamperer bis in den Nachmittag hinein eine anstrengende Tour zu absolvieren, wurden von den Kummroern mit so manchem Leckerbissen empfangen und sammelten fleißig Speck, Eier und andere Köstlichkeiten für die eine Woche später stattfindende Kreschke ein. Alle zeigen sich sehr spendabel, und wer bereits zuhause gefrühstückt hat, hätte sich das sparen können.
"Zwischendurch kamen immer wieder Leute hinzu", sagte Annette Werner, "auch die Enkel werden geholt und wir versuchen, alle Kummroer Häuser einzubeziehen." Dabei gab es auch so manchen Euroschein für die Vereinskasse, so dass damit weitere Aktivitäten im laufenden Jahr finanziert werden können.

19.1.18

Laura Wilde begeisterte Marktkauf-Kunden
(Eisenhüttenstadt/hn) Zu den Highlights der Party anlässlich des 25. Geburtstages von Marktkauf Eisenhütten- stadt gehörte der Auftritt von Sängerin Laura Wilde. In einem Unfallstau auf der B12 aufgehalten, erreichte sie Eisenhüttenstadt erst mit anderthalbstündiger Verspätung, doch zahlreiche Fans harrten aus, um "Ihre" Sängerin zu erleben. Bei Sekt und alkoholfreien Getränken, immer wieder von Marktkauf-Mitarbeiterinnen aus- und nachgeschenkt, bildeten sich schnell Gästerunden, in denen die Wartezeit mit Konversation überbrückt wurde. Andere nahmen die Gelegenheit zum Verkosten von Lebensmitteln und dem Zusehen beim Obstskulp- turen Schnitzen wahr oder versammelten sich sich zum Feuerwerk auf dem Parkplatz. 
Schnell war, nachdem die letzte Rakete des Feuerwerks erlosch, die Bühnendekoration aufgebaut und die Show konnte beginnen, mit viel Vorschussbeifall für die Künstlerin, die die Gäste im Nu für sich einnahm.
Nach Autogrammstunden in Leisnig bei Leipzig und in Rangsdorf war Eisenhüttenstadt nun die dritte Station des Tages, und mitgebracht hatte die Sängerin "ihr fünftes Baby", das 5.Album "Es ist nie zu spät", welches erst am Morgen erschienen und begehrt in der auf den Auftritt folgenden Autogrammstunde war.
Laura Wilde gehört zurzeit zu den erfolgreichsten Sängerinnen im deutschen Showgeschäft, sie arbeitet eng mit Radio B2 - Deutschlands Schlagerradio - zusammen und enterte die kleine Marktkauf-Bühne mit "Wie ein Wolkenbruch im 7. Himmel". Dem folgten weitere Titel von der neuesten CD, alle mit viel Beifall bedacht.
Für 9,99€ fand das Album mit seinen 12 Titeln dann auch einen guten Absatz, bevor die Künstlerin ihre Reise fortsetzte.


Mit einem Glas Sekt oder Orangensaft begrüßte Marktleiterin Margit Paulenz die Partygäste.

 Beim gemeinsamen Warten auf Laura Wilde bildeten sich schnell Gästerunden, in denen viel Konversation geübt wurde.

Schnell sang sich Laura Wilde in die Herzen ihrer Gäste.

18.1.18

Axel-Titzki-Stiftung unterstützt junge Künstler und Krebskranke
(Eisenhüttenstadt/hn) Am ersten Jahrestag des Todes von Axel Titzki veranstaltete die nach ihm benannte Stiftung einen Benefizabend zur Erinnerung an den Eisenhüttenstädter Musiker. Festlich ausgestaltet war der fast ausverkaufte Saal im Fürstenberger Gesellschaftshaus Schleicher, wo die Veranstaltung stattfand.


Fire&Flame eröffnete die Benefizveranstaltung mit dem Tanz "Bananas".

Karin Radloff übergibt eine CD mit ihrem Axel-Titzki-Lied an Andrea Titzki (Frank Philipp, Frank Eckert, Andrea Titzki).

Mit dem Tanz "Bananas" stimmte Fire&Flame auf den Abend, durch den BB-Radio Moderator Frank Philipp führte, ein. "Wenn man mit Axel Titzki zu tun hatte, ging es immer um viel Musik", so der Moderator, "und um viel Musik soll es auch heute, an diesem besonderen Tag, gehen." Er begrüßte Karin Radloff, die ihr selbst gedichtetes Axel-Titzki-Lied "Erinnerungen" sang und eine CD damit an Titzkis Witwe Andrea übergab.
"Dieser Tag ist noch ein besonderer Tag, denn es ist der Welttag des Schneemanns", erklärte Frank Philipp, mit Hinweis darauf, dass Axel mit dem Schneemann tief verbunden sei. Snowy hat Eisenhüttenstadt landesweit bekannt gemacht, und besonders erfreulich sei, dass es zum Jahresende 2017 gelungen war, ihn noch einmal auf die Bühne zu bringen. Wer bei Google nachschaut, wird erfahren, dass der politisch und religiös neutrale Schneemann Botschafter für verschiedene Projekte auf der ganzen Welt ist, so nun auch für die Axel-Titzki-Stiftung.

Nach seinem Tod stand die Frage, wie Titzkis Werk am Leben erhalten werden kann, die Lösung tat sich in der Gründung der Stiftung auf, die zwei Ziele hat: die Förderung junger Musiker und die Unterstützung krebs- kranker Menschen.
Im Folgenden hatte junge Künstlerinnen, darunter die 17jährige Isabell Gerber aus Eisenhüttenstadt die Mög- lichkeit, ihre Virtuosität auf dem Klavier, dem Akkordeon und beim Tanz zu präsentieren, bevor Frank Philipp die Website der Stiftung erklärte und Frank Eckert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung, eine Kurzübersicht über Förderideen und geplante Projekte gab.


Andrea Titzki trägt im Beisein von Bürgermeister Frank Balzer und Stadtverordnetenvorsteher Peter Müller Axel Titzki ins Goldene Buch der Stadt ein.

Als erster Sponsor wurde schließlich der Treppelner Entertainer Ronny Gander begrüßt, der 850 Euro für das Projekt "Förderpreis der Axel-Titzki-Stiftung für junge Musiker" übergab. Um diesen Preis können sich junge Leute bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, die ihren Wohnsitz im Landkreis Oder-Spree oder Frank- furt (Oder) haben und ohne Plattenvertrag sind, mit selbst geschriebener Musik bewerben.
Weitere Teilnahmebedingungen sich auf der Website der Stiftung www.axel-titzki-stiftung.de zu erfahren. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.
Nach den Worten von Andrea Titzki harrte ihrer noch eine Überraschung: Sie konnte, sichtlich ergriffen, den Eintrag für Axel in das Goldene Buch der Stadt Eisen- hüttenstadt vornehmen.

16.1.18

Oberstufenzentrum informiert über Ausbildungsberufe
(Eisenhüttenstadt/hn) Die Außenstelle Eisenhüttenstadt des Oberstufenzentrums Oder-Spree in der Waldstraße informiert am Sonnabend, dem 27. Januar in der Zeit von 10 bis 13 Uhr über Möglichkeiten, einen Beruf im Wirtschafts- und Sozialbereich zu erlernen.
Interessenten für die Bildungsgänge "Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung", "Fachoberschule Sozialwesen", "Staatlich geprüfter Sozialassistent" und "Staatlich anerkannter Erzieher" erfahren Details zu Voraussetzungen für den Beginn der Ausbildung, Ausbildungsdauer, fachliche Inhalte und vieles mehr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und bereits ausgefertigte Bewerbungen können mitgebracht und abgegeben werden.

13.1.18

Weihnachtsbäume gingen in Flammen auf
(Kobbeln/hn) Das vorige Wochenende stand in der Region ganz im Zeichen der Weihnachtsbaumverbrennun- gen. Wie in Kobbeln, so auch in vielen anderen Orten, trafen sich die Menschen nach Einbruch der Dunkel- heit, um die Bäume gemeinsam zu entsorgen und bei Bratwurst und Glühwein über das vergangenen Weih- nachtsfest, die erhaltenen Geschenke und Pläne für das vor ihnen liegende Jahr zu sprechen.


Viele Kobbelner trafen sich am zugefrorenen Dorfteich, um in gemütlicher Runde ihre Weihnachtsbäume den Flammen zu übergeben.

Am zugefrorenen Dorfteich übergab Feuerwehrmann Christian Schütze gegen 18 Uhr den ersten ausgedien- ten Weihnachtsbaum den Flammen des zuvor entfach- ten Feuers. Wenig später erreichte Doris Lehmann, ihren Baum im Schlepptau, den Platz und ließ ihn mit Feuer- wehr-Hilfe, hell auflodern.
Etwas abseits entfalteten die ersten echten Thüringer Bratwürste auf dem Grill ihren Duft. Gemeinsam mit Glühwein, Bier und Kinderpunsch lockten sie die ersten Käufer an, wobei eine Dose als "Kasse des Vertrauens" diente, das habe sich in der Vergangenheit bewährt.
Nach und nach erreichten immer mehr Kobbelner samt ihrer Tannen, Fichten und Kiefern den Feuerplatz, begrüßten einander mit lautem "Hallo", bestaunt wurde die jüngste Kobbelnerin Carlotta Krüger, gerade einmal 

einen Monat jung und tief schlafend in ihrem Kinderwagen, umringt von jungen Müttern und Vätern, die ihre Erfahrungen austauschten über den Vorteil breiter Reifen in ländlichem Gefilde.
"Unsere seit vielen Jahren veranstaltete Weihnachtsbaumverbrennung ist immer eine sehr gesellige Runde", erklärte Ortsvorsteher Manfred Holzhey, "so um die 50 Leute sind immer mit dabei." Ungefähr 30 Bäume gehen bei dieser Gelegenheit in Flammen auf. Seit am 1. Advent auf dem Dorfanger der traditionelle Weihnachtsbaum aufgestellt wurde, wird im Dorf gefeiert, erst der Baum, dann stimmte am Heiligabend das Weihnachtssingen auf die Bescherung ein, und nun trafen sich die Kobbelner nach "zwei langen Wochen" wieder zum Abgesang auf die Weihnachtszeit.


 Doris Lehmanns Weihnachtsbaum wurde als einer der ersten Opfer der Flammen.

Fasziniert schauten Hanna und Lotta in den Armen von Mama Dani dem Treiben zu und sangen dabei das Lied vom Tannenbaum.

Doch damit kehrt lange keine Ruhe ins Dorf ein. Jetzt hat der alles organisierende Ortsbeirat erst mal zum Skiausflug nach Österreich eingeladen. Zwanzig Interessenten trugen sich dazu ein. Gut erholt gehen sie danach in die Fastnachtssaison, treffen sich am 3. Februar, um 9 Uhr in der Gaststätte Krüger zum Zampern, am 10. geht es bei der Kreschke wieder hoch her, dann folgt die Frauentagsfeier. "Ganz wichtig ist, dass wir, sobald das Wetter es zulässt, mit dem Ausbau des Naturlehrpfades weiter machen", so Holzhey in der Hoffnung auf eine gute finanzielle Unterstützung durch das Amt. Davon hänge ab, welchen Umfang das Ganze nimmt und wie schön es wird.
Am letzten Aprilabend soll wieder das traditionelle Maifeuer entfacht werden, der Frühjahrsputz ruft zur Verschönerung des Dorfes und am Stein soll eine öffentliche Toilette errichtet werden. "Wir haben aber noch viele, viele weitere Ideen", so der Ortsvorsteher, aber darüber solle noch nicht gesprochen werden, um das Amt nicht zu überfordern.
Das nächste Ziel ist jedoch die Fertigstellung der Küche im Gemeindehaus, einem umgebauten ehemaligen Schweinestall. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr bereiten sich auf den Amtsausscheid im Juni in Treppeln, an dem auch zunehmend Frauenmannschaften teilnehmen, vor. Doch auch die Kinder kommen nicht zu kurz, denn am 2. Juni sind sie zum Kinderfest nach Henzendorf eingeladen. Kobbeln, Treppeln, Göhlen, Ossendorf, Henzendorf und Bahro haben sich zu diesem Zweck zusammen geschlossen, um mit vereinten Finanzen auch etwas ordentliches auf die Beine stellen zu können.
Im Juli steigt wieder das Steinfest, bis dahin soll auch die Baugrube verschwunden sein. Mit einem Wagen wollen die Kobbelner am Brandenburger Dorf- und Erntefest im September in Neuzelle teilnehmen, bevor im Oktober das gleichnamige Fest sowie das Feuerwehrvergnügen steigen und sich im Dezember mit der Weihnachtszeit der Jahreskreis schließt.

8.1.18

Erster Arbeitstag des Neuen Bürgermeisters
(Eisenhüttenstadt/hn) Viel Medieninteresse gab es am Montag für den neuen Bürgermeister der Stadt Eisen- hüttenstadt, Frank Balzer.


Frank Balzer in der ersten Beratung mit seinen engsten Mitarbeitern. V.l.n.r.: Tilo Steinert, Ramona Schmidt, Frank Balzer, Frank Eckert.

Festen Schrittes betrat er gegen 8 Uhr das Rathaus, reichte zuerst dem Pförtner die Hand und begab sich dann in sein Dienstzimmer im 2. Stock. Er benutze immer die Treppe, sagte Balzer beiläufig, das halte bei viel Schreibtischarbeit fit. In seinem Büro weiteres Händeschütteln mit Büroleiter und Pressesprecher Frank Eckert sowie den Mitarbeitern Ramona Schmidt und Tilo Steinert. 
Dann die erste Besprechung mit der Erstellung einer Terminübersicht für die nächsten zwei Wochen, der Vorbereitung des Neujahrsempfangs und des Haushalts- planes für dieses Jahr. Zu diesem und anderen Themen wird es weitere Gespräche mit den Fachbereichsleitern geben.
Ein riesiges Aufgabenpaket liegt vor Frank Balzer, das

das Wichtigste darunter sicher die Weiterführung der von seiner Vorgängerin Dagmar Püschel begonnenen Reduzierung des auf der Stadt lastenden Schuldenpakets und die weitere Stabilisierung der Stadtfinanzen.
Darüber hinaus ist Balzer wichtig, enge Kontakte mit der Wirtschaft zu schließen, um Arbeitsplätze zu erhalten, Ausbildungsplätze zu schaffen und in Zusammenarbeit mit den Bildungsträgern dafür zu sorgen, dass den Unternehmen künftig Lehrlinge zur Verfügung stehen, die über gute und sehr gute Schulabschlüsse verfügen. Einen wichtigen Partner sieht er dabei auch in der Kreisverwaltung.  
Nun hat Frank Balzer seine 100 Tage Schonzeit, um sich in seine neue Tätigkeit einzuarbeiten. Dann wird er im April seinen Wählern erste konkrete Antworten bezüglich der Umsetzung seiner Wahlversprechen geben müssen: "Ich stehe für eine stabile ZUKUNFT unserer STADT! Wirtschaft stärken, Bildung ausbauen, Sicherheit gewährleisten, Wohnraum für jedermann, Mobil auch im Alter, Vereine und Ehrenamt stärken - MEHR MITEINANDER!"

5.1.18

Frank Balzer in Bürgermeisteramt eingeführt
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 5. Januar wurde Frank Balzer als neu gewählter Bürgermeister in sein Amt eingeführt. Peter Müller, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, nahm ihm vor Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung sowie weiteren Gästen und Pressevertretern den Amtseid ab.
Müller wünschte allen Anwesenden ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit, Glück, Schaffenskraft und eine gute Zusammenarbeit.


Peter Müller (re.) nahm Frank Balzer den Amtseid ab und war der erste Gratulant.

"Mit der Stichwahl am 8.10. hat sich Frank Balzer mit großer Mehrheit in der Bürgermeisterwahl durchgesetzt", so der SVV-Vorsitzende der reflektiert und festgestellt habe, es sei nun der fünfte Bürgermeister / Oberbürger- meister mit dem er in seiner kommunalpolitischen Tätigkeit seit der Wende zu tun hatte. Nun nehme Müller dem dritten Bürgermeister den Amtseid ab. Das Wahler- gebnis impliziere den Auftrag an Frank Balzer, für die Stadt tätig zu werden.
"Die Probleme sind jedoch nicht weg, auch nicht kleiner geworden und wir werden mit der besonderen Situation der Stadt Eisenhüttenstadt immer wieder neue Probleme haben", erklärte Peter Müller. Nach der Wende dachten die Abgeordneten naiver Weise, es werde einmal besser werden, nun haben sie mitbekommen, dass dem nicht 

so sein wird, denn die Probleme werden nicht kleiner.
Müller bat die Fraktionen der SVV und die Medienvertreter, dafür zu sorgen, dass die Stadt nach außen hin ein gutes Bild abgibt und setzte seine Hoffnung in eine gute Zusammenarbeit. Mit dem neuen Bürgermeister habe er bereits Gespräche geführt, um eine konstruktives Klima herzustellen und er vertraue darauf, dass die vielseitigen Kontakte von Frank Balzer dazu beitragen werden.
Mit dem Leisten seines Diensteides und seines Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes schuf Balzer die Grundlage für seine Arbeit: "Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Landes Brandenburg und die Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen."
Der frisch gekürte Bürgermeister nahm dann viele Glückwünsche entgegen, bedankte sich dafür, wollte aber zu diesem Zeitpunkt noch keine weitere Erklärung abgeben.