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06.06.17

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Es ist Blödsinn, von einem "Rechtsstaat" zu sprechen, wenn das Recht dazu dient, die Gerechtigkeit zu betrügen.

JP

    


4.6.17

14. Kanalfest teilweise ins Wasser gefallen
(Eisenhüttenstadt/hn) Ein ereignisreiches, wenn auch ziemlich nasses Pfingstwochenende liegt hinter den Eisenhüttenstädtern. Das 14. Kanalfest am Trockendock bot wieder viele Attraktionen für die ganze Familie, mit Musik, Tanz, Spaß und natürlich viel Sport.


Nass, aber glücklich, Ariane Knauth, Josephine Schmeck und Lisa Rudolph von den Carma-Chicks.

Während es am Sonnabend noch trocken blieb, öffnete der Himmel am Sonntag mehrmals seine Schleusen, so dass die Wettbewerbsteilnehmer auf dem Wasser diesen nicht nur von unten, sondern auch in ziemlicher Fülle von oben hatten und Gäste ihre Regenschirme aufspannen mussten.
Neun Mannschaften hatten sich für das Drachenboot- rennen angemeldet, darunter die Tänzerinnen des Carma Chicks Tanzsport- und Kulturverein e.V. mit ihrer Chefin Carolin Pagel. Unter ihrem Motto "Wir geben alles, nur nicht auf" gingen sie mit männlicher Unter- stützung ins Rennen, dem Regen trotzend und voller Hingabe paddelten sie, was das Zeug hielt. Da nur drei Boote zur Verfügung standen, mussten mehrere Läufe absolviert werden, bis der Sieger fest stand. Wie 

erwartet, holten sich die Favoriten der "Beeskower Spreeteufel" den Sieg vor den Eisenhüttenstädter Mann- schaften "Rückwärtsfahrer" und "Gefährliche Wildenten".
So richtig Gaudi gab es dann noch beim Badewannenrennen, vor dessen Beginn die Besucher bereits die fantasievollen Konstrukte, die von ihren Erbauern über den still gelegten Kanalabschnitt gesteuert werden sollten, bestaunen konnten. Doch bevor das Startsignal kam, mussten die Kameraden der Wasserwacht in Aktion treten, um das Badewannenboot von GeWi-Geschäftsführer Oliver Funke, das, von einer Strömung erfasst, auf dem Kanal trieb, zur Startposition zu bugsieren. In Badewannenrennen siegte Matthias Retzer.


Die Carma-Chicks übten auf dem Weg zum Startpunkt den Gleichschlag.

GeWi-Geschäftsführer Oliver Funke bringt seine Badewanne in Startposition.


31.5.17

Senioren trafen sich zur Sternwanderung
(Eisenhüttenstadt/hn) Am letzten Maientag trafen sich Eisenhüttenstädter Senioren zu ihrer zweiten Aktion im Rahmen des alljährlich stattfindenden Seniorentriathlons, der von der Senioren- und Behindertenbeauf- tragten der Stadtverwaltung Andrea Peisker organisiert wird.


Vor dem Haus des Sports startete die Wandergruppe von Werner Niemack.

Die Ersten, die bei Andrea Peisker (re.) ihren Stempel erhielten, waren (v.l.n.r.) Marianne Stengler, Elli Petzold, Gerlinde Foth und Edelgard Reichel.

Angekommen.

Von 5 Startpunkte aus begaben sich Wanderer, Nordic Walker und Radfahrer auf ihre ca. anderthalbstündige Tour zum Kulturhaus Marchwitza in den Diehloer Bergen, wo sie nicht nur der begehrte Teilnahmestem- pel, sondern auch ein kleiner Imbiss erwartete.
 
Vor dem Haus des Sports in der Waldstraße startete die Wandergruppe von Werner Niemack über den Stahl- Sportplatz und durch Schönfließ, Tiefer Weg und über den Rosenhügel in Richtung des Ziels. Seit vielen Jahren ist er selbst dabei, übernahm nach dem Tod von Erika Keil die Gruppe und ist nun mit 20 bis 25 zumeist Seniorinnen regelmäßig dabei. "Wir haben viele, die allein sind und auf Gelegenheiten warten, heraus und unter Leute zu kommen", so Niemack, "unsere heutige Route ist siebeneinhalb Kilometer lang, und bisher weiß keiner, wo es entlang geht."
 
Jedes Jahr gibt es ein zentrales Ziel für die Sternwanderung, erklärte Andrea Peisker und verwies darauf, dass der dritte teil des Triathlons am 14. Juni der Seniorengymnastiktag sein. Es gibt aber für jene, die an einer Veranstaltung nicht teilnehmen konnten eine weitere Möglichkeit, den dritten Stempel zu bekommen, und zwar am 13. Juni zum Seniorenschachturnier in der Lindenallee. Peisker bedankte sich beim Interkultur-Viel-Farben Verein, der das Klubhaus Marchwitza betreibt, für den vorbereiteten Imbiss.
 
Angelika Schmidt, genannt Charlotte, vom Verein freute sich besonders, für die Senioren da sein zu können, denn in vergangenen Jahren war das Haus auch immer ein Seniorenhaus. "Heute gibt es alles, was Senioren kennen, alles selbst gemacht", so Charlotte, "Kartoffel- und Gurkensalat, Kirschkuchen, Kartoffelsuppe und Bouletten für ca. 80 Personen stehen bereit. Wir können das".

31.5.17

Rente muss für ein gutes Leben reichen
(Eisenhüttenstadt/hn) Mit der Forderung, die Rente muss für ein gutes Leben reichen, wobei die Betonung auf "gutes" liegt, geht der DGB in Sachen Rentendiskussion in die Offensive. So kamen am Mittwoch Morgen um halb Sieben Sebastian Walter, Regionsgeschäftsführer des DGB Ostbrandenburg und Auszubildende Julia Harbsmeier nach Eisenhüttenstadt, um am Bahnhof kleine Tüten mit Informationsmaterial, Kaffee oder Tee und einem Müsliriegel zur Stärkung zu verteilen.


Rahel Sachs (mi.) gehört zu jenen, die nach Tarif bezahlt werden und für die das Rentenalter noch in weiter Ferne liegt.

Marko Lorenz aus Eisenhüttenstadt hatte gleich ein ganzes Paket Fragen an Sebastian Walter.

"Vor einem knappen halben Jahr haben wir als Gewerkschaftsbund gemeinsam mit Einzelgewerkschaften die Kampagne gegen den Sinkflug der Renten ins Leben gerufen", erklärte Sebastian Walter, "gerade in Ostbrandenburg rutschen immer mehr Menschen in die Altersarmut." Zwischen Uckermark und Frankfurt (Oder) ist in den letzten 5 Jahren der Anteil derjenigen, deren Rente nicht zum Leben reicht, um 40% gestiegen und sind trotz 45jähriger Lebensarbeitszeit auf Grundsicherung angewiesen. "Wir wollen die Politik in die Pflicht nehmen, denn dieses Rentensystem ist eine Folge von politischen Fehlentscheidungen", so Walter, "und das muss geändert werden." Es darf keine weitere Privatisierung des Rentensystems auf Kosten der Rentnerinnen und Rentner geben, das Rentenniveau muss wieder auf über 53% des Einkommens angehoben werden. Viele existieren mittlerweile auf Hartz-IV-Niveau, was keineswegs für ein gutes Leben ausreicht. "Jetzt im Wahlkampf fordern wir alle Parteien auf, etwas zu ändern", fügte Walter hinzu, "auch wir sind für jeden Vorschlag offen, der die gesetzliche Rente stärkt." Bisher hat nur Die Linke eine konkrete Forderung aufgestellt: Die Einführung einer Mindestrente von 1050€. Auch andere Parteien hätten Vorschläge, aber endlose Diskussionen schieben die Lösung des Problems, ein würdiges und gutes Leben im Alter zu gestalten, immer wieder weiter hinaus.

30.5.17 Stadt Eisenhüttenstadt, 30.05.2017, Pressemitteilung 100/05/2017
Veranstaltungshöhepunkte zur Brandenburgischen Seniorenwoche 2017 in Eisenhüttenstadt

Die Behinderten- und Seniorenbeauftragte möchte im Rahmen der 24. Brandenburgischen Seniorenwoche auf folgende Veranstaltungshöhepunkte hinweisen:

Montag, 12. Juni 2017
Eröffnungsveranstaltung mit dem Kinohit „Heißer Sommer“
Beginn 15.00 Uhr, Ort: Friedrich-Wolf-Theater, Karten 4,- € im Stadtteilbüro offis

Dienstag, 13. Juni 2017
Freiluft-Großschach-Turnier für SeniorInnen
Beginn: 15.00 Uhr, Ort: Freiluft-Schachfeld in der Lindenallee

Mittwoch, 14. Juni 2017
1. Senioren-Gymnastik-Tag
Beginn: 09.00 Uhr, Ort: Innenhof am Sitz des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt, Fährstraße

Mittwoch, 14. Juni 2017
Senioren-Sicherheits-Tag mit der Combo des Polizeiorchesters Brandenburg
Beginn: 12.30 Uhr, ab 14.00 Uhr Konzert; Ort: Hof des Städtischen Museums, Löwenstraße

Donnerstag, 15. Juni 2017
Sommerfest der Volkssolidarität
Beginn: 14.00 Uhr, Ort: Inselgaststätte, Karten: 10,- € bei der Volkssolidarität

Andrea Peisker
Behinderten- und Seniorenbeauftragte
30.5.17 Stadt Eisenhüttenstadt, 30.05.2017, Pressemitteilung 099/05/2017
Vorverkauf läuft! - „Heißer Sommer“ im Friedrich-Wolf-Theater
Passend zu den Temperaturen der vergangenen Tage wird der diesjährige Veranstaltungsreigen zur Senioren- woche in Eisenhüttenstadt mit einem Kinohit aus der Jugendzeit der älteren Generation eröffnet.
Unter dem Motto „Ein Kinotag wie damals…“ sind Schlagerfans und Cineasten zu einem ganz besonderen Genuss eingeladen: Der legendäre DEFA-Musikfilm „Heißer Sommer“ entführt sie auf eine Zeitreise in die eigene Jugend – mit Minirock, Kniestrümpfen und Dreiecksbadehose.

Am Montag, den 12. Juni 2017 ab 15.00 Uhr gibt es im Friedrich-Wolf-Theater ein Wiedersehen mit den damals noch jungen Schlagerstars Chris Doerk und Frank Schöbel und ein Wiederhören mit ihren 60 Jahre alten Ohrwürmern.
Eintrittskarten zum Preis von 4,- € sind ab sofort im Stadtteilbüro offis (am Busbahnhof), Tel. (03364) 280840 zu den Öffnungszeiten (Mo + Do 9-16 Uhr, Di 9 – 18 Uhr) erhältlich.

Andrea Peisker
Behinderten- und Seniorenbeauftragte
25.5.17

Erfolgreiche 2. Auflage: Klostermarkt -  Handwerk traf Kultur
(Neuzelle/hn) Am Männertag zog es wieder viele Ausflügler nach Neuzelle, nunmehr zur 2. Auflage von "Handwerk trifft Kultur", der Veranstaltung, die im vorigen Jahr den Bibulibustag ablöste. Gingen die Veran- stalter vor einem Jahr noch mit gemischten Gefühlen an ihr neues Vorhaben, konnten sie schließlich einen durchschlagenden Erfolg verbuchen, der den Entschluss, eine neue Tradition aufzulegen, beförderte.
Scharen von Radfahrern trafen auf dem Klosterhof nicht nur auf Kultur und altes Handwerk, sondern auch auf viele Zugreisende, die aus Berlin, Cottbus und anderen Orten kommend, via Brauhausstraße den Veranstaltungsort erreichten. Bereits auf diesem Weg wurden sie von Händlern und köstlicher Gastronomie empfangen, es duftete nach Bratwurst und Kartoffelsuppe, frischem Brot und geräuchertem Fisch, für jeden war etwas dabei.


Lucie Rambow aus Eisenhüttenstadt (li.) proboert sich, unterstützt von Heidi Wittgen, im Zentrifugieren von Milch.

Zu jenen, die altes Handwerk präsentierten, gehörte Stellmachermeister Reinhard Roggan aus Dammendorf, der viele nützliche Haushalts- und Landwirtschaftsuten- silien mitgebracht hatte. Steinmetz und Imkermeister stellten ihre Arbeit vor, die mittelalterliche fußbetriebene Drechselwerkstatt zog neugierige Blicke auf sich und das Bauernmuseum war mit einer Milchzentrifuge dabei, an der jedermann ausprobieren konnte, wie aus der Milch die Sahne gewonnen werden kann.
Touristische Informationen über die Region und darüber hinaus hinaus hatte Katrin Riegel vom Tourismusver- band Oder-Spree mitgebracht. Der Renner dabei waren die Entdeckertouren mit ihrem Mix aus Fahrradrouten, Wanderungen und Ortsrundgängen sowie die neue Fahrradbroschüre, die das besondere Interesse der Pedalritter fand.

Wer seine längeren Haare mal in eine neue Form bringen lassen wollte, war am Stand von Angelia Gneckow und ihren Mitstreiterinnen aus Bernau genau richtig. Historische holländische, englische und französische Flechtfrisuren, zum Teil gemischt, sorgten für viel Aufmerksamkeit und Geduld bei der Herstellung.
Während Händler und Aussteller ihre Angebote feil hielten, lief auf der Bühne ein vielseitiges Kulturprogramm, gestaltet von Neuzeller Vereinen und der Rahn-Schule.



 Altes Handwerk zog die Blicke vieler Gäste auf dem Klosterhof an. 

Auf der Brauhausstraße passierten die Gäste die Stände der Händler und Imbissangebote.

Alte Stellmacherkunst präsentierte Reinhard Roggan aus Dammendorf.

Sehr zufrieden mit der Besucherresonanz zeigte sich Ortsvorsteher Dietmar Baesler. "Wir wollten, nachdem die Brauerei ausgestiegen war, die Tradition, zum Männertag nach Neuzelle einzuladen, weiter führen", so Baesler, "wir können nicht etwas weg brechen lassen, was die touristische Entwicklung des Ortes befördert hat." Amtsdirektor Hans-Georg Köhler unterstützte das Vorhaben, das neue Konzept, Handwerk und Kultur zusammen kommen zu lassen, von Anfang an. Gemütlich solle alles ablaufen, mit vielen kleinen Highlights anstelle eines großen Events, was auch von den Neuzellern unterstützt wurde. Angesichts der vielen überregionalen Besucher können die Veranstalter nun resümieren: Berlin und Brandenburg wollen Neuzelle - erleben.

23.5.17

Durchblick im Schilderwald
(Eisenhüttenstadt/hn) Über ein volles Haus freute sich Verkehrsmoderator Gerhard Scheinert am 23. Mai in seiner allmonatlichen Verkehrsteilnehmerschulung "Mobil bis ins Alter" im Stadteilbüro "offis". Diesmal standen Verkehrszeichen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ein Thema, das besonders für ältere Kraftfahrer wichtig ist, denn die dazu gehörenden Vorschriften und Inhalte haben sich bei vielen im Vergleich zu in der DDR Gelerntem verändert. Vieles ist neu dazu gekommen, wobei es sich zeigte, dass die Seniorenrunde gut im Stoff steht.


Gerhard Scheinert erläuterte nicht nur die Bedeutung von Verkehrszeichen, sondern wies auch auf die Funktion einer Zusatzbeschilderung hin.

Wo ist am STOPP-Schild anzuhalten, warum hat es seine eigene Form und was ist zu beachten, wenn auf der Fahrbahn mit einer weißen durchgehenden Linie ein Radweg aufgemalt ist, waren zu klärende Fragen. Darüber hinaus referierte Scheinert zum Befahren von Fußgängerzonen, Geschwindigkeit und Parkverhalten in verkehrsberuhigten Zonen (Spielstraßen) und dem Fahrverhalten an Steigungen und Gefällestrecken.
"Ein großes Problem ist immer wieder das Parken in Parkbuchten", so Scheinert, "auch hier gilt, dass dies nur in Fahrtrichtung geschehen darf." Also, schnell mal nach links in die Parkbucht fahren, um beim Blumen- händler einen Blumenstrauß zu holen, ist verboten.
Einen großen Teil seines Vortrages widmete Gerhard Scheinert den Radfahrern. Ihre Teilnahme am
Straßen- verkehr zeigt eine ständig zunehmende Tendenz, so 

dass sowohl von ihnen, als auch von den Kraftfahrern neue, angepasste Verhaltensweisen gefordert sind. So plädiert er dafür, dass das Tragen von Fahrradhelmen ein unbedingtes "Muss" sei, um sich vor Kopfverletzungen bei Stürzen zu schützen.
Ein weiteres Problem sind die vielen Baustellen auf unseren Straßen. Hier regeln besondere Verkehrszeichen beispielsweise das Verhalten der Fahrer beim Einordnen in vorgegebene Fahrspuren. Unverständlich ist Scheinert, dass es immer wieder Autofahrer gibt, die die 2-Meter-Spur zum Überholen nutzen, obwohl ihre Fahrzeuge von Spiegelaußenkante links bis Spiegelaußenkante rechte breiter sind als die Fahrzeugbreite, die in den Fahrzeugpapieren angegeben ist. Für seine Empfehlung: "Fahren Sie entspannt in der rechten Spur, dann kommen Sie auch sicher durch den Baustellenbereich" fand er die ungeteilte Zustimmung der Runde.

22.5.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 22.05.2017, Pressemitteilung 093/05/2017

9. Eisenhüttenstädter Sternwanderung für Senioren
Als zweite Disziplin des diesjährigen Eisenhüttenstädter Senioren – Triathlons findet am Mittwoch, den 31. Mai 2017 ab 9.30 Uhr die 9. Eisenhüttenstädter Sternwanderung für Senioren statt.

Unter dem diesjährigen Motto „Als Wanderflitzer zum Marchwitza“ führen alle Routen zum gemeinsamen Ziel aller Wanderer, dem Haus Marchwitza in den Diehloer Bergen. 

Wer Lust zum Mitwandern, Mitradeln oder Mit-Walken hat, findet sich bitte pünktlich bis 09.30 Uhr an einem der folgenden Treffpunkte ein:

Route 1:        7,5 km Wanderung über Schönfließ
Treffpunkt:     09.30 Uhr Haus des Sports (Stahlsportplatz Waldstraße)
Wanderleiter: Herr Niemack, Frau Lange

Route 2:        5 km Wanderung über Diehloer Berge und Goldfischteiche
Treffpunkt:     09.30 Uhr Gasthaus Städtisches Altenheim, Poststraße
Wanderleiter: Frau Eichholz, Frau Bandholz

Route 3:        6 km Wanderung über „Huckel“ und Sprungschanze
Treffpunkt:     09.30 Uhr Hochhaus Bergstraße 15
Wanderleiter: Frau Meinel, Herr Wimmer

Route 4:        8 km Fahrradtour über Lawitz und Neuzeller Landweg
Treffpunkt:     09.30 Uhr Neue Deichbrücke Fürstenberg
Tourleiter:      Frau Wendorff, Frau Malack

Route 5:        8 km Nordic Walking über Schönfließ
Treffpunkt:     09.30 Uhr Hochhaus Bergstraße 15
Tourleiterin:    Frau Göritz (Bitte NW-Stöcke mitbringen)

Am Ziel erhalten alle TeilnehmerInnen den Nachweisstempel für den Seniorentriathlon und es erwartet sie ab ca. 11.00 Uhr eine kleine Stärkung.
Möglichkeiten für die Teilnahme an der dritten Triathlon-Disziplin bestehen am 13. Juni 2017 ab 15 Uhr zum Freiluft-Schach in der Lindenallee oder am 14. Juni 2017 mit dem Senioren-Gymnastik-Tag bei der Arbeiter- wohlfahrt in der Fährstraße 1.
Weitere Informationen bei der Behinderten- und Seniorenbeauftragten, Andrea Peisker, Telefon (03364) 566 380.

Andrea Peisker
Behinderten- und Seniorenbeauftragte

9.5.17

Lieblingsbilder in der Raiffeisenbank
(Eisenhüttenstadt/hn) Seit dem 9. Mai ist der EKO-Fotozirkel wieder mit einer neuen Ausstellung in der Raiffeisenbank-Filiale in der Karl-Marx-Straße präsent.


Zirkelleiter Bernd Geller und Raiffeisenbank Geschäftsstellenleiter Christian Bölke begrüßten die Gäste, darunter Schüler der Klasse 4b der Goethe-Grundschule.

"Wir machen zwei Ausstellungen im Jahr", erklärte der Eisenhüttenstädter Fotograf und Zirkelleiter Bernd Geller, "je eine Autoren- und Vereinsausstellung." Vereinsintern wird regelmäßig das beste Bild des Jahres ausgewählt, in diesem Jahr heißt das Thema "Mein Lieblingsbild". Von den etwas mehr als 20 Vereinsmitgliedern beteiligen sich 14 an der nunmehr 46. Ausstellung, wobei jedes Zirkelmitglied sein Bild selbst aussuchte.
"Das ist eine schwierige Geschichte", so Geller, "denn die Auswahl ist aus Tausenden von Bildern, die jährlich entstehen, zu treffen." Als Eingangsfoto wählten die Fotografen ein Bild aus, das eine Plastik mit Kindern 

unter einem Regenschirm zeigt, "unter dem Schirm" passe auch zur Raiffeisenbank, denn bevor diese in ihr Gebäude einzog, hieß dieses Objekt ebenfalls "unterm Schirm".
Unter den zahlreichen von Filialleiter Christian Bölke begrüßten Gästen befanden sich auch Kinder der Klasse 4b der Johann-Wolfgang-Goethe Grundschule, mit denen der Fotozirkel ein einjähriges Projekt zur Fotografie gestartet hat und die Gesangsgruppe ELKADI, die den Abend musikalisch umrahmte.
Der Fotozirkel trifft sich jeweils 14-tägig mittwochs um 18 Uhr im Eisenhüttenstädter Freizeitzentrum (ehemals Kulturzentrum) in der Friedrich-Engels-Straße. Auf der Homepage des EKO-Fotozirkels sind die Termine und Themen einsehbar. Gäste sind natürlich immer willkommen, auch Anfänger können ihre Arbeiten vorlegen und wertvolle Tipps von den "Gestandenen" bekommen. "Wir machen mit unserer Kritik niemanden nieder", versichert Bernd Geller, "wir helfen mit Gestaltungshinweisen, denn es soll ja niemandem der Spaß am Fotografieren genommen werden.

9.5.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 09.05.2017 Pressemitteilung 077/05/2017
Eintrag in das „Goldene Buch“
Das von der Stadt Eisenhüttenstadt geführte “Goldene Buch” wird demnächst um eine Unterschrift reicher sein. Am 17. Mai wird Bürgermeisterin Dagmar Püschel Herrn Prof. Dr. Dr. Karl Döring für seine außergewöhnlichen Verdienste für die Stadt Eisenhüttenstadt mit einem Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt würdigen.
Die Stadt führt ein Goldenes Buch, in das sich Ehrengäste sowie verdiente Bürger eintragen dürfen, die sich um die Entwicklung Eisenhüttenstadts und um das Wohl der Bürger besonders verdient gemacht haben.
Professor Dr. Dr. Karl Döring ist im Jahr 1937 geboren und studierte ab 1955 Eisenhüttenkunde. Von 1985 bis 1990 war er Direktor des EKO (Eisenhüttenkombinat Ost) sowie Generaldirektor des VEB Bandstahlkombinats. Nach der Wende kämpfte er erfolgreich als Vorstandsvorsitzender der EKO Stahl AG Eisenhüttenstadt für die Erhaltung des Stahlstandortes.
Die Eintragung in das „Goldene Buch“ erfolgt am 17. Mai um 16.00 Uhr im Rathaus am Stadtmodell. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

9.5.17

Freiluft-Schachsaison eröffnet
(Eisenhüttenstadt/hn) Nasskaltes Wetter und Regenschauer begleiteten die Eröffnung der Freiluft-Schachsai- son 2017 auf der Lindenallee am 9. Mai. Bis September wird es nun wieder monatlich am 2. Dienstag ab 15 Uhr ein  Treffen der Schachfreunde an diesem Ort geben, organisiert von der Stadtverwaltung, dem Stadt- teilbüro "offis" und der Abteilung Schach der BSG Stahl.


Helmut Sack und Annemarie Thurian bestritten das erste Spiel der diesjährigen Saison.

"Wir sind ganz froh, dass wir vor einigen Jahren über das Programm "soziale Stadt" das Schachfeld wieder beleben konnten", berichtet Andrea Peisker, Projektleiterin Soziale Stadt. Unter Anleitung als auch selbständig können Denksportler das Angebot nutzen, sei es während der monatlichen Veranstaltungen oder außerhalb dieser. Den Schlüssel für die Truhe mit den Schachfiguren bekommen Interessenten gegen Vorlage des Personalausweises in der Tourismusinformation auf der gegenüberliegenden Seite der Lindenallee.
"Publikum und Interessenten sind gern gesehen", so Andrea Peisker, "das Fachsimpeln ist hier immer groß geschrieben und die Mitglieder der Abteilung Schach der BSG Stahl sind gern bereit, Auskünfte zu geben."
Nächstes Highlight wird am 1. Dienstag im Juni das 

Schachturnier im Rahmen der brandenburgischen Seniorenwoche sein, und wer ein Event in der Lindenallee plant, kann gern auf das Angebot Freiluftschach zurück greifen.
Auch für Werner Fitzner, Leiter der Abteilung Schach der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, ist das Freiluftschach- Angebot interessant, weil es die Möglichkeit eröffnet, Bürger, die sich für diesen Sport interessieren, zu finden und damit die Reihen der Sportgemeinschaft zu stärken. 28 Mitglieder hat die Abteilung Schach gegenwärtig, darunter 9 Jugendliche. Sie treffen sich jeden Dienstag ab 17.30 Uhr im Haus des Sports, Waldstraße 1a zum Training.

8.5.17

Kranzniederlegung auf dem Platz des Gedenkens
(Eisenhüttenstadt/hn) Rund 50 Eisenhüttenstädterinnen und Eisenhüttenstädter trafen sich trotz regnerischen Wetters am Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus an der Stele auf dem Platz des Gedenkens, um gefalle- ne Rotarmisten zu ehren. Prominenter Gast aus der Landesregierung war Christian Görke, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen.

Stadtverordnetenvorsteher Peter Müller, Bürgermeisterin Dagmar Püschel und der stellvertretende Ministerpräsident Christian Görke ehrten an der Stele auf dem Platz des Gedenkens die gestorbenen Sowjetsoldaten.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel begrüßte die Anwesenden. "Der 8. Mai (1945, d. Red.) war ein Tag der Befreiung, er hat uns befreit vom Menschen verachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft", sagte sie, Richard von Weizsäcker zitierend und mit Verweis darauf, dass an diesem Ort 4109 Opfer in zwei unterirdischen Grabkammern ihre letzte Ruhe gefunden haben - sowjetische Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft geraten und im STALAG IIIb gestorben sind. Inzwischen seien ca. 3000 Opfer namentlich bekannt, eine Bestätigung der russischen Botschaft liege derzeit beim Innenministerium, das den Weg freigeben soll, diese Namen bekannt zu machen. 
Der Historiker Christian Görke bedankte sich bei Dagmar Püschel für die Einladung zum Tag der Befreiung. "Natürlich weiß ich, dass der 8. Mai nicht bei allen als Befreiung empfunden wurde. Die Sorge der Menschen galt zunächst dem allgemeinen Überlebenskampf. Millionen Flüchtlinge, Ausgebombte, viele Witwen und elternlose Kinder blickten in eine unsichere Zukunft", so Görke. Enttäuschung, Trauer und Resignation bestimmten die Gefühlslagen der Nachkriegszeit, wichen dem Optimismus und der großen Hoffnung auf eine bessere Zeit.
Als Befreiung erlebten den 8. Mai die Insassen der Konzentrationslager, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, versteckte jüdische Menschen und politisch Illegale. Vor allen, die unendliches Leid erfuhren, verneigten sich die Anwesenden mit großer Ehrfurcht. "Noch immer ist es unfassbar, was Menschen anderen Menschen antun konnten", stellte Görke fest, "und genau deshalb ist es richtig, dass die rot-rote Landesregierung 2015 den 8. Mai zum Gedenktag zur Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des 2. Weltkrieges ernannt hat."
Einen Gruß vom Friedenshaus überbrachte Mechthild Tschierschky. Er lautete: "Liebe Freunde, unser Handeln ist nötig, das Leben zu erhalten und Frieden zu wahren." Erst wenn dies geschafft sei, ist auch der Tag der Befreiung vollendet. Wir wehren uns, Feinde zu sein, unser Wappen ist die Taube über der Stadt. Tschierschky wünschte Mut und Kraft, gutes Gelingen und Freude am gemeinsamen Friedenswerk.
Im Anschluss an die kurzen Ansprachen legten Christian Görke, Die Linke Eisenhüttenstadt und Bürger der Stadt, darunter Vertreter der KPD und des Schönfließer Heimatvereins Blumen und Kränze nieder. Ein Kranz der CDU Eisenhüttenstadt hat bereits vor der Gedenkveranstaltung seinen Platz unterhalb der Stele gefunden.

5.5.17

Zentrale Feuerwache wird Realität
(Eisenhüttenstadt/hn) Am 5. Mai besuchte der brandenburgische Finanzminister Christian Görke die Eisenhüttenstädter Feuerwehr, um gute Kunde bezüglich der Finanzierung des lange geplanten Neubaus der Zentralen Feuerwache zu überbringen.


Finanzminister Christian Görke (re.) überbrachte Bürgermeisterin Dagmar Püschel (l.) den Bescheid zum Bau der Zentralen Feuerwache.

"Wir sind im Zusammenhang mit der Prüfung des An- trages der Stadt Eisenhüttenstadt zu der Entscheidung gekommen, dass diese Maßnahme eine der höchsten Prioritäten haben wird", so der Finanzminister. Die Investitions- und Landesbank habe den Antrag zur Finanzierung inzwischen geprüft und der Stadt in einem Vorbescheid mitgeteilt, dass dieses Projekt mit einem Gesamtvolumen von über 6 Millionen Euro einen Förderbetrag von 3,428 Millionen erhalten kann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Mit einem Eigenanteil in Höhe von 800.000 € ist die Stadt bereits dabei.
Neben dem Erbringen des Nachweises der Gesamtfi- nanzierung, einer Baugenehmigung, der Stellungnahme der Feuerwehr-Unfallkasse zum Bauvorhaben und der

Stellungnahme der baufachlichen Prüfung sowie des Nachweises, den Bau noch nicht begonnen zu haben, ist noch eine Finanzierungslücke von 1,795 Millionen Euro schließen.
"Das ist der Punkt, diese 1,795 Millionen habe ich nicht", sagte Görke. Nun solle der Kommunale Aus- gleichsfonds der Kommunen angezapft werden. Dieser Antrag sei jedoch noch nicht beschieden, so dass zwei Alternativen ins Auge gefasst werden: Auf diesen Bescheid zu warten, oder eine Möglichkeit zu finden, den fehlenden Betrag aus dem Haushalt der Stadt zur Verfügung zu stellen.
In Zusammenarbeit von Landesinvestitionsbank, Finanz- und Innenministerium soll nun eine zeitnahe Lösung gefunden werden.
"Bezüglich des Haushaltes haben Sie in einer schwierigen Situation vieles erreicht", sagte Görke in Richtung Bürgermeisterin Dagmar Püschel, mit dem Hinweis darauf, dass die Finanzierung durch die Stadt wieder enorme Belastungen der städtischen Finanzen nach sich ziehen würde. Er selbst hätte alle seine Möglich- keiten ausgeschöpft und hält es für möglich, dass die neue Feuerwache entstehen kann.
Im Anschluss an diese Ankündigung informierte der Finanzminister sich über die Arbeits- und Lebensbe- dingungen der Kameraden der Feuerwehr, deren Struktur und Probleme. Die erhaltenen Informationen stufte Görke als sehr wichtig für seine weitere Arbeit ein.

4.5.17

Tamara Bunkes Leben wissenschaftlich aufgerollt
(Eisenhüttenstadt/hn) Nein, sie war nicht die Geliebte von Che Guevara, nein, sie ist auch nicht an Gebä- rmutterkrebs gestorben - Tamara Bunke. Mit diesen und anderen Zeitungsenten bekannter Boulevardma- gazine räumte am 4. Mai im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR der Historiker Oliver Rump, Professor für Museumskunde/Museumsmanagement an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin auf.

Seit 2013 beschäftigt er sich mit der Revolutionärin, die ihre Kinder- und Jugendjahre teilweise in Stalinstadt verbrachte und hier auch ihr Abitur ablegte. Die Themen Che Guevara und DDR haben den im Westen Aufge- wachsenen  schon immer interessiert, und als er von der "letzten Geliebten Che Guevaras" hörte, beschloss er, mit diesem Unsinn aufzuräumen. Mehrere Kisten mit Dokumenten zu Tamara Bunke erhielt er von Hans Modrow, der das Material an das Che-Guevara-Museum in Kuba übergeben wollte. Vorher, so Rump, wollte er Einsicht nehmen, um darauf weitere Forschungen zu begründen.
"Eigentlich gibt es nichts Neues, insofern alles schon 


Prof. Oliver Rump aus Berlin trennte in seinem Vortrag Erfundenes von Tat- sächlichem und räumte mit Falschin- formationen auf.

gesagt wurde", so der Wissenschaftler, "unser Ziel war, alles zu bewerten und die unterschiedlichen Dinge, die über sie gesagt wurden, zu falsi- fizieren oder zu verizifieren." Damit sollte die vielseitige Sicht auf Tamara auf die wirklichen Tatsachen konzentriert und von Erfindungen befreit werden.
Im Vortrag erläuterte Oliver Rump seine wissenschaftliche Vorgehens- weise bei der Bearbeitung des Themas, ging auf die ertragreiche Zusam- menarbeit mit kubanischen Museologen ein und die in der Zusammen- arbeit entstandene Ausstellung. Als furchtbar empfindet er, dass nach der Wende alles Fortschrittliche umbenannt wurde, darunter z.B. auch Schulen und Kindergärten, die Tamara Bunkes Namen trugen.

Nach dem äußerst interessanten Vortrag stellte sich im Gespräch dazu heraus, wie viele Experten es zu diesem Thema in Eisenhüttenstadt und Umgebung gibt, so dass Rump selbst überrascht war, viele neue Informationen und Hinweise zu weiteren Forschungen mitzunehmen.

4.5.17

50 Jahre Kita Pusteblume
(Eisenhüttenstadt/hn) Trubel herrschte am 4. Mai auf dem Gelände der Kita "Pusteblume" im Fröbelring. Erzieherinnen und Kinder hatten zur großen Jubiläumsparty aus Anlass der Inbetriebnahme des Kinder- gartens am 1. Mai 1967 eingeladen. Unter den Gästen waren nicht nur viele Eltern, sondern auch ehemalige Mitarbeiterinnen, die während eines kleinen Programms der Kinder aus ihrer Zeit erzählten.

Bürgermeisterin Dagmar Püschel (li.) überreichte Kitaleiterin Michaela Nickel Spielzeuge für die Kinder. Mit Spielzeugen überraschte Bürgermeisterin Dagmar Püschel die Kinder und Eltern.
Lillian und Demian Heinz (v.r.) führten durch das Programm und hatten viele Fragen an die Erzieherinnen von damals. Mit einer dreifachen Welle brachte Clown Faxilus groß und klein in Festtagsstimmung.
Viel Spaß hatten die Kinder beim Produzieren von Seifenblasen. "Wer will fleißige Waschfrauen sehen?" - Mit diesem Kinderlied aus vergangenen Tagen gingen die Knirpse auf eine Zeitreise der Kinderlieder.

Kitaleiterin Michaela Nickel begrüßte die vielen Gäste, die kaum alle im Festzelt Platz fanden. "Wenn eine Kita 50 Jahre alt wird, bedeutet dies viele Situationen mit Kinderlachen und gemeinsamem Spiel, mal Streit und sich wieder vertragen", so Nickel, "50 Jahre bedeuten aber auch viele kleine und große Sternstunden der Gemeinsamkeit, des miteinander Lernens und der gegenseitigen Hilfe."
Der Anlass sei auch ein Grund, allen Erzieherinnen der vergangenen Zeit "Danke" zu sagen für ihr Engage- ment und dafür, dass sich Kinder und Eltern stets wohl gefühlt haben. Gedankt hat Michaela Nickel auch der Stadt als Träger der Einrichtung, den Eltern, die den Erzieherinnen ihr Vertrauen schenkten und den Koopera- tionspartnern, die die Kita unterstützen.
Als Vertreterin des Trägers überbrachte Bürgermeisterin Dagmar Püschel nicht nur herzliche Grußworte, sondern auch Spielzeug, das von den Kindern gern angenommen wurde. "Die Kita hat ein bewegtes Leben hinter sich", so die Bürgermeisterin, "1967 die Eröffnung, 2003 die Zusammenlegung mit der Kita Stadthafen- weg in einem sehr schwierigen Prozess und eine umfangreiche Sanierung von Dach, Fenstern und Fassade erfolgten." Die Anpassung an die Erfordernisse des Brandschutzes und vieles mehr wurde im Zeitraum von 2005 bis 2011 bei laufendem Betrieb realisiert. Seit 2006 besteht das Eltern-Kind-Zentrum, das mit einem umfangreichen Programm und Hilfsangeboten die jungen Familien unterstützt. Dagmar Püschel wünschte der Kita weitere erfolgreiche 50 Jahre mit vielen zufriedenen und glücklichen Kindern.
Nach der kleinen Feierstunde stürmten die Gäste das große Kuchenbüfett, trafen sich am Grill, besichtigten die Ausstellung zur Kitageschichte und Clown Faxilus sorgte für Spaß. Nachdem ab 17 Uhr eine Blaskapelle aufspielte, wurde der Partynachmittag um 18 Uhr mit einem Laternenumzug beendet

4.5.17

Kirche fertig:
Übergabe der sanierten Kreuzkirche an die Evangelische Kirchengemeinde
Die Evangelische Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz wird am 11. Mai 2017 nach Abschluss der Sanierung wieder an die Evangelische Kirchengemeinde übergeben. Dazu findet um 10.00 Uhr ein Gottesdienst mit dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Markus Dröge, dem Superinten- denten des Evangelischen Kirchenkreises Oderland- Spree Frank Schürer-Behrmann sowie Pfarrer Martin Groß in der Kreuzkirche statt.
Danach werden ab 11.00 Uhr in der Kirche u. a. die Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Dr. Martina Münch, die Ministerialdirigentin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Frau Dr. Katrin Hahne sowie Landeskonservator Dr. Thomas Drachenberg Grußworte sprechen.
Der Gottesdienst und die nachfolgende Veranstaltung sind öffentlich.

Die Kirche zum Heiligen Kreuz ist Bestandteil der Klosteranalage in Neuzelle und wurde zwischen 1730 und 1740 als Pfarrkirche für den katholischen Teil der Bevölkerung gebaut. Die Weihe der Kirche erfolgte 1741. Seit der Klosteraufhebung 1817 dient sie als Evangelische Pfarrkirche. Aufgrund zunehmenden Substanzverlustes an der Baukonstruktion bemühte sich die Stiftung Stift Neuzelle viele Jahre um Mittel zur Sanierung der Kirche. Mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stiftung konnte ab 2009 die Sanierung in Jahresabschnitten erfolgen, die jetzt abgeschlossen ist. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf 2,91 Mio EUR.

4.5.17

Stadt Eisenhüttenstadt 04.05.2017 Pressemitteilung 069/05/2017
Saisonstart beim Freiluftschach in der Lindenallee
Mit den wärmeren Temperaturen steigen auch die Möglichkeiten für Betätigung im Freien und was ist besser, als gleichzeitig Körper und Geist etwas Gutes zu tun? Dafür ist das Freiluft-Großfeldschach in der Lindenallee vielleicht ein guter Tipp, denn auch seine 32 Kunststoff-Figuren sind aus ihrem Winterschlaf erwacht. Sie warten nun in ihrer schon 8. Saison auf Schachbegeisterte, die mitten im Stadtzentrum die eine oder andere Partie spielen wollen.
 
  

Am Dienstag, den 9. Mai 2017 um 15:00 Uhr startet die Freiluft-Schachsaison 2017. Alle interessierten Mitspieler und Zuschauer sind dazu herzlich willkommen. Wer etwas Anleitung sucht, der kann sich den bis September monatlich geplanten Freiluft-Schachpartien anschließen. Durch die Behinderten- und Senioren- beauftragte der Stadt Eisenhüttenstadt, die Abteilung Schach der BSG Stahl und das Stadtteilbüro offis organisiert sind sie inzwischen schon ein beliebter Treffpunkt für Denksportler geworden. 
Aber auch außerhalb der organisierten Termine kann man hier im Freien Schach spielen, wenn man sich den Schlüssel für die Kiste mit den Figuren in der Tourismusinformation in der Lindenallee - direkt auf der dem Schachfeld gegenüberliegenden Straßenseite - holt. Rückfragen und Informationen unter Telefon (03364) 280840
Andrea Peisker
Projektleitung Soziale Stadt

3.5.17

Stadt Eisenhüttenstadt, 03.05.2017, Pressemitteilung 067/05/2017
Kranzniederlegung am Platz des Gedenkens
Der Potsdamer Landtag hatte 2015 beschlossen, den 8. Mai als offiziellen Gedenktag zu begehen. So wird es in den Städten und Gemeinden des Landes Brandenburg Projekte der Erinnerung geben. Auch die Stadt Eisenhüttenstadt wird den „Tag der Befreiung“ wieder mit einer würdigen Veranstaltung auf dem Platz des Gedenkens begehen. Der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister des Landes Brandenburg, Herr Christian Görke, hat seine Teilnahme zugesagt und wird eine Rede zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt halten.
Bürgermeisterin Dagmar Püschel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am 8. Mai 2017, um 17:00 Uhr, zum feierlichen Gedenken mit Kranzniederlegung auf dem Platz des Gedenkens ein.

 

30.4.17

Maibaum ziert Neuzeller Festwiese
(hn) Einige hundert Neuzeller trafen sich am Sonntag gegen Abend auf der Festwiese am Klosterteich, wohin die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein zum traditionellen aufstellen des Maibaumes eingeladen hatten.
Bereits von Weitem war Musik zu hören, und je näher die Gäste dem Festplatz kamen, desto intensiver wurde der Duft von gebratener Wurst und Schaschlik. Ins Auge fiel sofort der große, kegelförmig aufgeschic- htete Holzstapel, der zu späterer Stunde entzündet werden und in kühler Nacht Wärme spenden sollte. Die Kinderfeuerwehr hatte ihren Stand aufgebaut, an dem sie wie in den Jahren zuvor Fackeln und Knicklichter für den Umzug verkaufte.
"Wir führen diese Aktion bereits zum 26. Mal durch", erklärte Ortswehrführer und Vereinsvorsitzender Frank 


Zu den Klängen des Spielmannszuges der Schützengilde Neuzelle stellten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Maibaum auf. 

Menzel, "um 19 Uhr stellen wir den Maibaum auf, und eine halbe Stunde später beginnt der Fackelumzug der Kinder, begleitet vom Spielmannszug der Schützengilde Neuzelle.
" Er bedankte sich bei der Stiftung Stift Neuzelle für die kostenlose Nutzungsmöglichkeit der Festwiese.
Der Feuerwehrverein hat gegenwärtig ca. 60 Mitglieder, die sich auch an anderen Veranstaltungen im Dorf beteiligen. Das ganze Jahr über bereitet sich eine Wettkampfgruppe auf den traditionellen "Löschangriff nass" vor, der als Amtswettkampf in diesem Jahr am 10. Juni ab 10 Uhr auf dem Sportplatz in Henzendorf stattfindet. In diesem Jahr soll es wieder eine mehrtägige Vereinsfahrt geben, wohin, das ist noch nicht festgelegt.

29.4.17

Familien- und Hospizbegleiter erhielten Zertifikate
(Eisenhüttenstadt/hn) Fünf Hospiz- und vier Familienbegleiterinnen haben die Ausbildung bei der Johanniter- Unfallhilfe erfolgreich abgeschlossen und erhielten am Sonnabend ihre Zertifikate. Sie werden künftig sterben- de Erwachsene und Familien mit schwer kranken und sterbenden Kindern ehrenamtlich begleiten. Während des 80-Studen Kurses und eines Praktikums hatten die Teilnehmerinnen nicht nur die Möglichkeit, ein umfangreiches Fachwissen zu erwerben, sondern auch zu prüfen, ob sie für diese nicht alltägliche Aufgabe, die viel Einfühlungsvermögen und psychische Kraft erfordert, geeignet sind.

Fünf Hospiz- und vier Familienbegleiterinnen wurden nach absolvierter Ausbildung in das Team der Johanniter aufgenommen.

"Es gibt viele Möglichkeiten, dem Sterbenden eine gute letzte Lebensphase zu gestalten", erklärte Eileen Samol, Fachbereichsleiterin Ambulante Hospizdienste Eisenhüttenstadt, "Vorlesen, spielen, spazieren gehen, gemeinsam fernsehen  gehören dazu, aber auch noch einmal der Lieblingsbeschäftigung nach gehen oder ein Familienfest gestalten." Auch die Angehörigen haben oftmals viel Gesprächsbedarf und brauchen Hilfe, um die schwere Zeit bis zum Tod des Angehörigen zu überstehen.
Im ambulanten Kinderhospizdienst geht es darüber hinaus um die Betreuung der Geschwister, mit ihnen Ausflüge zu machen, ins Kino zu gehen, Eis essen, damit sie ein paar unbeschwerte Stunden verleben können. Je nach Bedarf ist die Arbeit der Familienbegleiterinnen sehr differenziert, denn es geht auch um die Eltern und weitere Familienangehörige des Sterbenden.
Die frisch gebackenen Begleiterinnen stehen jedoch nicht allein da. Regelmäßige Treffen und Weiterbildung- en, gemeinsame Aktivitäten und das "immer wieder miteinander Reden" sind sehr hilfreich und geben immer wieder Kraft. Trotz ihrer schweren Arbeit sind die Hospiz- und Familienbegleiterinnen fröhliche und das Leben bejahende Manschen, während der Feierstunde, die mit einem Frühlingslied eröffnet wurde, wurde viel gesungen, geredet und gelacht. "Wenn Leute sagen, Hospizarbeit muss immer traurig sein, so stimmt das nicht", sagte Gladys Samol, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Eisenhüttenstadt und Guben, "ein fröhliches Lied zwischendurch ist auch gut für das eigene Gemüt in unserer seelisch anspruchsvollen Tätigkeit."
Den Worten von Gladys Samol, folgte die Andacht mit Pfarrer Mathias Wohlfahrt, der den Helfern und Helferinnen der Johanniter-Unfallhilfe als Seelsorger zur Seite steht. Er bot seine Hilfe bei der Betreuung Sterbender an: "Ein Gebet, miteinander reden oder einfach mal gemeinsam schweigen sind sehr hilfreich, trauen Sie sich, in bestimmten Situationen meine Hilfe in Anspruch zu nehmen." Pfarrer Wohlfahrt würdigte, dass die Johanniter für Menschen aller Konfessionen offen sind.
"Für unsere Arbeit erhalten wir viel Dankbarkeit und gegebene Liebe zurück", sagte Eileen Samol abschlie- ßend, "und wir suchen ständig Menschen, die sich für die Hospiz- und Familienbegleitung interessieren."

Hier die Presseinfo der Johanniter:

Eisenhüttenstadt ■ Am 29.04.2017 erhalten vier ehrenamtliche Familienbegleiterinnen und fünf ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen der Johanniter-Unfall-Hilfe ihre Zertifikate für die erfolgreich abgeschlossene Qualifikation. Sie haben sich während dieser Ausbildung sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Erfahrungen angeeignet und sind nun gerüstet für die Arbeit in den Familien. 

Die meisten Menschen wünschen sich, am Lebensende in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung zu sein – betreut von Angehörigen und Freunden. Der Johanniter-Hospizdienst setzt sich dafür ein, diesen Wunsch sterbender Menschen zu erfüllen und so – in Zusammenarbeit mit Pflegediensten und Hausärzten – ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter der Johanniter nehmen sich Zeit für die von ihnen begleiteten Menschen. Sie spenden Trost, sie helfen den Alltag zu erleichtern, letzte Wünsche zu erfüllen, persönliche Kontakte zu pflegen und Abschied zu nehmen. 

Die Familienbegleiter im Ambulanten Kinderhospizdienst NORA betreuen und unterstützen Familien mit schwerstkranken Kindern oder Jugendlichen, deren Lebenszeit krankheitsbedingt begrenzt ist, in ihrer häuslichen Umgebung. Dabei ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität und Selbstbestimmung des Kindes oder des Jugendlichen innerhalb seiner Familie eins der wichtigsten Ziele. 

Für beide Bereiche – den Ambulanten Hospizdienst in Eisenhüttenstadt/Guben und den Ambulanten Kinderhospizdienst NORA in Frankfurt (Oder) und dem Landkreis Oder-Spree – werden dringend ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gebraucht. Für Betroffene und Angehörige ist dieser Dienst kostenfrei und der Bedarf an diesen Betreuungsleistungen ist groß. Deshalb freuen sich die Johanniter über die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und werden sie in einem würdigen Rahmen begrüßen.

29.4.17

Sicher durch die Nacht
Erfolgreiche erste Selbstverteidigungs-Trainingsrunde
(Eisenhüttenstadt/hn) Siebzehn Frauen und Mädchen waren am Sonnabend der Einladung des Zentrums für Traditionelle Kampfkunst gefolgt, an einem Selbstverteidigungskurs teilzunehmen. Kai Paprottka begrüßte die Interessentinnen und gab zu Beginn ein paar grundsätzliche Tipps, wie die Frauen durch Beobachten ihrer Umgebung und das Vermeiden dunkler Straßen die Gefahr eines Übergriffs minimieren können.
"Wir wollen mit diesem Kurs dazu beitragen, dass Sie sich sicherer fühlen können", so Paprottka, "heute geben wir eine Einführung dazu." Er verwies darauf, dass vieles dessen, was an Abwehrmöglichkeiten gezeigt wird, trainiert werden muss, damit die erworbenen Fähigkeiten im Anwendungsfall sofort als Reflexe zur Verfügung stehen.

Julia und Grit Nitze üben das Befreien aus einem Würgegriff. Ein kräftiger Schlag in die Weichteile ist ziemlich schmerzhaft.

"Gehen Sie nach diesem Schnupperkurs nicht mit dem Gedanken hier heraus, dass Sie nun alles können", sagte der Trainer mit Hinweis darauf, dass auch Notwehr situationsgebundene Grenzen hat.
Neben dem Beobachten der Umgebung sollten Frauen sich auch um ein selbstsicheres Auftreten bemühen. Dies würde einem potenziellen Angreifer bereits suggerieren, dass seine Absicht auf Widerstand stoßen wird, denn der Täter sucht ein Opfer und keinen Gegner.
Viele weitere Tipps gab es, bevor die erste Übung begann: die Abwehr von zugreifenden Händen. Gefolgt von Möglichkeiten, sich aus der Umklammerung eines Handgelenks zu lösen bis hin zur Abwehr von Würgegriffen gab es ein breites Spektrum von Verteidigungshandlungen, die schnell erlernt werden können.
Zu jenen, die den ersten Kurs besuchten, gehörten Grit und Julia Nitze aus Eisenhüttenstadt. "Unsere Erwartungen haben sich erfüllt und wir konnten ganz viel mitnehmen", so Grit Nitze, "jetzt muss alles weiter geübt werden damit es fest sitzt, ohne Wiederholung vergisst man es." Abends hätte sie schon mal Angst gehabt, beim Joggen oder entgegen kommenden Personen. Kommt jemand aus dem Gebüsch, wie ist in einem solchen Fall zu reagieren, sind doch Gedanken die dabei kommen. Selbst aktiv werden in so einem Überraschungsmoment hält sie für notwendig.
"Üben Sie auch das Kopfkino", empfahl Kai Paprottka zum Abschluss, "spielen Sie auf der Straße, im Bus oder im Park Situationen, die eintreten könnten, gedanklich durch und überlegen Sie was Sie tun könnten, das kann im Notfall sehr hilfreich sein."
Das nächste Training findet am Samstag, dem 13. Mai von 9.30 bis 11.30 Uhr in den Räumen des Zentrums für Traditionelle Kampfkunst statt. Anfänger sind willkommen, die Teilnahme kostet pro Person 2 Euro. Auf der Website des Vereins werden die folgenden Termine veröffentlich.
Zentrum für Traditionelle Kampfkunst 
Ringstraße 47, 15890 Eisenhüttenstadt
Homepage: http://www.kampfkunst-ehst.de/
Kontakt: dojo@kampfkunst-ehst.de

27.4.17

Zukunftstag mit vielen interessierten Jugendlichen
(Eisenhüttenstadt/hn) Viele Heranwachsende im Alter von 12 bis 16 Jahren junge Flüchtlinge nutzten am 27. April den landesweiten Zukunftstag, um sich über sie interessierende Berufe zu informieren und einiges selbst auszuprobieren. In Eisenhüttenstadt besuchte Andreas Gliese (CDU), Mitglied des Landtages, die Aktionen in der Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH und bei Arcelor Mittal.

 Im städtischen Krankenhaus konnten die Schüler in Aufgaben des Pflegepersonals hinein schauen.

"Der Zukunftstag ist ja aus dem früheren Girls Day hervor gegangen", erklärte Gliese, "nun haben sich jedoch die Bedingungen geändert. Ging es ursprünglich darum, Mädchen für traditionelle Männerberufe zu interes- sieren, werden in den Unternehmen jetzt händeringend Auszubildende gesucht." Inzwischen hätten viele Unternehmen erkannt, dass diese ursprünglich freiwillige Veranstaltung zu einem "freiwilligen Muss" mutierte, denn sie haben damit die Möglichkeit, um die Besten zu werben und damit in die Zukunft zu investieren.

Er kritisierte in diesem Zusammenhang das brandenburgische Schulsystem, dessen Niveau in den vergan- genen Jahren ständig nach unten geschraubt wurde, so dass viele Schulabgänger gar nicht die Anforderungen für die Aufnahme einer Lehre erfüllen und die Bewerbungsanforderungen in vielen Berufen bereits extrem zurück geschraubt wurden. Insbesondere gravierende Bildungsdefizite in Mathematik und naturwissenschaft- lichen Fächern tragen dazu bei, dass ausbildende Unternehmen erst mal Nachhilfe leisten müssen, bevor an eine Fachausbildung überhaupt gedacht werden kann.
Gern hätte Andreas Gliese auch wieder den aus der DDR-Schule bekannten PA-Tag, der den Schülerinnen und Schülern der oberen Klassen nicht nur die Möglichkeit bot, in den Wunschberuf hinein zu sehen, sondern auch den Arbeitsalltag kennen zu lernen.


Andreas Gliese lässt sich erklären, wie die Blutdruckmessung funktioniert.

Azubi Luise Kreipe wechselt im Beisein von Andreas Gliese und Ausbilder Enrico Feldmann (v.r.n.l.) ein Werkzeug an der Leiterplattenfräsmaschine.

Qualitätsmangerin Elke Purps (li.) erklärten den Schülerinnen und Schülern den den Krankanhausalltag.

"Wir können gar nicht zeitig genug beginnen, die Kinder und Jugendlichen für einen Pflegeberuf zu interes- sieren", so Gliese im Hinblick auf den bereits herrschenden Pflegenotstand, der sich beim nächsten Generationswechsel noch verschärfen wird. 
Im Krankenhaus, wo der Festsaal für die rund 20 Interessenten zu einem großen Behandlungszimmer umgestaltet worden war, leitete Qualitätsmanagerin Elke Purps den Informationstag. "In einem Einführungs- vortrag erfahren die Schüler alles über die Dienstleistungen des Krankenhauses", erklärte sie, "diese reichen vom Arzt über die Krankenschwester bis hin zum Informatiker." An drei Stationen konnten die Jugendlichen dann eigene Erfahrungen sammeln bei der Lagerung eines Patienten, bei der Umsetzung von Hygienevorschriften, beim Blutdruck messen und beim Essen reichen an Kranke. Dabei schlüpften sie sowohl in die Rolle des Kranken als auch in die der Pflegerin. Es war wichtig, die eigenen Empfindungen zu beobachten, um feststellen zu können, ob diese den Vorstellungen vom Beruf entsprechen.
Zum 11. Mal beteiligte sich das Krankenhaus an dieser Aktion, jedes Mal mit großem Interesse von Seiten der Schüler.
Der 12jährige Hans-Christian Wessely lernt am Karl-Liebknecht-Gymnasium in Frankfurt (Oder). Ihn interessierte, wie das Fachpersonal im Krankenhaus arbeitet und wie ein Krankenhaustag abläuft, denn er hat den Wunsch, Chirurg zu werden.
Mit ihrer Betreuerin kamen zwei muslimische Mädchen aus Afghanistan zum Zukunftstag, beide noch intensiv mit dem Erlernen der deutschen Sprache befasst, haben sie bereits konkrete Vorstellungen bezüglich ihres Berufslebens. Zahra (17) möchte Apothekerin werden, Maryam (18) Frauenärztin.
Die zweite Besuchsstation von Andreas Gliese war das Berufsbildungszentrum (BBZ) von Arcelor Mittal, wo sich die Besuchergruppen im Stundentakt ablösten, sie wurden von Auszubildenden empfangen, über Möglich- keiten der Berufsausbildung informiert und durch die Werkstätten geführt.
Das Unternehmen legt sehr großen Wert auf eine exzellente Ausbildung des beruflichen Nachwuchses, so dass es nur an den Auszubildenden liegt, sich mit besten Ergebnissen einen künftigen Arbeitsplatz zu sichern. Kostenlose Nachhilfe gibt es für jene, denen das Lernen schwerer fällt, die aber geschickte Handwerker sind.

"Zukunftstag heißt für uns, den ersten Kontakt zwischen Arcelor Mittal und den Schülerinnen und Schülern herzustellen", erklärte BBZ-Leiter Jürgen Peschel, "sie kommen heute entweder im Klassenverband oder einzeln."
Ist erst einmal Interesse für einen Ausbildungsberuf geweckt, können die Betreffenden an so genannten "Trainings-Days" teilnehmen und dabei ihren Einblick in den favorisierten Beruf vertiefen. Der Metallbereich und die Elektrowerkstatt bieten Möglichkeiten, selbst Hand anzulegen beim Drehen, Schweißen, Löten und anderen Arbeitsgängen. Von Jugendlichen, die ohne jegliche Vorstellung hierher kommen bis hin zu jenen, deren Eltern im Werk arbeiten und die schon alles kennen reicht die Palette des Interessenten. "Nicht selten kommt es vor, dass schon richtige Experten kommen, die als Hilfsausbilder tätig werden könnten", erklärte Jürgen Peschel mit einem Schmunzeln. Einmal brachte einer sogar einen kompletten Ordner über die Stahlherstellung mit, er ist inzwischen Techniker im Unternehmen. Ebenso wie der 28jährige Enrico Feldmann, der als Ausbilder im Bereich Elektronik tätig ist. Die Begeisterung für seine Arbeit spricht aus jedem Wort des passionierten Bastlers, der seinen Schützlingen auch mal erlaubt, ein defektes elektronisches Gerät mitzubringen, das dann gemeinsam repariert wird.

26.4.17

Goethegrundschüler übten Verhalten im Straßenverkehr
(Eisenhüttenstadt/hn) Viel Spaß hatten die Knirpse der ersten Klasse der Goethe-Grundschule am Mittwoch beim Üben von Verkehrsregeln mit ADAC-Moderator Emanuel Kühnel aus Cottbus. "Im Rahmen der heutigen Verkehrserziehung sollen die Kinder vorrangig lernen, wie sie sicher über die Straße kommen", erklärt Kühnel. Eine Nachbildung eines Fußgängerüberweges und zwei Ampeln hatte er für diesen Zweck mitge- bracht. Gezeigt wurde ihnen auch, wie die Polizei den Verkehr regelt und wie sich Fußgänger dabei zu verhalten haben. Schließlich gab es noch ein Bilderrätsel zu lösen und dabei zu erkennen, was man auf der Straße keinesfalls machen sollte, zum Beispiel mit dem Ball spielen. Die Frage, wo sie mit dem Fahrrad fahren können, war schnell beantwortet.

So ist es richtig: Am Fußgängerüberweg den Arm ausstrecken, damit der Autofahrer siegt, dass der Fußgänger die Fahrbahn überqueren will. Wozu sind die weißen Streifen auf der Fahrbahn da? Damit der Autofahrer die richtige Seite benutzt.
 

"Ganz entscheidend ist, dass auch die Erwachsenen die Regeln beachten", so der Moderator, "ihr Fehlver- halten münzt sich ganz schnell auf die Kinder um." Leider sei häufig zu beobachten, dass die Erwachsenen bei Rot die Fahrbahn überqueren, was bereits schwere Unfälle nach sich zog. Ein weiteres Problem bestünde darin, dass die schulische Verkehrserziehung der Kinder in der vierten Klasse endet und dann bis zum Erwerb des Moped- oder Führerscheins keine weiter Unterweisung der Heranwachsenden mehr stattfindet. "Diesbezüglich", so Kühnel bietet der ADAC Bildungsmöglichkeiten an." Als helfend könnte sich jedoch erweisen, dass ab dem 1. Mai die Möglichkeit besteht, den Mopedschein bereits mit 15 Jahren zu erwerben. "Eltern, macht es Euren Kindern richtig vor, sie gucken es von Euch ab" - dies ist der Appell von Emanuel Kühnel.

25.4.17

Aggressionen im Straßenverkehr vermeiden
(Eisenhüttenstadt/hn) Über ein volles Haus konnte sich Verkehrsmoderator Gerhard Scheinert am Dienstag im Stadtteilbüro "offis" freuen. Die ausnahmslos im Seniorenalter befindliche Gästeschar erwartete ein inter- essanter Vortrag zum Thema Aggression im Straßenverkehr. Ausgehend davon, dass es in der Gesellschaft zunehmend egoistischer, aggressiver und rücksichtsloser zugeht, bietet der Straßenverkehr viele, keinesfalls akzeptable, Möglichkeiten, Frust abzulassen, was immer mit einer oftmals bis ins Extreme gehenden Gefähr- dung anderer Verkehrsteilnehmer einher geht. Schwere Unfälle sind nicht selten auf rücksichtsloses, heraus- forderndes Verhalten zurück zu führen, PS-starke Autos, dominante Fahrer und eine fehlende generelle Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen tun ihr Übriges dazu.

Jeder Gast war aufgerufen, sich zu eigener Sicherheit bzw. Unsicherheit im Straßenverkehr zu äußern.   Verkehrsmoderator Gerhard Scheinert referierte zum Thema "Aggressivität im Straßenverkehr".

"Wer fühlt sich im Straßenverkehr unsicher?", fragte Scheinert zu Beginn der Veranstaltung. Es waren immerhin sechs der 22 Besucher, die sich auf der Fragetafel verewigten. Dann wurden auch schon viele Gründe dafür genannt: zu schnelles Fahren, zu dichtes Auffahren, riskante Überholmanöver, Missachtung der Vorfahrt insbesondere auf gleichrangigen Straßen, hupen und Lichthupe gehörten dazu. Besonders auf Autobahnen bringen schnelles heranfahren und Drängeln so manchen anderen Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis, ebenso wie überholen von rechts, und provokantes ausbremsen sowie kurzes wiedereinordnen nach dem Überholen.
"Gelassen bleiben und sich nicht ärgern", riet der Moderator den Gästen, denn es bringe nichts, auf gefähr- liches und fahrlässiges Verhalten oder Provokation durch andere, in gleicher Weise zu antworten oder sich selbst zu Aktionen hinreißen zu lassen, die als Nötigung ausgelegt werden können. Da käme unter Umstän- den der § 240 des Strafgesetzbuches in Anwendung, mit Geld- oder Haftstrafe als Ergebnis.
Umfragen hätten ergeben, dass jeder 3. Autofahrer in aggressiver Stimmung am Lenkrad sitzt, wobei Männer deutlich öfter in Kampfstimmung sind als Frauen. Die höchste Fehlerquote zeige sich jedoch bei jenen Fahren, die der Meinung sind, selbst fehlerfrei zu sein. "Seien Sie gelassen, bewahren Sie die Nerven", so Scheinert, "lassen Sie sich nicht provozieren und geben Sie immer nach, Sie können den Anderen nicht erziehen."
Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hält er für angebracht, denn überall, wo Geschwindigkeitsbe- schränkungen vorhanden sind, geht es in der Regel ruhiger zu. Im Übrigen wäre allen Verkehrsteilnehmern mit dem Paragrafen 1 der Straßenverkehrsordnung am besten gedient, er hilft immer.

24.4.17

Zum 65. Mal Geburtstaler überreicht
(Eisenhüttenstadt/hn) Großer Andrang herrschte am Montag im Festsaal des Eisenhüttenstädter Kranken- hauses. Seit langer Zeit waren wieder alle 30 eingeladene Elternpaare mit ihren Babys erschienen, um den begehrten Geburtstaler für ihre Kleinen in Empfang zu nehmen. "Seit vielen Jahren und nun zum 65. Mal vergeben wir zusammen mit der Sparkasse Oder-Spree und der Stadt Eisenhüttenstadt die Feinsilbermünze an Kinder, die in unserem Haus geboren wurden", betonte Geschäftsführer Till Frohne und freute sich über das wachsende Interesse daran.

Erstmalig seit langer Zeit waren alle eingeladenen Eltern mit ihren Kindern zur 65. Geburtstalerübergabe erschienen.

Eingeleitet wurde die Feierstunde mit einem kleinen Programm, das von Kindern der Kita Kinderland gestaltet wurde, bevor Bürgermeisterin Dagmar Püschel, für die die Übergabe der Babytaler immer ein toller Einstieg in die Arbeitswoche ist, das Wort ergriff. "Schöner kann eine Woche nicht beginnen", so Püschel, "und diese Veranstaltungen gehören zu meinen Lieblingsterminen." Es werde vielleicht gar nicht so lange dauern, bis die hier anwesenden Kinder ein solches Programm wie das der Kinderland-Kinder mit gestalten werden. "Ich freue mich", so die Bürgermeisterin, dass die Sparkasse Oder-Spree diese Tradition so lange aufrecht erhält, und ich freue mich, dass Sie als Eltern sich entschieden haben, ihr Baby hier auf die Welt zu bringen." Eine entsprechende Anzahl von Geburten sichere auch, dass das Städtische Krankenhaus seine Geburtenstation behalten kann. Diese Bilanz sieht für dieses Jahr schon sehr gut aus, bis zum 24. April wurden in Eisenhüt- tenstadt 126 Kinder geboren, 62 Mädchen, 64 Jungen, darunter ein Mal Zwillinge. Mit der Empfehlung "genießen Sie Ihre Zeit mit den Kindern" übergab die Bürgermeisterin das Wort an Anja Grumt, Geschäfts- stellenleiterin der Sparkasse in der Alten Poststraße.
"Ich begrüße Sie zu unserem heutigen Jubiläum", sagte Anja Grumt, und verwies darauf, dass der Geburts- taler eine einzigartige Erinnerung sein wird und darauf noch so viel Platz ist, dass der Name des Kindes graviert werden kann. Zuzüglich zu diesem Taler überreichte sie den Kindern traditionell einen Startgutschein für die Eröffnung eines Kontos und empfahl den Eltern, beizeiten dafür zu sorgen, dass ihr Nachwuchs auch finanziell einen guten Start ins Leben haben wird. Spätestens mit Beginn einer Ausbildung oder beim Erwerb eines Führerscheins wird es dann von Nutzen sein.
Weiter kam Anja Grumt nicht, denn ein paar ungeduldige Kleine brachten ihren Unmut durch lautes Schreien zum Ausdruck, und, der Gruppendynamik folgend, war der ganze Festsaal Augenblicke später mit Ohren betäubenden Lärm gefüllt. So etwas gab es auch noch nicht.
Insgesamt wurden bis zum 24. April 1738 Geburtstaler an Kinder, die in Eisenhüttenstadt geboren wurden, übergeben.

15.4.17

Osterfeuer trotzte Kälte, Regens und stürmischen Windes
(Eisenhüttenstadt/hn) Bereits weithin sichtbar zeigte am Ostersonnabend Scheinwerferlicht auf der Insel- spitze am Zusammenfluss von Oder-Spree-Kanal und Oder im Eisenhüttenstädter Ortsteil Fürstenberg an, dass das traditionelle Osterfeuer, seit vielen Jahren organisiert vom Bürgerverein Fürstenberg/Oder und unterstützt durch den Löschzug Fürstenberg der Freiwilligen Feuerwehr, auf seine Gäste wartet. Obwohl sich das Wetter alles andere als angenehm präsentierte, kamen viele Eisenhüttenstädter zum Ort des Geschehens.


Ganze Familien und Freundeskreise trafen sich zum traditionellen Osterfeuer in Fürstenberg.

Am Zugang zum Feuerplatz zog eine Hasenfamilie, aus Stroh geformt von Nora Kunger sowie Petra und Nicole Henners, die Blicke der Gäste auf sich. Angelika Zimmermann und Petra Henners, luden die Kinder zum Eierlaufen ein, wobei die Knirpse natürlich immer gewannen. "Wir machen das von Herzen gern", so Angelika Zimmermann, "auch dieses Wetter stört uns nicht, wir wollen, dass die Kleinen hier Spaß haben und auf die Feiertage eingestimmt werden."
Bertram Kahlisch, Vorstandsmitglied der Bürgerver- einigung Fürstenberg/Oder e.V., verwies auf die lange Tradition dieser Aktion. "Seit dem Jahr 2000 lädt unser Verein zum Osterfeuer ein", so Kahlisch, "auch dies- mal haben Vereinsfreunde in Zusammenarbeit mit der

Zusammenarbeit mit der Feuerwehr das Holz für das Feuer zusammen gefahren." In den Händen der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sowie der Jugendfeuerwehr lag auch wieder die Sicherheit dieses Ostervergnügens bei Bier, Glühwein, Bratwurst und Schaschlik. Viel Engagement zeigten auch diesmal wieder die Vereinsfrauen, die mit Ideenreichtum und Geschick dafür sorgten, dass es schöne Kinderprogramme gibt, bevor das Feuer traditionell gegen halb sieben Uhr abends entzündet wird. "18 Uhr eintrudeln, 18.30 Uhr Feuer anbrennen", so Kahlisch, "sollten sich die Leute merken, andere Meldungen hätten mit dem Veranstalter nichts zu tun."

Michel Jantke und Titus-Florian Kaspari beim Anzünden der Holzpyramide. Der starke Westwind trieb das Feuer in Richtung Oder.
 

Löschzugführer Andreas Thierbach erinnert sich noch an die Anfänge, als er gefragt wurde, ob seine Truppe nicht mitmachen und "eine Kiste Bier und ein belegtes Brötchen" verkaufen wolle. Inzwischen sind daraus ein Grillzelt und ein Getränkeverkaufswagen geworden, beide konnten sich nun über mangelnden Umsatz nicht beklagen. Solange das Feuer brannte, hatten die Floriansjünger auch ein wachsames Auge darauf, was wegen des in Richtung Osten wehenden Windes nicht sehr schwierig war. "Wir fahren erst von hier weg, wenn das Feuer vollständig herunter gebrannt ist", so Thierbach, "

Das Osterfeuer war für die kommenden Monate voraussichtlich das einzige Highlight in der Vereinsarbeit. Bertram Kahlisch bedauert, dass das Brückenfest in diesem Jahr nicht mehr organisiert werden kann, zum Einen, weil es auf Grund der Altersstruktur personell nicht mehr zu machen ist, zum Anderen vermisst er die Unterstützung durch die städtische Politik. Aber auch die seit Jahren gleich gebliebenen, im Haushaltsplan der Stadt verankerten Zuwendungen, können die gestiegenen Kosten nicht mehr kompensieren.

13.4.17

Sicher durch die Nacht
Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen in Eisenhüttenstadt
(Eisenhüttenstadt/hn) Immer wieder erschüttern Meldungen über Gewalttaten an Frauen und Mädchen die Menschen. Dass diese in vielen Fällen verhindert oder abgewehrt werden können, ist den meisten jedoch nicht nicht bewusst. Dabei gibt es viele schnell zu erlernende Möglichkeiten, gefährliche Situationen zu vermeiden und Angreifer auf Distanz zu halten oder abzuwehren.


Sara Angolini demonstriert, wie man sich aus der Umklammerung von vorn lösen kann.

Wie das geht, können Frauen und Mädchen am Sams- tag, dem 29. April in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr in einem Schnupperkurs im Zentrum für traditionelle Kampfkunst in Eisenhüttenstadt, Ringstraße 47 erfahren.
"Bei uns lernen die Kursteilnehmerinnen nicht nur, wie sie sich von einem Angriff befreien", erklärt Trainer Kai Paprottka, "die Selbstverteidigung beginnt bereits damit, die Umgebung aufmerksam zu beobachten, Situationen, die kritisch werden könnten, rechtzeitig zu erkennen, sie zu vermeiden und die Flucht anzutreten."
Sollte es dennoch zur Konfrontation kommen, sind ein sicheres Auftreten, ein demonstratives Abwehrverhalten und reflexartig trainierte Abwehrtechniken geeignet, dem Täter zu signalisieren, dass er mit einer energischen Gegenwehr rechnen muss.
"Immer wieder stellen wir fest, dass Frauen und Mäd- chen eine zu hohe Hemmschwelle haben, sich nicht

trauen, sich zu wehren wenn sie angegriffen werden", so Paprottka weiter, da setzt unser körperliches Training an." Dies beinhaltet zum Beispiel das Abwehren und Lösen von Griffen und Umklammerungen, das Werfen bzw. zu Fall bringen des Angreifers und das sichere Fallen bei Gleichgewichtsverlust. Trainiert werden aber auch schmerzhafte Gegenangriffe, die den Täter aus dem Konzept bringen und dazu dienen können, sich selbst Zeit zu verschaffen, zum Beispiel für die Flucht.
Von Schreckschusswaffen und Pfefferspray halten die Trainer, die über eine 25jährige Erfahrung verfügen, gar nichts. "Bis Sie die in ihrer Handtasche gefunden und anwendungsbereit haben", erklärt Kai Paprottka, "hat der zielstrebig handelnde Täter Sie längst erledigt. Oder wissen Sie in jeder Situation, aus welcher Richtung der Wind weht, um nicht selbst Opfer Ihres Pfeffersprayangriffs zu werden?"
Frauen und Mädchen aus Eisenhüttenstadt und der Umgebung sind eingeladen, sich am Schnup- perkurs am 29. April zu beteiligen. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, kann dann alle 14 Tage trainieren.
Anmeldungen wären für die Planung von Vorteil:


Zentrum für Traditionelle Kampfkunst 
Ringstraße 47, 15890 Eisenhüttenstadt
Telefon: 
Homepage: http://www.kampfkunst-ehst.de/
Kontakt: dojo@kampfkunst-ehst.de

11.4.17
Stadt Eisenhüttenstadt, Pressemitteilung 052/04/2017
Enger Kontakt zwischen der Stadt und der Postbank - Postbank arbeitet mit Hoch- druck an einer Lösung

Nachdem am Wochenende die Postbank-Filiale durch die Spreng- ung eines Geldau- tomaten stark zer- stört worden ist, steht die Stadt Eisenhüttenstadt im engen Kontakt mit

der Postbank. Vom Pressesprecher Tim Rehkopf war zu erfahren, dass die Postbank mit Hochdruck an einer zeitnahen Lösung arbeitet, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, für Postdienstleistungen die Partnerfiliale der Deutschen Post bei Mc Paper im City Center zu nutzen. Kostenlose Bargeldabhebungen sind an allen Automaten der Cash Group möglich. Dazu zählen u.a. die Geldautomaten der Commerzbank, der Deutschen Bank und der HypoVereinsbank. Überweisungen können leider nur online getätigt werden bzw. in der nächsten Filiale der Postbank in Guben oder Frankfurt (Oder).

11.4.17

Sichern Sie Ihr Fahrrad gegen Diebstahl:
Kostenlose Fahrradcodierung in Eisenhüttenstadt
Die nächste Fahrradcodierung findet am 19. April 2017 in der Zeit von 13.00 – 17.00 Uhr im Verkehrsgarten Eisenhüttenstadt an der Erich-Weinert-Grundschule, Friedrich-Engels-Str. 37 statt. Der Zugang ist über den Schulhof.
Bitte bringen sie den Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis mit. Kinder allein benötigen eine schriftliche Zustimmung zur Codierung durch die Erziehungsberechtigten.

10.4.17

10 Jahre AWO-Wohnstätte "Leben ohne Sucht"
(Eisenhüttenstadt/hn) Großes Gedränge gab es am Montag in der Wohnstätte L.O.S. (Leben ohne Sucht) für Menschen, denen es gelungen ist, der Sucht zu entkommen und neu ins Leben zu starten. So hatten Wohnstättenleiterin Gudrun Sandke und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele Hände zu schütteln und Glückwünsche entgegen zu nehmen. Aber auch viele Dankesworte waren bezüglich der Arbeit zu hören und Anerkennung für erzielte Erfolge. Gudrun Sommer, Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Eisenhüttenstadt bedankte sich für das Engagement der Betreuerinnen und Betreuer und gab ihrer Freude Ausdruck, dass auch Norbert Knak, Geschäftsführender Vorstand des AWO-Bezirksverbandes Brandenburg Ost e.V. es sich nicht nehmen ließ, zur Jubiläumsfeier nach Eisenhüttenstadt zu kommen.


Viele Besucher kamen anlässlich des Jubiläums in die Wohnstätte, um sich über die Lebensbedingungen und die Betreuung der Bewohner zu informieren.

Zu den Gratulanten gehörte auch Eisenhüttenstadts Bürgermeisterin Dagmar Püschel.
 

Genau 10 Jahre ist es her, dass die AWO-Wohnstätte als soziotherapeutische Einrichtung ihre Pforten öffnete, um Menschen, die ihre Suchtmittelabhängigkeit überwunden haben, zu betreuen und ihnen ein weitestgehend normales Leben in einem geschützten Lebensraum mit familienähnlichen Strukturen zu ermöglichen.


Voller Zufriedenheit blickt Ricardo Mager auf sein jetziges Leben, das in der Wohnstätte einen neuen Sinn bekam.

Auf den Tag genau vor 10 Jahren bezog Ricardo Mager eines der Zimmer, das Gemütlichkeit ausstrahlt. Gern erzählt er vom Leben in diesem Haus und davon, wie er in der Gemeinschaft einen neuen Lebenssinn fand: "Hier ist der Tag genau durchgeplant. Alles fängt um 7 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück an, dann wird gearbeitet." Entweder im Haus oder im Garten, beim Streichen der Bänke oder beim Essen kochen in der Küche der Wohneinheit. Dass es diesen strukturierten Tag gibt, findet Mager gut und erinnert sich an die Zeit davor, als ihm die Wende durch Arbeitslosigkeit den Boden unter den Füßen entzog: Das verurteilt sein zum Nichtstun nagte an der Lebensorientierung, es war eigentlich egal, wann gegessen oder geschlafen wurde.
Doch es wird nicht nur gearbeitet. Zu den Höhepunkten 

des Gemeinschaftslebens zählen zweifellos die vielen Ausflüge, von denen die Bewohner immer wieder schwärmen, das gemeinsame Einkaufen von Lebensmitteln nach einem vorher festgelegten Speiseplan, die Nachmittage bei Skat oder "Mensch ärgere Dich nicht" und das Reden miteinander, so dass Gefühle wie Einsamsein gar nicht erst aufkommen.
Dankbar ist er den Betreuerinnen und Betreuern, die immer freundlich helfen und ein gutes Wort haben, dankbar auch den Mitbewohnern für das harmonische Zusammenleben.

4.4.17

Energie sparen im offis erläutert
(Eisenhüttenstadt/hn) Der Verein Bumerang e.V. war am Dienstag im Stadtteilbüro offis Gesprächspartner zu Fragen der Energieeinsparung. Richtete sich das kostenlose Angebot eigentlich nur an Sozialleistungsemp- fänger, war deren Interesse daran recht spärlich. So sahen sich Angelika Horn, Diana Makarow und Karsten Grenz einem Publikum gegenüber, das zwar keine der genannten Leistungen erhält, dafür aber sehr interes- siert am Thema war.

Angelika Horn, Diana Makarow und Karsten Grenz (v.l.n.r.) brachten viele einfach umzusetzende Energiespartipps mit.

"Wir sind hier in Eisenhüttenstadt ein Team von vier Leuten", erklärte Diana Makarow, "und führen bei Men- schen, die Sozialleistungen erhalten, auf Wunsch vor Ort kostenlose Energiechecks durch." Für verschiedene Haushaltsgeräte wird dabei über einen Zeitraum von 48 Stunden der Energieumsatz gemessen. Werden dabei Energiefresser entdeckt und entschließt sich der Betreffende zu einer Neuanschaffung z.B. eines Kühl- schranks oder einer Waschmaschine, wird er dabei vom Staat finanziell unterstützt. Dabei ist ein Nachweis der Entsorgung des Altgerätes vorzulegen.
Im Zusammenhang mit dem Energiecheck werden aber auch Beleuchtungskörper und der Wasserdurchlauf in Augenschein genommen. Werden dann bei der Auswertung der Erkenntnisse Sparpotenziale entdeckt, bekommt der, dessen Energieumsatz ermittelt wurde, zum Beispiel einen kostenlosen Satz moderner Lam- pen oder abschaltbare Steckerleisten, damit kein Gerät mehr im Stand-by-Modus läuft. Gar nicht benutzen sollten Stromsparer den elektrischen Wäschetrockner, denn dieser gehört zu den energieintensivsten Haus- haltsgeräten überhaupt. Auch eine optimale Ausnutzung der Waschmaschine, richtiges Lüften und viele andere kleine Dinge tragen zum Energie sparen bei. Nach ca. einem Jahr kommen die Berater gern wieder vorbei, um festzustellen, welche Wirkung die Spartipps haben oder um die Strategie zu ändern, wenn es nicht so richtig klappte.
Energiesparwilligen, die keine Empfänger von Sozialleistungen sind, gibt Diana Makarow den Tipp, sich an die Verbraucherzentrale zu wenden.
Die BeraterInnen von Bumerang e.V. sind dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils in der Zeit von 9-13 Uhr in der Beeskower Straße 114 zu sprechen. Per Telefon 01520-8895288 kann aber auch ein anderer Termin vereinbart werden.

4.4.17

Proben zu Oper 2017 begannen
(Neuzelle/hn) Schon die imposante Gestalt des Orpheus (Brendan Sliger) und die dagegen zarte Eurydike (Anna Hoffmann) lassen erahnen, dass die diesjährige Inszenierung der Oper Oder-Spree "Orpheus in der Unterwelt" zu einem besonderen Spaß in der Neuzeller Kulturszene werden wird.

Über ihre Affären finden Orpeus (Brendan Sliger) und Eurydike (Anna Hoffmann) zu guter Letzt wieder zueinander.

"Diese Jahr haben wir uns wieder für einen sehr heiteren Stoff entschieden", erklärte Walter Ederer, Direktor Marketing und Kultur in der Stiftung Stift Neuzelle, "Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt ist ja die alte Geschichte von Orpheus und Eurydike, die sich in ihrem Eheleben etwas entfremdet haben und nun in neuen Abenteuern feststellen, dass sie wieder zusammen finden sollten." Die uralte Geschichte also, die Offenbach als Persiflage auf die Pariser Gesellschaft des 19. Jahrhunderts projizierte.
Regisseur Lars Franke ist in Neuzelle kein Unbekannter: vor 2 Jahren inszenierte er hier "Wodka Cola" und hat seit 2013 die Regie in Beeskow die Oper in der Scheune. Ihn faszinieren die großartige Opernmusik mit Dialogen und die humoristische Weise wie Offenbach das Thema behandelt und auf sein damaliges Zeitbild umlegt. So seien die verschlafenen Götter eindeutige Kritik an der herrschenden Klasse, mit Obergott Jupiter, der jede Frau verführt soll Napoleon III. gemeint gewesen sein, der an dieser Kritik nachweisbar sein Spaß gehabt hatte. "Ich glaube, dass dieses Stück auch eine unglaubliche Aktualität in unsere Zeit hat", so der Regisseur, "unser Verhältnis zur Obrigkeit wird ja auch immer kritischer." Bei der Auswahl der internationalen Akteure kam es ihm auch darauf an, dass diese nicht nur über sängerische Qualitäten verfügen, sonder dass sie die vielen Texte auch sauber und für den Zuschauer verständlich sprechen können. Aus insgesamt 200 Bewerbern für die Rollen wurden 40 zum Vorsingen und Vorsprechen ausgesucht, die besten 11 werden nun in Neuzelle zu sehen und zu hören sein.
Mit großem Spaß geht Lars Franke an die Inszenierung heran, stellt sich der Herausforderung, mit dem altgriechischen Stoff auf der Ebene von Offenbach umzugehen, wobei es darauf ankommt, jede einzelne Figur ernst zu nehmen. "Offenbach hat ja was ganz tollen getan, indem er alle vermenschlichte", so Franke, "und wenn man diese Menschen ernst nimmt, wird es ultrakomisch."

3.4.17

Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr
(Eisenhüttenstadt/hn) Große Freude gab es am Montag bei den Eisenhüttenstädter Feuerwehrleuten. Bürgermeisterin Dagmar Püschel überreichte den Zündschlüssel für ein nagelneues Löschfahrzeug LF 20 der Firma Ziegler an den stellvertretenden Wehrführer der Stadt Sven Klinger.


Die Kameradinnen und Kameraden der Eisenhüttenstädter Feuerwehr haben 2 Monate geübt, um ihr neues Fahrzeug zu beherrschen.


Bürgermeisterin Dagmar Püschel übergab den Fahrzeug- schlüssel im Beisein von Wehrführer Sven Koch (mi.) an Sven Klinger.

Eine ganze Gruppe, bestehend aus neun Einsatzkräf- ten, findet darin Platz, neben 2400 Litern Löschwasser, Kreiselpumpe und vielfältigem Gerät, das am Einsatzort gebraucht wird. "Dieses Fahrzeug ist weniger für eine technische Hilfeleistung, sondern hauptsächlich zur Brandbekämpfung gedacht", so Klinger. Für die Neu- anschaffung dieses 290.000 € teuren Fahrzeugs, das je zur Hälfte vom Land und von der Stadt finanziert wird, wurde ein 23 Jahre altes Fahrzeug außer Dienst gestellt.
Brände aller Art können mit diesem Fahrzeug bekämpft werden, begonnen bei Wohnungsbränden, über Flächen- brände bis hin zu Autobränden, einfache technische Hilfeleistungen eingeschlossen.
Doch ganz so neu ist das Auto für die Kameradinnen und Kameraden nicht. Acht Wochen lang gab es eine 

intensive Schulung, damit im Einsatzfall nicht nur jeder Handgriff sitzt, sondern auch jeder weiß, wo sich jedes Werkzeug bzw. Gerät befindet. "Da klappt alles", ist sich Sven Klinger sicher.
"Das Geld für das neue Fahrzeug haben wir gern ausgegeben", stellte Bürgermeisterin Dagmar Püschel fest, "ich wünsche allzeit gute Fahrt und hoffe, dass es keine Mängel gibt."

3.4.17

Französische Schüler in Eisenhüttenstadt
(Eisenhüttenstadt/hn) Bürgermeisterin Dagmar Püschel begrüßte am Montag wieder eine Schülerdelegation unter Leitung von Haifa ABBOUD, Schulleiterin am lycée Saint Germain in Drancy und des Präsidenten des Städtepartnerschaftskomitees von Drancy, Stéphane Bouthours  aus der französischen Partnerstadt am Stadtmodell im Rathausfoyer.


Ein umfangreiches Besuchsprogramm erwartet die Gäste aus Drancy während ihres Aufenthalts in Eisenhüttenstadt

"Ich freue mich sehr, dass der Schüleraustausch mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium nun bereits zum 26. Mal erfolgt", sagte die Bürgermeisterin und verwies darauf, dass die Städtepartnerschaft bereits älter als 50 Jahre ist. Sie bedankte sich bei den Französisch- lehrerinnen Sabine Müller und Elke Jansen für das Organisieren der Schülertreffen und erklärte, es sei sehr wichtig, dass sich gerade die jungen Leute treffen und einander kennen lernen. In jeder Stadt und in jedem Land gäbe es unterschiedliche Bedingungen und Regelungen, doch entscheidend sei, dass die Jugend- lichen es lernen, miteinander umzugehen, sich auszu- tauschen und ihre Gemeinsamkeiten in Europa wirk-

lich zu leben. In Frieden miteinander zu leben sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr, um so wichtiger ist es, so einen Schüleraustausch als Baustein der Verständigung zu sehen, auf dass Frieden bleibe.
"In unserer Stadt und auch im Rathaus wird sehr viel gebaut", so Püschel, "leider ist die Schwimmhalle wegen dringender Reparaturen zur Zeit nicht benutzbar." Nach einem Überblick über die Veränderung der Bevölkerungszahl in den vergangenen Jahren und Informationen zum Industriestandort übergab sie das Wort an Stadtplanerin Gabriele Haubold, die den neun Schülerinnen und Schülen aus verschiedenen Schulen in Drancy sowie ihren Betreuern viele Informationen zur Struktur und Geschichte der Stadt gab. 

1.4.17

Freibad 2017 nur eingeschränkt nutzbar
(Müllrose/spa/ss) Das Freibad Müllrose wird in der kommenden Badesaison nur eingeschränkt nutzbar sein. Der Grund dafür ist, dass der Sandboden des Strandes sich als idealer Nährboden für eine neue, hoch ertrag- reiche Kartoffelsorte eignet, verlautete aus der Agrargenossenschaft.


Am vergangenen Wochenende wurde die Anbaufläche mit Hilfe des MCC vorbereitet, berichtet Präsident Michael Härtel.

Die besonders lang gestreckten Wurzeln finden in der chemischen Zusammensetzung des Seewassers eine Nährlösung, die sich in genauer Übereinstimmung mit den genetischen Parametern der Pflanze befindet, so dass der Testanbau Erfolg versprechend zu sein scheint.  Natürlich soll der Strand für Badegäste nicht vollständig gesperrt werden, etwa ein Viertel der Fläche wird ihnen entlang der Wasserkante weiter zur Verfüg- ung stehen. Sollte sich erweisen, dass die Ertragsvor- schau auch tatsächlich erreicht wird, können ab nächsten April weitere Flächen rund um den See in Anspruch genommen werden. Nun werden Bürger gesucht, die sich in die Pflege der neuen Kultur ein- bringen. Ihnen wird im Gegenzug das Entrichten der Parkgebühr erlassen.