| 23.7.10 |
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Neptunfest
mit vielen Highlights
(Helenesee/jp) Vom 30. Juli bis zum 1. August findet am
Helenesee das traditionelle Neptunfest statt. Es soll, so die
Organisatoren, an Erfolge früherer Jahre anknüpfen und viel
tausend Besucher anlocken. |
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Nachdem der
ursprüngliche Veranstalter vor Kurzem seine Zusage, das
Neptunfest zu organisieren, zurück gezogen hatte, nahmen ein
paar Gastronomen zusammen mit der Geschäftsleitung die
Vorbereitungen in die Hand und stellten innerhalb kürzester
Zeit ein attraktives Programm auf die Beine. Mit den geplanten
Aktivitäten will man an Erfolge von z.B. 1992 anknüpfen, als
30.000 Gäste zum Fest kamen.
Am Freitag und Samstag Abend findet ab 21.30 Uhr jeweils ein
Boots- korso statt. Am Samstag und Sonntag werden die Kinder
und Familien im Mittelpunkt stehen. Viel Unterhaltung,
darunter am Samstag um 16 Uhr die Ankunft von Neptun und
seinem Gefolge, wird an verschiedenen Strandabschnitten
vorhanden angeboten. Bis 2 Uhr morgens laden drei Bühnen dann
die Großen zur Party ein, jede Bühne mit einer eigenen
Musikrichtung, so dass für jeden Geschmack und jedes Alter
etwas dabei sein wird. Stargast ist am Sonnabend um 22.30 Uhr
Martin Kesici, der im Anschluss an seinen Auftritt eine
Autogrammstunde abhält. Danach findet ein Riesen-Feuerwerk
statt. Jede Eintrittskarte nimmt zudem am Sonntag um 15 Uhr an
der Verlosung attraktiver Preise teil.
Das Programm |
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| 23.7.10 |
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Stadtfest-Button
ab sofort im Verkauf
(Eisenhüttenstadt/jp) Seit heute sind die Button für das 11.
Stadtfest, das vom 27.-29. August anlässlich des 60.
Geburtstages von Stadt und Werk stattfindet, erhältlich. Sie
sind in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt in
diesem Jahr etwas schlichter, aber dennoch attraktiv gestaltet
und kosten 2 Euro. Zusätzlich zu jedem der 5000 Button gibt
es je ein Los, das an der Auslosung des traditionell von
Kaufland gestifteten Kleinwagens am Sonntag Abend auf der
Hauptbühne teilnimmt. |
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Jeder, der
einen solchen Button kauft, nimmt auch an der Finanzierung des
Stadtfestes teil, denn zu dessen Besuch wird nach wie vor Kein
Eintrittsgeld erhoben. "Das Stadtfest ist in den
vergangenen 10 Jahren zu einer Institution geworden",
sagte Bürgermeisterin Dagmar Püschel, "die
Eisenhüttenstädter wollen es."
Der Button ist u.a. erhältlich: Kaufland, Touristinfo,
Inselbad, Stadtbibliothek, Stadtwerke |
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| 21.7.10 |
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Findlingspark und geologischer
Lehrpfad sind beliebte Ausflugsziele
(Henzendorf/jp) Trotz glühender Hitze weht über dem frisch
gemähten Areal des Findlingsparks und des geologischen Lehrpfades
ca. einen Kilometer westlich von Henzendorf ein etwas frischerer
Wind. Weithin ist das Terrain einzusehen, lädt zum Besuchen und
Bestaunen ein und zum Nachdenken über das eigene Da- |
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Viele Besucher nutzen die Möglichkeit,
während einer Führung den geologischen Lehrpfad zu erkunden.
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sein angesichts
Millionen und Milliarden Jahre alter Steine, die von gewaltigen
Eismassen vor 100.000 und 15.000 Jahren aus dem Norden in unsere
Breiten geschoben wurden, nach dem Abtauen überall liegen blieben
und auch beim Umwühlen des Lausitzer Landes auf der Suche nach
Braunkohle wieder zum Vorschein kommen. Könnten sie sprechen,
hätten sie viel zu erzählen über die Geschichte unseres Planeten,
von Vulkanen und tektonischen Bewegungen, die das Gesicht der Erde
immer und immer wieder veränderten. Und das in Zeiträumen, deren
Überschauen sich unserer Möglichkeiten entzieht, in Zeiträu- men,
die wir zwar als Zahl erfassen können, nicht aber als
erdgeschichtliche Dimension. |
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Jeder Findling auf dem geologischen Lehrpfad hat eine eigene
spannende Ge- schichte zu erzählen, nicht nur über seine Herkunft,
sondern auch über sein Alter und die Zusammensetzung. Von
Tiefengesteinen bis hin zu Sedimentiten um- fasst die Palette das
ganze Spektrum des Aufgefundenen. Eine Tafel an jedem der Steine
nennt dessen wissenschaftlichen Namen, seine Herkunft und das Alter,
so dass der interessierte Besucher sich Notizen machen und später
nach eigenem Belieben weiter forschen kann, um Zusammenhänge zu
erkennen. |
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Unmittelbar östlich an den geologischen Lehrpfad angrenzend
befindet sich der 1992 nach einer Idee des Berliner Bildhauers
Ulrich Thiel
entstandene Find- lingspark mit Steinen, die von Künstlern
nach historischen Vorlagen aus verschiedenen Zeitepochen gestaltet
wurden. Hochwertige Kopien hethitischer und keltischer Kunstwerke
sind dort neben germanischen Runensteinen zu bestaunen, lassen die
Frage aufkommen, inwieweit sich die einzelnen Kulturen gegenseitig
beeinflusst haben könnten. Doch auch vieles andere lässt sich auf dem Terrain zwischen
Henzendorf und der Heide entdecken. |
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Viele Tiere und
landschaftstypische Pflanzen haben dort ihre Existenzbedingungen
gefunden, Lesestein- haufen beherbergen besondere Lebensräume
für Insekten, Kleinsäuger und Reptilien sowie für extreme
Trockenstandorte charakteristische Pflanzen. Diese über eine
besondere Mikroklima verfügenden Lesestein- haufen sind nach dem
Brandenburgischen Naturschutzgesetz geschützte Lebensräume, die
Entnahme von Steinen für den eigenen Vorgarten somit verboten. Das
ist jedoch kein Problem, in den umliegenden Wäldern und auf den
Feldern findet man noch genügend Material für diese oder ähnliche
Vorhaben. |
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Und sollten Sie während ihrer Exkursion per Auto oder Fahrrad
hungrig und durstig geworden sein, lädt Nauck´s Gasthof in
Henzendorf zum Ausruhen ein, donnerstags bis sonntags und an
Feiertagen von 11-20 Uhr. Sollten Sie außerhalb dieser Zeiten
kommen, rufen Sie vorher an, sie werden freundlich empfangen, und
die Wirtsleute laden bereits jetzt zum Grillfest am 7. August ab 16
Uhr sowie zum Hof- und Heidefest am 5. September ab 14 Uhr ein.
Telefon: (033656) 298, Mobil: 0174-2459340,
www.naucks-gasthof.de |
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Führungen durch den Naturpark Schlaubetal, die Henzendorfer Heide
sowie in den Findlingspark und über den geologischen Lehrpfad
vermittelt die Tourismus -
Information Neuzelle,
Stiftsplatz 7, 15898
Neuzelle, Tel.: (033652)
6102. |
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| 19.7.10 |
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Fördermittel werden nicht abgerufen
(jp) Die Euroregion "Pro Europa - Viadrina" wird ihre
Fördermittel für gemeinnützige Projekte der deutsch- polnischen
Zusammenarbeit nicht los. Dies sagte am Sonnabend am Rande des
Lindower Kanalfestes Bog- dan Kostyra, Projektmanager und -berater
für Regionalentwicklung und Netzwerkprojekte bei der Euroregion in
Frankfurt (Oder).
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Er begleitete die Vorbereitung des ersten
deutsch-polnischen Kanalfestes und war gekommen, um zu sehen, wie
das Projekt umgesetzt wurde. "Es gibt verschiedene Programme
für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit", so Kostyra,
"und wir beteiligen uns an der Finanzierung verschiedene Arten
von Begegnungsprojekten im Bereich der Kultur, des Sports, der
Jugend." Voraussetzung für die Finanzier- ung ist, dass Deutsche
und Polen sich treffen, gemeinsame Initiativen starten und Gemeinsam
etwas erleben, was dazu führen soll, Freundschaften und dauerhafte
Verbindungen entstehen zu lassen. "Wir wollen, dass aus der
Euroregion ein Ge- samtraum entsteht, in dem sich ein Gefühl der
Gemeinsamkeit entwickelt", fügt er hinzu, "so wie dieses
Fest hier in Groß Lindow."
Außer an der Finanzierung des Kanalfestes beteiligte sich die
Euroregion unter anderem am deutsch-polnischen Sängerfest, das am
8. Mai an der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle stattfand und
stellte auch Mittel für das sinfonische Projekt
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"Oder und Neiße" zur
Verfügung.
"Die Europäische Union stellt unserer Euroregion jährlich
etwas ein halbe Million Euro für deutsch-polnische Projekte bereit,
und in diesem Jahr ist erst die Hälfte davon in Anspruch genommen
worden", berichtet Bog- dan Kostyra. Was nicht gebraucht wird,
muss an die EU zurück geführt werden. Deshalb richtet er seine
Bitte an Vereine, Kommunen und soziale Träger,
Fördermittelanträge zu stellen. Es gibt nur zwei wesent- liche
Bedingungen: Die Projekte müssen gemeinnützig sein und die
deutsch-polnische Zusammenarbeit fördern.
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Bogdan Kostyra ist zu erreichen:
Mittlere Oder e.V., Holzmarkt 7, 15230 Frankfurt (Oder),
Telefon: (0335) 66 594 0, Fax: (0335) 66 594 20, e-Mail: info@euroregion-viadrina.eu
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| 17.7.10 |
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Dressur- und Springreiter trafen sich zur Leistungsschau
(jp) Am vergangenen Wochenende fand in Wellmitz die 40.
Pferdeleistungsschau im Dressur- und Spring- reiten statt. Eingeladen
hatte zu diesem über die Grenzender Region hinaus bekannten
Wettkampf die Sparte Reiten des Sportvereins Wellmitz e.V. Bei 375
Starts gingen 112 Reiterinnen und Reiter sowie 156 Pferde in den
Parcours, darunter erstmalig zwei Teilnehmer aus Polen.
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Viele Liebhaber des Pferdesports ließen es sich nicht nehmen, dabei
zu sein, sich die spannenden und teils dramatischen Läufe anzusehen
und den Siegern Beifall zu spenden. Mit der Zahl der Teilnehmer an
den Wettbewerben zeigte sich Ralf Breselow, Leiter der Sparte
Reiten, angesichts der gleichzeitig in Neustadt/Dosse stattfindenden
Landesmeisterschaften Ber- lin-Brandenburg "so
einigermaßen" zufrieden, auch eingedenk der Tatsache, dass der
Reitsport, angefangen beim Kauf eines Pferdes bis hin zum laufenden
Unterhalt, doch recht kosten- intensiv ist und und in Zeiten knapper
Kassen das Geld doch eher anderweitig Verendung findet.
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Trotzdem freute er sich, dass Reiterinnen und Reiter gekommen waren,
die hohe und höchste Leistungen erwarten ließen, wie die
Favoritinnen Kirsten Brundisch aus Schneeberg und Vivien-Nadin Mirow
aus Berlin. Ausgeschrieben waren die Springprüfungen in den Klassen
E (Einsteiger), A (Anfänger), L (leichte Klasse) und M
(mittelschwere Klasse) sowie drei Dressurprüfungen in den Klassen
E, A und L. Während des Gewit- tersturmes am Sonnabend Morgen mussten
die Vergleiche für ungefähr eine halbe Stunde unterbrochen, danach
Hindernisse und Versorgungszelte neu aufgebaut werden. Ein bisschen
Zeit für die Sportlerinnen und Sportler, miteinander zu sprechen,
Erfahrungen auszutauschen und einander Tipps zu geben. "Das ist
unter Reitern so", sagte Ralf Breselow, "bei aller
Konkurrenz stehen doch sportliche Fairness und Kameradschaft im
Vordergrund." Fouls und Fallen widersprechen dem Ehrenkodex
dieses edlen Sports, bei dem Mensch und Tier ein Team bilden, das,
um hohe Leistungen erreichen zu können, perfekt miteinander
arbeiten muss. Fehler sind dabei zu 90 Prozent Reiterfehler. Wenn
zum Beispiel wenn ein Tier vor einem Hindernis scheut, ist es nicht
richtig auf dessen Überwinden vorbereitet worden, und ganz selten
nur kann ein Pferd für einen Ungehorsam verantwortlich gemacht
werden. "Man sieht es schon beim Anreiten eines Hindernisses,
wie der Reiter das Pferd vorbereitet", so Breselow.
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Zu den erfolgreichsten Reiterinnen gehörte in diesem Turnier die
33jährige Nicole Wothke vom Reitverein Schenkenhorst bei Potsdam.
Seit ihrem 8. Lebensjahr reitet sie, kam nun zum ersten Mal nach
Wellmitz, errang gleich einen ersten, zwei zweite, einen dritten und
zwei vierte Plätze. "Meine Pferde ha- ben super
mitgemacht", freute sie sich, "und es ist immer wie- der
schön zu sehen, dass die Ausbildung sich lohnt und sich auch die
Harmonie zwischen Reiter und Pferd ständig verbes- sert." Nicole
Wothke lebt auf einem Reiterhof und beschäftigt sich mit der
Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, schwärmt von diesem Sport
und reiste nach Wellmitz mit einem
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Dressur- und zwei Springpferden
an. Mit strahlenden Augen berichtete sie, im vierten Monat schwanger
zu sein, eine Zeit, in der andere Sportarten nur noch eingeschränkt
betrieben werden können. "Es kommt immer darauf an, welcher
Typ Mensch man selbst ist", erklärte sie, "mein Arzt hat
mir vorsichtiges grünes Licht gegeben, und solange es mir gut geht,
kann ich auch noch reiten, Risiken muss ich natürlich
ausschließen." Letztlich es alles auch eine Frage des
Vertrauensverhältnisses zwischen Reiter und Pferd, das Tier muss
auf der Seite des Menschen stehen, auch mal selbst einen Fehler
ausbügeln, denn wenn man es gegen sich hat, hat man auch keine
Chance, in einem Wettbewerb zu bestehen.
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Während sie den Betrieb auf dem An- und Abreitplatz verfolgte,
erzählte Elke Fest, Kassenschefin des Wellmitzer Sportvereins,
über das Beiprogramm mit Verkehrs- garten, Hüpfburg und Ponyreiten
sowie dem Showprogramm am Sonntag, der Aus- zeichnung von Juliane
Schliebe mit der Ehrennadel des Sportvereins in Silber und bedankt
sich bei den 63 Sponsoren, ohne deren Hilfe es nicht möglich wäre,
das Turnier durchzuführen.
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| 17.7.10 |
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Im Raketendeckel auf Paddeltour
(Groß Lindow/jp) Am Freitag und Sonnabend feierten die Lindower und
ihre Gäste das traditionelle Kanalfest. Es stand diesmal unter dem
Zeichen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und wurde durch die
Euro- region "Pro Europa - Viadrina" mit EU-Geldern
gefördert.
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Bereits am
Freitag Abend ging es auf und vor der Bühne so richtig zur
Sache - Stimmung pur mit Master- mind. Es soll so heiß
geworden sein, dass so mancher Gast zu später Stunde noch in
die Fluten des Müh- lenteiches gestiegen sein soll. Am
Sonnabend Abend mischten Anscheit mit ihrer Lasershow und DJ
Kai die Lindower
auf.
Fotos: Frank Jirka |
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Vor dem Start der Kienbuben wurde erst mit Kienschnaps
der Kienweiber nachgetankt. |
"Land unter" hieß es am Sonnabend
Morgen auf dem Lindower Festplatz am Mühlenteich. Ein Handfester
Wolkenbruch verbrei- tete zu früher Stunde Weltuntergangsstimmung,
verwandelte binnen Minuten das Terrain in einen zehn Zentimeter
tiefen See, warf Zelte um, drang in die Technik der
Bühnenbeschallung ein und ließ bezweifeln, dass das traditionelle
Kanalfest seinen gewohnten Lauf nehmen kann. Doch die Mitglieder des
Heimat- vereins, die Kienweiber und Kienbuben und so mancher Helfer
sind so leicht nicht zu entmutigen, trafen sich, wenn auch eine gute
Stunde später, vor Ort, begannen mit den Aufräumungs- arbeiten und
kurze Zeit später erinnerten nur noch kleinere Auf- schwemmungen an
das voran gegangene Unwetter. Während
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die Vogelsänger
Odermücken ihren Instrumenten die
ersten Klänge entlockten, wagte die Sonne hin und wieder einen
kleinen Blick durch den Wolkenvorhang. Die Schausteller und Händler
waren damit beschäftigt, ihre Stände aufzubauen und in Betrieb zu
nehmen, als vom östlichen Ufer des Mühlenteiches Schalmeien-
klänge
zu hören waren und vom bevor stehenden Einmarsch des Orchesters aus
Zbaszyn kündeten. Frank Matz, stellvertretender Vorsitzender des
Heimatvereins, begrüßte die Gästeschar aus Polen und erste Ein-
heimische, wies auf das etwas geänderte Tagesprogramm hin und
lud ein, am Wettbewerb im Rakenten- kistenbootrennen teilzunehmen.
Flugs verteilte Bürgermeister Dietmar Otto die Paddel, so dass dem
ersten Start der Kienbuben nichts mehr im Wege stand.
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Unter den
Anfeuerungsrufen der Menge stachen sie auf ihrem wackeligen, aber
dennoch stabil im Wasser liegenden, Gefährt in See, um die
Proberunde zu absolvieren. Nach dem Namen dieser ungewöhnlichen
Konstruktion befragt, antwortet Frank Matz, er habe die
Plastikbehälter von der Bundeswehr, die darin ur- sprünglich Raketen
aufbewahrte, abgekauft, dann jeweils zwei zu einem Katamaran
verschraubt und Sitze drauf befestigt. Es müssten ja nicht immer
Drachenboote sein, auf den Spaß komme es an, und der war, wie es
sich zeigte, sicher.
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Begeistert zeigten sich auch die polnischen Gäste aus Zbaszyn und
Cybinka, nahmen spontan mit zwei Mannschaften am Rennen teil und
belegten unter den 5 Mannschaften den dritten und fünften Platz.
Der von allen erwartete vergleich Oberlindow gegen Unterlindow
musste leider ausfallen, es ging nur Oberlindow an den Start, weil
Unterlindow keine Mannschaft zusammen bekam.
Sehr angetan von den Aktivitäten zeigte sich auch Bogdan Kostyra,
Projektmanager und Fördermittelgeber bei der Euroregion. "Das
Geld ist hier im Sinne des Zusammentreffens von deutschen und Polen
sehr gut angelegt", sagte Kostyra und verwies darauf, dass für
dieses Jahr noch fast eine halbe Million Euro für gemeinnützige
deutsch-polische Projekte zur Verfügung stehen.
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Sieger: 08-15
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Platzierung des Bootsrennen:
1. 08-15 3:57:31 Min., Groß Lindow
2. Kienjungs 4:11:19 Min. Groß Lindow
3. Zosia 4:15:53 Min. Polen
4. Heimatverein 5:15:20 Min. Groß Lindow
5. Zbaszyn 5:39:40 Min., Polen |

Oberlindow
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| 14.7.10 |
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Deutsche und
polnische Fahrradpolizisten gemeinsam auf Streife
(Frankfurt/Slubice/jp) Seit 5 Jahren gibt es in Frankfurt
(Oder) und Slubice gemeinsame deutsch-polnische
Polizeistreifen. Zu Fuß unterwegs, waren sie immer dicht am
Bürger, konnten so manches Problem klären. |
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Nun hat die
Zusammenarbeit der Polizisten diesseits und jen- seits der
Oder eine neue Qualität erreicht. In Auswertung der seit 2
Jahren in Frankfurt gemachten Erfahrungen mit der Ein-
richtung der Fahrradstreife wurden in diese nun die polnischen
Polizisten einbezogen, so dass radelnde Ordnungshüter nun in
beiden Städten präsent sein werden. Während eines Treffens
vor der Polizei-Kreiskommandantur in Slubice erhielten die
polnisch- en Polizisten heute ihre Fahrräder, gestiftet von
ihrem Landrat. Gemeinsam unternahmen sie mit ihren deutschen
Kollegen im Anschluss daran die erste gemeinsame
Streifenfahrt. |
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| 10.7.10 |
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Märkische Blasmusikanten feierten
40. Geburtstag mit vielen Fans
(Eisenhüttenstadt/jp) Am Sonnabend wurde Schleichers Biergarten bei
tropischer Hitze mit Temperaturen um 35 Grad zum Mekka der
Blasmusikfans. Eingeladen hatte die Märkische Blasmusik zu ihrem
traditionel- len Blasmusikfest, das 13. sei es wohl gewesen. So genau
wusste es niemand zu sagen, wohl aber, dass am gleichen Tag der 40.
Geburtstag dieses renommierten Orchesters gefeiert wurde.
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Von den Gründungsmitgliedern sind heut noch
(v.l.n.r.):
Siegfried Püschel,
Harry Promnitz,
Siegfried Urbigkeit,
Rudi Witschorkäwitsch und
Helmut Walter dabei.
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Dabei
gaben sich dann auch Musikanten der Region und darüber hinaus ein
Stelldichein, Moderator Jürgen Müller begrüßte als Gäste die
Blaskapelle Ziltendorf, das Blasorchester aus dem polnischen
Grochowo, den Musikverein Müllrose, die Dorchetaler und die
Dorfmusik Breslack, den Traditionsspielmannszug des EKO, die
Eisenhüttenstädter Jagdhornbläser und das Schalmeienorchester
Berlin. Vokal wurde das Fest vom Männergesangverein
"Germania" unterstützt, zwischen ihm und der Märkischen
Blasmusik bestehen seit Jahren freundschaftliche Verbindungen, wobei
ein jeder die Feste das anderen mit gestaltet.
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Bereits zum Beginn der Veranstaltung war der Biergarten zu rund drei
Vierteln besetzt, so dass das Team von Egon Nemack alle Hände voll
zu tun hatte, dem hitzebedingten Durst der Gäste abzuhelfen,
während die Frauen und Töchter der Märkischen Blasmusikanten
frisch gebrühten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen feil boten.
Wer es etwas deftiger wollte, konnte sich am Grill mit Steak oder
Bratwurst bedienen, so dass auch dem kulinarischen Vergnügen nichts
im Wege stand und ein jeder in körperlichem Wohlbefinden die vielen
Facetten der Blasmusik auf sich einwirken lassen konnte.
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Ein Buch könnte oder sollte man schreiben über 40 Jahre
Märkischer Blasmusik, so viele interessante Dinge wissen
diejenigen, die von den Gründungsmitgliedern noch an Bord sind, zu
berichten. So waren sie dabei, als während der Wahlkundgebung 1990
in Frankfurt (Oder) rohe Eier und Steine in Richtung Helmut Kohl
flogen, wobei ihr Orchestermitglied Siegfried Maatz an Brille und
Instrument von einem Stein getroffen wurde. Überhaupt war die Wende
ein tiefer Einschnitt im Vereinsleben. Die Gesellschaft für Sport
und Technik, unter der das Orchester zu DDR-Zeiten große Auftritte
hatte und ebenso große Erfolge erzielte, wurde aufgelöst, erinnern
sich Harry Pomnitz und Rudi Witschorkäwitsch, die Unterstützung
durch das EKO, die Gewerk- schaft und den Kulturbund entfiel
plötzlich, und man musste sich mit der Frage der Vereinsgründung
unter nunmehr bürgerlichen Bedingungen auseinander setzen.
Nachdem diese Hürden genommen waren, konnte es weiter gehen, man
bäckt seitdem kleinere Brötchen, tritt vorrangig in der Region
auf, aber der Spaß am gemeinsamen Musizieren hält die Truppe
zusammen, auch wenn es manchmal schwierig ist, weil dieser oder
jener von den Jüngeren mal wieder eine arbeit fernab der Heimat
findet. So freut sich Kapellmeister und Vereinsvorsitzender Andrè
Schini über jeden Zuwachs, lädt insbesondere Musikschüler, die
ein Blasinstrument erlernen zum Mitmachen ein, freundschaftliche
Aufnahme ist gewiss.
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| 10.7.10 |
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Hoffest mit viel Spaß für Groß und
Klein
(Eisenhüttenstadt/jp) Flimmernde Hitze lag am Sonnabend auch auf
dem Gelände des Hauses der Vereine, wohin das Frauen- und
Familienzentrum zum traditionellen Hoffest eingeladen hatte.
Insbesondere Spätaus- siedlerfamilien, aber auch in Eisenhüttenstadt
lebende Ausländerinnen sowie Frauen und Kinder aus dem
Asylbewerberheim waren der Einladung der Veranstalterinnen gefolgt
und verlebten dort einen vergnüglichen Nachmittag bei Gesang und
Spiel sowie kulinarischem Genuss aus anderer Kultur. |
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Mit viel Liebe gestalteten Kinder und
Mitarbeiterin- nen
des Frauenzentrums den Feentanz. |
"Schade nur, dass wegen der Hitze die Resonanz von Seiten der
Eisenhüttenstädter und Nachbarn so gut wie ausgeblieben ist",
sagte Jenny Hilcken, Leiterin des Frauen- und Familien- zentrums,
dessen Mitarbeiterinnen diese Veranstaltung mit viel Elan und vielen
Ideen vorbereiteten und ein Programm auf die Beine stellten, das
ebenso vielseitig wie kurzweilig war. Themen aus der Stadt, dem
Weltraum, der Urzeit und dem Elfenland wurden auf der kleinen Bühne
mit viel Begeisterung szenisch umgesetzt, die Gruppe
"Kontrast" brachte Proben aus ihrem vielseitigen
Repertoire und die Folkloregruppe "Megeritte" den Gästen
die russische Seele näher. Für die Kinder gab es Unterhaltung am
Bastelstand und im Sandkasten, wobei das Spielzeug dort besonders
von den rund zehn Kindern aus dem Asylbewerberheim in Beschlag
genommen wurde. Ihr Vergnü- |
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gen, und das so manches Erwachsenen
kulminierte, als die Beregnungsanlage aktiviert wurde und ein
bisschen Abkühlung brachte.Am späteren Nachmittag liefen die Knirpse noch einmal zur
Höchstform auf, als es galt, die von der Bühne geworfenen Beutel
mit Gummibärchen zu fangen, eine Idee von Renè Hansen, Inhaber des
Eisenhüttenstädter Jugendsenders "Hütte FM & Hütte -
TV", mit dessen Team er auch die Beschallung und Moderation
realisierte. "Wir machen hier aus der Freude am Dabeisein
mit", so Hansen, "spielen heute noch die Enten-WM mit
vielen kleinen Plastikentchen in einem dafür aufgestellten kleinen
Bassin."
Obwohl das Fest in kleinem Rahmen stattfand, zeigte Jenny Hilcken
sich dennoch zufrieden, bedankte sich bei ihren Mitstreiterinnen
für die geleistete Arbeit, dankte auch der Stadtwirtschaft für die
Bereitstellung der Sitzgruppen und der Freiwilligen Feuerwehr für
den Antransport und das Aufstellen derselben.
"Unser Träger ist der Demokratische Frauenbund Brandenburg
e.V.", erklärte sie, und "gefördert wurde das Hoffest in
diesem Jahr durch das Projekt "Stärken vor Ort", das die
Integration vor Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zum Inhalt
hat." Über verschiedene Ministerien bis hin zum Europäischen
Sozialfonds erstreckt sich die Finanzierung dieses Projektes, damit
vor Ort Angebote für Frauen entstehen, die ihnen die Teilnahme am
gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollen. |
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| 9.7.10 |
Forstministerium:
Waldbrandgefahr extrem gestiegen
Potsdam –
Auf Grund der schon seit Tagen herrschenden und auch für die
kommende Woche zu erwartenden Wetterlage wurde für sechs Landkreise
Brandenburgs die Waldbrandwarnstufe 4, für vier die
Waldbrandwarnstufe 3 und für weitere vier die Waldbrandwarnstufen 1
und 2 ab morgen von der Forstbehörde herausgegeben. Aufgrund
vereinzelter Niederschläge kann es regional zu Veränderungen
kommen, die aber das Gesamtbild der deutschlandweit größten
Waldbrand-Gefähr- dung nicht verändern.
94 Brände mit 23
Hektar vernichtetem Wald
Im Waldschutz-Meldesystem des zum Landesforstbetrieb gehörenden
Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde wurden seit Jahresbeginn 94
Waldbrände mit einer betroffenen Fläche von 23 Hektar registriert.
Die Brände konzentrierten sich auf die südlichen Landesteile in
den Betriebsteilen Wünsdorf (24 Brände) und Doberlug-Kirchhain (15
Brände).
Hauptursache ist der Mensch
Einzige natürliche Ursache für Waldbrände ist der
Blitzschlag. Alle anderen Feuer im Wald werden direkt oder indirekt
durch Menschen verursacht. Während für die Waldbrandüberwachung
die untere Forstbehörde des Landes zuständig ist, fällt die
Aufgabe der Waldbrandbekämpfung den kommunalen Feuerwehren zu.
Informationen über Waldbrandwarnstufen
Im Internet werden die Waldbrandwarnstufen täglich
aktualisiert:
www.luis.brandenburg.de/f/wb_warn/F7100001/
Was jeder tun kann
Die Waldbesucher sind zu jeder Jahreszeit aufgefordert, durch
ihr Verhalten im Wald Waldbrände zu verhin- dern. So gilt, das
generelle Rauchverbot im Wald ebenso zu beachten, wie das Verbot
offener Feuer im Wald und in einem Abstand von mindestens 50 Metern
vom Wald. Das Grillen an Seeufern in Waldnähe ist streng verboten.
Das Befahren des Waldes ist nicht gestattet. Waldzufahrten müssen für
Feuerwehr und Rettungs- kräfte freigehalten werden. Das Parken ist
nur auf dafür ausgewiesenen Flächen gestattet. Bemerken Wald-
besucher einen Waldbrand, sollen sie ihn unter der Rufnummer 112
der Feuerwehr melden.
Flächendeckende Waldbrand-Früherkennung
Die örtlichen Forstbehörden gewährleisten die Überwachung
der Wälder bei ausgelösten Waldbrandwarnstufen durch das
Waldbrandfrüherkennungssystem „FireWatch“ täglich in der Zeit
von 10 bis 20 Uhr. 107 Kamera- systeme mit optischen Sensoren liefern
Bilder, die in den 11 Waldbrandzentralen des Landes ausgewertet
werden. Die Überwachung der Bildschirme in den Waldbrandzentralen
des Landes ist trotz Urlaubszeit kon- tinuierlich abgesichert.
Erkannte Brände werden sofort den jeweiligen Leitstellen der
Feuerwehr gemeldet. Durch das System „FireWatch“ ist in
Brandenburg eine flächendeckende Überwachung aller Waldbestände
gewährleistet – unabhängig davon, wem der Wald gehört.
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| 9.7.10 |
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Deutsch-polnische Polizeiaktivitäten
gegen Grenzkriminalität
(jp) Heute berichteten Polizeipräsident Arne Feuring und sein
polnischer Amtskollege Leszek Marzec aus Gorzów über die
Situation der Grenzkriminalität beiderseits der Oder. Anlass
war die auch von der Bevölker- ung gefühlte Zunahme der
Kriminalität seit der Grenzäffnunf Anfang 2008, als Polen
dem Schengener Ab- kommen beitrat. |
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Arne Feuring (2.v.r.) und Leszek
Marzec (2.v.l.) nahmen zu Problemen der Grenzkriminalität
Stellung

Gemeinsame deutsch-polnische
Fahrradstreifen sollen künftig mehr Sicherheit bringen.
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"Nach der
Grenzöffnung 2008 haben die Diebstähle von Autos und rund um
das Auto sprunghaft zugenommen", sagte Arne Feuring und
verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die allgemeine
Kriminalitätsentwicklung in den Grenzgemeinden seit 2007
rückläufig ist. Seien die Diebstahlshandlungen insgesamt in
den Jahren 2008 und 2009 zahlenmäßig etwa gleich geblie- ben,
bildeten sich Delikte um das KFZ, Diebstähle aus Garagen und
Carports, Fahrraddiebstähle sowie Einbrüche in Bungalows,
Gärten und Gartenanlagen als Schwerpunkte mit zunehmenden
Aktivitäten heraus.
Dabei haben die Straftäter es besonders auf Autos der Mittel-
klasse abgesehen, wobei das Baujahr kaum noch eine Rolle
spielt. Wurden von Januar bis Mai 2007 in der Grenzregion 77
PKW gestohlen, waren es in den gleichen Zeiträumen 2008 =
151, 2009 = 181 und 2010 = 272.
Am meisten betroffen ist bezüglich der Anzahl der Straftaten
die Stadt Frankfurt (Oder), gefolgt von Schwedt,
Eisenhüttenstadt, Forst und Guben. Bezüglich der
Nationalität der Täter stehen Polen an erster Stelle
(Januar-Mai 2010 = 477) gefolgt von Rus- sen (42), Ukrainern
(29), Litauern (26), Weißrussen (13) und anderen (322). In
den ersten 5 Monaten dieses Jahres wurden im Bereich des
Polizeipräsidiums 9.245 Straftaten begangen, darunter 3.981
Diebstähle. Mit 272 waren Kraftwagen, ein- schließlich
unbefugten Gebrauchs dabei, 404 Mal wurde in |
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Bungalows,
Gärten und Gartenanlagen eingebrochen und 187 Diebstähle gab
es aus Garagen und Carports.
Mit 3.317 gestohlenen Autos lag das Land Brandenburg 2009 auf
dem 5. Platz nach Nordrhein-Westfalen (7.570), Berlin (7.262),
Sachsen (3.862) und Niedersachsen (3.422).
Um dem Ansteigen der grenzüberschreitenden Kriminalität
entgegen zu treten habe deutsche und polnische Polizisten ein
Maßnahmenpaket entwickelt, das in seinen Anfängen bereits
Erfolge zeigt. Die direkte Zusammenarbeit von Polizeistreifen
zu Fuß und per Fahrrad erwies sich als sehr bürgernah und
effektiv. Zur Zuordnung von gestohlenen Baumaschinen bekamen
Unternehmen die Möglichkeit, diese gravieren zu las- sen und
eine Vereinbarung mit der Direktion der Bundespolizei regelt
die Zusammenarbeit zwischen dieser und der Landespolizei.
Seit dem 1. März 2010 besteht eine Anordnung des
Polizeipräsidenten zur lageunabhängigen Kontrolle von
Personen und Fahrzeugen im grenznahen Raum, die bereits einmal
verlängert wurde und nun vorläufig bis Ende August in Kraft
ist. In Abhängigkeit von der Situation kann diese dann
jeweils um drei weiter Monate verlängert werden. Um die
Ermittlungsarbeit effektiver zu gestalten, wurden darüber
hinaus schutzbereichs- übergreifende Gruppen gebildet. Nun
sammeln die deutschen und polnischen Polizisten gemeinsame
Erfahrungen, die dann während der Fachtagung "Fahndung
im Grenzraum" am 21. September 2010 ausge- wertet werden
sollen.
Besitzer von Fahrrädern, Baumaschinen, Bootsmotoren und dgl.
sind aufgerufen, ihr Eigentum codieren zu lassen, wann und wo
dies jeweils stattfindet, ist über die örtlichen
Polizeidienststellen zu erfahren bzw. zu vereinbaren.
Ein Wort sei noch an deutsche Radfahrer gerichtet, die in
Polen unterwegs sind: Auch für sie gilt das Alko- holverbot,
also lieber schieben und nicht aufsteigen, wenn der Wert über
0,00 Promille liegt. Ein nächtlicher Aufenthalt in einer
Polizeizelle und eine empfindliche Geldstrafe, bei höheren
Promillewerten auch eine Haftstrafe sind die möglichen
Folgen. |
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| 8.7.10 |
Schmuckbetrüger auf der BAB
12 festgenommen
Am 08.07.10, gegen 17:15 Uhr, sah eine Streifenwagenbesatzung der
Autobahnpolizei auf der BAB 12 zwischen dem Dreieck Spreeau und der
Abfahrt Fredersdorf mehrere Personen am Rand der Fahrbahn. Ein Mann war auf der Fahrbahn und versuchte Fahrzeuge anzuhalten.
Die Beamten hielten an und forderten den Mann auf die Fahrbahn zu
verlassen. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen Nötigung auf, da der,
wie sich herausstellte, 30- jährige Rumäne, sich auf die Fahrbahn
gestellt und so Fahrzeugführer zum Anhalten genötigt hatte. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen um weitere strafbare
Handlungen zu unter- binden. Der Wagen, ein schwarzer Mercedes, wurde
sichergestellt. Da es in den letzten Tagen mehrmals solche Fälle gegeben hatte, bei
denen Ausländer eine Notsituation vortäuschten und minderwertigen
Schmuck als wertvoll verkaufen wollten, ermittelt jetzt die
Kriminalpolizei und es wird jetzt versucht, eventuelle Opfer zu
finden.
Opfer, die solchen Schmuck gekauft haben, können sich in jeder
Polizeidienststelle melden oder unter der Telefonnummer 03361- 5680
melden und Strafanzeige erstatten.
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| 7.7.10 |
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9.
Tag des Badespasses im Inselbad
Eisenhüttenstadt
(Eisenhüttenstadt) Die Sommerferien stehen kurz vor der Tür und das Wetter zieht
wieder viele Badelustige in die Gewässer in und um Eisenhüttenstadt.
Das Inselbad veranstaltet in diesem Jahr den 9. Tag des Badespasses
erstmalig unter dem Motto „Piratenparty“. Heute gab es
von 15.00 – 18.00 Uhr ein piraten- starkes Programm. |
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Das ganze
Inselbad ist ein Piratenschiff auf dem ein großer Schatz verborgen
ist. Alle Teilnehmer müssen sich durch ver- schiedene Hindernisse kämpfen
und an jeder Station Punkte sammeln. Diese Aktion wird von einem
echten Piraten über- wacht, der auch bei der Schatzsuche behilflich
ist.
Mit der Zahlung des Eintrittspreises, den jeder entsprechend der
Preistafel entrichtet kann, erhält jeder Besucher ein Los für die
Tombola. Für diese Tombola werden hauptsächlich von Markt- |
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kauf
Eisenhüttenstadt wertvolle Sachpreise zur Verfügung gestellt.
Viele Eisenhüttenstädter Sportvereine, die Jugendfeuerwehr und die
Wasserwacht des DRK Kreisverbandes LOS bieten den Besuchern an
diesem Tag ein buntes Programm zu sportlichen Aktivitäten.
Schwimmwettbewerbe, Schnupperkurse im Tauchen, laden alle Besucher
an diesem Tag zu sportlichen Aktivitäten ein. Die größte
transportable Kletterwand Europas und eine Hüpfburg, gesponsert von
der Spar- kasse Oder-Spree stehen wieder zur Verfügung. Diese
Angebote sind alle im Eintrittspreis enthalten. Wer keine Lust auf
das Programm hat, der kann in der großen Außenanlage im Freibecken
baden, Tischtennis spielen oder den Kinderspielplatz nutzen. Eine
ausreichende gastronomische Versorgung, bei der für Jeder- mann etwas
dabei sein wird, rundet das Programm entsprechend ab. |
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Hier
ein paar Impressionen: |
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| 5.7.10 |
Rekord-Wochenende an der
Helene. AG bedankt sich bei rund 9.000 Besuchern.
Vieles erinnerte an
diesem Wochenende an vergangene Zeiten: Schlangen an den Kassen,
Suche nach freien Parkplätzen, volle Strände und Anstehen an den
gastronomischen Einrichtungen… der
vollständige Text
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| 3.7.10 |
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Steinsdorf - 700 Jahre und kein
bisschen alt
(Steinsdorf/jp) Zu einer ausgelassenen Geburtstagsparty trafen sich
die Steinsdorfer und ihre Gäste am Wochenende. Von Freitag Abend
bis in die Mittagsstunde des Sonntags wurde zünftig gefeiert, all
jenes in die Tat umgesetzt, was bereits viele Monate zuvor geplant
worden war.
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Zum Höhepunkt der Festlichkeiten, dem Umzug durch das Dorf am
Sonnabend Nachmittag, versammelten sich bei hochsommerlicher Hitze
viele Steinsdorfer vor ihren geschmückten Häusern, von wo aus sie
dem bunten Tross, der sich am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr
formiert hatte, zuwinkten.
Mit seinem Glockengeläut und kräftigem Ruf: "Hört, ihr
Leute, lasst euch sagen..." holte Ausläuter Gerd Wonneberger
zuvor noch die Letzten aus den Häusern, damit ja keiner verpasse,
wie die leibhaftig gewor- dene Geschichte des Dorfes Grundstück für
Grundstück passiert, um sich dann später beim Vorbeimarsch an der
Schule, wo die Ehrengäste und Alten Platz genommen hatten,
aufzulösen. Ortschronistin Renate Molder kommentierte den
festlichen Tross, erzählte zu jedem Bild eine kleine Geschichte, so
von der Erster- wähnung des Dorfes 1310 und aus dem Jahr 1749, als
der Kirche ein neuer Kopf aufgesetzt worden war. Diesem ersten und
die älteste Zeit beschreibenden Bild folgte gleich das wohl
jüngste, gestaltet vom 2007 gegründeten Spielmannszug der
Schützengilde Neuzelle. |
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Es folgten Bauern, die in Armut gerieten,
weil Misswirtschaft im Kloster sie immer wieder unter neue Herren
brachte, der Schäfer kam mit seinem Hund allein, denn vor drei
Jahren wurde seine Herde aufgelöst. Auf der Kutsche hatten der
Pfarrer und eine Bauernhochzeit Platz genommen, ihnen folgte die
elektrische Gubener Straßenbahn aus dem Jahr 1903. Eingereiht hatte
sich auch ein Tross von Umsiedlern, die nach Kriegsende aus dem dann
Polnischen kamen, wie in anderen Orten so auch in Steinsdorf Wohnung
und Land erhielten, um sich Anfang der Sechziger in die LPG
einzureihen, deren Nachfolger nun einen Einblick in die Technik
gaben. Als Jüngster war der dreijährige Paul Grunow dabei, half
Opa Lothar beim Lenken seines in frischem Rot glänzenden Traktors,
auf dessen Anhänger das Schmiedefeuer brannte. Die Überreste des
Schulinventars hatten das Kollegium und die FDJ auf einen weiteren
Hänger verladen, folgten diesem nun in Erinnerung an die Zeit von 1963
bis 2002, als die Schule geschlossen wurde. In den Umzug eingereiht
hatten sich auch die Dorchetaler und die Kita Wichtelstein, der
Schützenverein, Gäste aus dem vogtländischen Steinsdorf, der
Heimat-, Sport- und Anglerverein, die Feuerwehr und verschiedene
Unternehmen. |
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Nach dem Umzug begann die Party auf dem Gelände des Bierstübels
Liem, wo unter anderem ein großes Festzelt Schutz vor der
strahlenden Sonne bot. Während die Dorffrauen ihre über 20 selbst
gebackene Kuchen aufschnitten, nahm Ortsvorsteher Bodo Molder die
Glückwünsche der Gäste, darunter Amtsdirektor Hans-Georg Köhler
und Gemeindebürgermeister Dietmar Baesler entgegen, er bedankte
sich bei allen Sponsoren sowie jenen, die an der Vorbereitung
mitwirkten und lud zum Feiern ein. Den Auftakt dazu gaben die
Dorchetaler mit einem zünftigen Blasmusikkonzert, ihnen folgte das
22jährige Steinsdorfer Schlagersternchen Katharina Langansky, die
Trompeten vom Neißestrand und das junge Gubener Studio
"Tiffany" mit schöner Mode für die reifere Dame. Viel
Unterhaltung gab es bei Sport und Spiel, die neue Ortsgeschichte,
verfasst von Dr. Dieter Gansleweit fand reißenden Absatz, und
selbst die Fußballfans mussten auf nichts verzichten, über einen
Projektor konnten sie das Spiel Deutschland gegen Argentinien
verfolgen und über das unerwartete Ergebnis gemeinsam jubeln. |
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Selbst die Fußballfans
kamen beim gemeinsamen Fernsehen auf ihre Kosten - hier der
Jubel im Viertelfinalspiel beim 1:0 der deutschen Mannschaft
gegen England. |
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| 2.7.10 |
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Durchsuchungs-
und Beschlagnahmemaßnahmen beim Verein „Kameradschaft Märkisch
Oder Barnim“
Am Freitag, den 02.07.2010, durchsuchten Polizeibeamte des
Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) im Auftrag des
Innenministeriums Brandenburg als zuständige Verbotsbehörde
gemäß § 4 Abs. 1 des Vereinsge- setzes, ab 04:00 Uhr mehr
als 20 Wohnungen und Wirtschaftsobjekte von Mitgliedern der
„Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“. |
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Bei der
„Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) handelt es
sich um einen nach bisherigen Erkennt- nissen am 1. Januar
2007 gegründeten Zusammenschluss von derzeit 20 Personen, der
im Sinne des bun- desdeutschen Vereinsgesetzes einen Verein
darstellt. Eine Eintragung in das Vereinsregister am Amtsge-
richt Strausberg erfolgte bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt
nicht.
Der Verein betreibt eine Internetseite und besitzt eigene
Flyer und Aufkleber. Die Mitglieder tragen zum Teil
uniformierte Kleidung (mit Logos ver- sehene Pullover und
T-Shirts), die in Buchstabenkombinationen, Schrift,
Sinnbildern und Farbgestaltung die Symbolik des „Dritten
Reichs“ kopieren und dadurch eine Wesensverwandtschaft
zum Nationalsozialismus erkennen lassen.
Innerhalb der KMOB gibt es Führungskader sowie einen
Aufnahmeritus, der sich über eine sechsmonatige Probezeit vor
einer Vollmitgliedschaft erstreckt. Es sind ein Aufnahme-
sowie ein monatlicher Mitgliedsbeitrag in Höhe von 10,00 Euro
zu entrichten. Monatlich findet mindestens ein Kameradschafts-
abend statt, an dem sich in der Regel fünf bis zehn
Teilnehmer treffen.
Seit der feststellbaren Tätigkeit des Vereins wurden
insgesamt 16 Straftaten, darunter gefährliche und schwere Körperverletzung,
Sachbeschädi- gung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte,
Landfriedensbruch und Volksverhetzung, von Mitgliedern des
Vereins begangen. Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass sich
der Verein gegen die verfassungs- mäßige Ordnung und gegen
die Gedanken der Völkerverständigung richtet. In den letzten
Wochen hat die KMOB „Sektionen“ gegründet und sich durch
Mitglieder des in Berlin verbotenen Vereins „Frontbann 24“
sowie durch Mitglieder der „Freien Nationalisten
Uckermark“ verstärkt, die durch verschiedenste multimediale
Plattformen miteinander vernetzt sind.
Im Vorfeld der heutigen Durchsuchungsaktionen sind
entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse bei den zuständigen
Amtsgerichten erwirkt und von insgesamt mehr als 130
Polizeibeamten umgesetzt worden. |
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| 1.7.10 |
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Knirpse spielten
Waldtheater
(Ziltendorf/jp) Angenehm war es angesichts der sommerlichen
Hitze am Donnerstag Nachmittag unter den Bäumen im Waldtheater an
der Grundschule. Die Kinder der Kita hatten ihre Eltern, Großeltern
und viele Helfer zu einer kleinen Dankeschön-Feier, deren
Höhepunkt ein kleines Theaterstück über das Eichhörnchen
Knusperfein war, eingeladen.
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"Vor ungefähr zehn Jahren begannen wir mit unseren Wald-
projekten", berichtete Erzieherin Gudrun Krüger, "wir
sind wöchentlich einmal in den Wald gegangen, haben Buden ge- baut,
die aber von den Waldbesitzern immer wieder eingeris- sen
wurden." Aus Ärger darüber, wollte sie fast aufgeben, aber
viele Eltern machten ihr Mut, nicht zu resignieren, bis Bürger-
meister Rainer Vierling sich der Sache annahm, was dann im
Verein der Kräfte dazu führte, dass fortan der Gemeindewald direkt
hinter dem Sportplatz genutzt werden kann. So geht es seit etwa drei
Jahren wieder bergauf, es entstand unter Zuhil- fenahme von
Fördermitteln und vielen fleißigen Händen eine feste Hütte, die
besonders bei schlechtem Wetter Zuflucht bietet, es entstanden
Hütten aus Zweigen, Sitzgruppen,
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Schautafeln, ein Würfelpuzzle und
ein Fußfühlpfad. Aus dem ursprünglichen Waldtag wurden Waldwochen
und die Hütte ist inzwischen Treffpunkt vieler Menschen, sei es zum
Kaffee trinken oder zum Kinderge- burtstag.
So gab es dann bei Kaffee und Kuchen auch viele Dankesworte zu
sprechen, gerichtet unter anderen an Revierförsterin Ingeborg
Köckritz, Frank Balzer von der Eisenhüttenstädter
Bürgerstiftung, "Waldhausmei- ster" Schneider, den
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Mareike Lennert von der
Arbeitsgemeinschaft für Natur und Umwelt und Dr. Talaska, dafür,
dass sie mithelfen, den Kindern spannende und ereignisreiche Zeiten
in der Natur zu ermöglichen.
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| 1.7.10 |
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Polizeibüro am Helenesee
eröffnet
(Frankfurt Oder/jp) Vieles hat die Helenesee AG in den vergangenen
Monaten unternommen, um das Image des Feien- und
Naherholungszentrums aufzupolieren, den Gästen ein freundliches
Willkommen zu bereiten und den Service auszubauen. Zu den jüngsten
Maßnahmen in Fragen Sicherheit gehört nun die Eröffnung eines
Polizeibüros im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Unternehmens,
direkt in Strandnähe und für jeden leicht auffindbar.
"Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit haben wir in diesem Jahr
auf unsere Fahne geschrieben", sagte Geschäftsführer Uwe
Grack während der Schlüsselübergabe an den Revierpolizisten
Polizeihauptmeister Detlef Schedler, "und wir sind
überglücklich, dass die Polizei sofort ihre Bereitschaft
signalisierte, das Büro zu beziehen." Bereits vor der
Eröffnung gab es von Seiten der Gäste und Besucher eine
zustimmende Resonanz auf dieses Vorhaben. Grack dankte den
anwesenden Polizisten und wünschte eine erfolgreiche Saison zum
Nutzen der Urlauber.
Detlef Schedler kommt es nun darauf an, eine enge Zusammenarbeit mit
der Helenesee AG aufzubauen, gemeinsame Streifengänge mit der AG
und dem Sicherheitsdienst zu organisieren und den kurzen Weg zum
Bürger zu finden und Aufklärungsarbeit zu leisten. "Jeder
kann mit wenig Aufwand viel tun, um sein Eigentum zu
schützen", so Schedler, "angefangen vom Schließen der
Bungalowfenster bis hin zur Beaufsichtigung von Wertsachen.
Die Polizeistation ist, sofern kein weiterer Bedarf besteht, montags
von 9-12 und donnerstags von 14-18 Uhr besetzt, darüber hinaus ist
Revierpolizist Detlef Schedler per Telefon zu erreichen.
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Am 1. Juli 2010
überreichte der Geschäftsführer
der Helenesee AG Uwe Grack (re.) das Schild der neuen Polizeistation
an Revierpolizisten Polizeihauptmeister Detlef Schedler (m.).
V.l.n.r.: Erster Polizeihauptkommissar Hanjo Loose, Wachenleiter
Frankfurt (Oder), Erster Polizeihauptkommisar Wolfgang Berndt,
Leiter der Revierpolizei, Polizeihauptmeister Michael Jähnert, Uwe
Grack. |
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