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Starke Sachen aus einer starken Stadt

letzte Aktualisierung:
18.10.17

Ihre Internet-Illustrierte für Eisenhüttenstadt und Umgebung

"Streicht alle Schulden und verteilt das Land neu!" (revolutionäre For- derung aus der Antike)

Firmen präsentieren sich

   

Das Luther-Jahr begannen wir mit einem Luther-Zitat:
"Willst du Christ sein, stich deinem Verstand beide Augen aus."
Junge Welt 16.5.17:
Luther wird gefeiert, obwohl er seine Kirche im Einvernehmen mit den Fürsten gründete, Antisemit war und Hexen brennen sehen wollte. Die Nazis fanden ihn gut.
 

Foto-Pahn
präsentiert:



romantische
Eisenhüttenstadt

September - Oktober 2017

Top Nachrichten http://www.freiewelt.net/

Russlandberichterstattung von ARD-aktuell – Eine Untersuchung

Gregor Gysi fordert gerechte Gesellschaft

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

DER NACHRICHTEN ANDERE SEITE

Es ist Blödsinn, von einem "Rechtsstaat" zu sprechen, wenn das Recht dazu dient, die Gerechtigkeit zu betrügen.

JP

    

Programmbeschwerde gegen ARD: Unterschlagung der Proteste „Stopp Ramstein“ vor US-Militärbasis
Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebs- verbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: Unterschlagung der Proteste vor der US-Garnision Ramstein in Rheinland-Pfalz.

 

18.10.17

Startkapital für neue Feuerwache
(Eisenhüttenstadt/hn) Am Mittwoch überbrachte Innenminister Karl-Heinz Schröter den Fördermittelbescheid der Landesregierung für den Bau der seit Jahren geplanten neuen Feuerwache, die den Löschzügen Fürsten- berg und Innenstadt ein gemeinsames Domizil geben soll.


Landesinnenminister Karl-Heinz Schröter übergab einen Fördermittelbescheid in Höhe von über 3,6 Millionen Euro für den bau der neuen Feuerwache an Bürgermeisterin Dagmar Püschel.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel begrüßte den Innen- minister, Vertreter der Feuerwehr, Abgeordnete der Stadtverordnetenversammlung und Fachbereichsleiter aus der Verwaltung, gratulierte ihrem Nachfolger Frank Balzer, der ab 6. Januar das Zepter der Stadt schwingen wird, zum ersten Mal öffentlich zu seiner Wahl. 
"Wenn gefüllte Sektgläser in der Kernarbeitszeit auf dem Tisch stehen", erklärte Schröter, "muss schon ein großer Anlass dieses Treffen begründen. Über 3,6 Millionen Euro sind ein solcher Anlass." Der Landtag hat ein großes Hilfspaket von 130 Mio. € beschlossen um wichtige Bereiche der kommunalen Infrastruktur zu modernisieren oder zu deren Modernisierung beizu- tragen. 15 Millionen aus diesem Fonds sind für den Brandschutz vorgesehen. Erinnernd an den Mathematik- unterricht in vor-Pisa-Zeiten könne sich nun jeder aus-

rechnen, wie viel Prozent 3,6 Millionen von diesem Betrag sind. Somit wird in Eisenhüttenstadt das größte Brandschutzprojekt Brandenburgs realisiert, was eine große Herausforderung für Püschel und Balzer nach sich zieht, denn innerhalb von 2 Jahren muss der Neubau, der nicht nur die Freiwillige Feuerwehr sondern auch die hauptamtlichen Kräfte und die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen soll, entstehen. 
"Helfern helfen zu können ist die vornehmste Aufgabe, die ein Innenminister schultern darf, die Schönste noch dazu", so Schröter mit Verweis darauf, dass dieses Feuerwehrhaus an der Grenze zu Polen sicher ein Vorzeigeprojekt sein wird.

17.10.17

Feriendiplome für fleißige Schüler
(Eisenhüttenstadt/hn) 45 Schülerinnen und Schüler, 22 Mädchen und 23 Jungen, die sich in den vergangenen Sommerferien an der Aktion Feriendiplom, die in Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Stadtteilbüro offis organisiert wurde, beteiligten, erhielten am Dienstag in der Kleinen Bühne ihre Urkunden. Eingeladen waren Kinder, die mindestens vier Stationen absolvierten.


Andrea Peisker und Angela Naundorf (v.l.) begrüßten Kinder Eltern und Großeltern zur Auszeichnungsvergabe in der Aktion Feriendiplom.

Vieles gab es in dieser Aktion zu entdecken, im Oder- Spree-Fernsehen gestalteten sie zum Beispiel eine Sendung, die Feuerwehr lud zum Schnuppern ein, in der Stadtverwaltung erfuhren die Kinder, warum auf den Straßen soviel geblitzt wird und bei Andrea Peisker lernten sie, sich mit Gehörlosen in in der Gebärden- sprache zu unterhalten.
"Wir freuen uns, dass Ihr alle heute noch mal hierher gekommen seid", begrüßte Andrea Peisker die Kinder, ihre Eltern und Großeltern, "Ihr habt in den Sommer- ferien viel Kilometer geschrubbt, um bei den vielen Veranstaltungen des Feriendiploms dabei zu sein." Das sei eine ganz tolle Geschichte gewesen, und sie hätten ihren Eltern damit auch ganz gehörig etwas voraus - 

denn diese würden während ihres Urlaubs keine Fortbildung machen.
Dass das Feriendiplom im vierten Jahr seiner Ausschreibung bereits zur Tradition geworden ist, erklärte Angela Naundorf vom offis. Hinter dem Feriendiplom stecke die Idee, Grundschülern zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit zu geben, in den Ferien Eisenhüttenstädter Unternehmen kennen zu lernen. Sie bedankte sich bei den Kooperationspartnern, die immer wieder tolle Veranstaltungen anbieten. In den knapp fünfzig Events gab es ca. 500 Plätze, die zur Auswahl standen. 420 bis 430 Plätze wurden von den Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen, dies sei ein ganz großer Erfolg.

12.10.17

Viele Aktivitäten im Projekt Feuerwehrstadt
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 12. Oktober trafen sich Partner des Projekts "Feuerwehrstadt" im Sozialgebäude des Stahlwerkes, um im Rahmen des Tages der Feuerwehrstadt Eisenhüttenstadt über Aufgaben der Feuer- wehren im Zusammenhang mit privater und gesellschaftlicher Bautätigkeit zu beraten.


Über 40 Teilnehmer hatten sich zum Tag der Feuerwehrstadt angemeldet, um über sich über Inhalte und Anwendung von Genehmigungsverfahren auszutauschen.

"Die Stadt Eisenhüttenstadt hat sich vor mittlerweile 9 Jahren zum Projekt Feuerwehrstadt bekannt", erklärte Mathias Burkardt, 1. Sachbearbeiter im vorbeugenden Brandschutz in der Kreisverwaltung Oder-Spree, "dieses stützt sich auf vier Säulen - der hauptamtlichen Wache Eisenhüttenstadt mit den Berufskräften, dem Feuer- wehrmuseum, der Werkfeuerwehr und der Landesfeuer- wehrschule, die jährlich ca. 4000 Lehrgangsteilnehmer aus Brandenburg, dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland hierher zieht."
Aus diesen Gegebenheiten schöpfend bot es sich an, noch mehr für die Stadt zu tun als sie durch Stahl, Papier und Tanzwoche zu präsentieren.
So konnten neben dem Tourismusverein und dem in- zwischen zertifizierten und einmaligen Feuerwehr- museum, das inzwischen weltweit bekannt ist, auch der Kreisfeuerwehrverband als Partner gewonnen werden. Um die eigene Qualifizierung voran zu bringen, werden seit vier Jahren am Tag der Feuerwehrstadt Vorträge und Diskussionen zu unterschiedlichsten brandschutz- technischen Fragen organisiert. Nach Themen wie Stützpunktfeuerwehr, Blackoutszenario und Krisen- 

kommunikation ging es nunmehr um den Brandschutz in Genehmigungsverfahren.
Als Beispiel nannte Mathias Burkardt den BER, dessen nicht funktionierende Brandschutztechnik den Aus- löser für die bisherige Nichtinbetriebnahme bildet. Oftmals würden auch bei anderen Projekten die hohen Auflagen belächelt, aber wenn es dann zu einem Brand kommt, möchte niemand verbrennen oder am Rauch ersticken. Entgegen aller Bedenken ist der Brandschutz auch kein Kostentreiber, denn er bildet gerade ein- mal zwei Prozent der gesamten Baukosten.
Als Referent trat unter anderen der Leiter der Werkfeuerwehr der Bayer AG Berlin auf. In seinem Vortrag ging er auf die brandschutztechnische Sanierung von Bestandsgebäuden ein, ein wichtiges Thema für Unterneh- men, die historische Gebäude nutzen.
"Ich kann jedem Unternehmer nur raten, den Brandschutz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen", sagte Burkardt und gab gleich noch einen Vorschlag mit: "Stellen Sie freiwillige Feuerwehrleute ein, dann haben Sie einen qualifizierten Brandschutzexperten, dessen Ausbildung Sie nicht einmal etwas kostet, im Unterneh- men. Darüber hinaus fördern Sie damit auch das Ehrenamt".
Sind bezüglich des Baus von Eigenheimen die Regeln gelockert worden, um den Bauherren Erleichterungen zu verschaffen, wird ihm bezüglich des Brandschutzes mehr Eigenverantwortung übertragen. Er muss nun selbständig dafür Sorge tragen, dass das Schutzziel der Menschenrettung erreicht werden kann. Unterstützung geben dabei nicht nur die örtlichen Brandschutzdienststellen, sondern auch die Kommunal- verwaltungen.

11.10.17

Volkshochschule lädt zu einer Veranstaltung über Demenz
(Eisenhüttenstadt/hn) Demenz ist eine immer mehr zunehmende Volkserkrankung von der jeder Mensch betroffen sein kann. Im Landkreis Oder- Spree leben derzeit ca. 5000 Menschen über 65 Jahre die an einer Demenz erkrankt sind. Und die Zahlen steigen weiter an. Während des Kurses erhalten die Teilnehmer einen kurzen aber kompakten Einblick in die Krankheit Demenz, sowie den Umgang mit Demenzerkrankten und die Betreuungsformen.
Die Kurskosten können durch die Pflegekasse des an Demenz Erkrankten erstattet werden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 8. November von 16.30 - 19.45 Uhr In der Volkshochschule Eisenhüttenstadt, Waldstraße 10 (Gebäude des Oberstufenzentrums) statt, die Teilnehmergebühr beträgt 12,20 €, ermäßigt 9,44 €.
Interessenten werden gebeten, sich unter Telefon 03364-280743, per e-Mail eisenhuettenstadt@vhs-los.de oder via vhsApp (www.vhs-los.de) anzumelden

10.10.17

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 178/10/2017
Ein herzliches Willkommen allen Neubürgern der Stadt!
Am 19. Oktober 2017 findet der diesjährige Neubürgerempfang der Stadt Eisenhüttenstadt um 18.00 Uhr in der „kleinen Bühne“ des Friedrich-Wolf-Theaters statt. Bürgermeisterin Dagmar Püschel verschickte 262 Einladungen an die Neubürger, um sie zu dem Empfang einzuladen.
Der Empfang bietet die Möglichkeit beim Gespräch Kontakte zu knüpfen, sich Auszutauschen und wichtige Informationen rund um die Stadt zu erhalten. Begrüßt werden die neuen Bürger der Stadt von der Bürger- meisterin. Jeder Neubürger erhält ein kleines Willkommenspaket. Darin finden sich eine Vielzahl von nützlichen Tipps und Informationen die für die neuen Einwohner wichtig sind. Neben einer Führung durch das Friedrich-Wolf-Theater werden zur musikalischen Umrahmung Schüler und Schülerinnen der Musikschule ihr Können präsentieren.
Bürgermeisterin Dagmar Püschel freut sich auf die zahlreichen Teilnehmer. Wer bisher nicht auf die Einladung reagiert hat, kann sich noch per E-Mail (susann.mahlow@eisenhuettenstadt.de) oder telefonisch unter (03364) 566 255 bei Frau Mahlow anmelden.

9.10.17

Leserbrief:
Schmutzigster Wahlkampf in der Geschichte der Stadt

Wie die Bürgermeisterwahl endet, ist nicht schön, war aber fast zu erwarten. Ich weiß nicht wie ich oder andere reagiert hätten. Der Wahlkampf begann eigentlich schon nach ihrer Wahl als Bürgermeisterin.
Rot und Schwarz hat noch nie akzeptiert, wenn die Linke bei Personenwahlen als Sieger hervorging. So war es vor acht Jahren. Ganz offen schärften sie ihre Messer, nur etwas geschickter als Frau Püschel.

An erster Stelle stand der Vorsatz, sie muss wieder weg. Dazu war jedes Mittel recht. Sie hatte kaum Zeit, sich in Ruhe in das neue Amt einzuarbeiten. Man wollte eben beweisen, sie ist unfähig. Übernommen wurde ein riesiger Berg Schulden, und man rieb sich die Hände, wenn nicht sofort alle Wünsche erledigt werden konnten, z.B.: „Zuviel Ausgaben für Personalkosten“. Nach kurzer Zeit war das noch nicht genug, und es begann erneut. Erwarteten sie Kündigungen? KITA Gebühren sind zu hoch, das ist unsozial, das vertreibt die jungen Familien. So ging es bis zum Quietschen. Dann wurden Vergleiche mit nichtvergleichbaren Gemeinden heran gezogen, z.B. Fürstenwalde, diese haben aber keine so hohen Ausgaben.
Sie verschwiegen aber, dass dort KITAS überwiegend nicht kommunale Einrichtungen sind, und auch keinen Tarif zahlen wie hier in Hütte.

Immer wieder wurde an den unausgeglichenen Haushalt erinnert, um diese nächste Vorlage wieder ablehnen zu können. Aber Frau Püschel blieb eisern. Als sie es wagte, ein neutrales Unternehmen zur Überprüfung der Finanzen und der Wirtschaftlichkeit zu ordern, war riesiger Zoff. Sie vergeudet Geld, sie kann nicht wirtschaften, ließ sie ihre Konkurrenz abermals abblitzen. Und sie behielt Recht, mit ein wenig Glück. Sie schaffte es, einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren und konnte sogar einen Teil der Altschulden tilgen. Da blieb das Lob aus.

Nun kam auch noch, wie gerufen, zur rechten Zeit die Geschichte mit dem Altanschließergesetz. Ja, das wurde 2004 mit den Stimmen der SPD und der CDU, gegen die PDS, mit Absegnung durch das Bundesverwaltungsgericht beschlossen und für richtig befunden. Bis einige Jahre später festgestellt wurde, es war gesetzwidrig. Nun ist die Bürgermeisterin wieder Schuld, weil sie nicht sofort alles in Ordnung brachte. Sie lehnte die sofortige Rückzahlung für den verbockten Mist der anderen ein weiteres Mal ab. Sie wollte nicht, dass alle Bürger dafür bluten. Das war auch wieder sozial und gesetzkonform. Nun folgte die Aufforderung, zurückzutreten. Wieder eine Ablehnung. Nun musste andere Geschütze aufgefahren werden. Es passt zur Wahl. Wie „Lunik Inhaber übt heftige Kritik an Bürgermeisterin", ohne Angabe eines Inhaltes.

Dann folgte, Bürgermeisterin verschleudert Geld, und weil das so gut passt, ein anonymer Bürger zeigt Bürgermeisterin wegen Korruption an.“ Und nun alles Lüge, wie sich herausstellt. Unsere MOZ hat da einen großen Anteil daran. Ist sie SPD-geleitet? Es liegt nahe, dass auch viele Leserbriefe mit gewissen Namen gern entstellt oder auch gar nicht veröffentlicht werden.

Ich bedauere schon heute die Bürger, die nach einem Kurswechsel ihre Wahlentscheidung vom 08.10.17 bereuen.

Günter Hofmann, Eisenhüttenstadt

8.10.17

Frank Balzer gewann Bürgermeister-Stichwahl vor Dagmar Püschel
(Eisenhüttenstadt/hn) Was sich bereits am Wahlsonntag abzeichnete, ist nun Gewissheit: Frank Balzer wird ab Januar 2018 in verantwortlicher Position als Bürgermeister die Geschicke der Stadt führen.


I
mmer wieder wandte sich der Blick von Dagmar Püschel, Manfred Matzat und Heinz Schwarz zum Handy, wo ab 18 Uhr der aktuelle Verlauf der Stimmauszählung angezeigt wurde.

Überschaubar war die Gesellschaft, die sich am Sonn- tag Abend zur Wahlparty von Dagmar Püschel im Akki einfand. Obwohl die Gewissheit, den Bürgermeisterstuhl an den Herausforderer abgeben zu müssen, bereits offenbar war, schwand die Hoffnung von Dagmar Püschel, doch noch am Steuer der Stadt bleiben zu können, zunehmend.
"Verlieren kann ich heute nicht mehr, das habe ich am 24. September", sagte sie, "und heute kann ich nur gewinnen, entweder die Wahl oder wieder meine persön- liche Freiheit." Das Kapitel Kommunalpolitik schloss sich nach diesem Tag, und Dagmar Püschel wird etwas ganz Neues beginnen, Genaueres sagte sie dazu im kleinen Kreis ihrer Mitstreiter.
Dennoch zeigte sie sich enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung und resümierte, der größte Teil der Eisenhüttenstädter sei desinteressiert, was den künftigen Kurs der Kommunalpolitik in der Stadt betrifft.
So ist zu bemerken, dass lediglich 28% der Eisenhüt- tenstädter Wahlberechtigten ihre Stimme Frank Balzer gaben.

5.10.17
Cafeteria im OSZ bestens angenommen
(Eisenhüttenstadt/hn) Größter Beliebtheit erfreut sich inzwischen die im September in Betrieb genommene Cafeteria auf dem Gelände des Oberstufenzentrums in der Waldstraße. Von Sonnenschein durchflutet wird der große Saal an wolkenfreien Tagen, flächendeckende Glaswände geben dem Haus Offenheit nach außen und Geborgenheit nach innen.

Lichtdurchflutet ist der große Saal der Cafeteria, der als Essens- und Tagungsraum dient.

Die Cafeteria ist in den Pausen zum gern genutzten Treffpunkt geworden.

Ein Steak im Brötchen reicht Edeltraut Krüger über den Tresen an Christoph Welkisch.

"Als ich 1991 an die Schule kam, war eine Essensmög- lichkeit für Schüler und Lehrer im Aussterben begriffen", erinnert sich Birgitt Fischer, Standortleiterin Eisenhüt- tenstadt des Oberstufenzentrums Oder-Spree. War das jetzige Hotel Berlin zu dieser Zeit noch Schülerwohn- heim und im jetzigen griechischen Restaurant die Essensversorgung untergebracht, änderte sich dies nach dem Eigentümerwechsel und es wurde ein neues Konzept zur Beköstigung gesucht. Bereits zu dieser Zeit brachte der damalige Schulleiter Hartmut Rochner dieses Problem auf den Tisch, wenn mit dem Schulträger, über Baumaßnahmen gesprochen wurde. So war die Cafeteria ständig im Gespräch, wenn auch die Finanzierung damals nicht möglich war und andere Projekte wie z.B. die Turnhalle Vorrang hatten.
So konnte vorerst nur mit Provisorien gearbeitet werden, darunter mit dem noch bestehenden Flachbau, der an einen Versorger vermietet worden war. Leider war damit keine Wirtschaftlichkeit zu erzielen, so dass als nächstes Provisorium ein Imbisswagen aufgestellt wurde. Seit Ende der 90er Jahre war Edeltraud Krüger dessen Betreiberin, avancierte dabei auch zur Ver- trauten mehrerer Schülergenerationen. "Dieser Imbisswagen erfreute sich großer Beliebtheit", so Birgitt Fischer, "und wir hatten auch Glück mit den Betreibern, die immer einen guten Draht zu den Schülern hatten und versuchten, aus dem Wenigen, was da war, das Beste zu machen." Doch die Kapazität war zu klein, und oftmals kam es vor, dass die Letzten, die vor dem Ende der Mittagspause kamen, nichts mehr erhielten.
Die vergangenen Jahre mit Edeltraud Krüger waren jedoch etwas ganz Besonderes, denn sie hatte es verstanden, ein Ohr für die Sorgen der Schüler zu haben, die ihr wiederum mit Vertrauen und Informationen über ihren Schulalltag dankten. 
Nach dem Zusammenschluss mit dem OSZ Fürsten- walde im Jahr 2012 zum OSZ Oder-Spree übernahmen die Eisenhüttenstädter auch neue Gepflogenheiten, darunter das Ausfüllen eines Fragebogens am Ende des Schuljahres. Was die Schüler in der anonymen Befragung niemals kritisierten, war das Essen, was die Schulleitung scherzhafter Weise befürchten ließ, es würde nie eine neue Cafeteria geben.

Max Kapeller, Alexander Saß, Daniel Grey, Erik Steckbauer und Philipp Weniger (v.l.n.r.) nutzen die Cafeteria gern in ihrer Mittagspause. Edeltraud Krüger lässt für Pasquale Lottko eine Portion Bratkartoffeln aus der Küche bringen.

Hartmut Rochner war es schließlich zu verdanken, dass er das Projekt Cafeteria nach vorn brachte, sich dabei Abgeordnete ins Boot holte und insbesondere in Klaus Schroth einen engen Verbündeten fand. So konnte nach der Einweihung der Turnhalle im Jahr 2011 an die weiteren Planungen zum Bau der Cafeteria gegangen werden. Der nunmehrige Schulleiter Joachim Schenk setzte dieses Problem ganz oben auf seine Agenda, so dass nach 21 Jahren der Diskussion der Baubeschluss erfolgte. Eine sehr gute Zusammenarbeit ergab sich mit dem Unternehmen Hoch- und Tiefbau, das auch während der Bauphase noch Ideen und Vorschläge von Schülern und Lehrern unkompliziert in das Projekt einbrachte.
Anfang September war es dann soweit, die neue Cafeteria konnte mit einem Festakt eröffnet werden, und zur Freude aller hat der neue Betreiber Peter Marscheider dann Edeltraud Krüger in eine festes Arbeitsverhältnis übernommen.

4.10.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 04.10.2017, Pressemitteilung 172/10/2017
Aufruf zur Teilnahme an der Stichwahl für das Bürgermeisteramt
Am Sonntag, dem 08. Oktober sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eisenhüttenstadt aufgerufen, ihre Stimme bei der Bürgermeister-Stichwahl abzugeben. Zur Wahl stehen Herr Frank Balzer sowie die Amtsinhaberin Frau
Dagmar Püschel.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und geben Sie bei der Bürgermeister-Stichwahl am Sonntag Ihre Stimme ab!
Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie über das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel ist am Wahlabend (08.10.2017) ab 18.00 Uhr im „Aktivist“ (Karl-Marx-Straße 45) zu finden.

2.10.17

Presseinformation des EKO-Fotozirkels
Autorenausstellung von Walter Laube des in der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG
(BG) Unter dem Motto "Mein Hobby" werden ab dem 9. Oktober 2017 in der Geschäftsstelle der Raiffeisen- Volksbank Oder-Spree eG in der Karl-Marx-Straße 31 in Eisenhüttenstadt 17 großformatige Bilder von Walter Laube, Mitglied im „Fotozirkel EKO e.V." zu sehen sein.


Walter Laube" von Bernd Geller/ Fotozirkel EKO e.V.

Walter Laube feiert im Dezember seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums zeigt der engagierte Fotoamateur in dieser Ausstellung Bilder aus seinem Schaffen .
Walter ist seit 2004 Mitglied im Fotozirkel EKO e.V. "Beeindruckt haben uns immer seine Bilder von den Reisen rund um den Globus" sagt Zirkelleiter und vereinsvorsitzender Bernd Geller, "besonders die Menschen in den unterschiedlichsten Ländern haben es im angetan. So entstanden eindrucksvolle Porträts."
Viele ungewöhnliche und unkonven- tionelle Bildideen von ihm bereichern die Bildkollektionen des Vereins.

Der Fotozirkel EKO e.V. pflegt seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG und möchte sich im Rahmen dieser Ausstellung herzlich bedanken.
Zur Eröffnung der Fotoausstellung laden wir Sie, Ihre Angehörigen und Freunde am Dienstag, dem Dienstag, dem 10 Oktober 2017 um 18:30 Uhr in die Geschäftsstelle der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG, Karl- Marx-Straße 31 in Eisenhüttenstadt ein.
Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG Fotozirkel EKO e.V. Eisenhüttenstadt, den 02.10.2017

 

30.9.17

Erntedank- und Alttechnikfest in Wellmitz
(hn) Sonniges Herbstwetter lockte am vergangenen Sonnabend viele Fans alter Landtechnik nach Wellmitz. Eingeladen hatten die Wellmitzer Alteisenfreunde und der Reiterhof Sturm.
"Wir feiern heute auch zwei Jubiläen", so Michael Sturm, "unser Reiterhof ist 25 Jahre alt und die Firma Thumernicht, Werkstatt und landwirtschaftlicher Ökobetrieb, besteht seit 15 Jahren." Als Fest für die ganze Familie war es konzipiert, mit tatkräftiger Unterstützung durch die Wellmitzer Alteisenfreunde und den Verein "Kurbelwelle" aus Fünfeichen.


Nach Art der Urgroßväter pflügten Sven (re.) und Maurice Götze ihren teil des Ackers.

Großen Zuspruch fand bereits der Traktorenkorso durch das Dorf, besonders die Kinder, für die es auch eine Hüpfburg und Schminkstation gab, machte es Spaß, auf einem Traktor oder Anhänger mitzufahren. Kurios anmutende Fahrzeuge gab es da zu sehen, wie den einzigen Einachstraktor von Josef Töpler aus Neuzelle. Mit brennender Lunte und per Handkurbel ist seine Maschine in Gang zu setzten, ein Kraft forderndes Unterfangen.
Wieder am Festplatz angekommen, begannen die Zugmaschinen ihre Furchen auf dem Acker der Familie Fest zu ziehen, wendeten die Scholle, die in der Herbstsonne anthrazitfarben glänzte, wobei besonders das Kolonnenpflügen Präzision verlangte.

Viele interessante Traktorkonstruktionen waren auf der Technikschau vertreten. Per Handkurbel und mit glimmender Lunte startete Josef Töpler seinen Einachstraktor vom Typ Holder.

Wie es die Urgroßväter noch vor 70 Jahren bewerkstelligten, zeigten Sven und Maurice Götze aus Rießen, die mit zwei Pferden und einem Einscharpflug zugange waren. "Das ist unser Hobby", erzählte Sven Götze, "manchmal gehen wir im Winter auch in den Wald Bäume rücken."
Auf dem weiteren Programm standen Ponyreiten und Kühe füttern, Die Dorffrauen verkauften für den Heimat- verein Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und das Team vom "Zickenzeller" sorgte für einen deftigen Imbiss. Zu später Stunde klang der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein in Sturms Turnhalle aus.

29.9.17

10 Jahre Fitnessstudio Bonitas
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 14. Oktober ab 9:30 Uhr lädt das Fitnessstudio Bonitas in der Beeskower Straße 114 unter dem Motto "Willkommen
in unserer Welt der Gesundheit, der Fitness und des Wohlbefindens" zum Tag der offenen Tür ein. Anlass ist das 10jährige Bestehen des von Clars und Gabriele Brose geführten Unternehmens.


Monika Eberhardt (re.) aus Neuzelle lässt sich von Gabi Brose bezüglich der Modalitäten des Trainings beraten und die Geräte erklären.



Sport ist für Dagmar Hecht aus Fünfeichen bereits das ganze Leben lang ein Bedürfnis, nun will sie Fit bleiben und ihre Figur behalten.

 Während das Training für Siegfried Becker ein absolutes Gesundheitserfordernis ist, will Madeleine Uhlig einen schönen, durchtrainierten Körper haben.

"Mit unserem Fitnessstudio hat mein Mann sein Hobby zum Beruf gemacht", erzählt Gabi Brose, "nach einem Bandscheibenvorfall trainierte er in einem anderen Studio, fand Gefallen daran und stellte eines Tages fest, dass seine berufliche Zukunft im eigenen Fitnessun- ternehmen liegt." Die schwere körperliche Arbeit in einem Feuerungsunternehmen und damit verbundene Rückenprobleme, die eine Berufsunfähigkeit nach sich zogen, machten eine neue berufliche Orientierung erforderlich, und nachdem die Perspektive klar war, begann die Suche nach einem geeigneten Objekt. In einer der Baracken der Beeskower Straße 114 wurde der geeignete Unternehmensstandort ausfindig gemacht, nun wurden zuverlässige Partner, die die Einrichtung und Geräte liefern konnten, gesucht und gefunden. Als nicht so einfach erwies sich die Auswahl eines geeigneten Firmennamens, bis in einem Gespräch mit einem Bekannten der Begriff "Bonitas" fiel. Bonitas kommt aus dem Lateinischen,und heißt auf deutsch so viel wie Wohlbefinden. Dieser Name ist inzwischen geschützt und ziert auch das vor vier Jahren in Guben eröffnete Zweitstudio.

Nachdem alle Hürden genommen waren, wurde am 13. Oktober 2007 die Eröffnung gefeiert.
Arbeiteten beide Broses in den ersten Jahren allein in ihrem Unternehmen, um es zu festigen und nach vorn zu bringen, wurden nach und nach Mitarbeiter eingestellt, bis sie nun über vier fest angestellte und zwei Auszubildende, je einer im ersten und zweiten Ausbildungsjahr verfügen. Zum Team gehören Uta Welkisch als Reha- und Breitensporttrainerin und Konstantin Richter als lizensierter Sportfachmann. Gabi Brose verfügt über eine Rehasportlizenz und Ehemann Clars ist Ernährungsberater mit Trainer B-Lizenz.

Auf den insgesamt etwa 800 Quadratmetern Studio- fläche findet der Sportbegeisterte nicht nur Ausdauer- sondern auch Kraftgeräte und einen Freihantelbereich für das Bodybuilding.
In enger Zusammenarbeit mit dem ASB Eisenhütten- stadt, der Physiotherapie Thieme und der Brandenbur- gischen BKK, sie präsentieren sich am 14. Oktober mit einem Stand, werden auch Rehakurse zur Wiederher- stellung und Stabilisierung der Gesundheit angeboten.

"Gerade in Eisenhüttenstadt gibt es viele ältere Menschen auf die unsere Angebote abgestimmt sind", so Gabi Brose, "es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass man im Alter keine Bewegung mehr braucht." Gerade im hohen Alter sollten die Menschen sich bemühen, ihre Beweglichkeit zu erhalten, um der Verkürzung der Muskeln und Sehnen vorzubeugen. Der Rehasport findet in der Gruppe statt und wird in der Regel von den Krankenkassen ohne Zuzahlung finanziert. Pilates, Rücken-fit, Body-spezial, Zirkeltraining, Stretching, Step Aerobic, Indoor Cycliing stehen unter anderem auf dem Programm. Darüber hinaus die Beratung und der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, geliefert von einer deutschen Firma, die den Broses persönlich bekannt ist, und für deren Qualitätsprodukte sie bürgen können.

Vielfältig sind die Anlässe, die Kunden in das Fitness- studio führen. Ist es bei den Einen das bessere Aussehen, Gewicht verlieren, die Figur verbessern und straffen sowie Muskeln aufbauen, geht es anderen um eine aktive Verbesserung der Gesundheit und Steigerung der Leistungsfähigkeit. Sich bis ins hohe Alter gut zu fühlen, ist ebenso wichtig wie der Ausgleich zum Alltagsstress, Erholung und Entspannung. Mit der Zeit steigt durch sichtbare Erfolge auch der Spaß am Training, und zu guter Letzt auch das Selbstbewusstsein.

Sehr unterschiedlich sind auch die Motive der Trainierenden.
Dagmar Hecht aus Fünfeichen kommt seit 8 Jahren zwei Mal in der Woche, um zu üben. Schon immer hat ihr sportliche Betätigung Freude bereitet, nun will sie mit Muskel- und Ausdauertraining fit bleiben.
Madeleine Uhlig kam vor über 10 Jahren aus Berlin in ihre Traumstadt Eisenhüttenstadt, schwärmt von der Ruhe und Sicherheit, in der sie hier zusammen mit Tochter und Partner Denny Lönnies lebt. Ihr und ihrem Partner geht es darum, mit Bodybuilding schöne Körper zu formen, die dann am Strand präsentiert werden können. "Natürlich ist dabei auch eine Portion Eitelkeit mit im Spiel", sagt die etwas über 30jährige, "aber wir stehen dazu und es macht uns Spaß."
Überlebt hat Siegfried Becker aus Eisenhüttenstadt dank seiner ca. 14jährigen sportlichen Betätigung vor nicht allzu langer Zeit eine schwere Krankheit. Ohne seine sehr gute Kondition, so sagte der operierende Arzt, hätte es schlecht ausgesehen. Nun trainiert er wider, um seinen Körper aufzubauen und fühlt sich dabei von Tag zu Tag wohler. "Die Ärzte sind sehr gute Ratgeber", sagt Siegfried Becker, "aber genau so wichtig ist, dass der eigene Kopf diese Ratschläge auch begreift und umsetzt."
Erfreulicher Weise gibt es immer mehr Menschen, bei denen das "durch den Kopf geht" und die sich für ein Fitnesstraining interessieren. So steht Monika Eberhardt aus Neuzelle plötzlich in der Tür und möchte beraten werden. Ihre Motivation: gesund bleiben und Kondition aufbauen.

"Zum Schluss möchte wir allen Mitarbeitern ein großes Dankeschön sagen, uns bei Kunden und Geschäftspartnern für ihre Treue danken, denn ohne ihre Mitwirkung könnten wir unser Fitnessstudio, das auch unser Lebensinhalt ist, nicht so erfolgreich betreiben.

Anlässlich des Firmenjubiläums haben Interessenten die Möglichkeit, sich Sonderangebote unterbreiten zu lassen und in die einzelnen Kurse reinzuschnuppern.

28.9.17

Einwohnerversammlung Stadtzentrum, GeWi-Treff
Weiter so, Frau Bürgermeisterin
(Eisenhüttenstadt/hn) Rund dreißig Eisenhüttenstädter folgten am 28. September der Einladung von Bürger- meisterin Dagmar Püschel zur traditionellen Einwohnerversammlung für Bewohner des Stadtzentrums.
Nachdem die Bürgermeisterin ihre Mitstreiter, die den Bürgern Antworten geben sollten vorgestellt hatte, berichtete sie aus ihrer Arbeit, brachte eine Vielzahl von Erfolgen zur Sprache, nannte auch Probleme, die noch nicht gelöst wurden.


Mit den Worten "Machen Sie weiter so, Frau Bürgermeisterin" bedankten sich die Anwesenden für die vielseitigen und ehrlichen Informationen von Dagmar Püschel.

Am Anfang ihres Berichts gab Püschel ein Statement zur Anzeige bezüglich einer anderthalb Jahre zurück liegenden Entscheidung des Aufsichtsrates der Stadtwerke. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese Anzeige mit 18monatiger Verspätung, aber genau in der Woche vor der Bürgermeisterwahl gestellt wurde, was den faden Beigeschmack einer politischen Intrige gegen sie aufkommen lässt. 
Während ihrer Amtszeit sei es gelungen, den von ihrem Vorgänger hinterlassenen desolaten Stadthaus- halt zu stabilisieren, Kredite abzubauen und die kommunalen Schulden zu verringern. Bezüglich der Bauruinen Bahnhof und Lunik gibt es nach wie vor Probleme mit den Besitzern. Von Seiten des Besitzers des Bahnhofsgebäudes liege keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Stadt vor, der Besitzer des 

Lunik wollte das haus zwar sanieren und an die Stadtvermieten, und somit das wirtschaftliche Risiko der Stadt aufbürden, was die Verwaltung ablehnte. Hinsichtlich des leidigen Themas der Altanschließerbeiträge sagte die Bürgermeisterin, dieses Problem sei von der Landesregierung verursacht, und die Gesetzeslage ließ kein anderes handeln als das von ihr an den Tag gelegte zu. Künftig kommt es darauf an, den Breit- bandausbau in Eisenhüttenstadt zu forcieren und das Parken auf dem Krankenhausgelände und den öffentlichen Nahverkehr neu zu organisieren. Dagmar Püschel dankte allen Anwohnern der Lindenallee und abzweigender Straßen für ihr Verständnis im Hinblick auf die Belästigungen durch das Stadtfest.
Kompetente Antworten gab Dagmar Püschel auch auf die Fragen der Anwesenden, die den Abend mit den Worten "Machen Sie weiter so, Frau Bürgermeistern" honorierten.

25.9.17

Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 168/09/2017
Erklärung von Dagmar Püschel zur anonymen Anzeige
Seit Donnerstag ist durch die Presse öffentlich bekannt, dass gegen mich eine anonyme Anzeige vorliegt. Dazu gebe ich folgende Erklärung ab:

Persönlich habe ich von der Staatsanwaltschaft noch kein Schriftstück zur anonymen Anzeige erhalten. Auf Nachfrage erfuhr ich von der Staatsanwaltschaft Neuruppin, dass kein Fall von Korruption vorliegt. Aus diesem Grund wurde die Anzeige zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) geschickt. Ob überhaupt ein Anfangsverdacht vorliegt, wird derzeit geprüft. Zur zügigen Bearbeitung stelle ich umfangreiche Unterlagen zur Verfügung.

Um welchen Sachverhalt geht es?
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH hat am 06.06.2016 entsprechend der rechtlichen Vorgaben mehrheitlich einem Aufhebungsvertrag des ehemaligen Geschäftsführers, Herrn Armin Baumgärtner zugestimmt. Nur Mitglieder des Aufsichtsrates hatten bzw. haben Zugang zu den Unterlagen. Der Aufsichtsrat hat verantwortungsvoll im Interesse des Unternehmens abgewogen, wie in dieser Situation zu verfahren ist. Den Stadtwerken ist durch diese Entscheidung kein Schaden entstanden.


Offensichtlich hat mindestens ein Aufsichtsratsmitglied, das mit dieser Entscheidung nicht einverstanden war, eine anonyme Anzeige gegen mich erstattet sowie interne Informationen unberechtigter Weise an die Öffentlichkeit gegeben. Aus diesem Grund habe ich als Bürgermeisterin Anzeige gegen Unbekannt erstattet um weiteren Schaden abzuwenden.

Als Bürgermeisterin, Gesellschafterin und Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH erkläre ich ausdrücklich, dass der Aufsichtsrat auf sachlicher und rechtlicher Grundlage entschieden hat.

Dagmar Püschel
Bürgermeisterin

25.9.17

Ergebnis der Bürgermeisterwahlen in Eisenhüttenstadt

21.9.17

Beobachten - Verfolgen - Zersetzen
Das Ministerium für Staatssicherheit und sein Wirken in der Region
(Eisenhüttenstadt/hn) So schnell wie noch nie waren die Eintrittskarten für den Vortrag über das Wirken des MfS in der Region Eisenhüttenstadt vergeben. Das riesige Interesse an diesem Thema veranlasste die Organisatoren im Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR nun, einen zweiten Abend mit Rüdiger Sielaff, seit 2002 Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) der Stasi-Unterlagenbehörde, zu planen, so dass auch jene, die diesmal zu spät dran waren, in den Genuss äußerst interessanter Informationen gelangen können.


Andrea Woitschack berät eine Interessentin über die Prozedur der Akteneinsicht.

Doch bevor der abendliche Vortrag begann, hatten Bürger die Möglichkeit, einen Antrag auf Einsicht in ihre Akte - so vorhanden - zu stellen. Unter Mithilfe von Mitarbeiterin Andrea Woitschack und ihren Kollegen gestaltete sich das Ausfüllen des Antrages als äußerst einfach, nach dem Vorlegen des Personalausweises war nur noch das Gedächtnis bei der Aufstellung der Wohnortliste aus DDR-Zeiten gefragt.
"In unserer Dienststelle lagern auch die Unterlagen der Kreisdienststelle Eisenhüttenstadt des MfS", erklärte Rüdiger Sielaff, "und wir haben eine der spannendsten Aufgaben, die man sich überhaupt vorstellen kann." Die Beschäftigung mit den Akten sei alles andere als lang- weilig, dabei treten viel interessante Fakten an den Tag, mit denen er seine abendlichen Gäste konfrontierte. 

Ernstes, aber auch Kurioses kam dabei ans Licht, wie etwa die Frage an die Ehefrau von IM Gerhard, welches ihre Vorbilder seien. "Jesus, Lenin, Gorbatschow und Honecker", lautete die Antwort. Weit über 500 Inoffizielle Mitarbeiter, die viele, viele Informationen zusammen trugen, gab es im Kreisgebiet Eisenhütten- stadt. An exponierter Stelle stand dabei natürlich das EKO mit der ständigen Suche nach Spionen und Saboteuren. Fleisch- und Backwarenkombinat standen ebenso im Focus der Datensammlung wie Kirche und Jugend. Die Beobachtung Ausreisewilliger und Berichte aus allen Lebensbereichen sind Beleg für die konspirative Arbeit, und so mancher unbescholtene Bürger stellte beim Einsehen seiner Akte fest, wie nah das MfS durch Freunde und Bekannte an ihm dran war.

Kurator Axel Drieschner (li.) begrüßte Rüdiger Sielaff und informierte über das große Interesse am Vortrag. Spannend und teilweise humorvoll waren die Ausführungen von Rüdiger Sielaff.

Abertausende von Karteikarten und Akten nahmen Sielaff und seine Mitarbeiter bisher in Augenschein, 111 Regal-Kilometer Akten und Schriftgut, 47 Regal-km verfilmtes Schriftgut, 39 Millionen Karteikarten, fast 2 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 15.500 Säcke zerrissenes Material bieten als Gesamthinterlassen- schaft des MfS noch viele Jahre Material zur Aufarbeitung.

21.9.17

Püschel nicht zuständig
Bürgermeisterwahl in Eisenhüttenstadt
Fieser Trick der politischen Konkurrenz?
(Eisenhüttenstadt/hn) Gegen Bürgermeisterin Dagmar Püschel ist anonym Strafanzeige wegen des Verdachts der Korruption gestellt worden.
Es geht darin um eine 2016 gezahlte Abfindung in Höhe von 70.000 € an den ehemaligen Geschäftsführer der Stadtwerke, Armin Baumgärtner.
Aus zweierlei Hinsicht sieht die Bürgermeisterin den Zeitpunkt der Anzeige interessant: Erstens nach über anderthalb Jahren seit dem Beschluss nunmehr die zeitliche Nähe zur Wahl, zweitens sieht sie sich als falsche Adressatin.
"Die Entscheidungen in Personalfragen treffen die jeweiligen Aufsichtsräte der Unternehmen", so Püschel. Damit ist auch der Aufsichtsrat der Stadtwerke zuständig für die Höhe der gezahlten Abfindung. Als Bürgermeisterin ist Dagmar Püschel in der Funktion der Gesellschafterin Stadt Eisenhüttenstadt Mitglied dieses Gremiums, dem auch zwei Arbeitnehmervertreter sowie die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung Wolfgang Perske (SPD), Holger Wachsmann (SPD), Günter Luhn (CDU), Heidemarie Wiechmann (Linke), Dietmar Brauer (Linke) und Erich Opitz (BVFO) als Vorsitzender angehören.
Die Bürgermeisterin wird im Gegenzug Anzeige gegen Unbekannt erstatten, wegen der Herausgabe interner Informationen an die Öffentlichkeit.

Nachtrag 22.9.17:
Stadt Eisenhüttenstadt 22.09.2017, Pressemitteilung 166/09/2017
Bürgermeisterin Dagmar Püschel erstattet Anzeige gegen Unbekannt
Bürgermeisterin Dagmar Püschel hat gestern eine Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet wegen der Verletzung des Dienstgeheimnisses sowie der Verletzung einer besonderen Geheimhaltungspflicht gemäß § 353b StGB.
Ganz offensichtlich sind Interna aus dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH an die Öffent- lichkeit gelangt. Die Anzeige, die Dagmar Püschel als Bürgermeisterin und Gesellschafterin erstattet hat, richtet sich gegen die Person, die Konditionen aus dem Aufhebungsvertrag des ehemaligen Geschäftsführers der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH bekannt gemacht und somit gegen die Geheimhaltungspflicht verstoßen hat.
Am Mittwoch wurde bekannt, dass gegen Bürgermeisterin Dagmar Püschel eine anonyme Anzeige wegen des Verdachts auf Korruption vorliegt.
„Der Aufsichtsrat hat seine Entscheidung vor 1,5 Jahren getroffen. Interessant finde ich, dass jetzt Anzeige erstattet wird und nicht gegen den Aufsichtsrat als zuständiges Beschlussgremium sondern gegen mich.
Selbstverständlich hat jeder, der eine Straftat vermutet, das Recht und sogar die Pflicht Anzeige zu erstatten. Den nun folgenden Ermittlungen der Behörde sehe ich gelassen entgegen. Ein Blick in den Gesellschafterver- trag genügt und jeder weiß, dass der Aufsichtsrat das Entscheidungsgremium ist“ so Bürgermeisterin Dagmar Püschel.

20.9.17

Herbstfeststimmung auf dem Kitahof
(Eisenhüttenstadt/hn) Viel Spaß gab es am Mittwoch im ASB-Kindergarten "Haus der fröhlichen Kinder" in der Erich-Weinert-Allee. Das Herbstfest stand diesmal unter dem Motto "Wir sagen danke".
"Dank ganz vieler Sponsoren können wir heute auch unser Planschbecken offiziell in Betrieb nehmen", sagte Kitaleiterin Ines Mödebeck. Drei Jahre hat es gedauert, bis alle Genehmigungen erteilt, alle Gelder zusammen und die Bauarbeiten im vergangenen Sommer ausgeführt waren. Ursprünglich wollte die Stadtverwaltung das Becken zuschütten lassen, aber dagegen votierten nicht nur die Erzieherinnen, sondern auch der Kitaausschuss, allen voran Nadine Morawetz. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Forderungen des Denkmalsschutzes und viele weitere Auflagen unter einen Hut gebracht werden konnten und nun alles ein gutes Ende fand.

Als kleines Geschenk überreichte Torsten Scharn Ines Mödebeck einen Ball. (v.l.n.r.Frank Balzer, Nadine Morawetz mit Sohn Arne, Erhard Schulz, Ines Mödebeck, Torsten Scharn) Viel Spaß hatten die Kinder an der Wasserkaskade.

Im Rahmen des Jahresprojekts "Unsere Welt ist bunt" fand auch auch das Herbstfest statt. Nach phantasievollen Reisen durch Europa, Amerika und Afrika kamen die Kinder jetzt in Asien an und gestalteten einen chinesischen Nachmittag. Eigentlich sollte dazu auch kulinarisches aus der chinesischen Küche angeboten werden, doch die Küche befindet sich zurzeit um Umbau, so wurden in bewährter Weise selbst gebackener Kuchen, belegte Brötchen und Eis angeboten. 

 Mit Eifer malten die Kinder chinesische Schriftzeichen. Mit einem kleinen Programm begrüßten die Kinder ihre Gäste.

Dafür fanden die Kinder um so mehr Spaß bei traditionellen chinesischen Basteleien, Laternen und Drachen waren der Renner, aber auch Hennamalereien, chinesisch Schriftzeichen malen und das Planschen an der Wasserkaskade neben dem neuen Becken bereiteten ihnen viel Spaß.
Bezüglich der Sponsoren richtete Ines Mödebeck ihren besonderen Dank an Frank Balzer von der Bürger- stiftung und die bauausführende Firma Multi- und Mediendienst GmbH, deren Geschäftsführer Erhard Schulz und Bauleiter Torsten Scharn es sich nicht nehmen ließen, an der Einweihung des Planschbeckens teilzunehmen.  

16.9.17

Herbstfest bei Marktkauf
(Eisenhüttenstadt/hn) Am vergangenen Sonnabend hatte Marktkauf Eisenhüttenstadt zum traditionellen Herbstfest eingeladen. "Diese Aktion ist eine Kombination zwischen Kultur und Verkauf", sagte Marktleiterin Margit Paulenz, "unsere Frühlings- und Herbstfeste sind auch ein Dankeschön an unsere Kunden.


Denise Engler aus Eisenhüttenstadt kaufte bei Azubi Michelle Ussat einen Topf mit Herbstblumen.

Als besondere Aktivität lief der Verkauf von Einkeller- ungskartoffeln und Herbstblumen. Daneben präsentier- ten sich junge Künstler aus der Stadt mit Musik und Tanz, und mit Grillwurst und Spanferkel hatten die Kunden die Möglichkeit, sich zu stärken. Zur Unter- stützung des Herbstfestes kam auch der Eisenhütten- städter Kräuterhexenverein, verkaufte frische Quark- bällchen und Kaffee, während ein paar Meter weiter Kinder auf der Hüpfburg tobten und beim Basteln ihren Spaß hatten. Viel Interesse fanden auch die Stände der Trödler, die für so manchen Besucher ein Schnäppchen boten.
Margit Paulenz hatte darüber hinaus Grund zur Freude, denn das gesamte Herbstfest, inklusive der Bestellung der Waren sowie die Einkellerungs- und Blumenaktion 

wurde von den Azubis vorbereitet und durchgeführt, das haben sie ganz toll gemacht.
Zu jenen, die daran beteiligt waren, gehörte Nico Vetter, Azubi im 2. Lehrjahr, zurzeit in der Abteilung Tiernahrung in der Ausbildung. Ihm gefalle besonders das Warenangebot bei Marktkauf und die Freundlichkeit der Kollegen. Das sehr gute Arbeitsklima fördert seinen Spaß am Lernen und er freut sich darauf, demnächst in der Süßwarenabteilung, seinem Lieblingsgebiet, ausgebildet zu werden. Die Berufswahl gehe auch auf Empfehlungen seiner Familie und Freunde zurück, die wohl sein Talent für das Verkaufen entdeckten.
Mit von der Partie war auch der Löschzug Innenstadt der Feuerwehr. Martin Krüger erklärte den Besuchern des Herbstfestes die Notwendigkeit der Installation von Rauchmeldern in der Wohnung, verwies dabei darauf, nur solche zu kaufen, die VdS-geprüft sind und über ein CE-Kennzeichen verfügen. Auch die gibt es bei Marktkauf.
Marktkaufkunden sollten als nächsten Termin den 15. Dezember vormerken, dann gibt es bei Bratwurst und Glühwein die traditionelle Feuerwerksaktion.

13.9.17

Projekttag an der Gesamtschule 3
INSTANT ACTS gegen Gewalt, Rassismus und Islamophobie
(Eisenhüttenstadt/hn) Eine Gruppe internationaler Künstler, alle Mitglieder des Vereins "Interkunst e.V." kamen am 13. September zu einem Kulturen übergreifenden Werkstatttag an die Gesamtschule 3. Unter dem Titel "Instant Acts - gegen Rassismus und Gewalt" hatten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 die Möglichkeit zu Begegnungen mit jungen Menschen aus anderen Ländern.


Projektleiter Til Dellers begrüßte die Schülerinnen und Schüler und stellte ihnen das Künstlerteam vor.

"Die jungen Künstler kommen aus ganz vielen Teilen der Welt", erklärte Projektmanager Til Dellers, "wir haben hier 14 aus einer Gruppe von 300 Bewerberinnen und Bewerbern ausgesucht." Palästina, Israel, Tschechien, Polen, Brasilien und Burkina Faso sind einige der Herkunftsländer der jungen Menschen, die mit ihren Kunstformen für Toleranz und Gemeinsamkeit warben. In Arbeitsgruppen wie Breakdance, moderne Musik, Akrobatik, orientalischer Tanz, Jonglieren, Freestyle-Fußball, arabisch Singen, Trommeln, Geschichten erzählen und Beatbox hatten die Neuntklässler die Möglichkeit, unter Anleitung in diese Künste hinein zu schnuppern, um sie dann später ihren Klassenkameraden zu präsentieren.
"Zum 11. oder 12. Mal beteiligen wir uns bereits an 

diesem Projekt", erklärte Antje Hoffmann, eine der beiden stellvertretenden Schulleiterinnen, "angefangen hat alles mit unserer Projektteilnahme im Frankfurter Kleistforum." Damals war alles noch nicht so bekannt und die Schüler waren immer total begeistert. Die Zahl der interessierte Schulen stieg bald rasant an, die Chancen, Karten dafür zu bekommen wurden im gleichen Maß schlechter, so dass ein Gespräch mit Til Dellers dazu führte, dass die Künstler in die Schule kamen. "Der Hintergrund des Projekts ist, der, dass es sich gegen Gewalt, Rassismus und Islamophobie richtet", so Antje Hoffmann, "die Begegnung mit Künstlern aus vielen Ländern ist für unsere Schüler und die Schule eine unglaubliche Bereicherung."
Im Projekt "Capoeira" bekamen die Schüler einen Einblick in den Kampftanz der aus Afrika nach Brasilien verschleppten Sklaven. Petra aus Tschechien unterwies die Schülerinnen im Beattanz.

Gut dran ist, wer in Englisch kommunizieren kann, denn die Künstler bringen auch internationale Jugend- kultur mit, Dinge die bei den Schülern einfach gut ankommen und ihnen die Schule als offenes Haus erleben lassen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass im Haus auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterrichtet werden ist es wichtig, dass ihre deutschen Schulkameraden etwas über die anderen Kulturen erfahren. "Man ist hier Schüler unter Schülern, nicht mehr und nicht weniger", ergänzt Schulleiterin Ute Tupy mit Verweis darauf, dass alle gleichberechtigt behandelt werden.

11.9.17

Presseinformation Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH
Einladung zum Tag der offenen Tür
Am 23.09.2017 sind alle Bürgerinnen, Bürger und vor allem die Kinder eingeladen, uns in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr zu besuchen. 
Organisatoren sind in diesem Jahr die Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH und die Arbeits- gruppe des Netzwerkes „Frühe Hilfen und Gesunde Kinder“ des Landkreises Oder-Spree. 
Die Besucher können sich an den Ständen des Netzwerkes sowie am Stand der AOK und der BKK infor- mieren. Im Erdgeschoss des Krankenhauses befinden sich weitere Informationsstände, so die Schmerzthe- rapie, die Ernährungsberatung und der Sozialdienst. 
Zusätzlich werden Führungen angeboten – auf einem Rundgang können die Bereiche Funktionsdiagnostik, Operationssaal, Radiologie, Herzkatheterlabor, Physiotherapie und Geriatrische Tagesklinik besichtigt werden. Ihre Fragen werden vor Ort von den ärztlichen Mitarbeitern des Krankenhauses sowie dem Team der Radiolo- gischen Praxis beantwortet.
Der Außenbereich – vor dem Haupteingang des Krankenhauses – steht vorrangig den Kindern zur Verfügung. Viele Mitmachaktivitäten, wie zum Beispiel basteln an verschiedenen Ständen, der Rollerparcour, 4-Gewinnt, Zorbball, Hüpfburg u.a. sollen unseren Jüngsten an diesem Tag viel Spaß bereiten. 
Auch der Blick in einen Rettungswagen sowie in eine Feuerwehr dürfte für Groß und Klein von Interesse sein.
Während der gesamten Veranstaltung ist die Versorgung mit Getränken, und Imbiss sichergestellt. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher bei hoffentlich schönem Wetter.
Till Frohne
Geschäftsführer

11.9.17

Bürgermeisterkandidat besucht Unternehmen
(Eisenhüttenstadt/hn) Der Eisenhüttenstädter Bürgermeisterwahlkampf geht in die Zielgerade. Am kommen- den Sonntag wird der Wähler entscheiden, wer künftig im Rathaus die Geschicke der Stadt lenken soll.
Einer der drei Bewerber um das Bürgermeisteramt ist Thomas Rein, der als parteienunabhängiger Kandidat ins Rennen geht.
Am 11. September besuchte Rein die Firma Preußenglas, um mit Geschäftsführer Norbert Schenk über Ideen zu sprechen, wie er im Falle seiner Wahl Veränderungen zu Gunsten der Bürger herbei führen kann. "Ich will keine Versprechen abgeben, außer dem, dass ich mich mit ganzer Kraft für die Umsetzung der erhaltenen Vorschläge einsetzen werde", so der Bürgermeisteramtsbewerber, dessen Wunsch es ist, dass sich der Eisenhüttenstädter Bürger in seiner Stadt wohler fühlt und sich mehr mit ihr identifiziert.


Thomas Rein lässt sich von Karsten Rost die Funktionsweise einer Rahmensetzstation erklären.

Dazu gehören zum Beispiel das Leben in der Innenstadt, das Umfeld, Mieten und soziale Lage sowie der Arbeitsmarkt. Viel Gutes sei vorhanden, jedoch verbesserbar, und dafür will Thomas Rein die Einwohner der Stadt in Anspruch nehmen. "Mir schwebt neben der Stadtverordnetenversammlung ein außerparlamentar- isches Plenum, worin sich der Bürger dem Bürger- meister und den Abgeordneten gegenüber besser und direkter äußern kann, vor", so Rein. Er könne sich auch vorstellen, dass Stadtteilsprecher einen direkten Draht zum Bürgermeister und den Abgeordneten haben, ebenso wie Sprecher der Jugend, die ihre Kompetenzen in die Stadtpolitik einbringen. Jede Idee ist es wert, aufgenommen und bei Realisierbarkeit umgesetzt zu werden.

Ein besonderes Augenmerk will Thomas Rein seinen Kontakten zur Wirtschaft widmen. Sie seien ja bereits vorhanden und sollen eine Intensivierung erfahren. Dabei geht es ihm nicht nur um die Belange der großen und mittelständischen Unternehmen, sondern auch um die Interessen von Kleinstbetrieben wie der Friseurin oder dem Computerfachmann von nebenan, die ja mit ihren Steuern auch zum Gemeinwohl beitragen. Eine gute wirtschaftliche Situation fördere auch die Lebendigkeit und Attraktivität der Stadt für ihre Bewohner. "Meine Idee ist es, die Wirtschaft an einen Tisch zu bringen und die Vorschläge der Unternehmer in die Politik einfließen zu lassen", so Rein. Dabei steht ein breiter Branchenmix im Focus, um den Menschen durch Schaffen von Arbeitsplätzen eine Lebensperspektive in Eisenhüttenstadt zu geben und sie damit am Wegzug zu hindern.
Bezüglich des demografischen Wandels stellt Rein erfreut fest, dass sich Gewerbe und Dienstleistungen gut entwickelt haben, die sich in ihrer Arbeit auf den älteren und alten Menschen konzentrieren. Pflegedienste, Wohnraumanpassungen durch die Vermieter und Altenheime leisten eine hervorragende Arbeit, aber es komme auch darauf an, die Preise so zu gestalten, dass sie von Rentnern bezahlbar sind.
Bezüglich des viel diskutierten bedingungslosen Grundeinkommens und zu einer Grundrente vertritt Thomas rein die Position, dass es dafür noch zu früh ist und jeder selbst etwas für seine Altersversorgung tun soll. In diesem Zusammenhang erhebt er die Forderung, dass geringfügig bezahlte Berufsgruppen bessere Einkommen erzielen müssen, zum Beispiel durch Preiserhöhungen bei bestimmten Dienstleistungen. Dazu gehöre auch das Ausschalten von Preisdumping bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.
Bezüglich der Vereinslandschaft ist Thomas Rein der Auffassung, dass jeder, der sich im Freizeitbereich engagiert, Hochachtung verdient und Eigeninitiative unterstützt werden muss. Dabei setzt er auf eine Wirtschaft, die sich angesprochen und integriert fühlt, und als Antwort darauf die Arbeit der Vereine fördert.
"Es wurde bisher viel geleistet, das ist unbestritten", so Rein, "ich möchte da auch nichts negativ reden, aber es gibt noch viele Potenziale für die Weiterentwicklung. Da wird uns sicher vieles einfallen."

9.9.17

AMI GO HOME!
Tausende protestieren gegen US-Drohnen - Und deutsche Medien schweigen?

© Sputnik/ M. Joppa
Mehr als 5000 Menschen bilden entlang der US-Airbase Ramstein nahe Kaiserslautern eine Menschenkette. Sie protestieren gegen tödliche Drohnenangriffe, sie haben genug vom Kuschelkurs der Bundesregierung gegenüber den USA und sie wollen vor allem eins: endlich Frieden. Doch in den deutschen Medien ist davon kaum oder gar nichts zu sehen...

9.9.17

Tolle Erntefeststimmung in Neuzelle
(hn) Auf etwa 3000 Gäste schätzte Frank Matheus, Vorsitzender der Agrargenossenschaft Neuzelle, die Zahl der Gäste, die am 9. September zum traditionellen Erntefest, das unter dem Motto "Vom Korn zum Brot" stand, kamen. Wer mit dem Auto anreiste, bekam für einen Euro Parkgebühr einen 10-kg Sack Kartoffeln überreicht, so dass sich der Besuch schon aus dieser Sicht lohnte.

Doch was die Gäste auf dem Festplatz erwartete, war erstklassiges Vergnügen, sowohl kulinarisch, als auch bezüglich der Offerten von Händlern und Handwerkern, ergänzt durch viele Mitmachangebote. Eine kommen- tierte Technikausstellung zu besuchen sowie die Mög- lichkeit, auf dem Traktor oder im Mähdrescher mitzu- fahren, rundete das vielseitige Programm ab.
Nach dem Einzug der Erntepaare unter der Führung von Jochen´s Jungs, die mit zünftiger Marschmusik aufspiel- ten, begrüßte Frank Matheus die bereits um 11 Uhr zahlreich erschienen Gäste und gab einen Überblick über die Aktivitäten der Genossenschaft und den Verlauf der Ernte, die bei den Wetterkapriolen des vergangene Sommers bezüglich der einzelnen Früchte unterschiedl- iche Ergebnisse brachte.
Dann richtete sich die Aufmerksamkeit der Gäste auf die Schauvorführung des traditionellen Dreschens mit Dreschflegeln, bis zum Einsammeln der Roggenkörner 


Stargast Franziska Wiese sang sich im Nu in die Herzen ihres Publikums und Fanclubs.

und deren Übergabe an die Müllroser Oderland-Mühlenwerke, die das Erntegut nun zu Mehl verarbeiten werden. Mühlen-Geschäftsführer Thomas Ludwig erläuterte das weitere Verfahren und bot den Gästen an, Roggen- und Weizenmehl verschiedener Verarbeitungsstufen zu probieren. Sein Unternehmen wird im Sinne der Aktion, regionale Produkte an den Kunden zu bringen, das Mehl künftig über Discounter vor Ort anbieten. Zu den bestehenden Großkunden gehört bereits die Gubener Großbäckerei Dreißig, deren Vertreter die Qualität des Mehls lobte, jeder Kuchen soll damit gelingen.

Interessiert sahen die Gäste zu, wie früher das Getreide gedroschen wurde. Über die Arbeitsbedingungen auf modernen Großgeräten informierte die kommentierte Technikausstellung.

Im Anschluss an die Schauvorführung erfolgte die Auszeichnung und Siegerehrung im alle drei Jahre statt- findenden Dorfwettbewerb, worin die Attraktivität von Dörfern in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht bewertet wird. Hier konnte Neuzelle sich mit 64,65 von 80 Punkten gegen Pieskow (63,37), Güldendorf (62,71), Schwerzko (62,38) und Kobbeln (56,24) durchsetzen und wird am Landeswettbewerb Teil nehmen.
Nach den Bühnenprogrammen der Grundschule Am Fasanenwald und es Mixdorfer Schlaubegetümmels, zog Stargast Franziska Wiese das Publikum in ihren Bann, eroberte mit ihrem Temperament und ihren Liedern im Nu dessen Herzen.
Den Abschluss des Bühnenprogramms bildete die Modenschau des Gubener Modehauses AWG, das über die Mode der kommenden Herbst-Winter Saison informierte.

9.9.17

10. Eisenhüttenstädter Friedensforum
Es wächst hienieden Brot genug
(Eisenhüttenstadt/hn) Ein Zitat aus Heinrich Heines "Deutschland - ein Wintermärchen" war das Motto des 10. Eisenhüttenstädter Friedensforums, das am 9. September im "Roten Café" stattfand. Prominente Gäste dieser Veranstaltung waren die Eisenhüttenstädter Bürgermeisterin Dagmar Püschel und die Kandidaten zur Bundestagswahl Thomas Nord (Die Linke) sowie Dr. Franz Berger (SPD).


Anna Sirotkina trug das ergreifende Gedicht einer Fukushima-Schülerin vor.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel erläuterte den Gästen den Inhalt der "Majors for Peace" Aktivität.

Anlässlich dieses Tages wurde vor dem Friedrich-Wolf- Theater die Bürgermeisterfahne "Majors for Peace" (Bürgermeister für den Frieden) gehisst, die als Friedenssymbol einer internationale Organisation von Städten, die sich der Friedensarbeit, insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben, dient. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet und vereinigt inzwischen 7.392 Mitgliedsstädte in 162 Ländern.
Nachdem Dr. Ilona Weser, die zusammen mit Mechthild Tschierschky und Ludmila Hypius das Eisenhütten- städter Friedenshaus gründete, die Gäste begrüßt hatte, trug Anna Sirotkina, Schülerin am Albert- Schweitzer-Gymnasium und Mitglied der SODI-Gruppe Eisenhüttenstadt ein erschütterndes Gedicht mit der Forderung an die Politiker, die Interessen der Menschen ihrer Länder zu vertreten,  einer Fukushima-Schülerin aus dem Jahr 2011 vor, das mit dem Satz endete: "Wir Katastrophenopfer werden dem Staat, der uns ver- nachlässigt hat nie verzeihen, wir werden ihn immer hassen".
Danach sang die Sprecherin der AG Patenschaften an der Gesamtschule 3, Kao Miyaa (Künstlername), à capella ein englisches Lied über das Leben auf einem fröhlichen Karussell und die Schwierigkeit, einen Kämpfer zu finden.
Mechthild Tschierschky verwies darauf, dass die großen

Ereignisse der Vergangenheit ihren Ursprung in Not und Unrecht haben. Hunger trotz fleißiger Arbeit, die Früchte des Feldes, die technischen und gesellschaftlichen Produkte, die Erfindungen gehören den Menschen nicht. So sind sie auf die Straße gegangen, haben Widerspruch angemeldet und konnten ihrem Verlangen ein kleines Stück näher kommen. Nun sind 95 Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Völker gefragt, die am 31. Oktober 2017 unter der mahnenden Überschrift: "Planet Erde für Menschen bald nicht mehr bewohnbar" an eine Kirchentür genagelt werden können. Tschierschky nahm auch Bezug auf eine kürzlich erschienene Streitschrift von Prof. Dr. Karl Döring, worin er den Zustand der Welt untersucht Thesen aufstellt, wie es möglich ist, den Missständen zu begegnen. Sie selbst hatte bereits im Jahr 2005 mit ihren 95 Thesen einen Vorschlag zur Gesellschaftsreform unterbreitet. Priorität hat darin der Kampf gegen die weitere Aufrüstung. In diesen Kampf sollen nicht nur die Bürger einbezogen werden, sondern auch Industrie- betriebe, die an Rüstungsaufträgen verdienen. Als gutes Beispiel nannte Tschierschky in diesem Zusammenhang Arcelor Mittal Eisenhüttenstadt, das keinen Rüstungsbetrieb mit seinem Stahl beliefert.

8.9.17

Neue Cafeteria im OSZ Eisenhüttenstadt
(hn) Lange haben Lehrer und Schüler darauf gewartet: Einen Ort zuhaben, in den sie sich für einen Imbiss zurück ziehen und wo sie in angenehmer Atmosphäre die Freistunden verbringen können. Seit einer Woche ist nun Wirklichkeit, was 20 Jahre der Planung bedurfte - die Cafeteria wurde ihrer Bestimmung übergeben.


Von Glaswänden umrahmt bietet die neue Cafeteria einen angenehmen Aufenthalt für die Auszubildenden.

 Marius Perret überreichte im Beisein von Standortleiterin Birgitt Fischer als Dankeschön einen Blumenstrauß an Edeltraud Krüger.

Joachim Schenk, Schulleiter des Oberstufenzentrums Oder-Spree mit den Standorten Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt, begrüßte die vielen Gäste, die zur Übergabe dieses "schönen neuen Schulgebäudes" erschienen waren, darunter nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch ehemalige Mitstreiter, Mitarbeiter des Architekturbüros und Vertreter der Kreisverwaltung als Träger der Schule. Er bedankte sich bei allen Akteuren, die den Bau entsprechend des Zeit- und Kostenplanes realisiert haben und sprach Landrat Rolf Lindemann ein besonders Dankeschön dafür aus, dass er ständig ein offenes Ohr für die Belange der Bildungs- einrichtungen hat. Schenk erinnerte daran, dass in Sichtweite bis vor Kurzem mehr als 12 Jahre ein Imbiss- wagen stand, der bei Wind und Wetter von Edeltraud Krüger, die nun in der Cafeteria weiter beschäftigt wird, betrieben worden war, um die Azubis zu versorgen. Diese Form sei aber für eine Bildungseinrichtung dieser Dimension nicht mehr standesgemäß, denn Bildung benötige rundherum Bedingungen, die das Lernen fördern.
Landrat Lindemann zeigte seine Freude darüber, dass "das Elend eines Provisoriums" sein Ende fand und die Bauarbeiten pünktlich zum Schuljahresanfang abgeschlossen werden konnten. Nun stehen noch der Abriss einer Baracke in den Herbstferien und die Gestaltung der Außenanlagen in den Sommerferien 2018 auf dem Plan, einen fertigen Schulstandort zu schaffen. Viele Veränderungen hatte es in den vergangenen 23 Jahren seit der Übernahme der Schule

durch den Landkreis gegeben, immer wieder wurde saniert, gebaut und neu ausgestattet. Nun ist sichtbar, dass die Mühe sich gelohnt hat und die Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Ausbildung erfahren.
Schüler Marius Perret danke namens seiner Mit-Azubis für das neue Gebäude, das genügend Sitzmöglich- keiten bietet, um nicht nur Speisen einzunehmen, sondern auch Freistunden zu verbringen. Nun müssen nicht mehr die Schulflure dafür herhalten. Er stellte fest, dass die Angebote der Caféteria, darunter täglich zwei Mittagsgerichte, von den Schülern gern in Anspruch genommen werden. "Worüber wie uns aber besonders gefreut habe war, dass wir von einem bekannten Gesicht betreut wurden - unserer Edeltraud Krüger", so Marius, "wir schätzen an ihr besonders ihre freundliche und hilfsbereite Art und lieben es, mit ihr Smalltalk zu führen." Obwohl sie bereits im Rentenalter ist, macht es ihr Spaß, für die Schüler zu arbeiten, wofür er sich mit einem Blumenstrauß bedankte.

6.9.17

Vorsicht vor Kennzeichenhändlern
(LOS/Behnke) seit Anfang September können Fahrzeughalter im Landkreis Oder-Spree aus insgesamt vier Unterscheidungskennzeichen wählen. Neben dem bekannten Kennzeichen "LOS" werden auch die Kombi- nationen "BSK", "FW" und "EH" wieder vergeben. Diese Kennzeichen waren in den ersten Tagen stark nachgefragt. Bislang (6. September 2017) wurden bereits fast 4.000 Kennzeichen mit den neuen Kürzeln vergeben oder reserviert. Am stärksten ist die Nachfrage für das Altkennzeichen "EH".
"Wir beobachten allerdings, dass die große Menge an verfügbaren neuen und vor allem kurzen Kennzeichen, zunehmend einen Handel mit den neuen Kennzeichen in Gang gesetzt hat, beispielsweise mit den manchen Bürgern prestigeträchtig erscheinenden 1er-Kennzeichen", schildert Michael Rose, Leiter des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung und kündigt als Reaktion darauf eine sofortige Änderung der Zulassungspraxis an. Hat der Kreis bisher ein Kennzeichen gegen Vorlage der Reservierungsbestätigung auch unabhängig vom Namen des Reservierenden ausgegeben, so wird diese Praxis nun eingestellt. "Ab sofort wird ein reserviertes Wunschkennzeichen ausschließlich auf den Namen zugeteilt, auf den es auch reserviert wurde", stellt Michael Rose klar. Ausnahmen werde es nur noch für namensgleiche Familienmitglieder geben.
Da es keinen Rechtsanspruch auf Zuteilung eines bestimmten Kennzeichens gibt, behält sich der Landkreis Oder-Spree vor, alle Reservierungen von Kennzeichen zu löschen, die in Onlineportalen oder auf anderen Wegen zum Kauf angeboten wurden oder werden. Kennzeichen sollte nur reservieren, wer tatsächlich die Absicht hat, ein Fahrzeug auch auf seinen Namen zuzulassen.
Für die Reservierung eines Wunschkennzeichens im Internet sollte ausschließlich der Onlinedienst auf der Webseite des Landkreises unter https://web.landkreis-oder-spree.de/wkz/wunschkennzeichen genutzt werden.

Mario Behnke
Pressesprecher Landkreis Oder-Spree

2.9.17

ABC-Schützen bekamen ihre Schultüten
(Neuzelle/hn) Wie allerorten im Land Brandenburg hatten auch die Neuzeller Schulanfänger am vergangenen Sonnabend ihren großen Tag. Während einer Feierstunde in der Mehrzweckhalle hieß Monika Müller, Leiterin der Grundschule am Fasanenwald die 47 Erstklässler willkommen und wünschte ihnen viel Spaß beim lernen.


Erwartungsvoll blicken die neuen ABC-Schützen ihrer Schulzeit entgegen.

"Es ist immer etwas sehr Schönes und Besonderes, eine erste Klasse einzuschulen", sagte Ramona Krüger, seit 23 Jahren Lehrerin an der Grundschule, "damit sind immer ganz, ganz viele angenehme und aufregende Gefühle verbunden." Doch bevor die begehrten Tüten mit ihrem geheimnisvollen Inhalt überreicht wurden, zeigten die nunmehr Zweitklässler ein kleines Programm, das sowohl die neuen Schüler als auch deren Eltern und Großeltern, die zahlreich zur Einschulungsfeier erschienen waren, auf die neue Zeit einstimmen sollte. Die Einschulungsfeier wurde vom Akkordeonorchester Oder-Spree musikalisch umrahmt. Der Förderverein Regenbogen lud die Gäste im Anschluss an die Feier- stunde zu einem Sektempfang ein.

1.9.17

Kundgebung gegen den Krieg
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 1. September jährte sich zum 78. Mal der Tag des Überfalls der deutschen Wehr- macht auf Polen. Aus diesem Anlass versammelten sich trotz strömenden Regens mehr als 20 Eisenhütten- städter Friedensfreunde am Obelisken auf dem Platz des Gedenkens, um ihre Stimme gegen die wieder allgegenwärtige höchste Gefahr eines neuen Weltenbrandes zu erheben und Blumen zur Erinnerung an die Opfer der Kriege nieder zu legen.

Heidi Wiechmann, Vorsitzende der Basisorganisation Region Eisenhüttenstadt der Partei "Die Linke", begrüßte die Anwesenden und verwies darauf, dass der 2. Weltkrieg 80 Millionen Leben kostete. "Ich finde das Wort Antikriegstag noch viel, viel wichtiger", sagte sie, "wir müssen wirklich dafür stehen, dass es nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus gibt." Betrachte sie die aktuelle Lage, bekomme sie eine Gänsehaut, ganz einfach aus der Angst heraus, was gegenwärtig wieder passiert. Wiechmann forderte, Waffenexporte zu stoppen, nirgends dürfen deutsche Waffen für Kriegszwecke eingesetzt werden.
Dr. Ilona Weser vom Eisenhüttenstädter Friedenshaus stellte fest, dass dauerhafter Frieden möglich ist und es dabei auf jeden Einzelnen ankommt. In der Eisenhüttenstädter Friedensinitiative fanden sich Menschen unterschiedlichsten politischen Hintergrundes und aus mehreren Generationen zusammen, um ihr Möglichstes zum Erhalt des Friedens zu tun. Aus dieser Initiative ist dank des Engagements von Mechthild Tschierschky, Ludmilla Hypius und Ilona Weser das Eisenhüttenstädter Friedensforum hervor gegangen, das am 9. September um 10 Uhr im "Roten Café" in der Lindenallee unter dem Thema "Es wächst hienieden Brot genug für alle Menschenkinder" (Heinrich Heine, Wintermärchen) seine 10. Auflage erfährt. "Dauerhafter Frieden soll nicht nur Wunschdenken sein", so Weser angesichts vieler gegenwärtiger regionaler Kriege, "sondern eine dauerhafte Perspektive."

1.9.17

Senioren feierten Sommerfest
(Eisenhüttenstadt/hn) Hoch her ging es am 1. September im Städtischen Alten- und Altenpflegeheim.
Anlässlich des Heimgeburtstages findet an diesem Tag alljährlich das Sommerfest statt, das angesichts des regnerischen und kühlen Wetters eher ein Herbstfest war. Das änderte jedoch nichts an der Feierlaune der Bewohner, die sich in den Speisesaal zurückgezogen hatten.

Geschäftsführerin Gerlinde Fürstenberg eröffnete das Fest mit einer kurzen Begrüßungsrede und wünschte einen schönen Nachmittag bei einem Programm, das sich die Organisatoren ausgedacht hatten.
Zuerst erfreute Bärbel Conrad die Senioren als Helga- Hahnemann-Double mit Liedern der großen Enter- tainerin, danach führte Bürgermeisterkandidat Frank Balzer eine Versteigerung zu Gunsten der Heimtiere durch. Damit ist nun weiterhin die Futterversorgung für die Vögel in der Voliere und die Kaninchen Adam und Eva gesichert.
Zum Abschluss des bunten Nachmittags spielte der EKO-Spielmannszug auf.