| 8.3.10 |
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Allen Frauen
und Mädchen einen herzlichen Glückwunsch zum Internationalen
Frauentag |
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| 6.3.10 |
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Die Sprache der Blumen auf bunten Eiern
(Müllrose/jp) Als am Sonnabend im Haus des Gastes die 19. Kunst- und
Ostereierausstellung eröffnet wurde, herrschte im Ausstellungsraum
ein solches Gedränge, dass kaum eine Stecknadel hätte zu Boden
fallen können. Viele Gäste konnten die Eröffnung der von Erika
Richling und vielen Helfern gestalteten Ausstellung "Lass Blumen
sprechen" nur vom Flur aus miterleben.
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In ihrer Eröffnungsrede zitierte Erika Richling den bekannten Spruch,
nach dem uns von der Wiege bis zur Bahre viele Formulare verfolgen,
sie ergänzte im Zusammen- hang mit dem Motto der Ausstellung aber auch:
"Von der Wiege bis zur Bahre be- gleiten uns Blumen." Deren
Keimen, Wachsen, Blühen und Hoffen auf Frucht sei ein Abbild des
Seins und Sinnbild der irdischen Vergänglichkeit. "Blumen sind
die schönsten Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns
andeutet, wie lieb sie uns hat", soll Dichterfürst Johann
Wolfgang Goethe gesagt haben. Ausgehend davon unternahm Erika Richling
in ihrer Rede einen Exkurs durch die Ausstellung, erläuterte die
thematisch geordneten Inhalte der einzelnen Vitrinen, unter denen die
Religionsvitrine wohl eine besondere Stellung einnimmt. Ein
Straußenei, verziert mit Blumen, die christliche Symbolik in sich
tragen, zieht dabei die Blicke des Betrach- ters auf sich, und wer als
Besucher das Glück hat, Erika Richling davor anzutreffen, wird
später um viel Wissenswertes reicher den Ausstellungssaal verlassen.
In weiteren Vitrinen widmet sie sich unter anderem der Blumensprache
der Lieben- den, der Vogelhochzeit und dem Garten der Erinnerung, geht
dabei auf die 750-Jahr Feier der Stadt Müllrose ein und möchte ihre
Ausstellung als Teil des großen Ganzen verstanden wissen, das die
Einwohner und Besucher der Stadt in den kommenden Monaten erwartet.
Ergänzt wir die Ausstellung durch Bilder des Fünf- eichener Malers
Rudi Böhme und Fotografien der Blumenoasen, die während des
alljährlichen innerstädtischen Wettbewerbs um die schönste
Gartengestaltung aus-
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Erika Richling wartet mit immer wieder neuen Ideen
auf, um den traditionellen Müllroser Kunst- und
Ostereierausstellungen einen individuellen Charakter zu geben. |
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Schülerinnen und Schüler der Musik-AG der
Oberschule Schlaubetal gestalteten mit Musik und Rezitation das Rahmen-
programm der Ausstellungseröffnung.
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gezeichnet wurden.
Bereits seit längerem hatte Erika Richling das nunmehr die
Ausstellung bestimmende Thema im Kopf, nun zum Stadtjubiläum bot sich
dessen Umsetzung an. "Zu so einem Anlass gratuliert man mit
Blumen", sagte sie, "und nun ist dafür die richtige Zeit
gekommen." Ein Anlass zur Freude auch für Amtsdirektorin Ilka Ma-
tuschke und Bürgermeister Ingomar Friebel, die mit Worten des Lobes
und Dankes nicht sparten.
Diese Dankesgrüße gab Erika Richling gern an alle jene weiter, die
sich in das Gelingen der Ausstellung einbrachten, Exponate
beisteuerten oder Hilfe gaben,
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Mit viel Engagement gestaltet Erika Richling
seit 19 Jahren die Müllroser Kunst- und Ostereierausstellung.
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Zum Abschluss der Ausstellungseröffnung sangen
die Gäste gemeinsam den Frühling herbei.
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damit das Werk gelingen konnte.
Schülerinnen und Schüler der Musik-AG der Oberschule Schlaubetal
gestalteten ein von den Gästen mit viel Beifall bedachtes Musik- und
Rezitationsprogramm, luden zum Schluss ein zum gemeinsamen Singen des
Liedes "Sehnsucht nach dem Frühling", das wohl selten eine
solche Aktualität besaß, wie in diesem nicht enden wollenden
Winter.
Wer die 630 Eier aus 51 Ländern sehen möchte, hat dazu bis zum 18.
April während der Öffnungszeiten des Hauses des Gastes Gelegenheit.
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| 6.3.10 |
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Drei tolle Tage in der Thälmannsiedlung
(jp) Die Zampersaison 2010 nähert sich ihrem Ende. Als Vorletzte
zogen die Bewohner der Thälmannsied- lung am Sonnabend durch die
Straßen ihres Ortes, zu einer Zeit, wo die Fastnacht in der Region
bereits Geschichte ist. Doch dies hat seinen handfesten Grund, denn
die Siedlung ist zu klein, um eine kampfstarke Zampertruppe auf die
Beine zu stellen, so dass man gern Gäste aus Aurith, Vogelsang,
Ziltendorf, Wiesenau und anderen Orten, wo die Fastnacht bereits
vorbei ist, einlädt.
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"Wir ziehen
hier wie zu DDR-Zeiten drei Tag am Stück durch", erzählte
Zampermeister Matthias, "am Freitag Abend trafen wir uns zum
Tanz, Sonnabend wird tagsüber gezampert und abends wieder getanzt, und am
Sonntag schieben wir gleich die Kreschke nach." Bereits vor 14
Tagen begannen die Vorbereitungen, die auch das gemeinsame Aufstellen
des Festzeltes beinhalteten. Das nach dem Oderhochwasser neu gebaute
Gemeindehaus sei viel zu klein, um so viel feierfreudiges Publikum zu
fassen, deshalb brauche man das Zelt, dessen erfolgreicher Aufbau
natürlich ordentlich mit Bier begossen werden müsse, so als Prämie,
für diejenigen, die sich beteiligten. Da die Thälmannsiedler
"nur" 82 Haushalte, von denen viele traditionell einen
kleinen Imbiss für die bunte Truppe zubereiten, zu bezampern haben,
kann auf jedem Hof ausgiebig getanzt und verweilt werden. Für die dazu gehörige
Stimmung sorgen seit Jahren die "Odermücken", deren Musik
weithin zu hören ist, so dass das Auffinden der Zamperer dem später
Kommenden keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Gegen 12 Uhr steuerte
die Zampertruppe das Gemeindehaus an, wo sich die bunt gekleidete
Schar mit Kartoffelsuppe und Bockwurst stärkte, ein wenig ausruhte,
um dann noch bis gegen halb drei Uhr nachmittags die restlichen
Gehöfte aufzusuchen.
Als wandelnde (Apo)Theke hatte Sebastian alle Hände voll zu tun, um
seine in Pfefferminz- und Kräuterlikör gelöste Gesundheit an den
Mann bzw. die Frau zu bringen. Wer fror, dem konnte mit Braunem und
Weißem geholfen werden, oder auch mit Kaffee, unter anderen bei Heinz
Blümel. "Das mit dem Frühstück gehört sich so", sagte
Blümel, "jeder Haushalt hat etwas Besonderes, und jeder weiß,
dass es hier heißen Kaffee und ein kleines Frühstück gibt."
Von 1960 an gehörte er viele Jahre zu den Organisatoren der
Fastnacht, bis jüngere den Staffelstab übernahmen und nun auch
wieder die Jugend diejenige ist, die für den Fortbestand der
Tradition sorgt. Viele Geschichten kann er aus jener Zeit erzählen,
als es so hoch her ging, dass kaum einer die ganze Zamperrunde
schaffte.
Am kommenden Sonnabend gehen die Kobbelner als Letzte in der Region
auf Zampertour, nachdem es dort im vergangenen Jahr wegen des Todes
von Uwe Krüger eine Auszeit gab.
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| 5.3.10 |
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Wenn die Posthalterin mit einer Umarmung droht
Einzigartige Chopin-Lesung im Kulturkreis Neißemündung
(Ratzdorf/jp) Zu seiner ersten Veranstaltung im neuen Lesejahr hatte
der Kulturkreis Neißemündung am Freitag in die Gaststätte
"Werft" eingeladen. Dies war zugleich ein Neuanfang, denn
der Kulturkreis trennte sich Ende 2009 einvernehmlich von seinem
damaligen Trägerverein Europäisches Begegnungszentrum Ratzdorf, weil
neue Wege der Finanzierung gefunden werden mussten.
"Unsere Veranstaltungen haben in den vergangenen Jahren ständig
an Niveau und Qualität gewonnen", sagte Dr. Ilona Weser,
Organisatorin des Kulturkreises, "nun traten viele unserer
Freunde und Stammgäste an uns heran und forderten die Weiterführung
der erfolgreichen Arbeit." Gespräche mit dem Vorstand des Land-
schaftspflegeverbandes Naturschutzpark Oder-Neiße e.V.,
dessen Präsidentin Ilona Weser ist, der Gast- stätte "Werft" und der Gastwirtschaft
"Kajüte" führten darauf hin zu einem Konsens, den
alle Beteiligte als Erfolg versprechend einschätzten. Etwa zeitgleich
zeigte sich der Schriftsteller Till Sailer, der bereits mehrmals Gast
des Kulturkreises war, interessiert, die Premiere seines neuen
Reisebuches "Chopin in Polen" in Ratzdorf zu begehen. |
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Michael Stöckigt und Till Sailer gestalteten für den
Kulturkreis Neißemündung eine einzigartige Konzertlesung zu Chopin.
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Zusammen mit dem Pianisten Michael Stöckigt entstand ein
abendfüllendes Programm, das Sailer selbst als "Konzertle- sung"
bezeichnete. "Lesung und Musik ergänzen sich, so dass etwas
Drittes, etwas Neues entsteht", so Sailer, der im zweiten Teil
des Programms selbst zur Querflöte griff und zusammen mit Stöckigt
Chopins Variationen über ein Thema aus Rossinis Oper "Cenerentola"
(Aschenputtel) für Flöte und Klavier spielte. Beifall brandete auf,
nachdem die Musik verklang. Interessiert lauschte das Publikum auch
den Geschichten, die Sailer über die polnische Zeit im Leben Chopins
zusammen getragen hatte. Eine Episode spielte in Züllichau (Sulechów),
wo der Komponist mehrere Stunden Aufenthalt hatte, weil keine
ausgeruhten Pferde für die Weiterreise zur Verfügung standen und er
das Klavier in der Poststation für seine Improvisationen in Beschlag
nahm. Dies begeisterte unter anderen die kugelrunde Gattin des Posthalters derartig,
dass sie Anstalten machte, ihn mit verzückten Umarmungen zum
Verweilen zu veranlassen. Ein toller Abend, ein kurzweiliges Buch, und
jenen, die dabei gewesen sind, ist Chopin ein ganzes Stück näher
gekommen.
Das Buch "Chopin in Polen", ISBN 978-3-89626-736-8, ist für
14,80 € im Buchhandel erhältlich. |
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Die nächste Veranstaltung der Kulturkreises Neißemündung findet am
Freitag, dem 9. April und 19 Uhr in der Gast- und Tanzwirtschaft
"Kajüte" statt. Dann wird Dorothee Schmidt-Breitung über
ihre Tätigkeit als Restauratorin in Neuzelle und auf Cuba berichten. |
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| 3.3.10 |
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Pressemitteilung des
Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder)
Durchsuchungsmaßnahmen im Rahmen der Bekämpfung der
„Rockerkriminalität“ am 03.03.2010
Wiederholt kam es im Jahr 2009 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen
zwischen rivalisierenden Rockerclubs im Land Brandenburg und Berlin.
Letztes Beispiel des Vorjahres: Zwischen einem Unterstützer des
Bandidos MC und einem Anwärter (Prospect) der Hells Angels Nomads kam
es am 31.12.2009 auf einem öffentlichen Parkplatz in Eberswalde
zu einer Auseinandersetzung. Dabei schoss der Prospect mit einer Waffe
auf den Bandido, ohne ihn dabei zu verletzen.
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Einige Mitglieder solcher rivalisierenden Brandenburger und Berliner
Rocker-Clubs „exportieren“ aber auch ihre Gewaltbe- reitschaft in
andere Bundesländer. So wurde erst am 19. 02.2010 in Flensburg (SH)
eine dem Umfeld der Hells Angels zuzurech- nende männliche Person mit
Eisenstangen und Äxten von acht Mitgliedern der Bandidos angegriffen
und schwer verletzt. Unter den Tätern befand sich auch je eine
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Person
aus den Bundesländern Brandenburg und Berlin.
Dieser jüngste Vorfall zeugt vor dem Hintergrund des am 02. Februar
2010 erfolgten Übertritts des „Bandidos MC Berlin Centro“ zum „Hells
Angels MC“ von der Gefahr einer weiteren Eskalation.
Aus diesem Grund setzt das Polizeipräsidium Frankfurt (Oder) nach der
Durchsetzung der Verbotsverfügung für den ehemaligen
Rockerverein „Chicanos MC Barnim“ am 24.08.2009 und den am
17.09.2009 zeitgleich durchgeführten 25 Durchsuchungen bei
Mitgliedern der Rockerclubs Hells Angels MC, Bandidos MC und Gremium
MC
am heutigen Mittwoch, den 03.03.2010, mit einer weiteren
Durchsuchungsaktion von insge- samt 22 Wohn- bzw. Wirtschaftsobjekten
die „Null-Toleranz-Strategie“ gegen Rockerkriminalität fort.
Auf Antrag des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) wurden deshalb im
Vorfeld Durchsuchungsbeschlüsse bei den zuständigen Amtsgerichten
erwirkt und ab 06:00 Uhr durch mehr als 260 Polizeibeamte
umgesetzt. Im Verlauf der Durchsuchungsmaßnahmen am heutigen Mittwoch
wurden insgesamt 60 verbotene Gegenstände sichergestellt, darunter
1 Schusswaffe sowie weitere Schusswaffenbestandteile, 2
Schlagringe und 3 Teles- kopschlagstöcke, 1 selbst geschmiedete Axt
und 4 Axtstiele, 2 Macheten und 19 verschiedene Messer wie
Spring-, Einhand- und Butterflymesser, 1 Dengelhammer und 1
Baseballschläger. Es wurden aber auch mit verschiedenen Arten von Betäubungsmitteln,
Anabolika und ca. 900 Euro Dealergeld einige Zufallsfunde
beschlagnahmt.
Bisher sind ca. 20 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das
Waffengesetz, das Betäu- bungsmittelgesetz und wegen des
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie das Verwenden von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gefertigt worden.
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| 1.3.10 |
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Kulturkreis
Neißemündung lädt am Freitag zur Lesung
(Ratzdorf/jp) Nachdem der Kulturkreis Neißemündung mit dem
Landschafts- pflegeverband Naturschutzpark Oder-Neiße e.V., der
Gaststätte "Werft" und der Gastwirtschaft
"Kajüte" neue Partner gefunden hat, beginnt am
kommen- den Freitag, dem 5. März um 19.00 im Panoramasaal der
"Werft", Lindenallee 3, die diesjährige Lesesaison.
Auf dem Programm werden in monatlichen Veranstaltungen Konzertlesungen,
Vorträge, Unterhaltungsprogramme, darunter zum Thema 20er
Jahre, Foto- ausstellungen, Buchlesungen, Flügel- und
Harfenkonzerte sowie viel Poesie - mit einer Ausstellung alter
Poesiealben - stehen.
Am 5. März wird Autor Till
Sailer sein Reisebuch "Chopin in Polen" vorstellen und
dabei von Michael Stöckigt auf dem Flügel begleitet. Für
Imbiss und Getränke sorgt das Team der "Werft", der
Eintritt kostet 7 Euro. |
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