Apotheken

Landesapothekerkammer Brandenburg: Telefon: 0331-888660,
Telefax: 0331-8886620
Apothekerverband Brandenburg e.V. Am Buchhorst 18, 14478 Potsdam, Telefon: 0331-888650,
Telefax: 0331888540

  

Gesundheits-Informationen der Apothekenkammer und des Apothekerverbandes
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Apotheker
Kinder lasst die Pfunde purzeln
Impfschutz - gefährliche Lücken bei den Deutschen    

 
A
potheken in Eisenhüttenstadt:

Galenus-
Apotheke
Friedrich-Engels-Straße 39a

Telefon (03364)  44150
Fax (03364) 455308

Altstadt-Apotheke Markt 2 Telefon 29197 und 29198
Herz-Apotheke Nordpassage 1 Telefon 413545, Fax 413546  
Krankenhaus-Apotheke Friedrich-Engels-Strasse 39 Telefon 43603
Märkische Apotheke Karl-Marx-Strasse 34 Telefon 455050
Magistral-Apotheke Lindenallee 33 Telefon 43215, 44359 und 413655
Punkt-Apotheke Fürstenberger Strasse 1 Telefon 751075

Rosen-Apotheke

Inselblick 14 Telefon 61384
Sertürner-Apotheke Am Wiesengrund 1 Telefon 418799

  

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Apotheker
Aus Angst oft falsche Arzneimittel-Einnahme

Landkreis Oder-Spree - "In Einzelfällen Abnahme der Libido, gelegentlich Halluzinationen..." solche oder ähnliche Satzfetzen aus Packungsbeilagen von Arzneimitteln verunsichern zahlreiche Menschen. Die Folge: Ein Teil der Patienten nimmt seine Medikamente aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen falsch oder überhaupt nicht ein. Ein Fehler, denn durch falsche Anwendung kann sich das Krankheits- bild in manchen Fällen sogar noch verschlechtern. Grund genug für die Apotheker des Landkreises Oder-Spree, stets fachkundige Hinweise für den richtigen Umgang mit dem Beipackzettel zu geben.
"Dass sich viele Beipackzettel so abschreckend lesen, hat vor allem juristische Gründe", weiss OPhR Frithjof G. Winkel, Pressesprecher
der Apotheker im Landkreis Oder-Spree zu berichten, "die Arznei- mittelhersteller sind seit 1978 gesetzlich verpflichtet, die Käufer ihrer Produkte lückenlos über Inhalts- stoffe, Wirkungen, Nebenwirkungen und mögliche Risiken aufzuklären." Durch die Anpassung an europäisches Recht mussten zusätzliche Informationen aufgenommen werden: Die Formulierungen wurden im Laufe der Zeit immer komplizierter, gleichzeitig die Verbraucher immer gesundheitsbe- wusster.
Damit ein Arzneimittel optimal wirken kann, ist es wichtig, die Hinweise auf der Packungsbeilage zu verstehen und zu befolgen. Die Dosierungsvorschrift sollte genauso eingehalten werden  wie Dauer, Häufigkeit und Zeitpunkt der Einnahme. "Ob vor,während oder nach
den Mahlzeiten sind wichtige Details,
die auf jeden Fall zu beachten sind. Wie hoch das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen tatsächlich ist, erkennt man an den verschiedenen Formulierungen: "Im Einzelfall" heisst, dass die Nebenwirkung bei höchstens einem von 10.000 Patienten auftritt. "Seltene" Nebenwirkungen kommen bei weniger als einem, "gelegentliche" bei weniger als zehn von 100 Personen vor. Erst bei einer Wahrscheinlichkeit von über zehn Prozent spricht man von "häufigen" Nebenwirkungen. Die Apotheker sind jeder Zeit bereit, den Beipackzettel eines Arzneimittels mit dem Patienten durchzusprechen. Fragen Sie einfach mal - zu Risiken und Nebenwirkungen ihren Apotheker.

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Die Apotheker raten: Kinder lasst die Pfunde purzeln

Viele Mädchen und Jungen haben Übergewicht. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass jedes achte Kind zwischen sechs und zehn Jahren deutlich übergewichtig ist. Vor den Folgen falscher Ernährung im Kindesalter warnen die Apotheker im Landkreis Oder-Spree: "Für Kinder, die zu schnell dick werden, besteht ein höheres Risiko, im Erwachsenenalter Herzerkrankungen zu bekommen." Außer- dem würden nur wenige übergewichtige Kinder als Erwachsene wieder ein Normal- gewicht erreichen. "In der Regel ist falsches Essverhalten, verbunden mit mangelnder körperlicher Aktivität, für die überflüssigen Fettpolster verantwortlich", Apotheker Frithjof Winkel. Die gesundheitlichen Folgen falscher Ernährung sind alarmierend: Etwa ein Drittel der Kinder leidet an Eisen- und Vitaminmangel, drei Millionen Kinder in Deutschland müssen wegen Fettleibigkeit behandelt werden, Bluthochdruck und ein erhöhter Cholesterinspiegel treten bereits im Kindesalter auf. Hinzu kämen häufig erhebliche psychische Probleme durch "Hänseleien" der Mitschüler. Oft hilft es bereits, das Freizeitverhalten der Kinder zu ändern: Nicht Fernseher und Computer, sondern Spiel und Sport sollten den Nachmittag bestimmen. An Stelle von Bus und Bahn lieber mal zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen. Wichtig ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Ernährung: Alle Nährstoffe - Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe - sollten dem Körper in einem ausgewogenen Verhältnis zugeführt werden. Diese sogenannte optimierte Mischkost umfasst reichlich pflanzliche Lebensmittel und ungesüßte Getränke, einen mäßigen Konsum von tierischen Lebensmitteln und einen äußerst sparsamen Anteil fettreicher Lebensmittel. Wasser ist ein lebenswichtiger Nährstoff. Vor allem Kinder sollten wegen ihres hohen Flüssigkeitsbedarfs viel trinken. OPhR Frithjof G. Winkel: "Allerdings keine Limonaden oder Fruchtsäfte, sondern besser Wasser oder ungesüßten Tee." Süßigkeiten sind nicht grundsätzlich verboten, sollten aber als etwas Besonderes genossen werden. Blitz- und Schnell-Diäten, die für Erwachsene in jeder Zeitschrift angeboten werden, sind für Kinder absolut ungeeignet. Weitere Tipps und Hinweise zu Ernährungsfragen erhalten Ratsuchende in den Apotheken im Landkreis Oder-Spree.

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Impfschutz - gefährliche Lücken bei den Deutschen

Bei allem Gesundheitsbewusstsein und aller Fortschrittlichkeit der Deutschen - wenn es um das Thema Impfen geht, sind sie eher nachlässig. Kaum ein Erwachsener in Deutschland verfügt über den von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes empfohlenen vollständigen Impfschutz. Informationen zum Thema Impfen geben daher die Apotheker im Landkreis Oder-Spree. In den Apotheken gibt es eine Broschüre mit dem Titel Impfen aktuell" sowie eine Informations - Drehscheibe, die die wichtigsten Impfungen nach Lebensalter aufführt. Die Apotheker im Landkreis Oder-Spree beteiligen sich an einer bundesweiten Aktion, die helfen soll, die schlechte Durchimpfungs- rate in Deutsch- land wieder zu verbessern. "Obwohl Impfungen den wirksamsten und sichersten Schutz vor vielen Krankheiten bieten, gibt es ei- ne weit verbreitete Impfmüdigkeit", bedauert OPHR Frithjof G. Winkel, Pressesprecher der Apotheker im Landkreis Oder-Spree. "Dabei könnten Krank- heiten, wie beispielsweise Masern, Mumps oder Röteln, durch konsequentes Impfen in abseh- barer Zeit in Deutschland ausgestorben sein', so Winkel. Die Impfstoffe seien in der Regel gut verträglich. Ernsthafte Komplikationen treten extrem selten auf. Ein dringender Nachholbedarf bestehe vor allem bei Erwachsenen. Während Eltern ihre kleinen Kinder meist noch regelmäßig impfen ließen, werde später häufig geschludert. "Viele Menschen sind einfach nachlässig oder wiegen sich in trügerischer Sicherheit", erklärt der Apotheker die großen Impflücken. Zudem wüssten viele nicht, dass der Impfschutz nach bestimmten Zeiträumen wieder erneuert oder aufgefrischt werden müsse. Termine für Erst- und Auffrischungsimpfungen erfährt man in jeder Apotheke. Mangelnden Impfschutz gibt es aber nicht nur bei den sogenannten "Kinderkrankheiten'. Auch die Virusgrippe, an der jedes Jahr Millionen Deutsche erkranken, könnte zumindest eingedämmt werden, wenn mehr geimpft würde. Ebenfalls stark vernachlässigt werden die Schutzimpfungen vor dem Urlaub. Apotheker OPHR Frithjof G. Winkel appelliert: "Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto besser ist natürlich auch die Allgemeinheit geschützt!"

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