Herzlich willkommen bei - welcome at
Eisenhüttenstadt-direkt

Starke Sachen aus einer starken Stadt

  Stadtplan

letzte Aktualisierung:
25.07.10

Ihre Internet-Illustrierte für Eisenhüttenstadt und Umgebung

Sie haben ein iPhone?

dann zur Trapster-Community!

Eine Initiative einheimischer Unternehmen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung

   Firmen präsentieren sich

 

HOME

Nachrichten Juli 2010

Veranstaltungen in der Region Bildberichte Notrufe
Gasversorger unterliegt im Rechtsstreit um Gaspreiserhöhung Reisetipps des ZOLLs Sie erhalten unerwünschte Anrufe? Hier finden Sie vielleicht Hilfe.

Verbraucherzentrale rät Gaspreisprotestlern

Viele Worte zu machen, um wenige Worte mitzuteilen, ist überall das Zeichen von Mittelmäßigkeit.                                                                Arthur Schopenhauer

http://www.freiewelt.net/

     

Wie die Bundesrepublik Deutschland mit iranischen Flüchtlingen umgeht

Waldbrandwarnstufen - Info

 

23.7.10

Neptunfest mit vielen Highlights
(Helenesee/jp) Vom 30. Juli bis zum 1. August findet am Helenesee das traditionelle Neptunfest statt. Es soll, so die Organisatoren, an Erfolge früherer Jahre anknüpfen und viel tausend Besucher anlocken.

Nachdem der ursprüngliche Veranstalter vor Kurzem seine Zusage, das Neptunfest zu organisieren, zurück gezogen hatte, nahmen ein paar Gastronomen zusammen mit der Geschäftsleitung die Vorbereitungen in die Hand und stellten innerhalb kürzester Zeit ein attraktives Programm auf die Beine. Mit den geplanten Aktivitäten will man an Erfolge von z.B. 1992 anknüpfen, als 30.000 Gäste zum Fest kamen.
Am Freitag und Samstag Abend findet ab 21.30 Uhr jeweils ein Boots- korso statt. Am Samstag und Sonntag werden die Kinder und Familien im Mittelpunkt stehen. Viel Unterhaltung, darunter am Samstag um 16 Uhr die Ankunft von Neptun und seinem Gefolge, wird an verschiedenen Strandabschnitten vorhanden angeboten. Bis 2 Uhr morgens laden drei Bühnen dann die Großen zur Party ein, jede Bühne mit einer eigenen Musikrichtung, so dass für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei sein wird. Stargast ist am Sonnabend um 22.30 Uhr Martin Kesici, der im Anschluss an seinen Auftritt eine Autogrammstunde abhält. Danach findet ein Riesen-Feuerwerk statt. Jede Eintrittskarte nimmt zudem am Sonntag um 15 Uhr an der Verlosung attraktiver Preise teil.
                                       Das Programm

23.7.10

Stadtfest-Button ab sofort im Verkauf
(Eisenhüttenstadt/jp) Seit heute sind die Button für das 11. Stadtfest, das vom 27.-29. August anlässlich des 60. Geburtstages von Stadt und Werk stattfindet, erhältlich. Sie sind in Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt in diesem Jahr etwas schlichter, aber dennoch attraktiv gestaltet und kosten 2 Euro. Zusätzlich zu jedem der 5000 Button gibt es je ein Los, das an der Auslosung des traditionell von Kaufland gestifteten Kleinwagens am Sonntag Abend auf der Hauptbühne teilnimmt.

Jeder, der einen solchen Button kauft, nimmt auch an der Finanzierung des Stadtfestes teil, denn zu dessen Besuch wird nach wie vor Kein Eintrittsgeld erhoben. "Das Stadtfest ist in den vergangenen 10 Jahren zu einer Institution geworden", sagte Bürgermeisterin Dagmar Püschel, "die Eisenhüttenstädter wollen es."
 
Der Button ist u.a. erhältlich: Kaufland, Touristinfo, Inselbad, Stadtbibliothek, Stadtwerke

21.7.10

Findlingspark und geologischer Lehrpfad sind beliebte Ausflugsziele
(Henzendorf/jp) Trotz glühender Hitze weht über dem frisch gemähten Areal des Findlingsparks und des geologischen Lehrpfades ca. einen Kilometer westlich von Henzendorf ein etwas frischerer Wind. Weithin ist das Terrain einzusehen, lädt zum Besuchen und Bestaunen ein und zum Nachdenken über das eigene Da- 


Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, während einer Führung den geologischen Lehrpfad zu erkunden.

sein angesichts Millionen und Milliarden Jahre alter Steine, die von gewaltigen Eismassen vor 100.000 und 15.000 Jahren aus dem Norden in unsere Breiten geschoben wurden, nach dem Abtauen überall liegen blieben und auch beim Umwühlen des Lausitzer Landes auf der Suche nach Braunkohle wieder zum Vorschein kommen. Könnten sie sprechen, hätten sie viel zu erzählen über die Geschichte unseres Planeten, von Vulkanen und tektonischen Bewegungen, die das Gesicht der Erde immer und immer wieder veränderten. Und das in Zeiträumen, deren Überschauen sich unserer Möglichkeiten entzieht, in Zeiträu- men, die wir zwar als Zahl erfassen können, nicht aber als erdgeschichtliche Dimension.

Jeder Findling auf dem geologischen Lehrpfad hat eine eigene spannende Ge- schichte zu erzählen, nicht nur über seine Herkunft, sondern auch über sein Alter und die Zusammensetzung. Von Tiefengesteinen bis hin zu Sedimentiten um- fasst die Palette das ganze Spektrum des Aufgefundenen. Eine Tafel an jedem der Steine nennt dessen wissenschaftlichen Namen, seine Herkunft und das Alter, so dass der interessierte Besucher sich Notizen machen und später nach eigenem Belieben weiter forschen kann, um Zusammenhänge zu erkennen.

Unmittelbar östlich an den geologischen Lehrpfad angrenzend befindet sich der 1992 nach einer Idee des Berliner Bildhauers Ulrich Thiel entstandene Find- lingspark mit Steinen, die von Künstlern nach historischen Vorlagen aus verschiedenen Zeitepochen gestaltet wurden. Hochwertige Kopien hethitischer und keltischer Kunstwerke sind dort neben germanischen Runensteinen zu bestaunen, lassen die Frage aufkommen, inwieweit sich die einzelnen Kulturen gegenseitig beeinflusst haben könnten. Doch auch vieles andere lässt sich auf dem Terrain zwischen Henzendorf und der Heide entdecken.

Viele Tiere und landschaftstypische Pflanzen haben dort ihre Existenzbedingungen gefunden, Lesestein- haufen beherbergen besondere Lebensräume für Insekten, Kleinsäuger und Reptilien sowie für extreme Trockenstandorte charakteristische Pflanzen. Diese über eine besondere Mikroklima verfügenden Lesestein- haufen sind nach dem Brandenburgischen Naturschutzgesetz geschützte Lebensräume, die Entnahme von Steinen für den eigenen Vorgarten somit verboten. Das ist jedoch kein Problem, in den umliegenden Wäldern und auf den Feldern findet man noch genügend Material für diese oder ähnliche Vorhaben.

Und sollten Sie während ihrer Exkursion per Auto oder Fahrrad hungrig und durstig geworden sein, lädt Nauck´s Gasthof in Henzendorf zum Ausruhen ein, donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 11-20 Uhr. Sollten Sie außerhalb dieser Zeiten kommen, rufen Sie vorher an, sie werden freundlich empfangen, und die Wirtsleute laden bereits jetzt zum Grillfest am 7. August ab 16 Uhr sowie zum Hof- und Heidefest am 5. September ab 14 Uhr ein.
                  Telefon: (033656) 298, Mobil: 0174-2459340,                   www.naucks-gasthof.de

Führungen durch den Naturpark Schlaubetal, die Henzendorfer Heide sowie in den Findlingspark und über den geologischen Lehrpfad vermittelt die Tourismus - Information Neuzelle, Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle,    Tel.: (033652) 6102.

19.7.10

Fördermittel werden nicht abgerufen
(jp) Die Euroregion "Pro Europa - Viadrina" wird ihre Fördermittel für gemeinnützige Projekte der deutsch- polnischen Zusammenarbeit nicht los. Dies sagte am Sonnabend am Rande des Lindower Kanalfestes Bog- dan Kostyra, Projektmanager und -berater für Regionalentwicklung und Netzwerkprojekte bei der Euroregion in Frankfurt (Oder).

Er begleitete die Vorbereitung des ersten deutsch-polnischen Kanalfestes und war gekommen, um zu sehen, wie das Projekt umgesetzt wurde. "Es gibt verschiedene Programme für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit", so Kostyra, "und wir beteiligen uns an der Finanzierung verschiedene Arten von Begegnungsprojekten im Bereich der Kultur, des Sports, der Jugend." Voraussetzung für die Finanzier- ung ist, dass Deutsche und Polen sich treffen, gemeinsame Initiativen starten und Gemeinsam etwas erleben, was dazu führen soll, Freundschaften und dauerhafte Verbindungen entstehen zu lassen. "Wir wollen, dass aus der Euroregion ein Ge- samtraum entsteht, in dem sich ein Gefühl der Gemeinsamkeit entwickelt", fügt er hinzu, "so wie dieses Fest hier in Groß Lindow."
Außer an der Finanzierung des Kanalfestes beteiligte sich die Euroregion unter anderem am deutsch-polnischen Sängerfest, das am 8. Mai an der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle stattfand und stellte auch Mittel für das sinfonische Projekt 

"Oder und Neiße" zur Verfügung.
"Die Europäische Union stellt unserer Euroregion jährlich etwas ein halbe Million Euro für deutsch-polnische Projekte bereit, und in diesem Jahr ist erst die Hälfte davon in Anspruch genommen worden", berichtet Bog- dan Kostyra. Was nicht gebraucht wird, muss an die EU zurück geführt werden. Deshalb richtet er seine Bitte an Vereine, Kommunen und soziale Träger, Fördermittelanträge zu stellen. Es gibt nur zwei wesent- liche Bedingungen: Die Projekte müssen gemeinnützig sein und die deutsch-polnische Zusammenarbeit fördern.

Bogdan Kostyra ist zu erreichen:
Mittlere Oder e.V., Holzmarkt 7, 15230 Frankfurt (Oder),
Telefon: (0335) 66 594 0, Fax: (0335) 66 594 20, e-Mail: info@euroregion-viadrina.eu

17.7.10

Dressur- und Springreiter trafen sich zur Leistungsschau
(jp) Am vergangenen Wochenende fand in Wellmitz die 40. Pferdeleistungsschau im Dressur- und Spring- reiten statt. Eingeladen hatte zu diesem über die Grenzender Region hinaus bekannten Wettkampf die Sparte Reiten des Sportvereins Wellmitz e.V. Bei 375 Starts gingen 112 Reiterinnen und Reiter sowie 156 Pferde in den Parcours, darunter erstmalig zwei Teilnehmer aus Polen.

Viele Liebhaber des Pferdesports ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein, sich die spannenden und teils dramatischen Läufe anzusehen und den Siegern Beifall zu spenden. Mit der Zahl der Teilnehmer an den Wettbewerben zeigte sich Ralf Breselow, Leiter der Sparte Reiten, angesichts der gleichzeitig in Neustadt/Dosse stattfindenden Landesmeisterschaften Ber- lin-Brandenburg "so einigermaßen" zufrieden, auch eingedenk der Tatsache, dass der Reitsport, angefangen beim Kauf eines Pferdes bis hin zum laufenden Unterhalt, doch recht kosten- intensiv ist und und in Zeiten knapper Kassen das Geld doch eher anderweitig Verendung findet.

Trotzdem freute er sich, dass Reiterinnen und Reiter gekommen waren, die hohe und höchste Leistungen erwarten ließen, wie die Favoritinnen Kirsten Brundisch aus Schneeberg und Vivien-Nadin Mirow aus Berlin. Ausgeschrieben waren die Springprüfungen in den Klassen E (Einsteiger), A (Anfänger), L (leichte Klasse) und M (mittelschwere Klasse) sowie drei Dressurprüfungen in den Klassen E, A und L. Während des Gewit- tersturmes am Sonnabend Morgen mussten die Vergleiche für ungefähr eine halbe Stunde unterbrochen, danach Hindernisse und Versorgungszelte neu aufgebaut werden. Ein bisschen Zeit für die Sportlerinnen und Sportler, miteinander zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen und einander Tipps zu geben. "Das ist unter Reitern so", sagte Ralf Breselow, "bei aller Konkurrenz stehen doch sportliche Fairness und Kameradschaft im Vordergrund." Fouls und Fallen widersprechen dem Ehrenkodex dieses edlen Sports, bei dem Mensch und Tier ein Team bilden, das, um hohe Leistungen erreichen zu können, perfekt miteinander arbeiten muss. Fehler sind dabei zu 90 Prozent Reiterfehler. Wenn zum Beispiel wenn ein Tier vor einem Hindernis scheut, ist es nicht richtig auf dessen Überwinden vorbereitet worden, und ganz selten nur kann ein Pferd für einen Ungehorsam verantwortlich gemacht werden. "Man sieht es schon beim Anreiten eines Hindernisses, wie der Reiter das Pferd vorbereitet", so Breselow.

Zu den erfolgreichsten Reiterinnen gehörte in diesem Turnier die 33jährige Nicole Wothke vom Reitverein Schenkenhorst bei Potsdam. Seit ihrem 8. Lebensjahr reitet sie, kam nun zum ersten Mal nach Wellmitz, errang gleich einen ersten, zwei zweite, einen dritten und zwei vierte Plätze. "Meine Pferde ha- ben super mitgemacht", freute sie sich, "und es ist immer wie- der schön zu sehen, dass die Ausbildung sich lohnt und sich auch die Harmonie zwischen Reiter und Pferd ständig verbes- sert." Nicole Wothke lebt auf einem Reiterhof und beschäftigt sich mit der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, schwärmt von diesem Sport und reiste nach Wellmitz mit einem 

Dressur- und zwei Springpferden an. Mit strahlenden Augen berichtete sie, im vierten Monat schwanger zu sein, eine Zeit, in der andere Sportarten nur noch eingeschränkt betrieben werden können. "Es kommt immer darauf an, welcher Typ Mensch man selbst ist", erklärte sie, "mein Arzt hat mir vorsichtiges grünes Licht gegeben, und solange es mir gut geht, kann ich auch noch reiten, Risiken muss ich natürlich ausschließen." Letztlich es alles auch eine Frage des Vertrauensverhältnisses zwischen Reiter und Pferd, das Tier muss auf der Seite des Menschen stehen, auch mal selbst einen Fehler ausbügeln, denn wenn man es gegen sich hat, hat man auch keine Chance, in einem Wettbewerb zu bestehen.

Während sie den Betrieb auf dem An- und Abreitplatz verfolgte, erzählte Elke Fest, Kassenschefin des Wellmitzer Sportvereins, über das Beiprogramm mit Verkehrs- garten, Hüpfburg und Ponyreiten sowie dem Showprogramm am Sonntag, der Aus- zeichnung von Juliane Schliebe mit der Ehrennadel des Sportvereins in Silber und bedankt sich bei den 63 Sponsoren, ohne deren Hilfe es nicht möglich wäre, das Turnier durchzuführen.

17.7.10

Im Raketendeckel auf Paddeltour
(Groß Lindow/jp) Am Freitag und Sonnabend feierten die Lindower und ihre Gäste das traditionelle Kanalfest. Es stand diesmal unter dem Zeichen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und wurde durch die Euro- region "Pro Europa - Viadrina" mit EU-Geldern gefördert.

Bereits am Freitag Abend ging es auf und vor der Bühne so richtig zur Sache - Stimmung pur mit Master- mind. Es soll so heiß geworden sein, dass so mancher Gast zu später Stunde noch in die Fluten des Müh- lenteiches gestiegen sein soll. Am Sonnabend Abend mischten Anscheit mit ihrer Lasershow und DJ Kai die Lindower auf.                                                                                                               Fotos: Frank Jirka


Vor dem Start der Kienbuben wurde erst mit Kienschnaps der Kienweiber nachgetankt.

"Land unter" hieß es am Sonnabend Morgen auf dem Lindower Festplatz am Mühlenteich. Ein Handfester Wolkenbruch verbrei- tete zu früher Stunde Weltuntergangsstimmung, verwandelte binnen Minuten das Terrain in einen zehn Zentimeter tiefen See, warf Zelte um, drang in die Technik der Bühnenbeschallung ein und ließ bezweifeln, dass das traditionelle Kanalfest seinen gewohnten Lauf nehmen kann. Doch die Mitglieder des Heimat- vereins, die Kienweiber und Kienbuben und so mancher Helfer sind so leicht nicht zu entmutigen, trafen sich, wenn auch eine gute Stunde später, vor Ort, begannen mit den Aufräumungs- arbeiten und kurze Zeit später erinnerten nur noch kleinere Auf- schwemmungen an das voran gegangene Unwetter. Während 

die Vogelsänger Odermücken ihren Instrumenten die ersten Klänge entlockten, wagte die Sonne hin und wieder einen kleinen Blick durch den Wolkenvorhang. Die Schausteller und Händler waren damit beschäftigt, ihre Stände aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, als vom östlichen Ufer des Mühlenteiches Schalmeien- klänge zu hören waren und vom bevor stehenden Einmarsch des Orchesters aus Zbaszyn kündeten. Frank Matz, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, begrüßte die Gästeschar aus Polen und erste Ein- heimische, wies auf das etwas geänderte Tagesprogramm hin und lud ein, am Wettbewerb im Rakenten- kistenbootrennen teilzunehmen. Flugs verteilte Bürgermeister Dietmar Otto die Paddel, so dass dem ersten Start der Kienbuben nichts mehr im Wege stand.

Unter den Anfeuerungsrufen der Menge stachen sie auf ihrem wackeligen, aber dennoch stabil im Wasser liegenden, Gefährt in See, um die Proberunde zu absolvieren. Nach dem Namen dieser ungewöhnlichen Konstruktion befragt, antwortet Frank Matz, er habe die Plastikbehälter von der Bundeswehr, die darin ur- sprünglich Raketen aufbewahrte, abgekauft, dann jeweils zwei zu einem Katamaran verschraubt und Sitze drauf befestigt. Es müssten ja nicht immer Drachenboote sein, auf den Spaß komme es an, und der war, wie es sich zeigte, sicher.

Begeistert zeigten sich auch die polnischen Gäste aus Zbaszyn und Cybinka, nahmen spontan mit zwei Mannschaften am Rennen teil und belegten unter den 5 Mannschaften den dritten und fünften Platz. Der von allen erwartete vergleich Oberlindow gegen Unterlindow musste leider ausfallen, es ging nur Oberlindow an den Start, weil Unterlindow keine Mannschaft zusammen bekam.
Sehr angetan von den Aktivitäten zeigte sich auch Bogdan Kostyra, Projektmanager und Fördermittelgeber bei der Euroregion. "Das Geld ist hier im Sinne des Zusammentreffens von deutschen und Polen sehr gut angelegt", sagte Kostyra und verwies darauf, dass für dieses Jahr noch fast eine halbe Million Euro für gemeinnützige deutsch-polische Projekte zur Verfügung stehen.


Sieger: 08-15

Platzierung des Bootsrennen:

1. 08-15 3:57:31 Min., Groß Lindow
2. Kienjungs 4:11:19 Min.  Groß Lindow
3. Zosia 4:15:53 Min.  Polen
4. Heimatverein  5:15:20 Min. Groß Lindow
5. Zbaszyn 5:39:40 Min., Polen


Oberlindow

14.7.10

Deutsche und polnische Fahrradpolizisten gemeinsam auf Streife
(Frankfurt/Slubice/jp) Seit 5 Jahren gibt es in Frankfurt (Oder) und Slubice gemeinsame deutsch-polnische Polizeistreifen. Zu Fuß unterwegs, waren sie immer dicht am Bürger, konnten so manches Problem klären.

Nun hat die Zusammenarbeit der Polizisten diesseits und jen- seits der Oder eine neue Qualität erreicht. In Auswertung der seit 2 Jahren in Frankfurt gemachten Erfahrungen mit der Ein- richtung der Fahrradstreife wurden in diese nun die polnischen Polizisten einbezogen, so dass radelnde Ordnungshüter nun in beiden Städten präsent sein werden. Während eines Treffens vor der Polizei-Kreiskommandantur in Slubice erhielten die polnisch- en Polizisten heute ihre Fahrräder, gestiftet von ihrem Landrat. Gemeinsam unternahmen sie mit ihren deutschen Kollegen im Anschluss daran die erste gemeinsame Streifenfahrt.

10.7.10

Märkische Blasmusikanten feierten 40. Geburtstag mit vielen Fans
(Eisenhüttenstadt/jp) Am Sonnabend wurde Schleichers Biergarten bei tropischer Hitze mit Temperaturen um 35 Grad zum Mekka der Blasmusikfans. Eingeladen hatte die Märkische Blasmusik zu ihrem traditionel- len Blasmusikfest, das 13. sei es wohl gewesen. So genau wusste es niemand zu sagen, wohl aber, dass am gleichen Tag der 40. Geburtstag dieses renommierten Orchesters gefeiert wurde.

Von den Gründungsmitgliedern sind heut noch (v.l.n.r.):

Siegfried Püschel,
Harry Promnitz,
Siegfried Urbigkeit,
Rudi Witschorkäwitsch und
Helmut Walter dabei.

Dabei gaben sich dann auch Musikanten der Region und darüber hinaus ein Stelldichein, Moderator Jürgen Müller begrüßte als Gäste die Blaskapelle Ziltendorf, das Blasorchester aus dem polnischen Grochowo, den Musikverein Müllrose, die Dorchetaler und die Dorfmusik Breslack, den Traditionsspielmannszug des EKO, die Eisenhüttenstädter Jagdhornbläser und das Schalmeienorchester Berlin. Vokal wurde das Fest vom Männergesangverein "Germania" unterstützt, zwischen ihm und der Märkischen Blasmusik bestehen seit Jahren freundschaftliche Verbindungen, wobei ein jeder die Feste das anderen mit gestaltet.

Bereits zum Beginn der Veranstaltung war der Biergarten zu rund drei Vierteln besetzt, so dass das Team von Egon Nemack alle Hände voll zu tun hatte, dem hitzebedingten Durst der Gäste abzuhelfen, während die Frauen und Töchter der Märkischen Blasmusikanten frisch gebrühten Kaffee und selbst gebackenen Kuchen feil boten. Wer es etwas deftiger wollte, konnte sich am Grill mit Steak oder Bratwurst bedienen, so dass auch dem kulinarischen Vergnügen nichts im Wege stand und ein jeder in körperlichem Wohlbefinden die vielen Facetten der Blasmusik auf sich einwirken lassen konnte.

Ein Buch könnte oder sollte man schreiben über 40 Jahre Märkischer Blasmusik, so viele interessante Dinge wissen diejenigen, die von den Gründungsmitgliedern noch an Bord sind, zu berichten. So waren sie dabei, als während der Wahlkundgebung 1990 in Frankfurt (Oder) rohe Eier und Steine in Richtung Helmut Kohl flogen, wobei ihr Orchestermitglied Siegfried Maatz an Brille und Instrument von einem Stein getroffen wurde. Überhaupt war die Wende ein tiefer Einschnitt im Vereinsleben. Die Gesellschaft für Sport und Technik, unter der das Orchester zu DDR-Zeiten große Auftritte hatte und ebenso große Erfolge erzielte, wurde aufgelöst, erinnern sich Harry Pomnitz und Rudi Witschorkäwitsch, die Unterstützung durch das EKO, die Gewerk- schaft und den Kulturbund entfiel plötzlich, und man musste sich mit der Frage der Vereinsgründung unter nunmehr bürgerlichen Bedingungen auseinander setzen.
Nachdem diese Hürden genommen waren, konnte es weiter gehen, man bäckt seitdem kleinere Brötchen, tritt vorrangig in der Region auf, aber der Spaß am gemeinsamen Musizieren hält die Truppe zusammen, auch wenn es manchmal schwierig ist, weil dieser oder jener von den Jüngeren mal wieder eine arbeit fernab der Heimat findet. So freut sich Kapellmeister und Vereinsvorsitzender Andrè Schini über jeden Zuwachs, lädt insbesondere Musikschüler, die ein Blasinstrument erlernen zum Mitmachen ein, freundschaftliche Aufnahme ist gewiss.

10.7.10

Hoffest mit viel Spaß für Groß und Klein
(Eisenhüttenstadt/jp) Flimmernde Hitze lag am Sonnabend auch auf dem Gelände des Hauses der Vereine, wohin das Frauen- und Familienzentrum zum traditionellen Hoffest eingeladen hatte. Insbesondere Spätaus- siedlerfamilien, aber auch in Eisenhüttenstadt lebende Ausländerinnen sowie Frauen und Kinder aus dem Asylbewerberheim waren der Einladung der Veranstalterinnen gefolgt und verlebten dort einen vergnüglichen Nachmittag bei Gesang und Spiel sowie kulinarischem Genuss aus anderer Kultur.


Mit viel Liebe gestalteten Kinder und Mitarbeiterin- nen des Frauenzentrums den Feentanz.

"Schade nur, dass wegen der Hitze die Resonanz von Seiten der Eisenhüttenstädter und Nachbarn so gut wie ausgeblieben ist", sagte Jenny Hilcken, Leiterin des Frauen- und Familien- zentrums, dessen Mitarbeiterinnen diese Veranstaltung mit viel Elan und vielen Ideen vorbereiteten und ein Programm auf die Beine stellten, das ebenso vielseitig wie kurzweilig war. Themen aus der Stadt, dem Weltraum, der Urzeit und dem Elfenland wurden auf der kleinen Bühne mit viel Begeisterung szenisch umgesetzt, die Gruppe "Kontrast" brachte Proben aus ihrem vielseitigen Repertoire und die Folkloregruppe "Megeritte" den Gästen die russische Seele näher. Für die Kinder gab es Unterhaltung am Bastelstand und im Sandkasten, wobei das Spielzeug dort besonders von den rund zehn Kindern aus dem Asylbewerberheim in Beschlag genommen wurde. Ihr Vergnü- 

gen, und das so manches Erwachsenen kulminierte, als die Beregnungsanlage aktiviert wurde und ein bisschen Abkühlung brachte.Am späteren Nachmittag liefen die Knirpse noch einmal zur Höchstform auf, als es galt, die von der Bühne geworfenen Beutel mit Gummibärchen zu fangen, eine Idee von Renè Hansen, Inhaber des Eisenhüttenstädter Jugendsenders "Hütte FM & Hütte - TV", mit dessen Team er auch die Beschallung und Moderation realisierte. "Wir machen hier aus der Freude am Dabeisein mit", so Hansen, "spielen heute noch die Enten-WM mit vielen kleinen Plastikentchen in einem dafür aufgestellten kleinen Bassin."
Obwohl das Fest in kleinem Rahmen stattfand, zeigte Jenny Hilcken sich dennoch zufrieden, bedankte sich bei ihren Mitstreiterinnen für die geleistete Arbeit, dankte auch der Stadtwirtschaft für die Bereitstellung der Sitzgruppen und der Freiwilligen Feuerwehr für den Antransport und das Aufstellen derselben.
"Unser Träger ist der Demokratische Frauenbund Brandenburg e.V.", erklärte sie, und "gefördert wurde das Hoffest in diesem Jahr durch das Projekt "Stärken vor Ort", das die Integration vor Frauen mit und ohne Migrationshintergrund zum Inhalt hat." Über verschiedene Ministerien bis hin zum Europäischen Sozialfonds erstreckt sich die Finanzierung dieses Projektes, damit vor Ort Angebote für Frauen entstehen, die ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollen.

9.7.10

Forstministerium: Waldbrandgefahr extrem gestiegen

Potsdam – Auf Grund der schon seit Tagen herrschenden und auch für die kommende Woche zu erwartenden Wetterlage wurde für sechs Landkreise Brandenburgs die Waldbrandwarnstufe 4, für vier die Waldbrandwarnstufe 3 und für weitere vier die Waldbrandwarnstufen 1 und 2 ab morgen von der Forstbehörde herausgegeben. Aufgrund vereinzelter Niederschläge kann es regional zu Veränderungen kommen, die aber das Gesamtbild der deutschlandweit größten Waldbrand-Gefähr- dung nicht verändern.

94 Brände mit 23 Hektar vernichtetem Wald
Im Waldschutz-Meldesystem des zum Landesforstbetrieb gehörenden Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde wurden seit Jahresbeginn 94 Waldbrände mit einer betroffenen Fläche von 23 Hektar registriert. Die Brände konzentrierten sich auf die südlichen Landesteile in den Betriebsteilen Wünsdorf (24 Brände) und Doberlug-Kirchhain (15 Brände).

Hauptursache ist der Mensch
Einzige natürliche Ursache für Waldbrände ist der Blitzschlag. Alle anderen Feuer im Wald werden direkt oder indirekt durch Menschen verursacht. Während für die Waldbrandüberwachung die untere Forstbehörde des Landes zuständig ist, fällt die Aufgabe der Waldbrandbekämpfung den kommunalen Feuerwehren zu.

Informationen über Waldbrandwarnstufen
Im Internet werden die Waldbrandwarnstufen täglich aktualisiert:
www.luis.brandenburg.de/f/wb_warn/F7100001/

Was jeder tun kann
Die Waldbesucher sind zu jeder Jahreszeit aufgefordert, durch ihr Verhalten im Wald Waldbrände zu verhin- dern. So gilt, das generelle Rauchverbot im Wald ebenso zu beachten, wie das Verbot offener Feuer im Wald und in einem Abstand von mindestens 50 Metern vom Wald. Das Grillen an Seeufern in Waldnähe ist streng verboten. Das Befahren des Waldes ist nicht gestattet. Waldzufahrten müssen für Feuerwehr und Rettungs- kräfte freigehalten werden. Das Parken ist nur auf dafür ausgewiesenen Flächen gestattet. Bemerken Wald- besucher einen Waldbrand, sollen sie ihn unter der Rufnummer 112 der Feuerwehr melden.

Flächendeckende Waldbrand-Früherkennung
Die örtlichen Forstbehörden gewährleisten die Überwachung der Wälder bei ausgelösten Waldbrandwarnstufen durch das Waldbrandfrüherkennungssystem „FireWatch“ täglich in der Zeit von 10 bis 20 Uhr. 107 Kamera- systeme mit optischen Sensoren liefern Bilder, die in den 11 Waldbrandzentralen des Landes ausgewertet werden. Die Überwachung der Bildschirme in den Waldbrandzentralen des Landes ist trotz Urlaubszeit kon- tinuierlich abgesichert. Erkannte Brände werden sofort den jeweiligen Leitstellen der Feuerwehr gemeldet. Durch das System „FireWatch“ ist in Brandenburg eine flächendeckende Überwachung aller Waldbestände gewährleistet – unabhängig davon, wem der Wald gehört.

9.7.10

Deutsch-polnische Polizeiaktivitäten gegen Grenzkriminalität
(jp) Heute berichteten Polizeipräsident Arne Feuring und sein polnischer Amtskollege Leszek Marzec aus Gorzów über die Situation der Grenzkriminalität beiderseits der Oder. Anlass war die auch von der Bevölker- ung gefühlte Zunahme der Kriminalität seit der Grenzäffnunf Anfang 2008, als Polen dem Schengener Ab- kommen beitrat.


Arne Feuring (2.v.r.) und Leszek Marzec (2.v.l.) nahmen zu Problemen der Grenzkriminalität Stellung

Gemeinsame deutsch-polnische Fahrradstreifen sollen künftig mehr Sicherheit bringen. 

"Nach der Grenzöffnung 2008 haben die Diebstähle von Autos und rund um das Auto sprunghaft zugenommen", sagte Arne Feuring und verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die allgemeine Kriminalitätsentwicklung in den Grenzgemeinden seit 2007 rückläufig ist. Seien die Diebstahlshandlungen insgesamt in den Jahren 2008 und 2009 zahlenmäßig etwa gleich geblie- ben, bildeten sich Delikte um das KFZ, Diebstähle aus Garagen und Carports, Fahrraddiebstähle sowie Einbrüche in Bungalows, Gärten und Gartenanlagen als Schwerpunkte mit zunehmenden Aktivitäten heraus.
Dabei haben die Straftäter es besonders auf Autos der Mittel- klasse abgesehen, wobei das Baujahr kaum noch eine Rolle spielt. Wurden von Januar bis Mai 2007 in der Grenzregion 77 PKW gestohlen, waren es in den gleichen Zeiträumen 2008 = 151, 2009 = 181 und 2010 = 272.
Am meisten betroffen ist bezüglich der Anzahl der Straftaten die Stadt Frankfurt (Oder), gefolgt von Schwedt, Eisenhüttenstadt, Forst und Guben. Bezüglich der Nationalität der Täter stehen Polen an erster Stelle (Januar-Mai 2010 = 477) gefolgt von Rus- sen (42), Ukrainern (29), Litauern (26), Weißrussen (13) und anderen (322). In den ersten 5 Monaten dieses Jahres wurden im Bereich des Polizeipräsidiums 9.245 Straftaten begangen, darunter 3.981 Diebstähle. Mit 272 waren Kraftwagen, ein- schließlich unbefugten Gebrauchs dabei, 404 Mal wurde in 

Bungalows, Gärten und Gartenanlagen eingebrochen und 187 Diebstähle gab es aus Garagen und Carports.
Mit 3.317 gestohlenen Autos lag das Land Brandenburg 2009 auf dem 5. Platz nach Nordrhein-Westfalen (7.570), Berlin (7.262), Sachsen (3.862) und Niedersachsen (3.422).
Um dem Ansteigen der grenzüberschreitenden Kriminalität entgegen zu treten habe deutsche und polnische Polizisten ein Maßnahmenpaket entwickelt, das in seinen Anfängen bereits Erfolge zeigt. Die direkte Zusammenarbeit von Polizeistreifen zu Fuß und per Fahrrad erwies sich als sehr bürgernah und effektiv. Zur Zuordnung von gestohlenen Baumaschinen bekamen Unternehmen die Möglichkeit, diese gravieren zu las- sen und eine Vereinbarung mit der Direktion der Bundespolizei regelt die Zusammenarbeit zwischen dieser und der Landespolizei.
Seit dem 1. März 2010 besteht eine Anordnung des Polizeipräsidenten zur lageunabhängigen Kontrolle von Personen und Fahrzeugen im grenznahen Raum, die bereits einmal verlängert wurde und nun vorläufig bis Ende August in Kraft ist. In Abhängigkeit von der Situation kann diese dann jeweils um drei weiter Monate verlängert werden. Um die Ermittlungsarbeit effektiver zu gestalten, wurden darüber hinaus schutzbereichs- übergreifende Gruppen gebildet. Nun sammeln die deutschen und polnischen Polizisten gemeinsame Erfahrungen, die dann während der Fachtagung "Fahndung im Grenzraum" am 21. September 2010 ausge- wertet werden sollen.
Besitzer von Fahrrädern, Baumaschinen, Bootsmotoren und dgl. sind aufgerufen, ihr Eigentum codieren zu lassen, wann und wo dies jeweils stattfindet, ist über die örtlichen Polizeidienststellen zu erfahren bzw. zu vereinbaren.
Ein Wort sei noch an deutsche Radfahrer gerichtet, die in Polen unterwegs sind: Auch für sie gilt das Alko- holverbot, also lieber schieben und nicht aufsteigen, wenn der Wert über 0,00 Promille liegt. Ein nächtlicher Aufenthalt in einer Polizeizelle und eine empfindliche Geldstrafe, bei höheren Promillewerten auch eine Haftstrafe sind die möglichen Folgen.

8.7.10

Schmuckbetrüger auf der BAB 12 festgenommen
Am 08.07.10, gegen 17:15 Uhr, sah eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei auf der BAB 12 zwischen dem Dreieck Spreeau und der Abfahrt Fredersdorf mehrere Personen am Rand der Fahrbahn. Ein Mann war auf der Fahrbahn und versuchte Fahrzeuge anzuhalten. Die Beamten hielten an und forderten den Mann auf die Fahrbahn zu verlassen. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige wegen Nötigung auf, da der, wie sich herausstellte, 30- jährige Rumäne, sich auf die Fahrbahn gestellt und so Fahrzeugführer zum Anhalten genötigt hatte. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen um weitere strafbare Handlungen zu unter- binden. Der Wagen, ein schwarzer Mercedes, wurde sichergestellt. Da es in den letzten Tagen mehrmals solche Fälle gegeben hatte, bei denen Ausländer eine Notsituation vortäuschten und minderwertigen Schmuck als wertvoll verkaufen wollten, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei und es wird jetzt versucht, eventuelle Opfer zu finden.
Opfer, die solchen Schmuck gekauft haben, können sich in jeder Polizeidienststelle melden oder unter der Telefonnummer 03361- 5680 melden und Strafanzeige erstatten.

7.7.10

9. Tag des Badespasses im Inselbad Eisenhüttenstadt
(Eisenhüttenstadt) Die Sommerferien stehen kurz vor der Tür und das Wetter zieht wieder viele Badelustige in die Gewässer in und um Eisenhüttenstadt. Das Inselbad veranstaltet in diesem Jahr den 9. Tag des Badespasses erstmalig unter dem Motto „Piratenparty“. Heute gab es von 15.00 – 18.00 Uhr ein piraten- starkes Programm.

Das ganze Inselbad ist ein Piratenschiff auf dem ein großer Schatz verborgen ist. Alle Teilnehmer müssen sich durch ver- schiedene Hindernisse kämpfen und an jeder Station Punkte sammeln. Diese Aktion wird von einem echten Piraten über- wacht, der auch bei der Schatzsuche behilflich ist.
Mit der Zahlung des Eintrittspreises, den jeder entsprechend der Preistafel entrichtet kann, erhält jeder Besucher ein Los für die Tombola. Für diese Tombola werden hauptsächlich von Markt- 

kauf Eisenhüttenstadt wertvolle Sachpreise zur Verfügung gestellt.
Viele Eisenhüttenstädter Sportvereine, die Jugendfeuerwehr und die Wasserwacht des DRK Kreisverbandes LOS bieten den Besuchern an diesem Tag ein buntes Programm zu sportlichen Aktivitäten. Schwimmwettbewerbe, Schnupperkurse im Tauchen, laden alle Besucher an diesem Tag zu sportlichen Aktivitäten ein. Die größte transportable Kletterwand Europas und eine Hüpfburg, gesponsert von der Spar- kasse Oder-Spree stehen wieder zur Verfügung. Diese Angebote sind alle im Eintrittspreis enthalten. Wer keine Lust auf das Programm hat, der kann in der großen Außenanlage im Freibecken baden, Tischtennis spielen oder den Kinderspielplatz nutzen. Eine ausreichende gastronomische Versorgung, bei der für Jeder- mann etwas dabei sein wird, rundet das Programm entsprechend ab.

Hier ein paar Impressionen:

5.7.10

Rekord-Wochenende an der Helene. AG bedankt sich bei rund 9.000 Besuchern.
Vieles erinnerte an diesem Wochenende an vergangene Zeiten: Schlangen an den Kassen, Suche nach freien Parkplätzen, volle Strände und Anstehen an den gastronomischen Einrichtungen…   der vollständige Text

3.7.10

Steinsdorf - 700 Jahre und kein bisschen alt
(Steinsdorf/jp) Zu einer ausgelassenen Geburtstagsparty trafen sich die Steinsdorfer und ihre Gäste am Wochenende. Von Freitag Abend bis in die Mittagsstunde des Sonntags wurde zünftig gefeiert, all jenes in die Tat umgesetzt, was bereits viele Monate zuvor geplant worden war.

Zum Höhepunkt der Festlichkeiten, dem Umzug durch das Dorf am Sonnabend Nachmittag, versammelten sich bei hochsommerlicher Hitze viele Steinsdorfer vor ihren geschmückten Häusern, von wo aus sie dem bunten Tross, der sich am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr formiert hatte, zuwinkten.
Mit seinem Glockengeläut und kräftigem Ruf: "Hört, ihr Leute, lasst euch sagen..." holte Ausläuter Gerd Wonneberger zuvor noch die Letzten aus den Häusern, damit ja keiner verpasse, wie die leibhaftig gewor- dene Geschichte des Dorfes Grundstück für Grundstück passiert, um sich dann später beim Vorbeimarsch an der Schule, wo die Ehrengäste und Alten Platz genommen hatten, aufzulösen. Ortschronistin Renate Molder kommentierte den festlichen Tross, erzählte zu jedem Bild eine kleine Geschichte, so von der Erster- wähnung des Dorfes 1310 und aus dem Jahr 1749, als der Kirche ein neuer Kopf aufgesetzt worden war. Diesem ersten und die älteste Zeit beschreibenden Bild folgte gleich das wohl jüngste, gestaltet vom 2007 gegründeten Spielmannszug der Schützengilde Neuzelle.

Es folgten Bauern, die in Armut gerieten, weil Misswirtschaft im Kloster sie immer wieder unter neue Herren brachte, der Schäfer kam mit seinem Hund allein, denn vor drei Jahren wurde seine Herde aufgelöst. Auf der Kutsche hatten der Pfarrer und eine Bauernhochzeit Platz genommen, ihnen folgte die elektrische Gubener Straßenbahn aus dem Jahr 1903. Eingereiht hatte sich auch ein Tross von Umsiedlern, die nach Kriegsende aus dem dann Polnischen kamen, wie in anderen Orten so auch in Steinsdorf Wohnung und Land erhielten, um sich Anfang der Sechziger in die LPG einzureihen, deren Nachfolger nun einen Einblick in die Technik gaben. Als Jüngster war der dreijährige Paul Grunow dabei, half Opa Lothar beim Lenken seines in frischem Rot glänzenden Traktors, auf dessen Anhänger das Schmiedefeuer brannte. Die Überreste des Schulinventars hatten das Kollegium und die FDJ auf einen weiteren Hänger verladen, folgten diesem nun in Erinnerung an die Zeit von 1963 bis 2002, als die Schule geschlossen wurde. In den Umzug eingereiht hatten sich auch die Dorchetaler und die Kita Wichtelstein, der Schützenverein, Gäste aus dem vogtländischen Steinsdorf, der Heimat-, Sport- und Anglerverein, die Feuerwehr und verschiedene Unternehmen.

Nach dem Umzug begann die Party auf dem Gelände des Bierstübels Liem, wo unter anderem ein großes Festzelt Schutz vor der strahlenden Sonne bot. Während die Dorffrauen ihre über 20 selbst gebackene Kuchen aufschnitten, nahm Ortsvorsteher Bodo Molder die Glückwünsche der Gäste, darunter Amtsdirektor Hans-Georg Köhler und Gemeindebürgermeister Dietmar Baesler entgegen, er bedankte sich bei allen Sponsoren sowie jenen, die an der Vorbereitung mitwirkten und lud zum Feiern ein. Den Auftakt dazu gaben die Dorchetaler mit einem zünftigen Blasmusikkonzert, ihnen folgte das 22jährige Steinsdorfer Schlagersternchen Katharina Langansky, die Trompeten vom Neißestrand und das junge Gubener Studio "Tiffany" mit schöner Mode für die reifere Dame. Viel Unterhaltung gab es bei Sport und Spiel, die neue Ortsgeschichte, verfasst von Dr. Dieter Gansleweit fand reißenden Absatz, und selbst die Fußballfans mussten auf nichts verzichten, über einen Projektor konnten sie das Spiel Deutschland gegen Argentinien verfolgen und über das unerwartete Ergebnis gemeinsam jubeln.

Selbst die Fußballfans kamen beim gemeinsamen Fernsehen auf ihre Kosten - hier der Jubel im Viertelfinalspiel beim 1:0 der deutschen Mannschaft gegen England.

2.7.10

Durchsuchungs- und Beschlagnahmemaßnahmen beim Verein „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“
Am Freitag, den 02.07.2010, durchsuchten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) im Auftrag des Innenministeriums Brandenburg als zuständige Verbotsbehörde gemäß § 4 Abs. 1 des Vereinsge- setzes, ab 04:00 Uhr mehr als 20 Wohnungen und Wirtschaftsobjekte von Mitgliedern der „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“.

Bei der „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) handelt es sich um einen nach bisherigen Erkennt- nissen am 1. Januar 2007 gegründeten Zusammenschluss von derzeit 20 Personen, der im Sinne des bun- desdeutschen Vereinsgesetzes einen Verein darstellt. Eine Eintragung in das Vereinsregister am Amtsge- richt Strausberg erfolgte bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Der Verein betreibt eine Internetseite und besitzt eigene Flyer und Aufkleber. Die Mitglieder tragen zum Teil uniformierte Kleidung (mit Logos ver- sehene Pullover und T-Shirts), die in Buchstabenkombinationen, Schrift, Sinnbildern und Farbgestaltung die Symbolik des „Dritten Reichs“  kopieren und dadurch eine Wesensverwandtschaft zum Nationalsozialismus erkennen lassen. Innerhalb der KMOB gibt es Führungskader sowie einen Aufnahmeritus, der sich über eine sechsmonatige Probezeit vor einer Vollmitgliedschaft erstreckt. Es sind ein Aufnahme- sowie ein monatlicher Mitgliedsbeitrag in Höhe von 10,00 Euro zu entrichten. Monatlich findet mindestens ein Kameradschafts- abend statt, an dem sich in der Regel fünf bis zehn Teilnehmer treffen. Seit der feststellbaren Tätigkeit des Vereins wurden insgesamt 16 Straftaten, darunter gefährliche und schwere Körperverletzung, Sachbeschädi- gung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und Volksverhetzung, von Mitgliedern des Vereins begangen. Es bestehen Anhaltspunkte dafür, dass sich der Verein gegen die verfassungs- mäßige Ordnung und gegen die Gedanken der Völkerverständigung richtet. In den letzten Wochen hat die KMOB „Sektionen“ gegründet und sich durch Mitglieder des in Berlin verbotenen Vereins „Frontbann 24“ sowie durch Mitglieder der „Freien Nationalisten Uckermark“ verstärkt, die durch verschiedenste multimediale Plattformen miteinander vernetzt sind. Im Vorfeld der heutigen Durchsuchungsaktionen sind entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse bei den zuständigen Amtsgerichten erwirkt und von insgesamt mehr als 130 Polizeibeamten umgesetzt worden.

1.7.10

Knirpse spielten Waldtheater
(Ziltendorf/jp) Angenehm war es angesichts der sommerlichen Hitze am Donnerstag Nachmittag unter den Bäumen im Waldtheater an der Grundschule. Die Kinder der Kita hatten ihre Eltern, Großeltern und viele Helfer zu einer kleinen Dankeschön-Feier, deren Höhepunkt ein kleines Theaterstück über das Eichhörnchen Knusperfein war, eingeladen.

"Vor ungefähr zehn Jahren begannen wir mit unseren Wald- projekten", berichtete Erzieherin Gudrun Krüger, "wir sind wöchentlich einmal in den Wald gegangen, haben Buden ge- baut, die aber von den Waldbesitzern immer wieder eingeris- sen wurden." Aus Ärger darüber, wollte sie fast aufgeben, aber viele Eltern machten ihr Mut, nicht zu resignieren, bis Bürger- meister Rainer Vierling sich der Sache annahm, was dann im Verein der Kräfte dazu führte, dass fortan der Gemeindewald direkt hinter dem Sportplatz genutzt werden kann. So geht es seit etwa drei Jahren wieder bergauf, es entstand unter Zuhil- fenahme von Fördermitteln und vielen fleißigen Händen eine feste Hütte, die besonders bei schlechtem Wetter Zuflucht bietet, es entstanden Hütten aus Zweigen, Sitzgruppen, 

Schautafeln, ein Würfelpuzzle und ein Fußfühlpfad. Aus dem ursprünglichen Waldtag wurden Waldwochen und die Hütte ist inzwischen Treffpunkt vieler Menschen, sei es zum Kaffee trinken oder zum Kinderge- burtstag.
So gab es dann bei Kaffee und Kuchen auch viele Dankesworte zu sprechen, gerichtet unter anderen an Revierförsterin Ingeborg Köckritz, Frank Balzer von der Eisenhüttenstädter Bürgerstiftung, "Waldhausmei- ster" Schneider, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr,  Mareike Lennert von der Arbeitsgemeinschaft für Natur und Umwelt und Dr. Talaska, dafür, dass sie mithelfen, den Kindern spannende und ereignisreiche Zeiten in der Natur zu ermöglichen.

1.7.10

Polizeibüro am Helenesee eröffnet
(Frankfurt Oder/jp) Vieles hat die Helenesee AG in den vergangenen Monaten unternommen, um das Image des Feien- und Naherholungszentrums aufzupolieren, den Gästen ein freundliches Willkommen zu bereiten und den Service auszubauen. Zu den jüngsten Maßnahmen in Fragen Sicherheit gehört nun die Eröffnung eines Polizeibüros im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Unternehmens, direkt in Strandnähe und für jeden leicht auffindbar. "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit haben wir in diesem Jahr auf unsere Fahne geschrieben", sagte Geschäftsführer Uwe Grack während der Schlüsselübergabe an den Revierpolizisten Polizeihauptmeister Detlef Schedler, "und wir sind überglücklich, dass die Polizei sofort ihre Bereitschaft signalisierte, das Büro zu beziehen." Bereits vor der Eröffnung gab es von Seiten der Gäste und Besucher eine zustimmende Resonanz auf dieses Vorhaben. Grack dankte den anwesenden Polizisten und wünschte eine erfolgreiche Saison zum Nutzen der Urlauber.
Detlef Schedler kommt es nun darauf an, eine enge Zusammenarbeit mit der Helenesee AG aufzubauen, gemeinsame Streifengänge mit der AG und dem Sicherheitsdienst zu organisieren und den kurzen Weg zum Bürger zu finden und Aufklärungsarbeit zu leisten. "Jeder kann mit wenig Aufwand viel tun, um sein Eigentum zu schützen", so Schedler, "angefangen vom Schließen der Bungalowfenster bis hin zur Beaufsichtigung von Wertsachen.
Die Polizeistation ist, sofern kein weiterer Bedarf besteht, montags von 9-12 und donnerstags von 14-18 Uhr besetzt, darüber hinaus ist Revierpolizist Detlef Schedler per Telefon zu erreichen.

Am 1. Juli 2010 überreichte der Geschäftsführer der Helenesee AG Uwe Grack (re.) das Schild der neuen Polizeistation an Revierpolizisten Polizeihauptmeister Detlef Schedler (m.).
V.l.n.r.: Erster Polizeihauptkommissar Hanjo Loose, Wachenleiter Frankfurt (Oder), Erster Polizeihauptkommisar Wolfgang Berndt, Leiter der Revierpolizei, Polizeihauptmeister Michael Jähnert, Uwe Grack.